Naturkosmetik: Jessie und Charlotte testen die ganzheitliche Gesichtsbehandlung von Dr. Hauschka

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Naturkosmetik wird immer beliebter. Früher wurden die Produkte im Drogeriemarkt kaum beachtet, heute erleben sie einen regelrechten Boom. Die Nachfrage ist riesig und doch fällt es bei der großen Auswahl manchmal schwer, die richtigen Produkte zu finden. Außerdem bringt das ständige hin und her zwischen verschieden Marken, Formeln und Tinkturen unsere Haut schnell mal aus dem Gleichgewicht.

Ein langjähriger Favorit und lieb gewonnener Partner von Journelles ist und bleibt jedoch Dr. Hauschka. Das Unternehmen aus Süddeutschland brachte im Jahr 1967 erstmals seine Naturkosmetik-Linie auf den Markt – mit Erfolg! Bis heute verwendet das Beauty Brand ausschließlich und zu hundert Prozent natürliche Inhaltsstoffe. Kurzum: keine Silikone, keine Duft- und Farbstoffe, keine Parabene, kein Mineralöl. Doch nicht jede Haut ist gleich. Jessie und Charlotte ließen sich deshalb vor kurzem im Rahmen einer ganzheitlichen Dr. Hauschka Gesichtsbehandlung von einer Expertin beraten. Zwei Treatments, zwei Ergebnisse und ganz viel neu gewonnenes Beauty-Wissen – hier kommt der ausführliche Bericht.

So haben Jessie und Charlotte die klassische Dr. Hauschka Gesichtsbehandlung nach Elisabeth Sigmund im Kosmetikstudio Belladonna in Berlin erlebt:

Charlotte

Die letzten Monate waren anstrengend und kräftezehrend, aber schön. Ich habe neue „gesunde“ Hobbies für mich entdeckt. Fahrradfahren, Tischtennisspielen und lange Spaziergänge mit Freunden sind Teil meines Alltags geworden. Überhaupt setze ich mich viel öfter mit meinen eigenen Bedürfnissen auseinander. Kurzum: Ich nehme mir mehr Zeit für mich.

Darüber hinaus hat mich Jessie Anfang des Jahres mit ihrer neuen Sportroutine inspiriert. Mittlerweile habe auch ich den Weg zur Yogamatte gefunden und im Zuge dessen vor knapp zwei Monaten mit dem Rauchen aufgehört. Ich kann es kaum in Worte fassen, wie stolz ich auf mich selber bin. Außerdem arbeite ich daran, meine Ernährung zu verbessern und, wenn möglich, immer positiv zu denken.

Derartige Veränderungen in meinem Leben haben sich auch auf meine Hautpflege ausgewirkt. Während des Lockdowns habe ich verschiedene Beauty-Produkte getestet und mich dabei mehr als einmal gefragt: Was tut mir gut und was passt zu mir? Hautausschläge, trockene Stellen und Pickelchen waren das Ergebnis meiner übereifrigen Creme-Tests. Weniger ist mehr, das habe ich in dieser Zeit gelernt.

Als Dr. Hauschka, ein langjähriger Partner von Journelles, sowohl Jessie als auch mich nach unserem Hautbild fragte, konnte ich darauf nur bedingt beantworten. Dass sie eher trocken ist, das weiss ich. Außerdem teste ich gerne neue Produkte, lasse jedoch nur selten einen Profi an meine Poren. Die Einladung für eine Gesichtsbehandlung nach Elisabeth Sigmund im Naturkosmetikstudio Belladonna in Berlin-Kreuzberg kam deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt.

Die Behandlung:

Das zweistündige ganzheitliche Treatment von Dr. Hauschka inkl. Hauttypbestimmung begann mit einem zwanzigminütigen Fußbad. Das gab mir Zeit, um im Salon anzukommen. Zuvor war ich mit meinem Fahrrad 30 Minuten in den Bergmannkiez geradelt. Mein ungeschminktes, rotes Gesicht gab der Kosmetikerin also den perfekten ersten Eindruck von meinem Hautbild. Ihre Diagnose: eine leichte Couperose, sprich zu Rötungen neigende und extrem empfindliche Haut.

