Bustiers, Pink und Mustermix: Dries van Noten Sommer 2016

Wie macht er das nur? Jedes Mal versetzt uns die neue Kollektion des Belgiers in Verzückung. Diese Pracht! Diese Farben! Es gibt wahrlich nur einen Dries van Noten!


Bei der Paris Fashion Week im März war Jessie backstage und konnte die Jacquard-Stoffe und blumigen Stickereien aus der Nähe bestaunen. Während in der letzten Saison asiatische Einflüsse mit Mittelpunkt standen, widmet sich die neue Kollektion der „flamboyanten“ (dt. farbenprächtig) Frau.

Bei Dries van Noten bedeutet das: Üppiges Pink, sattes Petrol und kostbares Gold, abgeschmeckt mit dem ebenfalls für seine Mode so typischen Mustermix und viel Liebe für jedes noch so kleine Detail, seien es die runden Pailletten-Broschen oder Manschettenknöpfe.

Ins Augen fallen nicht nur die großen Phoenix-Schwingen auf Blusen und Kleidern, sondern auch die Elemente aus der Männergarderobe, man denke an Jacketts mit breiten Schultern und weite Anzughosen. Im Gegensatz dazu stehen die spitzen Madonna-Bustiers (mehr Gedanken über diesen Trend hat sich Nike von This is Jane Wayne an dieser Stelle gemacht), die jetzt über den Oberteilen – und nicht mehr nur darunter – getragen werden. Es geht darum, Spaß zu haben und sich für eine Party in Schale zu werfen, wie der Designer nach der Show in einem Interview erklärte.

Mein persönlicher Lieblingslook, weil man die Kombi Pulli + Rock gerade überall sieht:

Dries van Noten Spring/Summer 2016

Als Musen nennt Dries van Noten die Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, Elsa Schiaparelli und den australischen Performancekünstler Leigh Bowery, um den es übrigens auch in dem bilder- und wortgewaltigen Dokumentarfilm „Das Testament des Alexander McQueen“ geht und den ihr euch un-be-dingt auf Arte anschauen solltet.

Zurück zu Dries! Alle Bilder dieser wie immer gelungen Kollektion für Sommer 2016 seht ihr in der Galerie:

(Fotos: PR)

Kommentare

  1. Dries van Noten liebe ich seit der Ausstellung über ihn in Antwerpen, die einfach nur umwerfend war und von seinen Inspirationsquellen auch handelte. Schiaparelli ist eine meine Lieblingsdesignerinnen, geht nichts über ihren Hummer 🙂 LG aus Frankfurt am Main, Sabina | Oceanblue Style

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