Summer Hero No 1: Selbstbräuner von Eco by Sonya

Lexi hatte in ihrem Sommer Special geschrieben, dass Bräunen ja eh out ist…ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich gehört ein gesunder (!) sonnengeküsster Teint einfach zum Wohlbefinden und vor allem zum Sommer dazu. Das heißt nicht, dass ich dafür mit Tiroler Nussöl LSF 1 exzessiv in der prallen Mittagssonne braten muss, wie

Lexi hatte in ihrem Sommer Special geschrieben, dass Bräunen ja eh out ist…ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich gehört ein gesunder (!) sonnengeküsster Teint einfach zum Wohlbefinden und vor allem zum Sommer dazu. Das heißt nicht, dass ich dafür mit Tiroler Nussöl LSF 1 exzessiv in der prallen Mittagssonne braten muss, wie es ein paar ältere Jahrgänge immer noch am Strand oder im Freibad zelebrieren. Das würde ich mit Kind sowieso nicht hinkriegen. Und die Angst vor ernsthaften Hautschäden wäre mir doch viel zu groß!

Zum Glück lässt sich die Beautyindustrie ja immer wieder etwas neues einfallen, womit wir an bestimmten Stellen noch etwas nachhelfen und mogeln können. Die Rede ist in diesem Fall natürlich von Selbstbräuner, mit dem ein Großteil von euch bestimmt schon mal Bekanntschaft gemacht oder zumindest mal eine Tube vor dem Drogerieregal in die Hand genommen hat. Die Versprechen in der Werbung klingen wie bei jedem Beautyprodukt eigentlich zu schön, um wahr zu sein – tätsächlich hatte ich in meiner Jugend aber so viele Pannen mit Selbstbräunern, dass ich mich ein ganzes Jahrzehnt an keinen einzigen rangetraut habe. Lieber habe ich erstmal mit abwaschbaren, getönten Lotionen an meinen Beinen herumprobiert, um kurzfristig ein bisschen California Tan vorzugaukeln, wenn ich kurze Sachen tragen wollte.

Vor mittlerweile über einem Jahr stolperte ich dann über die tollen Pflege- und Bräunungsprodukte des australischen Eco Labels Eco by Sonya im Onlineshop Amazingy. Was mich sofort auf den Bestellkopf drücken ließ, war die Tatsache, dass die Produkte keine Chemiebomben, das heißt allesamt garantiert frei von schädlichen Inhaltsstoffen und für alle Hauttöne geeignet sind. Mich würde also auch kein schlechtes Gewissen plagen, wenn ich die Produkte in der Schwangerschaft oder Stillzeit verwenden würde.

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Winter Skin Lotion für hellere bis mittlere Typen

Nach einer kleinen Instagram-Recherche und vielen beeindruckenden Vorher-Nachher-Bildchen musste ich also zunächst die Winter Skin Lotion bestellen. Diese ist eine leichte Body Lotion für helle bis mittlere Hauttypen, die nach und nach eine schöne Bräune aufbaut. Je nachdem wie hell man ist, sieht man aber schon nach der ersten Anwendung einen tollen Effekt.

Anfang des Jahres stand ich dann für die Mint & Berry Mom Kollektion auf Teneriffa schwanger und in Sommerkleidern vor der Kamera und musste für den Look schnell einen Glowy Sommer Teint auf meinen käseweißen Körper und ins Gesicht zaubern. Da brauchte ich dann etwas intensiveres. Also bereitete ich mich vor der Abreise mit der Invisible Tan Selbstbräunungscreme vor, die bereits innerhalb von 8 Stunden einen streifenlosen Tan zaubert – so als hätte man ein paar Tage mit den Surfer Babes am Bondi Beach abgehangen.