Das Salbeibad helfe laut der Expertin, den Körper zu entgiften. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und beruhigend in „hitzköpfigen“ Zeiten. Ihr Tipp: Mehrmals die Woche ein solches Bad nehmen. Ich fühlte mich direkt sehr entspannt und konnte im Nu abschalten. Anschließend wurde das Beintonikum auf die Beine und Füße aufgetragen. Der kühlende Effekt nach dem warmen Bad war angenehm und belebend. Der Blutkreislauf wurde angeregt. Anschließend ging es mit dem Oberkörper weiter. Meine Haare sowie Hals- und Nackenmuskulatur wurden ausgestrichen, Arme und Hände ebenfalls mit dem Tonikum und einer himmlisch duftenden Mandel Körperbalsam gepflegt.

Nach einer Reinigung und Stärkung des Gesichts folgten warme Kompressen, die wie ein Gesichtsdampfbad wirken. Die Poren öffnen sich und die Haut ist bereit für eine Ausreinigung. Die hat glücklicherweise nicht viel Zeit in Anspruch genommen und wurde von einer angenehmen Maske abgelöst.

Danach begann das absolute Highlight der Behandlung: die Lymphstimulation. Die Kosmetikerin strich mit zwei sanften Pinseln über das Gesicht. Ich fühlte mich wie im Himmel und es hätte ewig so weitergehen können. Tatsächlich habe ich es so sehr genossen, dass ich eingeschlafen bin.

Nach einer abschließenden Maske und Kompresse sowie Tagespflege wachte ich in der duftenden Umgebung benebelt auf und fühlte mich wie ein neuer Mensch. Ich schaute in den Spiegel und stellte fest: von Rötungen und trockenen Stellen keine Spur! Trotz Ausreinigung waren keine Flecken zu sehen. Die Haut sah prall, genährt und rundum gesund aus. Ich habe mich selten so strahlen sehen.

Was ich gelernt habe:

  • Für meine sehr empfindliche Haut ist die leichte Rosen Tagescreme leicht als Tagespflege bestens geeignet. Im Winter darf es die normale Rosen Tagescreme sein. Die reichhaltige Gesichtspflege eignet sich aufgrund des Anteils an Öl und Wachs für trockene, schutzbedürftige Haut. Die Formel stärkt und harmonisiert und ist somit ideal für sensible oder zu Rötungen neigende Haut.
  • Wenn meine Haut besonders irritiert ist und auf Stress reagiert, ist eine Maske ideal, besonders im Winter. Die beruhigende Mixtur entspannt und bringt meine Haut wieder ins Gleichgewicht. Sie reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und eignet sich auch bei Couperose, sodass meine Rötungen reduziert werden. Für eine extra Portion Pflege kann ich die Maske auch unter meiner Tagespflege auftragen, ohne sie vorher zu entfernen.
  • Öfter mal Dampfbäder machen, denn heiße Kompressen lassen die Haut regelrecht aufatmen! Vorteil: Wenn das Gesicht bedeckt ist, hat man auch keine Möglichkeit zwischenzeitlich aufs Handy oder den Fernseher zu schauen – echte Erholung garantiert!
  • Das Beintonikum ist ideal, um nach dem Sport oder einem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen. Wer sich viel bewegt oder stundenlang sitzt, sorgt damit für einen Frischekick und entlastet geschwollene Beine ruckzuck.
  • Das eigene Hautbild zu kennen macht einen enormen Unterschied. Noch nie habe ich mich in meiner Haut so wohl gefühlt, wie nach diesem Termin. Wenn du auch herausfinden möchtest, was für ein Hautbild du hast, lass dich einfach in einem Studio in deiner Umgebung beraten und finde anschließend die passenden Produkte.

