JOURgarderobe: Closet Diary mit Deea und Laura von Les Factory Femmes

Wir starten das Jahr 2018 mit der ersten Ausgabe unserer Jourgarderobe

Hello 2018! Nach einer kleinen Pause sind wir wieder zurück mit einer unserer beliebtesten Kategorien auf Journelles: dem Closet Diary! Circa 50 Mal haben wir euch an den Montagen von 2017 mit tollen Frauen, aufregenden Styles und Eindrücken aus Alltag und Berufsleben begeistert. Und das soll auch im neuen Jahr nicht anders sein, ganz im Gegenteil, wir haben viel vor: Wir wollen noch viele tolle Frauen finden, die mit uns ihre Woche teilen, neue Inspirationen schaffen und vor allem Vielfalt zeigen. Ich freue mich deshalb riesig und bin selbst gespannt, wen wir 2018 so alles vor die Linse kriegen!

Genug der Neujahrseuphorie, kommen wir zum ersten Closet Diary 2018! Und nein, obwohl es Montagfrüh ist, ihr vielleicht noch etwas geschafft vom Wochenende seid und ein bis zwei Gläser Wein zu viel hattet: Ihr seht nicht doppelt! Wir starten diese Woche nämlich gleich mit einer Prise beste-Freundinnen-Power.

Andreea Bianca Cebuc (kurz Deea) und Laura Agnes Molnar betreiben seit 2014 gemeinsam den Modeblog Les Factory Femmes. Dort berichten sie über Mode und Beauty – und zeigen in Editorial Shooting, auf Instagram oder mit Streetstyles aus Wien, wo die beiden leben, gleich, wie sie die neuesten Trends umsetzen. Inspiriert werden sie dabei von Powerfrauen wie Pernille Teisbaek, Veronika Heilbrunner, Victoria Beckham oder Linda Tol, beide sind große Fans von skandinavischen Labels wie Samsoe Samsoe, Gestuz und Ganni und legen viel Wert auf Qualität bei ihren Kleidungsstücken.

Wie die Woche des Powerduos stilistisch aussieht? Wir haben sie sieben Tage in ihrem Alltag begleitet!

@lesfactoryfemmes auf Instagram:

MONTAG

Der Montag beginnt bei mir schon ziemlich früh, da meistens noch einige Emails von Freitag offen sind und ich mich bis Mittag durch den Posteingang kämpfen muss. Nichtsdestotrotz liebe ich es, mir zu Beginn der Woche Zeit zu nehmen und mich fürs Büro ein bisschen rauszuputzen. Ich bin ein großer Fan von Zweiteilern und finde sie super praktisch. Sie lassen jeden Look durchdacht aussehen und kosten mich wenig Zeit beim Stylen – somit bleibt mir mehr Zeit für den Kaffee im Bett.

In kreativen Branchen darf der Business Look auch ruhig etwas legerer sein. Um das Klassische ein bisschen zu brechen, habe ich eine rockige Note hinzugefügt und ein Print T-Shirt zum Hosenanzug kombiniert.

Blazer: Baum und Pferdgarten, T-Shirt: Envii, HoseBaum und Pferdgarten, Tasche: Coccinelle, Sonnenbrille: Ray Ban

DIENSTAG

Neben dem Bloggen bin ich auch noch als Freelancer in einer Social Media Agentur tätig. Heute gehe ich ins Büro, um die anstehenden Sachen mit meinen Teamkollegen zu besprechen. Es werden Aufgaben verteilt und wir daten uns up. Ich liebe es, in so einem kreativen Umfeld zu arbeiten, es wird nie langweilig. Da es ein Gemeinschaftsbüro ist, sitzen hier viele Kreative zusammen und arbeiten an ihren Projekten.

Ich mag Looks, die tagsüber im Büro gut funktionieren, mit denen man aber auch abends auf einem Event eine gute Figur macht. Mit coolen Sneakers könnte man das Outfit auch an einem Tag tragen, an dem man einen Terminmarathon vor sich hat.