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Invisible Tan für mittlere bis dunkle Typen und eine intensivere Bräune

Die Invisible Tan Creme trägt man am besten mit einem Selbstbräunungshandschuh auf und lässt sie, wie jeden anderen Selbstbräuner, mindestens 15 Minuten (besser länger) einwirken, bevor man sich anzieht. Ich verwende sie meistens am Abend nach dem Duschen und Peelen und lasse mir noch etwas Zeit bevor ich ins Bett steige. Auch wenn auf der Packung steht, dass die Creme nicht auf der Bettwäsche abfärbt – testet es lieber zunächst mit dunkler Bettwäsche oder nicht gerade eurem Lieblingsset aus. Wenn man im Sommer nachts schwitzt, reibt sich ein bisschen doch immer ab. Aber die Flecken gingen bei mir zum Glück in der Waschmaschine raus. Am nächsten Morgen wird man dann mit einer schönen Bräune belohnt und auch ein wenig überrascht, denn ich bin sehr dunkel geworden, aber – Gott sei Dank – nicht fleckig oder orange.

 

MEINE TIPPS ZUM AUFTRAGEN VON SELBSTBRÄUNERN

  1. Einen Handschuh verwenden und in kreisenden Bewegungen gleichmäßig das Produkt auftragen.
  2. Trockene, raue Stellen, die schneller Farbe annehmen nur ganz leicht mit dem verbleibenden Rest auf dem Handschuh eincremen – diese Stellen außerdem ganz zum Schluss mit einem leicht feuchten Microfasertuch „abwedeln“. Das funktioniert bei mir, um dunklere Flecken an den Knien, Ellenbogen, Fußaußenseiten, Zehen und am Knöchel zu verhindern. Vor allem der Spann, die Fesseln und Handgelenke verraten oft Selbstbräuner, da sollte man besonders vorsichtig sein.
  3. Gut einziehen lassen. Frühestens nach 8 Stunden duschen.

 

Die Bräune hält bei mir im Schnitt gute vier Tage, bis ich wieder nachlegen muss. Zum Auffrischen verwende ich dann die Winter Skin Lotion, bevor ich in der darauffolgenden Woche wieder ein Body Scrub und anschließend Invisible Tan benutze.

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Face Tan Water für die regelmäßige Anwendung im Gesicht

Ein weiteres grandioses Produkt hat die Gründerin Sonya Driver mit dem Face Tan Water auf den Markt gebracht, das nicht nur dezent bräunt, sondern auch Feuchtigkeit spenden und einen ebenmäßigeren Teint schenken soll. Man kann es wie ein Gesichtswasser 2-3 mal pro Woche anwenden, um eine gleichmäßige leichte Bräune zu erhalten. Wer es intensiver mag, der kann es auch täglich anwenden. Ich verwende dafür ein getränktes Wattepad und fahre damit gleichmäßig über das Gesicht, den Haaransatz, die Ohren und das Dekoltee.

Danach verwende ich wie gewohnt meine Feuchtigkeitspflege, obwohl man diese auch theoretisch weglassen könnte. Die Bräunung ist nach einer Anwendung kaum sichtbar, aber am zweiten Tag schon intensiver, aber sehr natürlich. Im Gesicht neige ich bei solchen Produkten immer mal zu Irritationen und Pickelchen – nach der mehrfachen Anwendung vom Face Tan Water sieht meine Haut tatsächlich erholt und erfrischt aus. Aus Erfahrung kann ich sagen: regelmäßiges Peelen im Gesicht lohnt sich, damit die Bräune gleichmäßig bleibt.

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Für mich sind die Invisible Tan und Winter Skin wahre Summer Heroes, die ab der Shorts-Saison zum Einsatz kommen. Ich bilde mir ein, dass etwas Bräune wie der Weichzeichner in Photoshop funktioniert und damit meine Besenreiser optisch etwas weniger auffallen. Natürliche Alternativen aus dem Bioladen konnten mich übrigens nicht mal ansatzweise überzeugen. Oder habt Ihr Tipps?

