Trend du JOUR: Pussy Bow Blusen

Der deutsche Begriff „Schluppenbluse“ klingt bei weitem nicht so sexy, dabei ist die Schluppenbluse in dieser Saison genau das: Kein spießiges Blüschen, das an den strengen Gouvernanten-Look oder Maggie Thatcher erinnert, sondern der Modeliebling aller Designer! Typisch sind die breiten, schalartigen Bänder aus Blusenstoff. Auch wenn man überall die Kombi Weiß mit schwarzen Bändern sieht,

Der deutsche Begriff „Schluppenbluse“ klingt bei weitem nicht so sexy, dabei ist die Schluppenbluse in dieser Saison genau das: Kein spießiges Blüschen, das an den strengen Gouvernanten-Look oder Maggie Thatcher erinnert, sondern der Modeliebling aller Designer!

Typisch sind die breiten, schalartigen Bänder aus Blusenstoff. Auch wenn man überall die Kombi Weiß mit schwarzen Bändern sieht, ist das kein Muss, denn es gibt diese Art von Oberteil in 1001 Varianten – eine schöner als die andere.

Der Name „Pussy Bow“ rührt übrigens aus einer Zeit, in der man Katzen bei besonderen Anlässen große, bauschige Schleifen um den Hals band. „Pussy“ liest sich also vielleicht im ersten Moment komisch, ist aber keinesfalls abwertend gemeint.

Im Gegenteil: In den Achtziger Jahren waren Schluppenblusen in der Business-Mode das Pendant zum Männerhemd mit Krawatte. Taufen wir die Bluse doch in #Girlboss Bluse um? Dazu gibt es allerdings ein kleines Update: Statt Bleistiftrock trägt man heute dazu Culottes oder Flared Jeans. Und bitte keine Pumps! Flache Schuhe sind viel nonchalanter.

Die schönsten Blusen mit Schleifenkragen aus den Onlineshops seht ihr hier:

(Foto im Header: Saint Laurent)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.