Blazer – IVY&OAK, T-Shirt: Samsøe & Samsøe, Jeans: Vintage Levi’s (ähnlich hier), Pumps: Topshop, Tasche: Patrizia Pepe, Sonnenbrille: Vogue Eyewear (ähnlich hier)

MITTWOCH

Happy Humpday. Die Mitte der Woche ist schneller erreicht, als erhofft. Das klingt für euch vielleicht komisch, aber wenn man beruflich so zweigeteilt ist, dann wünscht man sich hin und wieder, der Tag hätte 35 Stunden und nicht 24. Es ist an der Zeit, sein Day-Outfit auch abendtauglich zu kombinieren. Wir haben zum Teil viele Veranstaltungen abends und da muss man auch nach acht Stunden Arbeit im Büro stylisch punkten. Roter Lippenstift und Statement-Ohrringe sind meine kleinen Hilfsmittel, die mein Outfit für den Abend aufpimpen. Und weil ich diesen Sommer meine Sommerkleider noch nicht zu Tode getragen habe, wird heute mein Banana Republic Sommerkleid auch gleich umgestylt zum Dress-over-Jeans-Look. So kann ich auch bei kühleren Temperaturen meine Kleider ausführen.

Trenchcoat: H&M (ähnlich hier), Jeans: Zara (ähnlich hier), Kleid: Banana Republic, Schuhe: Mango (ähnlich hier), Uhr: Thomas Sabo (ähnlich hier), Ring: Cadenzza (ähnlich hier)

 

DONNERSTAG

Heute ist Blogtag angesagt. Da wir abends zu einem Event eingeladen sind, haben wir uns den Tag für Content Produktion und ein Meeting freigehalten. Also wird zuerst geshootet, dann die nächste Woche besprochen und an neuen Ideen gearbeitet. Am Abend geht es dann zusammen auf das Event. Wir treten gerne zu zweit nach außen auf, da sich der Blog auch um uns beide dreht und wir ja auch beste Freundinnen sind.

Das Outfit, das ich für diesen Tag gewählt habe, ist etwas romantischer als meine Looks sonst, aber mit Sock Boots bekommt das Ganze einen coolen Twist. Was ich so spannend an ihnen finde ist, dass sie wirklich zu allem funktionieren und auch noch überraschend bequem sind.

Kleid: Vero Moda (ähnlich hier), Pullover: H&M (ähnlich hier), Schuhe: Mango

FREITAG

Das Wochenende steht vor der Haustüre und weil es einfach gute Laune macht, gibt’s heute Glitter und Gefunkel. Ich kombiniere gerne hin und wieder auffällige Teile im Alltag, weil ich es schade finde, Pailletten-Looks nur zu festlichen Anlässen auszuführen. Der Freitag ist auch oft ein Tag, an dem man sich spontan After Work zu ein, zwei Cocktails verleiten lässt und da ist ein sanftes Disco Feeling schon ganz gut. Bei der Rocklänge sind Heels bei mir persönlich ein Muss, da ich keine endlosen Beine habe und sie optisch strecken muss. Der Pullover dämpft den Look und lässt mich im Büro vom Sonntag träumen.

Rock: Vero Moda, Pullover: VILA, High Heels: Zara (ähnlich hier), Sonnenbrille: Tom Ford (ähnlich hier), Ohrring: Zara (ähnlich hier)

SAMSTAG

Am Samstag gehen wir mit Freunden gerne Brunchen oder auch mal in eine Ausstellung. Ich bekomme oft Fragen aus meinem Umfeld zu meinem Job als Blogger. Ihnen gefällt, dass ich mich mit meinem Style kreativ austobe, aber sie sind auch wahnsinnig neugierig, wie mein Alltag aussieht und wie wir eigentlich unser Geld verdienen. Ich wiederum finde es schön, dass ich auch Freunde habe, die nichts mit Social Media, Mode & Co. am Hut haben.

Ich liebe Denim in allen Varianten, manchmal brauche ich aber ein kleines Upgrade, um einen spannenderen Look zu kreieren. Hier kommen Statement-Pieces wie die Tie-Neck Blouse zum Einsatz oder bunt lackierte Fingernägel.

Bluse: HUGO, Jacke: Vintage (ähnlich hier), Jeans: Levi´s (ähnlich hier), Schuhe: Nina Shoes, Sonnenbrille: Vogue Eyewear (ähnlich hier)

SONNTAG

Am Sonntag versuchen wir eigentlich nicht zu arbeiten und uns Zeit für uns und unsere Partner zu nehmen. Das Privatleben kommt unter der Woche oft zu kurz und deshalb wird entspannt und die Freizeit genossen. Gerne treffen wir uns aber in unserer Freizeit, um einen Kaffee trinken zu gehen oder zusammen Sport zu machen.

