In the Stores: Offline Shopping bei Murkudis, Lala Berlin, Zara und Konsorten

Den Hintern hoch kriegen ist nicht nur in sportlicher Hinsicht ein wesentlicher Vorsatz für 2015, sondern gilt auch fürs Shopping. Kann ja irgendwie nicht sein, dass ich ausschliesslich online einkaufe und den stationären Handel nur noch auf Reisen (ergo: im Ausland) beglücke. Online bestellen ist mega bequem, spart unendlich viel Zeit und ist bei mir mit einer

Den Hintern hoch kriegen ist nicht nur in sportlicher Hinsicht ein wesentlicher Vorsatz für 2015, sondern gilt auch fürs Shopping. Kann ja irgendwie nicht sein, dass ich ausschliesslich online einkaufe und den stationären Handel nur noch auf Reisen (ergo: im Ausland) beglücke. Online bestellen ist mega bequem, spart unendlich viel Zeit und ist bei mir mit einer hohen Erfolgsquote verbunden. Kleider von Zeit zu Zeit aber in der Umkleidekabine Probe zu tragen, Materialien zu fühlen und von dem Angebot in den Läden überrascht zu werden, gehört aber genauso dazu. Und macht fast ein wenig mehr glücklich als virtuell. Ich habe mich Samstag also aufgerafft und bin los gedüst – der Beginn einer neuen Kategorie hier auf Journelles!

Das Schönste daran: Es geht back to the roots, so richtig mit Umkleidekabinenspiegelfoto! So haben wir vor 8 Jahren mit dem Bloggen begonnen, nur waren da die Umkleiden schlechter beleuchtet, die Spiegel dreckiger, die Handyfotoqualität unter aller Sau und man nannte es nicht #selfie.

Weil gerade Sale-Saison ist, bin ich zunächst in den wunderhübschen Store von Andreas Murkudis auf der Potsdamer Straße gefahren. Dries van Noten, Marni, Céline – 40 Prozent off kommen einige Träumchen dann schon in die engere Auswahl.

Der Store ist schön luftig und geräumig, die Umkleiden ebenso. Die Verkäufer sind nicht aufdringlich, tragen die Kleider aber zur Umkleidekabine. Ich bin verknallt in die Dries van Noten Sachen:

Und die Rainbow-Clutch von Céline (300 Euro).

Was es geworden ist, seht ihr zeitnah!

Weiter geht’s zu den Highstreet-Stores, in denen ich schon seit etwa drei Monaten nicht mehr war.

Bei H&M Trend finde ich den weissen Rolli, eine Kunstlederhose (beides 29,95) und traue mich an einen Midirock (49,95):

Bissken 70er-Vibe?

Weiter geht es zu Cos, da gefällt mir jedoch nix. Bei Zara ist gerade Mördersale:

Alle Teile sind auf knapp 30 Euro herab gesetzt. Pulli und Cape habt ihr schon im Sonntagsoutfit gesehen! Bei Zara nervt mich übrigens kolossal, dass die Umkleidekabinenschlangen immer endlos sind, man nicht bei den Männern rein darf und an den Kassen Schneckentempo herrscht. Also schnell Kaffee holen und ab zur Pediküre – Shopping ist eben doch anstrengend.

Am frühen Abend gucke ich mit meiner Freundin Sue noch bei Lala Berlin vorbei. Auch hier herrscht Sale (50% off) und ich bin kurz davor, diese Spitzenbluse samt Weste zu nehmen:

Die helle Weste will mir nicht ganz so gut stehen und der Pulli, den ich schon auf dem Laufsteg angeschmachtet habe, ist vom Schnitt her auch nicht meiner:

Trotzdem: Abends komme ich beseelt nach Hause. „Ich“-Zeit tut gut und allein shoppen macht mir unheimlich viel Spaß. Das nächste Mal dann wieder für den zweiten Teil dieser Kategorie!

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (13) anzeigen

13 Antworten auf „In the Stores: Offline Shopping bei Murkudis, Lala Berlin, Zara und Konsorten“

Irgendwie ist es ja schon krass, dass man wieder bewusst offline shoppen geht. Ich kenne es von mir, denn ich gehört auch zu den online Shoppern. Wieso, das hast du ja schon genannt. In Zukunft möchte ich auch öfter in die Läden gehen und nicht Immer alles per Mausklick bestellen.
Bei den „Highstreet“ Ketten wurde ich auch nicht fündig, als wir in der Stadt waren, im Februar möchten wir mal wieder nach Frankfurt, u.a. den neuen Ganni Store besuchen.

Also ich war am Wochenende „offline shoppen“ und hab mir direkt geschworen, in Zukunft mehr im Internet zu kaufen.
Ewige Schlangen vor den Umkleidekabinen, eine irre Hitze in den Kabinen, verständlicherweise gestresste und unglückliche Verkäuferinnen und überhaupt, gibt’s bei H&M, Zara, Mango und co eigentlich noch was anderes als Polyester?

