Dienstagsdinge KW3: Von der Farbe Weiß, der perfekten Jeans und Naturkosmetik

Diese Rubrik ist so ziemlich das Beste, was mir passieren konnte. Mein Portemonnaie sieht das zwar anders, aber alle Objekte der Begierde wöchentlich im Blick zu haben, zeigt mir, wofür ich eine Schwäche habe, welche Modelabels mich interessieren und helfen mir dabei, meinen Platz in dem Modezirkus immer genauer zu definieren.

Klar habe ich auch Angst, mal nichts Neues zu entdecken (gut, dass ich bereits zwei, drei Dienstagsdinge für die nächste Ausgabe in petto habe), aber meistens ist es erstaunlich, wie viele kreative Köpfe da draußen herumschwirren und das für jeden einzelnen Platz auf dieser Welt ist. Floskeln wie „Ach, das gibt’s ja eh schon”, sind völlig überholt und sollten niemanden davon abhalten, seine Idee umzusetzen. Schließlich freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich einen neuen Instafund habe. So wie auch diese Woche:

1. Go white or go home!

Ganz heimlich hat sich die Farbe Weiß über die letzten zwei Jahre immer mehr zurück in unsere Kleiderschränke geschlichen. Erst war es die weiße Jeans, es folgten Sommerkleider, weiße Turnschuhe waren eh nie aus der Mode. Die Zeit für den Allover-White-Look ist gekommen! Aber keine Sorge, das Ensemble von Madga Butrym beweist, dass dies nicht nach Krankenschwester aussehen muss, sondern so elegant ist, dass es glatt als Alternative für eine Trauung im Standesamt durchgehen würde.

Obwohl ich mich an einer sportlicheren Alternative im Sommer bereits ausprobiert habe, gefällt mir diese seidene Variante um Längen besser! Meiner Meinung nach genau das Richtige, wenn man nicht wie jeder im LBD auftauchen möchte. Nicht weniger uninteressant ist das Label  – Magda Butrym kommt aus Warschau und vereint in ihren Designs Zeitgeist und Handwerk, so dass ein Kleidungsstück mit Seele entsteht. Ich bin ein großer Fan!

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2. Hair Essentials der Marke Playa

Es genügten zwei Worte: Endless Summer. Und schon war es um mich geschehen. Als vor ungefähr fünf Jahren das erste Spray von Bumble & Bumble für Beach Waves rauskam, musste ich es natürlich sofort ausprobieren. Mittlerweile steht das kleine Fläschchen immer noch nahezu unberührt in meinem Badschrank. Anstelle von sanften Wellen, hatte ich das Gefühl meine Haare lediglich zu verfilzen. Seitdem habe ich die Finger von den unzähligen Varianten und Alternativen für den Undone-Look gelassen.

Die Marke Playa hingegen besticht mit natürlichen Inhaltsstoffen und lässt mich bei der Produktbeschreibung nur so dahinschmelzen. Ich habe das Produkt vorsichtshalber schon mal auf meine Wishlist geschrieben. Vielleicht klappt es ja jetzt endlich!

3. Für Denim-Liebhaber: Blanche CPH

Ich erinnere mich noch gut, als zu Beginn von 2012 pastellfarbene Jeanshosen der Hit waren! Ich besaß eine in Hellblau und eine weitere in Zitronengelb. Schnell ging der Trend zurück zu dem originalen Jeansblau und seitdem sind eher kräftigere Farben, sowie Embellishments ein Thema geworden. Die Suche nach der perfekten Jeans endet wohl nie. Tatsächlich habe ich mein letztes Paar Ende 2016 gekauft und halte ständig Ausschau nach einem neuen Modell.

Das Label Blanche CPH hat nicht nur die schönsten Bloggerdamen im Boot, sondern auch einige ernstzunehmende Jeansmodelle, sowie Jeansalternativen und weitere Basics – alles nachhaltig! „First drop in stores Jan/Feb” heißt es auf dem Instagram Account, die Tage werden gezählt und ich komme meinem nächsten Paar Jeans hoffentlich bald näher.

4. New week, new shoe crush: Creatures of Comfort

Meine Sammlung „Items of Desire” bei Instagram platzt aus allen Nähten. Dank dieser Rubrik ist mir eins bewusst geworden: ich habe einen Schuhtick! Bevor allgemeine Panik in meinem Körper ausbricht, beruhige ich mich mit den Worten „es hätte mich viel schlimmer treffen können” einfach selbst. Dieses Bild ist Schuld, dass ich in den kommenden Sommermonaten nur noch eine Art von Schuhe tragen möchte – Mules mit Mary-Jane-Riemen. Ihr habt Verständnis für meine Situation, oder?