Wir stehen leider viel zu selten zusammen vor der Kamera, weil wir unsere eigenen Fotografen sind. Dafür sind wir umso öfter zusammen unterwegs. Egal ob bei Meetings, Events oder privat, oft passiert es, dass unsere Looks aufeinander abgestimmt aussehen. Nach sechs Jahren Freundschaft und vier Jahren bloggen ist das aber wohl auch kein Wunder!

Andreea: Blazer: Sister Jane (ähnlich hier), Hose: Sister Jane (ähnlich hier), Sneakers: Adidas (ähnlich hier), Tasche: Coccinelle (ähnlich hier)

Laura: Top: Samsoe & Samsoe (ähnlich hier), Hose: Tommy Hilfiger x Gigi Hadid (ähnlich hier), Pumps: Topshop (ähnlich hier), Tasche: Patrizia Pepe

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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26 Antworten auf „JOURgarderobe: Closet Diary mit Deea und Laura von Les Factory Femmes“

Was ich mich ja immer frage: Tragbare Styles klar, nackte Beine sehen immer gut aus und Flanking sowieso. Aber ein Sommerkleid mit ’nem dünnen Trench, offene Schuhe, dünnes Blüschen mit Jeansjacke, Shirt mit dünnem Blazer – In welcher Klimazone liegt dieses Wien? :). Ich laufe so ab April / Mai frühestens rum. Also alles nur fürs Foto? Kommasetzung kritisch prüfen fände ich auch gut, fällt mir aber bei vielen Beiträgen hier auf.

Ohne den vorigen Kommentar vorher gelesen zu haben, hatte ich auch als ersten diesen Gedanken. Die Looks sehen hübsch aus, nur wer trägt das zu dieser Jahreszeit. Da bekomme ich unwillkürlich den Eindruck, dass die Looks nur fürs Foto angezogen wurden und man sich dann schnell wieder in richtige Winterkleidung gehüllt hat. Diese gestellten Outfits kann jeder, bei mir würde die Hälfte der Kombinationen auch ohne Socken und dünnen Blüschen auch besser aussehen. Die Kunst ist doch gerade bei diesen Termperaturen auch tolle Looks hinzukriegen, da inspirieren mich persönlich keine gestellten Outfitbildern.

Oder die Fotos sind einfach vom Herbst? Ist ja auch klar, dass die Closet Diaries nicht immer von letzter Woche sein können… ich glaube, es ist kompliziert genug, 52 geeignete Frauen pro Jahr zu finden. 😉 Und ganz abgesehen davon: Inspiration ist doch nicht nur saisonabhängig!

Das liegt wohl daran, dass die Bilder nicht aktuell sind. Wer sich die Mühe macht und das Instagram Profil durchforstet bemerkt, die Bilder sind aus dem letzten Sommer bzw. Herbst. Ich finde schade, dass einem hier ein total falsches Bild suggeriert wird. 1. kann ich mir nicht vorstellen, dass die beiden Damen aktuell so durch den Winter flanieren und 2. haben wir die zwei sicherlich nicht durch eine modische Woche begleitet, sondern haben ihre, wahrscheinlich liebsten Outfits gezeigt bekommen. Was prinzipiell nichts Schlimmes ist aber vielleicht anders mitgeteilt werden sollte.

Liebe Sue, wir bitten jeden Closet-Diary-Kandidaten um eine möglichst authentische Wochendarstellung und empfehlen dies auch. Wie es die Personen dann umsetzen, liegt nicht ganz in unserer Hand. Und dennoch, mal Hand aufs Herz: Das ist doch nicht das Suggerieren von einem „total falschen Bild“. Das sind schöne Outfits, die Inspiration bedeuten (können) – unabhängig von der Jahreszeit.

Spannende Outfits und toll gestylt, aber die Looks sind leider weder alltagstauglich, noch werden sie der aktuellen Wetterlage gerecht…

Tolle Looks, aber wie schon bei zwei, drei anderen Closet Diaries davor beschleicht mich das Gefühl, dass es schon ein paar Wochen/Monate alt ist und auf Halde lag. Denn so schönes Wetter in Wien im Dezember/Januar?! Das wäre ja toll. Dass ihr nicht alle CD immer sofort veröffentlichen könnt, ist doch selbstverständlich; in einer Onlineredaktion gibt es ja auch Artikel im Stehsatz. Dann seid doch aber so fair und kommuniziert das offen. Ich würde mich, wie meine Vorrednerinnen, im Januar auch einfach mal über wintergerechte Outfits mit schönen Mänteln, Boots etc. freuen.

