Journelles Maison: „Fun“-Muschellampe Lookalike

Es gibt kaum einen Designklassiker, der sich – rein theoretisch – so leicht kopieren lässt, wie die „Fun“-Muschellampe von Verner Panton. Man muss einfach nur hunderte von Perlmuttplättchen wie eine Traube auffädeln und eine Glühbirne dazwischen stecken. Das Original von 1964 kostet nicht nur aufgrund der stundenlangen Handarbeit eine Stange Geld. Bei uns um die

Es gibt kaum einen Designklassiker, der sich – rein theoretisch – so leicht kopieren lässt, wie die „Fun“-Muschellampe von Verner Panton. Man muss einfach nur hunderte von Perlmuttplättchen wie eine Traube auffädeln und eine Glühbirne dazwischen stecken. Das Original von 1964 kostet nicht nur aufgrund der stundenlangen Handarbeit eine Stange Geld. Bei uns um die Ecke in einem Trödelladen hing ein Lookalike, an das ich sofort mein Herz verlor. Und dann stand Jessie an meinem Geburtstag zusammen mit ihrem Mann vor der Tür, in der Hand ein großes, rundes Paket…

Meine Freude konnte ich in dem Moment gar nicht richtig zum Ausdruck bringen, denn ich wollte das Ding sofort an die Decke hängen und in seiner vollen Pracht bewundern können. Also habe ich schnell meinen Freund und meinen Bruder gerufen, die aus Mangel einer Leiter wie die Bremer Stadtmusikanten zuerst auf den Wohnzimmertisch (die weiße Truhe) und dann einen Stuhl kletterten, um das kostbare Gebilde an einem Haken aufzuhängen.

Ein Kabel mit Glühbirne muss ich noch anbringen, aber selbst ohne Beleuchtung ist die Muschellampe ein schimmernder Hingucker. Besonders schön, ist es am Morgen, wenn die Kinder in der Wohnung über uns spielen und die Perlmutt-Scheiben leise klimpern. Wenn die Lampe eines Tages auch noch hängt, soll die Wärmeausstahlung der Glühbirne eine Thermik in Gang bringen, welche die als Refektoren dienenden Muschelplättchen ebenso wie Luftströme in Bewegung versetzt.

Original Verner Panton Lampen findet man u.a. bei Ambiente Direct. Eine schöne Lookalike-Lampe mit Metallringen ist diese hier.

Das Sofa ist von Bo Concept, die Ananas-Lampe und Beistelltische von Zara Home, die Kissen stammen von Hello Petersen und Wild Heart Free Soul. Der Tisch ist eine alte Truhe, die Bloomingville Vase (ein Geschenk von Marlene und Steffi, daaaanke!) gibt’s bei Minimarkt und den Acapulco Chair mit Kufpergestell habe ich von Viva Mexiko.

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.