Diese Produkte wurden bei Charlottes Behandlung verwendet:

Salbei Bad – regulierendes Badeöl, durchwärmt und erfrischt gleichermaßen

Beintonikum – vitalisierende Pflege, verleiht Leichtigkeit

Fußcreme – intensive Pflege, belebt die Füße

Reinigungsmilch – sanfte Emulsion, bewahrt den Schutzmantel der Haut und entfernt Make-up

Kühlende Augenampulle – belebt und erfrischt die müde Augenpartie

Augencreme – leichte Feuchtigkeitspflege, beugt Fältchenbildung vor

Beruhigende Maske – entspannende Intensivpflege, stärkt empfindliche Haut

Rosen Tagescreme leicht – harmonisierende Gesichtspflege, leicht und stark zugleich

Lippenkosmetikum – regenerierender Balsam, umhüllt strapazierte Lippen

Jessie

Als passionierte Spa-Gängerin und auch Liebhaberin von Facials, Gesichtsausreinigungen und Massagen bin ich vielleicht längst keine Expertin auf dem Gebiet, aber ich kann recht gut einschätzen, welche Art von Behandlung mir gut tut, was wirklich langfristige Auswirkungen oder auch Learnings beinhaltet. Nachdem die Studios nach dem Lockdown langsam wieder öffnen durften, bin ich auch wieder zur Kosmetikerin gegangen – für mich ein wenig Wellness inmitten des Alltagsstresses!

Dabei sagen viele unterschiedliche Kosmetikerinnen natürlich oft auch unterschiedliche Dinge über meine Haut, denn am Ende des Tages wollen Produkte verkauft werden – zumindest in den nicht ganz so seriösen Studios. Sobald der Aspekt aber ausgeklammert wird, bekomme ich oft das Feedback, dass meine Haut viel mehr Feuchtigkeit benötigt. Aber was bedeutet das genau? Daher war ich unheimlich gespannt auf meinen Termin in Kreuzberg (und natürlich auf die rund 2-stündige Auszeit, bei der ich eine Lymphmassage der besten Sorte kennen- und lieben lernen durfte!)

Die Behandlung:

Grundlegend kann ich sagen, dass ich von der Behandlung positiv überrascht war. Das lag vor allem an dem ganzheitlichen Ansatz, den Dr. Hauschka verfolgt. Bedeutet: Unsere Haut versorgt sich von Natur aus mit dem, was sie braucht. Die Kosmetik soll und kann ihr diese Aufgabe nie zu hundert Prozent abnehmen. Außerdem wird der Körper, somit auch die Haut, als Ganzes gesehen. Das Treatment beginnt also mit einem Fußbad und einer Fußmassage, was bewirkt, dass ich mich nach einem nervenaufreibenden Kita-Drop am Morgen mit den Jungs sofort entspannen konnte. 

Danach folgte die einzigartige klassische Gesichtsbehandlung, die nach der Mitbegründerin der Dr. Hauschka Kosmetik benannt wurde. Der klassische Ablauf ist also: Fußbad, Einstreichung der Beine und Füße, Ausstreichen der Haare, Entspannung der Hals- und Nackenmuskulatur, Einstreichung der Arme und Hände, Reinigung, Stärkung, Gesichtsdampfbad, Ausreinigung, Reinigungsmaske, Lymphstimulation, Kur, Maske, Dekolletéeinstreichung, heiße Nacken- und Schulterkompresse, Tagespflege oder Nachtpflege.

Klingt toll – und war es auch!

Die Expertin findet, ich habe insgesamt ein gutes Hautbild, neige aber hier und da zu Unreinheiten. Sie war begeistert, wie gut sie bei mir ausreinigen konnte. Meine Haut ist zudem sehr durstig und Feuchtigkeit wurde regelrecht aufsaugt wie ein Schwamm.

Für mich ist das tatsächlich überraschend, ich verwende sowohl Gesichtsöle als auch Seren, doch scheinbar reicht das nicht aus.

Durch die Unreinheiten sind vereinzelt Verkapselungen entstanden; daher rät sie mir alle 6 Wochen zu einer sanften Ausreinigung, die normalerweise nicht Bestandteil der klassischen Dr. Hauschka Gesichtsbehandlung ist. Bei mir war es aber einfach notwendig. Einige der Verkapselungen saßen sehr tief in der Haut und konnten nur mit Mühe von der Kosmetikerin entfernt werden. Das zeigt auch, wie trocken meine Haut wirklich ist. Eine gute Gesichtsmilch soll laut der Expertin die Lösung sein, um Unreinheiten und Pickeln sowie Trockenheit in Zukunft vorzubeugen.

