Best of JOURgarderobe: Die schönsten Closet Diaries 2017

Wir ziehen Resümee und küren unsere 15 liebsten Closet Diaries des letzten Jahres

2017 war ein aufregendes Jahr, so viel ist passiert, nicht nur bei uns im Team, sondern auch in der restlichen Modewelt. Trends kamen und gingen, Outfits wurden gestylt und das Netz nach Inspirationen abgegrast – die besten Mode-Inspos bereiten wir uns aber immer noch selbst: mit den Closet Diaries, einer unserer beliebtesten Kategorien hier auf Journelles.

Deswegen zeigen wir euch an dieser Stelle noch einmal unsere 15 liebsten Jourgarderoben! Vielen Dank an die vielen tollen Kandidatinnen, modischen Eindrücke und Einblicke in euren Alltag!

… und noch so viele mehr!

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

Kommentare (13) anzeigen

13 Antworten auf „Best of JOURgarderobe: Die schönsten Closet Diaries 2017“

Wunderschöne Looks die es absolut verdient haben, im Best of aufgenommen zu werden <3 Am besten gefallen mir die Outfits von Alicia 🙂

Liebe Grüße
Carry

Lauter schöne Frauen mit Geschmack – keine Frage.
Ab und zu darf eine auch nicht-weiß sein oder kurze Haare haben.
Aber alle alle alle sind jung und dünn.
Langweilt euch das nicht? Ganz ernste Frage.
Die Welt ist so voller verschiedenen Menschen – habt ihr keine Lust auf alte oder mittelalte oder dicke oder mittlere Körper, solche mit Behinderungen womöglich, sowieso mehr PoC, mehr Frisuren, mehr alles, was es sonst noch gibt in der Welt? Wenigstens so ab und zu?

Ich finde das stimmt nicht. Im letzten Jahr gab es mal ne pummelige (amazed mag) und auch ältere (Jane Konig, Sue Giers und die von Gründerin von Aeyde fallen mir spontan ein).

Oh in dem Kommentar steckt in so wenigen Worten so vieles was mir (persönlich) nicht gefällt. Aber da merkt man vielleicht die wirklich andere Zielgruppe von Journelles. Ich war eben noch bei den Waynes und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es da in den Kommentaren den Verweis auf „ne pummelige“ gegeben hätte, während die anderen aufgeführten Frauen mit Namen oder nur „Berufsbezeichnung“ angesprochen werden.
Ich möchte hier keinen Streit lostreten, aber es hat mich grad wirklich irritiert das so zu lesen liebe Edith.

Ich persönlich würde mir (mal wieder ;-)) auch mehr Diversität in den Closet Diaries wünschen, aber vielleicht wollt ihr liebes Journelles-Team das gar nicht, weil besagte Zielgruppe (womöglich) aus jungen bis mittelalten schlanken Frauen besteht, die sich mit „ner pummeligen“ nicht identifizieren können und den Artikel dann womöglich nicht anklicken. Ich mutmaße hier, aber möglich erscheint es mir bei der Auswahl der Mädels im CD einfach…

Nee, war null so gemeint, sorry! Ich bin selber ü40 und bin nicht dünn und das Mädel von Amazed hat mir mit dem besten gefallen, aber sie war halt nicht ganz schlank. Sieht aber super aus 🙂

Mir ist wieder eingefallen, dass sie Milena hieß. Für mich ist pummelig nicht negativ gemeint gewesen, eher nur ne Feststellung und in Eile geschrieben. Sorry an alle, die das negativ aufgefasst haben. Wie gesagt, Diversity ist super und mir persönlich dienen die CDs immer als Inspiration, unabhängig von Alter oder Figur.

Liebe Journellis, die Closet Diaries sind meine absolute Lieblingskategorie. Ein Highlight am ungeliebten Montag, vielen Dank dafür! Die Outfits von Lilith fand ich auch extrem toll und alltagstauglich und sehr inspirierend fand ich auch die fair fashion Ausgabe mit Mia Marjanovic (gerne mehr fair fashion Inspo), aber mein allerallerliebstes CD war das von ANgelina Peco (Zweiteiler-Liebe) <3

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.