Von Ari

Auch wenn das kitschig klingt, ich wollte schon in meinen jungen Jahren in der Mode- oder Beautybranche arbeiten. Ich weiß noch genau, wie ich jede Ausgabe der Instyle oder Elle von der Mutter meiner damaligen besten Freundin verschlungen habe, da ich sie mir zu der Zeit noch nicht leisten konnte und mein Zimmer mit herausgetrennten Lieblingseditorials pflasterte. Als ich dann das erste Mal von Pat McGrath und Kevyn Aucoin hörte, wusste ich, dass ich Make-Up Artistin werden möchte. Der Weg bis dahin war nicht ganz einfach, denn ich musste zunächst mein angefangenes Studium in meiner Heimat Erfurt abbrechen und später meine Eltern davon überzeugen, eine Ausbildung in Kopenhagen machen zu dürfen. Der Umzug mit 18 in ein fremdes Land, ohne die Sprache zu sprechen, hat mich wahnsinnig geprägt und mir gezeigt, dass man Sachen schaffen kann, wenn man sie nur wirklich will. Viele Dänisch Lessons und Vorstellungsgespräche später, in denen ich jedes Mal erneut von der Direktorin auf meine Sprachkenntnisse geprüft wurde, hatte ich den Vertrag von der Make up School in der Tasche.

Das Abenteuer konnte beginnen und ich denke so gerne an diese aufregende Zeit zurück. Dort habe ich von meiner talentierten Lehrerin nicht nur den richtigen Umgang mit Pinseln und Farbe gelernt, sondern auch, dass weniger oft mehr ist! Seitdem habe ich den harten Kajalstift auf der Wasserlinie und das Augenbrauenzupfen sein lassen.

In den letzten Jahren habe ich aufgrund meiner Vollzeitjobs in diversen Redaktionen eher vom Schreibtisch aus von meinem Beautywissen Gebrauch gemacht, aber meine Make-up Jobs, die ich nebenbei angenommen habe, machten mich immer am glücklichsten, denn da gibt es direktes Feedback von Menschen und im besten Fall ein großes Lächeln als Dankeschön.

Auf meinem Blog Primer & Lacquer teile ich meine Liebe für Beauty & Mode seit 2011 und schreibe dort über all die Dinge, die mich in meinem Leben antreiben und begeistern. In diesem Sommer freue ich mich außerdem auf die größte Herausforderung meines bisherigen Lebens - die Geburt meiner zweiten Tochter. Ich bin gespannt, wie das Leben als vierköpfige Familie ist und ob ich mir neben dem Mamasein noch ein paar meiner alten Gewohnheiten beibehalten kann.

Neben dem Reisen liebe ich Burrito Bowls und Guacamole für mein Leben gern und habe ein Schwäche für Augenbrauenprodukte, Bronzer und Highlighter aller Art. Wenn ich mich von einem blöden Tag ablenken muss, schaue ich mir am liebsten die Videos von Lisa Eldridge (wegen ihrer angenehmen Stimme), Masterchef oder Hank Moody in Californication an. Und sollte ich irgendwann mal wieder richtig ausgehen können, dann werde ich wie in guten alten Zeiten zu Old School Hip Hop mit meinen Mädels tanzen.

Ich hoffe, ich kann Euch hier auf Journelles den ein oder anderen Kniff in Sachen Make-up zeigen und den weniger Beauty-affinen Mädels ein bisschen Lust auf die bunten Tiegelchen und Stifte machen bzw. das ein oder andere Vorurteil gegenüber Make-up Girls aus dem Weg räumen.

Folgt und schreibt mir gerne…

Blog Primer & Lacquer // Instagram @ariofcourse

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2 Antworten auf „Summer Hero No 1: Selbstbräuner von Eco by Sonya“

Seitdem du diesen Artikel vor ein paar Monaten angekündigt hast, habe ich jeden Tag darauf gewartet, dass dieser endlich veröffentlicht wird! Ich habe mir nämlich schon den Face Tan Water gekauft und war total begeistert und konnte mich nicht entscheiden welchen Selbstbräuner ich mir für den Körper kaufen sollte. Der Artikel ist auf jeden Fall sehr hilfreich! Vor Kurzem ist jedoch der Cacao Firming Mousse neu dazu gekommen. Hast du den vielleicht schonmal ausprobiert? Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen! Liebe Grüße

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.