Was ich gelernt habe:

  • Reinigen, reinigen, reinigen – insbesondere am Abend! Denn auch wenn man nur selten bis nie Make-up trägt, kann die Haut verunreinigt sein. Das gilt besonders dann, wenn man in einer City-Umgebung wie Berlin wohnt. Hier ist die Umweltverschmutzung besonders hoch und das zeigt auch am Hautbild.
  • Damit meine Haut wirklich porentief rein wird, sollte ich am besten alle vier bis sechs Wochen eine Behandlung bei einer professionellen Kosmetikerin buchen.
  • Außerdem wurde mir dazu geraten, meine Haut gut und oft einzucremen, damit sie den ganzen Tag über mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist. 

Diese Produkte wurden bei Jessies Behandlung verwendet:

Rosen Bad – harmonisierende Bademilch, lässt die Seele aufblühen

Beintonikum – vitalisierende Pflege, verleiht Leichtigkeit

Fußcreme – intensive Pflege, belebt die Füße

Reinigungsmilch – sanfte Emulsion, bewahrt den Schutzmantel der Haut und entfernt Make-up

Gesichtsmilch – aktivierende Tagespflege, belebt feuchtigkeitsarme Haut

Gesichtstonikum – aktivierendes Gesichtswasser, stärkt die Haut

Gesichtsöl – regulierende Tagespflege, bringt fettige Haut ins Gleichgewicht

Rosen Pflegeöl – harmonisierendes Körperöl, schenkt Geborgenheit

Lippenkosmetikum – regenerierender Balsam, umhüllt strapazierte Lippen

Dr. Hauschka Hauttest und Probiergrößen-Sets:

Ihr wisst noch nicht, welches Produkt zu eurem Hautbild am besten passt? Kein Problem! Jeder Mensch ist anders, weshalb Dr. Hauschka passende Probiergrößen seiner wirkungsvoll pflegenden Naturkosmetik anbietet. Egal, ob feuchtigkeitsarm und trocken, unrein und fettig, empfindlich oder anspruchsvoll – die kleinen Sets mit je drei Produkten sind ideal zum Testen. Extra Pluspunkte gibt es für die kompakten Tuben, die in jeder Handtasche und sogar auf Reisen im Kosmetiktäschchen Platz finden.

In freundlicher Kooperation mit Dr. Hauschka

Bilder von Jessie und Nathalie Weiss.

Kommentare

  1. Dass ist sehr gut zu wissen…
    Meine Haut ist ungefähr so wie bei der Jessie…
    Bis jetzt war ich mir unsicher welche Produkte zu mir passen, jetzt habe ich ungefähr Bild davon..

  2. Mareike sagte am

    Danke für die ausführlichen Berichte, die mich dazu inspirieren, mich auch mal wieder in einem Hauschka-Studio behandeln zu lassen. Das habe ich über die Jahre schon ein paarmal gemacht und war immer begeistert.

    An einer Stelle würde ich allerdings gerne nachhaken: auch ich leide unter Couperose und lese mit sehr großer Irritation, dass Charlotte hier schreibt, dass Dampfbäder und heiße Tücher gut sind. Egal auf welche „Kosmetik-Schule“ man hört: bei Couperose ist heißer Dampf nicht angesagt (und übrigens auch keine Saunagänge!). Mir wurde schon vor 10 Jahren (ich bin 47) aufgrund der Rötungen gesagt, dass ich mit Hitze im Gesicht sehr vorsichtig sein soll. Und ich merke, dass das stimmt. Und sobald ich auf eine Kosmetikerin stoße, die bei mir im betroffenen Nasenbereich mit Dampf und/oder heißen Tüchern ausreinigen will, weiß ich: die macht ihren Job nicht gut.

    Das habe ich schon einige Male in Kosmetikstudios angesprochen und habe erkannt, dass auch manche (gut) ausgebildete Fachfrau diesen Aspekt nicht auf dem Schirm hat.

    Darum hier mein Hinweis an Charlotte: wenn du zu kleinen erweiterten Äderchen und Rötungen neigst, dann solltest du Hitze und Dampf meiden. In diesem Punkt war die dich behandelnde Fachfrau leider nicht gut informiert.

    LG, Mareike

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