Aber dein Artikel und die Bilder gefallen mir trotzdem 😉

ja, gibt es! ich kaufe bewusst kaum noch was mit polyester und gerade bei h&m Trend wird man sehr oft fündig, aber auch so. ich hab da keine probleme.

Also mir macht online shoppen überhaupt keinen Spass! Man bestellt was, wartet dann ein paar Tage und dann passt die Größe, der Schnitt, das Material nicht.
Ich liebe Kleidung anzugreifen und zu probieren. Vor allem mag ich das Kauferlebnis.
Natürlich hat man dieses bei Mango/Zara/H&M nicht – da bekomm ich auch alle Zustände.

xx Kerstin
http://blog.isthenew.at/

Interessanter Artikel! Ich bin eher der offline-Shopping-Typ und muss alles vorher in live anschauen. Online sieht manches ganz anders aus, als in echt…

Toller und sehr sympathischer Artikel, Jessie! Mir macht die neue, eigentlich „alte“ Kategorie schon jetzt großen Spaß und freue mich auf mehr inspirierende Post aus der Umkleidekabine 🙂 Liebe Grüße Kristina
PS.: Die Kombination aus weißem Rolli und Midi Rock steht dir ausgesprochen gut

Ich gehe auch am liebsten ganz allein shoppen, da habe ich immer das Gefühl, nicht durch andere Meinungen beeinflusst zu werden. Von den Sachen gefallen mir an dir am besten die Weste auf dem vorletzten Bild und der Midi-Rock, denn ich auch schon bei Instagram bejubelt habe.

http://superjasmin.blogspot.de/

Ich shoppe nur sehr selten online. Ich muss das Material sehen und fühlen und die Plünnen anziehen. Außerdem stöbere ich lieber in echt als virtuell. Entspricht mehr meinem Jägerinnentrieb;-). Ausnahme: teure Schuhe, die dann aber vorher schon probiert habe und im Sale dann online nach dem günstigsten Preis jage.

Gefällt mir sehr gut, die neue Rubrik! Zumal es ja auch eine Art ‚JOURlook Sammlung‘ ist – und die JOURlooks gefallen mir neben dem ‚Closet Diary‘ immer am besten!

Die cremefarbene Lala Berlin Weste steht Dir übrigens HERVORRAGEND!!! Da hättest Du zuschlagen sollen. Vielleicht schlag ich stattdessen zu 🙂

Liebste Grüße
Anne

Ich shoppe lieber offline als online, weil ich es sehr schätze die Möglichkeit zu haben mehrere Teile direkt an mir zu probieren und das Teil gleich mit nach Hause nehmen zu können. Beim Online-shoppen bestellt man ja selten 7 Teile auf einmal und meistens sehen die Sachen an einem selbst nicht so toll aus wie an den Models und am Ende muss man den ungewollten Rest wieder zur Post bringen und hat wahrscheinlich nicht wirklich viel Zeit gespart. Deshalb gehe ich lieber in sorgfältig ausgewählte Läden, bei den ich weiß, dass mir die Sachen gefallen und drehe da meine Runden.
http://www.fridahannegaby.com

Tolle neue Kategorie! Ich bin da ein bisschen zwiegespalten. Natürlich ist es toll die Stoffe zu fühlen, durch die Läden zu stöbern und direkt anprobieren zu können. Aber da ist schon der Haken. Wenn es denn nur immer so angenehm wäre. Ist es aber leider nicht immer. Überfüllte Kabinen, Hitze (besonders jetzt im Winter) etc. Auf der anderen Seite sind die Onlinebilder oft verfälscht, Farben sehen ganz anders aus oder die Kleidung wird nur an superdünnen großen Models präsentiert – da habe ich mit meinen 1,56m schon Probleme die Dinge an mir zu sehen. Anyway, ich mixe da einfach ein bisschen 🙂 Liebe Grüße, Fiona

Ich shoppe auch wahnsinnig gerne online. Es ist super bequem und allein der Zeitfaktor ist bei mir ganz entscheidend. Mach doch mal eine kleine Vorstellung Deiner liebsten Online-Shopping-Adressen. Neben Zalando, Asos und net-a-porter gibt es doch sicherlich auch andere tolle Portale, die etwas zu bieten haben. Ich bleibe immer bei den gängigen hängen…

Ich freue mich das du so ein Artikel geschrieben hast, und das du offline shopping gehst.
Ich bin Inhaberin von einem Laden und obwohl wir ein online shop haben ist es schwierig sich gegen grossen Firmen wie Asos oder Zalando sich dürchzusetzen. Im Laden ist es anderes, so können wir unsere Kunden beraten und erklären, und ich glaube insgesamt ist die Erfahrung besser!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.