Muss mich meinen Vorkommentatoren anschließen.
Es wäre gar kein Problem gewesen wenn man einfach gesagt hätte: Inspiration aus dem letzten Herbst – es ist alles immer nur eine Frage der Kommunikation. Leider habe ich bei Journelles immer mehr das Gefühl, dass hier nicht (mehr) nach meinem Gusto kommuniziert wird. Auch was das Labeling von Kooperationen anbelangt, Jessies Urlaube etc.

Der Grund warum ich Blogs lese und keine Zeitschriften: Persönlichkeit und Authentizität. Aber klar, mich zwingt ja auch keiner hier zu sein.

Liebe Carla, deinen Kommentar verstehe ich ehrlicherweise nicht. Nirgends im Text steht, dass es sich um aktuelle Looks aus der vergangenen Woche handelt, womit wir hier auch niemandem etwas vorgaukeln. In einer perfekten Welt würde jeder Closet-Diary-Kandidat pünktlich abgeben, aber auch eine Online-Redaktion muss mit Vorlauf arbeiten. Die Looks sind schon ein paar Wochen alt, aber: so what? Dann ist es vielleicht nicht für den jetzigen Moment eine Inspiration, sondern für die ersten wärmeren Sonnenstrahlen.

Auch ich sehe das genauso wie meine Vorrednerinnen. Tatsächlich glaube ich nicht, dass es sooo schwer ist, coole Styles für jede Woche im Jahr auszuwählen und das vielleicht auch an Leuten, die nix mit Bloggen, Social Media, PR usw. zu tun haben. Die gezeigten Styles finde ich persönlich nur langweilig, weil sehr künstlich. Inspiration geht anders. Und der Schreibstil der Damen macht auch nicht gerade sympathisch. Sorry 🙁

Meinste „Die Mitte der Woche ist schneller erreicht, als erhofft. Das klingt für euch vielleicht komisch, aber wenn man beruflich so zweigeteilt ist, dann wünscht man sich hin und wieder, der Tag hätte 35 Stunden und nicht 24.???“
Bei so viel Überheblichkeit kann man nur hoffen, dass es a) nicht so gemeint war und erwas tolpatschig „herausgerutscht“ ist oder b) das hohe Ross auf dem sie sitzt mal ein ordentliches Ballett hinlegt und sich seiner Reiterin entledigt.

Dass das CD ein paar Logiklücken aufweist, find ich auch, find ich aber verschmerzbar. Ist Jahresanfang, da darf es mal etwas holpern.

Ich hatte mich auf inspirierende Winter-Looks gefreut. Schade. Wenn Wien, dann bleibe ich lieber bei viennawedekind, die Looks sind aktuell und authentisch.

Liebloser Artikel, der weder Zeitgeist noch die aktuelle Wetterlage widerspiegelt. Frage mich, warum die werte Leserschaft für so naiv verkauft wird.

Und wieder wird nur gemeckert ……..

Ich kommentiere nie Artikel, aber das musste ich jetzt mal loswerden! Was ist den los das immer nur gemeckert, genörgelt und nach Rechtschreibfehlern gesucht wird???????

Wenn es Euch nicht gefällt, dann abonniert was anderes.

Ich möchte bitte keine Antwort oder Reaktion auf mein Kommentar und die eventuellen Rechtschreibfehler schenke ich Euch 😉

Mir fehlt das Authentische. Die Looks sind ja schön anzusehen, aber für mich eher aus einem Print Editorial. Mode in der Theorie (Zeit zum Stylen, perfektes Wetter, …) bereitet mir keine Probleme, aber die Umsetzung im Alltag stellt mich vor Herausforderungen (zu wenig Zeit am Morgen, schlechtes Wetter, Winter, Kleinkinder, …). Ich freue mich deshalb immer auf die CD, weil ich hoffe, Inspirationen für den Alltag zu finden, der ja leider oftmals wenig hochglanztauglich ist.

Jaaa, also nach Alltag in der grauen Januarmitte schaut das jetzt nicht ganz aus aber da muss man sich bei den Kleiderschranktagebuchführerinnen beschweren, nicht bei Marie. Noch mehr Tipps für die berufstätigen Mütter unter uns kämen sicher gut an, vielleicht auch mal ein anti-closet-diary à la „meine sieben schmoddrigsten Looks“ … aber will das dann wirklich einer lesen?!?
Mal ganz davon abgesehen, die zwei machen echt viel aus ihren Sockbootoutfits. Hut ab! Freitag ist auch wegen der Farb- und Materialzusammenstellung große Klasse. Ich freu‘ mich einfach, daran teilhaben zu dürfen, wie sich andere Frauen durch Mode ausdrücken und wenn mir mal was nicht gefällt, dann ist das auch eine wertvolle Erfahrung.

