#notgoinganywhere: Louis Vuitton Cruise Collection 2019 an der französischen Riviera

Als Marc Jacobs nach 16 Jahren Louis Vuitton verließ, sprach die Modewelt vom Ende einer Ära. Klar, dass es für seinen Nachfolger Nicolas Ghesquière keine einfache Aufgabe war, das modische Erbe vom Vuitton-Urgestein fortzuführen. Seit fünf Jahren hat der französische Designer nun das modische Zepter in der Hand. Und erst vergangene Woche verkündete Ghesquière über Instagram unter dem Hashtag #notgoinganywhere, dass sein Vertrag mit Louis Vuitton verlängert wird. In der flüchtigen Modebranche, in der Designer so schnell das Haus wechseln wie Fußballspieler den Verein, ist das eine gute Nachricht.

Unter Ghesquières kreativer Leitung hat das französische Modehaus eine neue, jüngere Identität entwickelt. Seine Cruise Collection ist auch seine fünfte für Louis Vuitton – und mit ihr setzt er die Verjüngungskur für das Modehaus fort.

Das Setting

Nach Palm Springs, Rio de Janeiro und letztes Jahr Kyoto in Japan hat Ghesquière für die diesjährige Präsentation Südfrankreich auserkoren. Alles wurde im einzigartigen Garten der Fondation Maeght an der französischen Riviera präsentiert – einem Museum, das für seine einzigartigen Skulpturen von Künstlerlegenden wie Joan Miró oder Alexander Calder bekannt ist.

Vor drei Nächten hatte es bei der Dior-Präsentation noch in Strömen geregnet. Es hat der Show zwar nicht unbedingt geschadet, doch das gleiche Risiko wollte Ghesquière nicht eingehen. Er liess extra für die Präsentation einen Schamanen einfliegen, der das schlechte Wetter fernhalten sollte. Mit Erfolg!

Die 5 besten Looks

Hallo, Powerschultern! Das ist der erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt. Ghesquière setzt auf starke Silhouetten, die ein wenig an Kleidung aus den 80ern erinnern. Die Ära des Bodycon ist vorbei. Die Silhouetten sind großzügiger, kastiger und maskuliner, die Taille gerne betont, was besonders in Kombination mit Blouson-Jacken und oversized geschnittenen Blazern einen coolen Effekt hat.

Im Kontrast dazu gab es kunstvoll drapierte Miniröcke, gerne mit Karomuster, zauberhafte Blümchenkleider, Blusen mit hübschen Volants oder geschlitzten Ärmeln und cremefarbene Plissee-Kleider. Nicht zu vergessen: die spitzenbesetzten Shorts. Die wandern ganz oben auf unsere Wishlist! Und schließlich, immer anders wiederkehrend, Overknees-meets-Leggings-meets-Sneakers aus Leder mit klobiger Sohle.

Die Frow

Genauso hochkarätig wie die Looks war auch die Front-Row: Jennifer Connelly, die Muse des Designers, trug eine gestreifte Hose und eine leuchtend blaue Baseballjacke mit einem LV-Logo. Sienna Miller und Emma Stone wählten dagegen einen schlichteren Look: Miller in einem weißen Cocktail-Kleid mit diamantförmigen Louis-Vuitton-Logo und Stone als Business-Lady in einem eleganten Anzug. Très chic!

Fotos: PR, Text: Alexandra Kutek

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