Let’s Get Married: die ersten Highlights aus der Asos Bridal Collection Spring/Summer 2016

Der schönste Tag im Leben (einer Frau), muss nicht zwangsläufig der teuerste sein. Während wirklich gute Hochzeitskleider noch bis vor kurzer Zeit nicht unter ein paar tausend Euro zu haben waren, haben viele Labels die Marktlücke erkannt und bieten Modelle an, die man sich auch mit einem vergleichsweise kleinen Budget leisten kann.

Neben Sessùn und Needle & Thread waren wir ziemlich gespannt auf die erste Bridal Collection von Asos. Das Lookbook hat schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, jetzt ist die Kollektion endlich online zu haben!

Die Capsule Collection bietet insgesamt 18 Teile, darunter von den Dreißiger Jahren inspirierte Satinkleider bis hin zu modernen Midi- und Maxikleidern aus Spitze oder Jumpsuits mit Schlag als coole Alternative zum klassischen Hochzeitskleid. Muss ja nicht immer die Baisertorte sein.

Die Saison ist noch jung, deshalb sind noch nicht alle Teile erhältlich, aber die ersten Highlights trudeln langsam aber sicher in den Onlineshop ein:

Man kann sagen: Selten war Heiraten so einfach. Denn dazu gibt es jede Menge passende Accessoires, angefangen von Blümchen-Haarklammern, Glitzer-Gürteln bis hin zu Dessous und Bademänteln für das Bridal Styling:

Falls ihr dieses Jahr (noch) nicht selber heiratet, dafür aber als Trauzeugin zum Einsatz kommt – das sind schöne Outfits für euch:

Nach Lust bekommen? Wir dürfen ja nicht mehr 🙂

Alle Bilder aus dem Asos Bridal Lookbook seht ihr in der Galerie:

PS: Erinnert ihr euch noch an Jessies Hochzeitstagebuch? Hach, war das schön…

(Fotos: Asos)

Kommentare

  1. Ich bin seit 2 Jahren verheiratet, es war eine pragmatische Entscheidung. Und es war ein romantischer, wunderbarer Tag. glücklicherweise war ich meilenweit davon entfernt, die Hochzeit mit Kleinmädchen-Erwartungen zu überfrachten. Ich würde mir wünschen, dass der Bullshit-Mythos vom glücklichsten und wichtigsten Tag im Leben einer Frau endlich ein Ende hat. Hört auf, diese Phrase zu reproduzieren. Wer heiraten will, soll es tun. Aber diese erhöhten Erwartungen an diesen einen Tag und den Status des Verheiratet-Sein ist unzeitgemäß und frauenfeindlich!

    Ich kenne im übrigen keine Frau unter 35, für die ihre Hochzeit oder die Ehe diesen überhöhten Wert hat. Es ist möglicherweise schön, romantisch, praktisch, erleichternd, steuerersparend, es kann zusammenschweißen und eine Liebe stärken…. aber es sollte nie das wichtigste Ziel für einen Menschen sein. Von diesem Irrglauben lebt eine ganze Industrie. Traurig, aber wahr.

    • Och schade! Meine Hochzeit war keine pragmatische Entscheidung und dennoch ein romantischer, wunderbarer Tag, an den mein Mann und ich *gemeinsam* für immer zurück denken werden, weil wir mit all unseren Liebsten gefeiert haben. Ich denke es eine reine Typfrage, wie man damit umgeht – und all den Menschen, die es nun mal für den glücklichsten Tag ihres Lebens halten, sollte man das mit deinem Pragmatismus nicht verderben (den ich mitunter nachvollziehen kann, btw)

  2. Liebe Journelles,
    mit pragmatisch meine ich: Zusammen bin ich mit meinem Mann aus Liebe, dahinter steckt null Pragmatismus. Das Gefühl, zusammenbleiben zu wollen (möglichst für den Rest unseres Lebens) war zwischen uns sehr schnell da und bestätigt sich immer wieder. Wir brauchen dafür keinen staatlichen Trauschein. Ich glaube, keine Liebesbeziehung braucht einen Trauschein, auch wenn dies durch bestimmte Aussagen suggeriert wird.

    Ein Ritual, um eine Liebe zu krönen/stärken/öffentlich zu machen ist für viele Menschen wichtig – auch für mich! Wir haben groß und über mehrere Tage gefeiert. Es war herrlich! Dafür hätten wir aber keine gesetzliche Grundlage gebraucht, die ein Standesbeamter zementiert.

    Dass wir persönlich diese Grundlage dennoch gesucht haben, liegt an der Herkunft meines Mannes. Das meinte ich mit pragmatisch. Und wenn andere wegen der Steuern oder ihres Kindes heiraten, ist das auch prgamatisch und legitim.

    Und natürlich ist es genauso legitim, einen Trauschein als Romantik zu empfinden und beim Heiraten keinerlei pragmatische Gründe zu haben. Das spreche ich niemandem ab.

    Dennoch ist die Institution Ehe in unserem Land nicht zeitgemäß. Es sind bis heute homosexuelle davon ausgeschlossen und das Hochhalten des Modells „Mann/Frau/Trauschein“ stärkt tradierte Rollenbilder. Die Ehe war mal wichtig, da sie die Versorgung der Frau sicherte. Das liegt zum Glück hinter uns. Darum mag ich den Sätze wie „der schönste Tag im Leben einer Frau“ oder „jede Frau träumt seit ihrer Kindheit von ihrem Brautkleid“ nicht. Ich kenne keine Frau, die diese Sätze für sich als wirklich zutreffend empfindet.
    Für die verheirateten Frauen, die ich kenne, ist ihre Ehe (meist) etwas gern gelebtes und ihre Hochzeit war ein (romantisches) Fest mit Ritual-Charakter. Aber beides ist für diese Frauen nicht identitätsstiftend im Sinne von „davon habe ich immer geträumt“.

    Übrigens ist die Industrie, die vom Heirats-Mythos profitiert noch viel größer, als wir denken: Einen großen Stück vom Kuchen verdienen die Anwälte für Familienrecht, die sich mit den Scheidungen befassen. Eine Scheidung kostet oft mehr als die Hochzeit. Traurig, aber wahr.

    Ich wollte euch nicht die Freude am Thema Hochzeit oder Ehe verderben. Es geht mir nur darum, dass ich die Überhöhung des Themas unzeitgemäß finde.

  3. Muss mich der Kritik anschließen: „Der schönste Tag im Leben (einer Frau)“ hört sich einfach grausam rückständig an. Einfach alles daran, vor allem aber die Klammer, die suggeriert, dass eine Hochzeit vor allem für die Frau der schönste Tag sein sollte, der Mann an ihrer Seite darf sich aber ruhig einen anderen aussuchen, den er noch schöner findet. Das ist Sexismus pur, sorry.

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