Ready to board! Mit der Chanel Cruise Collection 2018/19 auf Kreuzfahrt

Wenn wir uns im Team besonders auf eine Modenschau freuen, dann ist das immer wieder: Chanel. Es ist fast wie bei einer spannenden Serie, bei der man sehnlichst auf die nächste Folge wartet und weiß, dass in jedem Fall etwas Unerwartetes geschehen wird.

Bei Chanel geht es nämlich um mehr als „nur“ um die Kollektion: Das Setting, die Atmosphäre, die Musikauswahl, die Gäste – und die Frage, wie zum Teufel man das eigentlich jede Saison toppen soll!

Und siehe da: Die Präsentation der Chanel Cruise Collection 2018/19 in Paris hats wieder geschafft. Kapitän Karl Lagerfeld bittet an Bord!

Das Setting

Der Grand Palais wurde mal eben zum Hafen umfunktioniert, der Anlegeplatz zum Laufsteg und die Models zu den schönsten Bordgästen. Aber Chanel wäre nicht Chanel, wenn nicht noch ein wirklich großes Highlight bereit wäre endlich abzulegen: Ein riesiges Kreuzfahrtschiff mit dem Namen „La Pausa“, auf dem Karl Lagerfeld seine Gäste höchstpersönlich zur Afterparty an Bord begrüßte.

Ganz zufällig ist der Name natürlich nicht: Lagerfeld hat sich von Gabrielle Chanels gleichnamigen Sommerhaus an der französischen Riviera inspirieren lassen, in dem die Modeikone in den 30er Jahren gelebt hatte.

Mit Gigi und Co. ab in den französischen Süden? We are SO ready to board!

Die 5 besten Looks

Dem Motto entsprechend dominieren natürlich maritime Looks mit gestreiften Marlenehosen, doppelreihigen Blazern und weißen Sommerblusen. Auch mit an Bord sind flatternde Maxikleider, bunte Midiröcke und Cocktailkleider und glitzernde Zweiteiler. Fehlen darf natürlich nicht das obligatorische Tweed-Jäckchen, das auf See auch gerne mal oversized getragen werden kann. Außerdem nicht mehr wegzudenken: das Béret, ganz klar mein Favorit dieser luxuriösen Kreuzfahrt und der Beweis, dass unser aktuelles Lieblingsaccessoire absolut sommertauglich ist.

Die Frow

Die erste Reihe war auch dieses Mal wieder besetzt mit Lagerfelds bekannter Chanel-Elite, wozu Lily-Rose Depp, Kristen Stewart und Phoebe Tonkin gehlren Neuzugang gab es allerdings auch: Unser heimlicher Liebling Margot Robbie hat sich unter die begehrten Plätze gereiht. Kein Wunder – die schöne Australierin ist dieses Jahr nicht nur das neue Gesicht von Chanel, in dem bunten Cocktailkleid samt Schleife sah die gute Margot auch einfach zu entzückend aus.

Ein weiterer Favorit? Klar, Ikone Caroline de Maigret im glitzernden Schlauchkleid, mit der auch wir uns einen Champagner auf Deck sehr gut vorstellen könnten.

Fotos: PR, Text: Yildiz Krahn

Kommentare

  1. Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, dass ihr Chanel immer noch ohne anscheinend jegliches hinterfragen lobt und promotet – ist das neueste Lagerfeld für Numero Interview denn komplett an euch vorbei gegangen?

    Ich zitiere hier mal direkt;
    „I read somewhere that now you must ask a model if she is comfortable with posing. Its simply too much, from now on, as a designer, you can’t do anything. As for the accusations against the poor Karl Templar [..] A girl complained he tried to pull her pants down and he is instantly excommunicated from a profession that up until then had venerated him.[..] If you don’t want your pants pulled about, don’t become a model! Join a nunnery, there’ll always be a place for you in the convent. They’re recruiting even!“

    Ich bin selbst sowohl als Model und Stylistin tätig und abgesehen davon dass ich die Kollektionen vom Design her schon lang nicht mehr überzeugend finde, hat das mich dazu bewegt Chanel zu 100% zu boykottieren – eine gewisse Attitüde, eventuell auch ein Spiel mit provozierenden aussagen etc erwartet man ja nahezu von Karl. Das aber überschreitet zumindest bei mir die Grenze – ich finde keine Frau sollte Chanel unterstützen; weder als Model noch als Customer. Wie steht ihr dazu?

    • Jessie sagte am

      Dankeschön für deinen Kommentar! Grundsätzlich ist es immer wichtig, zu hinterfragen und auch zu reflektieren, inwiefern man sich mit einem Label noch identifizieren kann oder man es (weiter) unterstützen möchte. Lagerfeld ist für seine spitze Zunge bekannt und ich denke, man muss nicht immer mit seiner Meinung überein stimmen, um die Vision/Kunst/Arbeit der Person zu mögen und zu honorieren – und hier gibt es ja eine klare Grenze, da man zwischen „dem Geschwätz“ und einer „echten Handlung“ der Person unterscheiden muss. Aber wie du schon sagst, bei jedem Menschen liegen die Schwellen anderswo, daher ist nachzuvollziehen, dass du Chanel nicht mehr unterstützen magst. Für mich persönlich ist diese Grenze anhand dieses Beispiels nicht überschritten worden.

      • Ich habe selbst bei Chanel gearbeitet und fand, sowohl die Arbeit der Mitarbeiter selbst als auch die der Métiers D‘Art wurde immer sehr geschätzt. Es ist eine großartige Marke mit einem (streitbaren) Genie als Kopf des Ganzen 🙂

  2. Es ist vollkommen egal was Lagerfeld privat zum besten gibt. Er leistet großartiges und damit hat sich das

    Mozart/Beethoven oder Wagner waren privat auch sehr streitbare Menschen.

    Trotzdem feiert heute jeder Beethoven, obwohl der aus heutiger Sicht ein Messi, Mietnomade oder Alkoholiker wäre

  3. Die gezeigten maritimen Looks von Chanel erinnern mich ein bisschen an die Kollektionen von Jean-Paul Gaultier. Vor 2 oder 3 Jahren gab es in München mal eine Ausstellung über seine Kollektionen und da hat sich das Matrosen-Thema (auch für Frauen) wie ein roter Faden durch seine Arbeiten gezogen.
    Liebe Grüße
    Susanne

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