5. Sois Blessed Concept Store in München

Immer auf der Suche nach einer neuen Location oder meinem nächsten Lieblingsrestaurant, halte ich besonders auf Instagram die Augen offen, auch wenn es bereits viel zu spät ist oder ich sie in der Früh noch nicht mal richtig aufbekommen habe. Da meine Schwester in Augsburg wohnt, füttere ich sie gerne mit neuen Hotspots in München. Danke liebe Christina für das Vorstellen dieser Perle! Schöne Dinge, frische Blumen und gutes Essen in ein- und denselben vier Wänden? Das klingt nach dem Himmel auf Erden.

6. It’s a plastic world

Tote Bags sind vor allem eins: praktisch! Während die Ledervariante um einiges schöner ist, als der gute alte Jutebeutel, allerdings auch um Längen teurer und vielleicht auch viel zu schade zum täglichen Gebrauch, kommen mir die durchsichtigen Plastiktaschen von Maryam Nassir Zadeh oder Staud gerade Recht. Während Leandra Medine Mcohen bereits eine trägt, empfehle ich euch wärmstens schnell auf den Zug aufzuspringen, bevor die Modelle ausverkauft sind.

7. Label to watch: Crasca

Die talentierte Charlotte Kraska hat nicht nur bei der Sortimentsauswahl von Anita Hass die Hosen an, jetzt ist sie auch noch für die neue Eigenmarke des Hamburger Shops zuständig. Bis jetzt gibt es einen empfehlenswerten Instagram Account, das Glitzertop Selma mit Samtpunkten und ein Glitzerkleid mit dem Namen Carrie, das nicht ohne Grund an Carrie Bradshaw erinnert. Ich habe im Gefühl, dass dies genau die Pieces sein könnten, die mir für eine Girls Night Out noch fehlen. Es bleibt spannend!

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8. Shop now: Jérome Studio

Wenn wir diese Woche schon beim Thema Tote Bags sind. Mein momentanes Lieblingsmodell kommt aus Berlin und ist preislich erschwinglich. Noch im Dezember gab es die Sling Tote von Jérome Studio zur Vorbestellung, jetzt ist sie endlich verfügbar und in der Farbe Bordeauxrot bereits ausverkauft. In den Warenkorb, fertig, los! Das schlichte Design macht die Tasche zu einem Piece, das man die nächsten zehn Jahre noch tragen wird. Und wo ich es mir gerade so überlege, eigentlich wäre es auch ein schönes Geschenk für meine Mutter zum Geburtstag im Februar. Meine größte Sorge: dass ich die Tasche einfach selbst behalten möchte.

9. Style Inspiration: Latzhosen

Da ich in der letzten Office Gear Ausgabe besonders gezittert habe und heute früh bereits der Schneematsch auf mich wartete, musste dringend ein berlintaugliches Winteroutfit her. Die Lösung lieferte (wie so oft) Man Repeller.

Latzhose im Winter? Bis jetzt traute ich mir das Ganze nur mit einem dicken Strickpullover drüber oder mit einem feinen Rollkragenpullover drunter und auf jeden Fall immer mit Absatzschuhen. Dieser Look verzichtet auf elegantes Schuhwerk und überlässt den Gummistiefeln die Arbeit. Hat mich direkt überzeugt und muss dringend ausprobiert werden. Nur fehlte mir bis jetzt die Muße, in Gummistiefel zu investieren. Auf Festivals gehe ich nicht und was sollte aus meinem restlichen Schuhpaaren werden? Schließlich könnte man regentaugliche Schuhe in Berlin fast jeden Tag gebrauchen.

10. Time for a change!

Ein Leben ohne Peeling? Ohne mich! Die meisten Drogeriemarkt-Alternativen sind alles andere als zufriedenstellend. Vor allem weil anstelle von Zucker oder Salz chemische Peelingpartikel verwendet werden. Diese landen später in den Meeren und tragen einen unnötig großen Anteil zur Umweltverschmutzung bei.

Bereits meine Mutter machte mich auf die Situation vor ein paar Jahren aufmerksam, seitdem probierte ich eigene Kreationen aus, griff auf die Peelings von & Other Stories zurück oder verlor mich in der Naturkosmetikabteilung. Während in Großbritannien diese schädlichen Mikroperlen nun endgültig verbannt wurden, genügt ein Blick auf die Inhaltsstoffe, um ein umweltfreundliches Badezimmer-Dasein mitzugestalten.

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