Also ich muss hier eine Lanze für die Outfits brechen: Es werden bezahlbare Marken gezeigt, die ich selbst gerne trage und Stücke, die zT in meinem Schrank hängen und mit dem von euch gezeigten Styling so viel besser und moderner aussehen. Danke für die Inspiration

Liebe Journelles-Leserinnen, was ist denn bei euch los? CDs sollen inspirieren und NICHT zum Kopieren aufrufen. Was ist denn so schwer daran, sich diese Looks mit einer Strumpfhose oder vielleicht ein paar wärmeren Boots vorzustellen? Oder gar einem Mantel? Frauen geben hier Einblick in ihren Style – das heißt nicht, dass ihr alle das im kalten deutschen Januar exakt so kopieren sollt. Leute, Leute, Leute. Euch kann man es nicht recht machen.

Ich nehme dieses CD auch eher als Inspiration für wärmere Tage. So what?! Wozu beschweren? Und wie zuvor seltsamerweise nur ein einziges Mal angemerkt: DIESES Mal alles freundlich zu jederfraus Geldbeutel. Wann immer ich ein Teil toll fand und einen fetten Designernamen erwartete, stolperte ich über Mango und H&M und Zara. Verrückt. Will heißen, ich bin angenehm überrascht, was die beiden Ladies schaffen und sitze kopfschüttelnd hier, welch` wundervolle Teile letztes Jahr bei den besagten Ketten an mir vorbei gingen. Damn!!! 😉 Was mir nur leider immer wieder sauer aufstößt, das sind die lieblosen Suchen nach Alternativen. Wie, bitte, kann ich zu den auf dem Outfitbild am Sonntag gezeigten Pumps diese sexy-Ü-70-Treter raussuchen? Tststs. So was wurmt mich wirklich. DAS geht doch sicher auch besser. 😉

Ich finde die Mädels sehr sympathisch und der Anblick hat mir das Herz erwärmt und Lust gemacht ein wenig mehr Frühling in meine jetzige Wintergarderobe einfließen zu lassen. Klasse auch wie sie es schaffen, mit recht kleinem Budget, die Stücke hochwertig erscheinen zu lassen. Kleiner Tipp am Rande an meine verärgerten Vorrednerinnen: Mehr positive Dinge suchen und sehen macht auch automatisch gute Laune 🙂

Also, ich finde die gezeigten Looks total klasse. Trifft absolut meinen Geschmack. Was nicht heißt, dass ich mich persönlich in meinem Alltag so kleiden würde. Das scheitert schon an den Heels, die ich nur noch in homöopathischen Dosen vertrage. Mir gefällt, wie hier kombiniert wurde – am Donnerstag etwa, der leichte, verspielte Rock mit dem voluminösen Pulli. Das funktioniert super und ist als Anregung im Hirnspeicher gelandet, um mal wieder meinen stiefmütterlich behandelten Seidenrock rauszukramen.
Und dass „kein Mensch so in Wien“ rumläuft, zeigt doch, dass die beiden Mädels in ihrem Metier alles richtig machen,

Da der Thread noch nicht tot ist, muss ich jetzt doch auch noch was sagen:

– ja, die Fotos sind offensichtlich nicht von der letzten Woche oder überhaupt von einer zusammenhämgenden Woche. Macht so weit nichts – die Outfits find ich gut. Aber dann stimmt der Text dazu nicht, der sehr wohl einen Wochenablauf schildert und damit einen Zusammenhang suggeriert. (Den Text fand ich tatsächlich auch etwas lieblos.)
– ich wohne auch in Wien und muss widersprechen: es ziehen sich durchaus Menschen so an.
– das mit den Links ist problematisch: einerseits sollen die Outfits inspirieren und wird oftmals kritisiert, wenn nur Neues präsentiert wird (und nicht vintage, vom Freund, von der Oma oder wo die modisch-kreative Person heutzutage ihre Sachen aufzutreiben hat), andererseits scheint es doch genug Leser*innen zu geben, die gleich auf einen Bestellbutton klicken möchten … hmm ..

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.