Au revoir 2017, welcome 2018: Jessies persönlicher Jahresrückblick und Vorschau

Da war mein Jahresrückblick wohl ein wenig zu hibbelig und hat sich zwischen den Feiertagen einfach mal selbst veröffentlicht – unfertig und mit einigen leeren Zeilen. Mit einem klaren Kopf und der schönen Familienzeit im Herzen tippt es sich heute gleich viel einfacher und lässt mich auf ein aufregendes Jahr zurück blicken – und noch viel positiver in die Zukunft!

Ich möchte euch an dieser Stelle also ein gesundes und glückliches neues Jahr wünschen und melde mich hiermit offiziell zurück:

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Was waren deine persönlichen Highlights?

Das Jahr war grundsätzlich lebensverändernd, lehrreich und das wahrscheinlich schönste in meinen bescheidenen 31 Jahren auf diesem Planeten. Ein Kind zu bekommen, gleichzeitig das Geschäft auszubauen und alles unter einen Hut zu kriegen war für mich stellenweise sehr fordernd, vor allem hat es mich aber stolz gemacht. Stolz, den besten Mann im Universum abbekommen zu haben, noch so viel mehr Liebe versprühen zu dürfen und ein so entzückend lustiges und vor allem gesundes Wesen in die Welt gesetzt zu haben.

Leider hat die Ehe meiner Eltern dieses Jahr nicht überstanden, umso enger sind meine Schwester und ich aber zusammen gerückt, was mich gleich zu einem meiner Highlights bringt: Unser gemeinsames Fotoshooting für JOUUR. in Paris sowie dem anschliessenden Launch im KaDeWe. Ganz klar mein berufliches Highlight!

Was hast du aus dem vergangenen Jahr gelernt?

In einem kleinen Editor’s Letter hatte ich das Thema im September angeschnitten; meine Hummeln im Hintern sind Fluch und Segen zugleich. Sie treiben mich an, lassen mich nie still stehen und neue Ideen entwickeln. Sie verlangen mir aber auch zu viel ab. Ich habe gelernt, nein, stimmt nicht, ich lerne noch, zufriedener mit mir selbst zu sein und dass kleine Erfolge auch bedeuten, nur 3 von 10 To-Do-Punkten abhaken zu können.

In tollen Gesprächen mit meinen Freunden habe ich feststellen dürfen, dass as Erreichen von Zielen einer Klimax gleichzusetzen ist, deren Crux nun mal darin liegt, dass die Kurve von dort aus nur noch hinab gehen kann. Eine künstliche Verlängerung ist sicherlich möglich, aber irgendwann fällt sie nun mal ab – und das kann schmerzhaft sein. Wie kann man daraus Kraft und neue Ideen schöpfen? Indem man sich bewusst wird, dass leichte Schwankungen notwendig sind, um sich weiter zu entwickeln. Und darauf vorbereitet zu sein, denn nichts trifft einen mehr als das Unerwartete. Das klingt nun etwas düsterer als ich es meine, aber diesen Prozess schon vorab durch zu spielen ist für mich sehr lehrreich gewesen.

Hast du alle Vorsätze, die du dir genommen hast, auch umsetzen können?

Schön, dass man in seinem eigenen Archiv nachsehen kann, welchen Kram man vor einem Jahr gebrabbelt hat. Aber ich muss nicht den Kopf schütteln angesichts des Gesagten, im  Gegenteil: Ich wünschte mir mehr Gelassenheit, weniger Hummeln im Hintern und  ein wenig mehr Zen.

Es ist noch etwas Luft nach oben, damit ich 2018 der Zen-Master-of-Desaster werden kann!

Welche Reisen planst du im kommenden Jahr?

2017 war ein unheimlich reiseintensives Jahr trotz oder gerade wegen unserem Baby – reisen ist noch sehr easy, wenn die Babies „nur“ liegen können. Das ändert sich gerade natürlich, deshalb kann ich noch nicht alles durchplanen. Im Herbst würde ich gern nach New York, dazu ein paar Kurztrips nach Kopenhagen und London, zu meiner Schwester nach Paris möchte ich ohnehin häufiger.

