Shop the Trend: Army Jackets

Vor ein paar Jahren habe ich meine Camouflage-Jacke von Abercrombie & Fitch und eine olivgrüne Bundeswehr Feldbluse in die Altkleidersammlung gegeben, weil ich der festen Überzeugung war: DAS kommt nie wieder. Dabei habe ich selbst in meiner Masterarbeit immer wieder „Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode“ von Elena Esposito zitiert. Mir hätte also klar

Vor ein paar Jahren habe ich meine Camouflage-Jacke von Abercrombie & Fitch und eine olivgrüne Bundeswehr Feldbluse in die Altkleidersammlung gegeben, weil ich der festen Überzeugung war: DAS kommt nie wieder. Dabei habe ich selbst in meiner Masterarbeit immer wieder „Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode“ von Elena Esposito zitiert.

Mir hätte also klar sein müssen: Egal was es ist, in der Mode kommt alles irgendwann wieder. Man denke nur an das Revival der Boot Cut Jeans, Scrunchies oder Choker.

Warum olivgrüne Army- oder Cargojacken plötzlich wieder überall sind? Aufgrund des robusten Materials und vielen Taschen eigenen sie sich perfekt für den Übergang und sind besonders an so launischen Frühlingstagen (in München Schnee, in Berlin Graupel und Sturmböen) wie diesen Gold wert!

Bei den German Press Days trugen zum Beispiel alle Mädels bei Closed eine solche Jacke – statt der Jeansvariante.

Entweder man entscheidet sich für den Klassiker (gibt’s für ein paar Euro im Army Shop. Wir empfehlen Mc Trend auf der Danziger Straße!), eine gewaschene Edel-Nummer oder das fröhliche Update mit Patches. Die Hemden sind ein Zwischending, das man mit einem Gürtel auf Taille bringen kann – muss man aber nicht.

Die schönsten Modelle aus den Onlineshops seht ihr hier:

Jacke von Zara, Twilljacke von H&M, Cargohemd mit Patches von Zara, Baumwollhemd von Closed, Cargojacke von H&M

 

(Fotos im Header: Mango)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

Kommentare (6) anzeigen

6 Antworten auf „Shop the Trend: Army Jackets“

Ihr könnt wirklich Gedanken lesen! Danke für die Zusammenstellung! Ein wenig erinnert mich diese Jacke in an Luke von den Gilmore Girls. 😉 Happy Weekend!
Katharina

Schon witzig, wie die Trends immer wieder kommen. Ich habe mein Army-Jacket, seitdem ich 12 oder 13 bin (damals schön oversized gekauft) und trage sie seither immer wieder mit Abstand von ein paar Jahren.
Obwohl man bei euren Modellen schon Lust bekommt, endlich mal wieder in eine neue zu investieren.

Eine richtig originale von früher müsste noch irgendwo im Keller bei meinen Eltern rumfliegen. Im Moment trage ich gerne ein Modell aus Leinen (gerade letzte Woche ein Outfit dazu gepostet) 🙂 irgendwie ist es ja auch schön das Altes wiederkommt.

LG, Jenny

Ich liebe diese Jacken bzw. Hemden. Hatte mal eins mit etwa-nicht erschrecken, ich bin schon älter: 8 Jahren! Damals gab es sogar, oh Schock oh Horror noch die DDR. Meine Cousinen fanden das Hemd so toll und meinten, ich sollte das unbedingt in die Disko mitanziehen. Das Dumme war nur, es war ein Khaki-Hemd mit Abzeichen „US-Army“. Das war natürlich der Knaller auf der Party. Bis dann so zwei grauen Herren in Strickjacken kamen und mich vor der Tür befragten….hui, das war ein Spaß. 😉 LG Sabina

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.