Fest steht schon Südfrankreich und im Sommer soll es wieder nach Ibiza gehen – bislang sind es also nur mir bekannte Reiseziele, da man so besser planen kann mit Kind. Trotzdem träume ich von Hawaii… ach, ich mache euch noch eine Travel Bucket List fertig!

Was war DIE modische Neuentdeckung 2017?

Hmmm, dass mir Mom Jeans stehen war – nicht weil ich jetzt eine Mutter bin, sondern weil es Closed gibt – tatsächlich mein Aha-Moment meines modischen Jahres . Ich sah mich schon bis ans Lebensende in skinny jeans stecken, aber die habe ich tatsächlich komplett aus meinem Leben verbannt. Verrückt!

Für mich neu entdeckt und für gut befunden habe ich zudem Kreolen. Der J.-Lo-Gedenklook ist in massiv und gold ein schönes Upgrade für jeden Alltagslook. Ansonsten war ich nicht wirklich verrückt unterwegs, denn Komfort und Schnelligkeit – immerhin habe ich den Großteil des Jahres gestillt – standen einfach im Vordergrund.

Meine TOP5 Lieblinge

  1. Die Ring Bag von Simon Miller und die Bucket Bag von Staud
  2. Alles von The Frankie Shop
  3. Schmuck von Tohum Design
  4. Kleider von Khaite
  5. Alles von unserem Labelwatch-Fund Loéil

 

Ohne welche Beauty-Produkte konntest du in diesem Jahr nicht leben?

Die Frage ist eher: Welches Beauty-Produkt hat mich dieses Jahr überlebt. Denn ich benutze alles sehr spärlich und sehr treu, sprich: Die im Januar geteste Armani-Foundation habe ich im Dezember erst leer gemacht – und sie geliebt! Ohnehin kommt es für mich auf das Gefühl an, wie sich etwas auftragen lässt, wie es riecht und wie die Textur ist. Je einfacher, desto besser.

Langzeitergebnisse werde ich ohnehin erst in ein paar Jahrzehnten sehen, denke ich immer. Teile ich es also mal nach Kategorien auf.

Make-Up: Giorgio Armani Power Fabric
Foundation: Diorskin Nude Air Serum
Anti-Aging: Royal Fern Creme
Augenbrauen: Benefit Ka-Brow Gel
Bronzer: Benefit Hoola
Gesichtsöl: Raaw in a jar (mein Liebling!)
Deo: Fine
Handcreme: Morrocanoil

 

Welches war dein Lieblingsbild auf Journelles und dein Journelles-Instagram-Highlight?

Sich auf ein Foto festzulegen geht eigentlich nicht, aber im Bereich Stillleben liebe ich den Mood unserer Papeterie-Kollektion für Juniqe. Die Kalender, Blöcke und auch das Geschenkpapier sind herrlich frühlingshaft und können hier geshoppt werden.

All die Reisen, die wir dieses Jahr unternommen haben, waren großartig und lösen in mir die allerschönsten Erinnerungen aus. Das Bild aus Soneva Jani auf den Malediven, das wir mit der neuen Drohne geknipst haben, gehört zu meinen Top3 des Jahres.

Den Valentinstag feiern mein Mann und ich nicht, also habe ich mir ein neues Date ausgesucht.

Ich mag das Foto, weil es am letzten Tag unserer Tulum-Reise entstanden ist und wir so unendlich glücklich und dankbar waren. Für mich strahlt es daher sehr viel Zufriedenheit und Glück aus, was angesichts der Kulisse und unserem 3-Monats-Wurm auch nicht weiter verwunderlich ist.

Neues Jahr, neues Glück! Mit welchem Look feierst du in das neue Jahr 2018?

Silvester haben wir dort gefeiert, wo die Band meines Mannes gespielt hat: im Amano Hotel Grand Central. Erst gabs ein Essen, dann Party – und die Großeltern haben auf den Sohnemann aufgepasst. Eine Party weiter und schwups, waren wir morgens um neun Uhr zuhause – der Kater steckt mir noch in den Knochen, haha!

Mein Outfit: Ich habe die ultrabequeme Samthose angezogen und dazu das Paillettentop in Dunkelblau von & other Stories. Darüber trage ich den abgewandelten Smoking-Blazer von James Castle und Steffi anziehen: the Luxat. So ein tolles Teil und noch dazu handgeschneidert!

Was sind deine Vorsätze für das neue Jahr?

Keine Vorsätze für mich, bitte! Vielmehr Miniwünsche: einen Kitaplatz für den Kleinen, eine gesunde Arbeitsmoral mit genug Platz für die Familie und von mir aus gern noch mehr Nachwuchs. Da ich dafür jedoch eine Hormontherapie beginnen muss und das erfahrungsgemäß weder schön noch spaßig ist, ist das nicht auf 2018 festgelegt, sondern ein Wunsch für die Zukunft.

Let’s go with the flow ist unser Motto!

Kommentare

  1. Larissa sagte am

    Ein toller – echter und ehrlicher – Bericht!!! Danke! Bitte bleib so authentisch und nah am
    Leben auf journelles!
    Ich wünsche euch ein tolles 2018!

    Noch eine Frage: benutzt du nur das Öl für das Gesicht? Keine andere Creme?

    • Dankeschön! Ich benutze noch die Anti-Aging Creme für das Gesicht und ich teste immer wieder verschiedene Cremes und Öle 🙂

  2. Liebe Jessie! Toll geschrieben. Vor allem sehr ehrlich. Bei einem Wunsch kann ich Dir vielleicht behilflich sein. Bin gerade für 3 Wochen auf Hawaii ? und es ist eine Traumreise. Einfach so vielfältig. Grossstadt, Strände, eine unglaubliche Natur und das unvergleichliche Aloha Feeling. Das gibt’s wirklich nur hier. Bin auch mit der Familie hier und es ist toll mit Kids. Kann Dir also jede Menge Hotels und Aktivitäten empfehlen, wenn Du möchtest.
    Wünsche Dir ein happy und healthy New year! Beste Grüße und Aloha ?aus kauai! Sandra

  3. Svenja sagte am

    Huhu, danke für den ehrlichen Rückblick. Irgendwie beruhigend, dass es auch anderswo nicht immer rosig ist ;-).

    Eine andere Anmerkung habe ich noch: Wenn ich eure Seite in Chrome öffne, war sie vor Weihnachten zerschossen – das ist jetzt zwar nicht mehr der Fall, dafür sehe ich die drei neuesten Artikel nicht. Das geht nur in anderen Browsern. Nur zu eurer Info – oder ich mache was falsch! Viele Grüße

  4. Alles Liebe für 2018 und auch alles Gute für deine Familie, auf dass sich alles friedlich regelt. Scheiden ist wahrlich nicht schön, aber kann auch eine echte Chance für alle Beteiligten sein. Man ist nie zu alt, sein Glück zu finden! Das muss nicht zwangsläufig ein anderer Mensch sein.
    So oder so, danke fürs Teilen, dein Fazit finde ich in Zeiten wie diesen sehr wichtig! Netter zu sich selbst sein, mehr Loben, aber eben auch andere. Let’s all be more empathisch!

  5. R. Alsleben sagte am

    Hey, Kita Platz für Levi? Bei dein vielen Frauen und schon 2 Mitarbeiter-Babys bei Journelles würde ich eine „Betriebs“ Tagesmutter beschäftigen! Zahlt komplet der Stadt Berlin und die Gruppe bleibt klein und gemütlich, perfekt für den ganz kleinen Mäuse. Ein gesegnetes 2018!

  6. Carina sagte am

    Liebe Jessie, ich freue mich auch über diesen authentischen Jahresbericht. Die Authentizität fehlt mir bei vielen Bloggern/Influencern/YouTubern – danke, für die tollen Beiträge in 2017 und ich freue mich auf 2018 mit euch Journellis! Deine Travel Bucket List fände ich super spannend, gerne auch mit Begründungen, warum genau dieses Reiseziel für dich spannend ist. Fühlt euch alle gedrückt und geherzt!

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