„Du kannst Energien mobilisieren, von denen Du nicht wusstet, dass Du sie hast“- Im Gespräch mit Coach Sandra Jakisch

Sandra Jakisch arbeitet als Berufs- und Karriere-Coach. Mit Meditation und Coaching-Methoden unterstützt sie bei beruflicher Weiterentwicklung, Stressbewältigung oder dem Aufbau von Selbstbewusstsein in privatem und beruflichem Kontext.

Bei unserem letztjährigen Brunch Club haben wir ihren Methoden schon mal lauschen dürfen, im heutigen Gespräch haben wir sie befragt, wie man die Herausforderungen eines Jobwechsels bewältigen kann und bei Arbeitsstress besser auf unsere innere Stimme und Bedürfnisse hören können.

Als zweifache Mutter spricht sie bei den Themen Alltagsbelastung sowie Vereinbarkeit von Muttersein und Karriere aus eigener Erfahrung und teilt Hilfestellungen, wie diese zu bewältigen sind. Und wenn ihr auf den Geschmack kommt: Exklusiv für Journelles-LeserInnen gibt es 20% auf eine Coachingsitzung oder auch auf ein Coachingpaket von 3 Sitzungen! Dazu könnt ihr sie einfach anschreiben.

Legen wir aber erst mal los:

Vor deiner Arbeit im Coaching hast du als Filmemacherin gearbeitet. Erzähl uns doch mal ein bisschen davon.

Ja, ich habe Dokumentarfilm Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und 12 Jahre mit großer Leidenschaft hauptberuflich als Regisseurin und Redaktionsleiterin gearbeitet. In den ersten acht Jahren realisierte ich vor allem Dokumentationen im In- und Ausland, später wechselte ich dann immer mehr in Richtung Werbe-Regie. Ich habe mich in dieser Zeit sehr stark über meinen Beruf definiert, oft unter Stress und Hochdruck gearbeitet bis es „keinen Morgen mehr gab“. Das hat mich angetrieben, manches Mal beflügelt und gleichzeitig auch oft ganz schön ausgepowert. Es gab viele Momente, in denen ich mein privates Leben für den Job zurückgestellt habe.
Ich habe meine Arbeit sehr geliebt, bis die Projekte und Inhalte mich irgendwann nicht mehr richtig erfüllten. Ich fühlte mich oft leer, mir fehlte die Perspektive und manchmal auch der Sinn oder “Purpose” – wie wir es heute oft nennen. Ich wusste, ich wollte mich weiter entwickeln. Aber es sollte noch etwas dauern, bis ich eine Ahnung davon bekam, wohin die Reise gehen wird.

Wieso hast du dann deine Branche gewechselt und noch etwas Neues dazu lernen wollen?

Mit der Geburt meiner zweiten Tochter Paula konnte ich mein Bedürfnis nach Neuorientierung und Weiterentwicklung nicht mehr ignorieren. Ich steckte tatsächlich nach all den Jahren in einer beruflichen Sinnkrise.

Ich nahm Coachings, fing an zu meditieren und hörte Podcasts. Als ich mich dann Stück für Stück traute aufzuschreiben, was ich gerne machen möchte, wenn ich alle „Wenn und Aber’s“ beiseite lege, floß es einfach heraus. Ich wollte als Coach arbeiten. Ich wusste, ich möchte Menschen in Ihrer Entwicklung, in Ihren Krisen und in Ihren Visionen unterstützen und Sie in Ihrem Veränderung-Prozess begleiten. Es war das, wonach ich gesucht hatte.

Ich bewarb mich für die Ausbildung zum Personal & Business Coach und machte im Anschluss noch eine weitere Ausbildungen zum Wingwave- und Mental-Coach. Heute verbinde ich beide Herzen – das Kreative und das Coaching – miteinander in beiden Bereichen. Ich drehe immer noch für ausgewählte Produktionen und arbeite hauptsächlich als systemischer Coach und Mental Coach.

Ich gebe Coaching-Workshops für Privatpersonen und Firmen zum Thema Resilienz, Burnout-Prophylaxe und mentale Stärkung, Ressourcenaktivierung und persönliche und berufliche Weiterentwickling.

Wie gelingt einem der Berufs- oder Branchenwechsel?

Ich glaube, ein Branchen- oder Berufswechsel oder auch Studienwechsel gelingt, wenn Du Deiner inneren Stimme folgst, Dir ein klares Ziel setzt und Dir erlaubst Deine Träume, Wünsche und Visionen zu leben. Das ist jedoch oft leichter gesagt als getan. Zweifel, Sorgen, Ängste oder Unsicherheiten können ganz schön blockieren, zurückhalten oder zur Vermeidung führen.

Manchmal sind die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund gerückt, weil eher das von uns erfüllt wird, was andere Menschen von uns erwarten oder weil wir annehmen, dass es von uns erwartet wird. Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht mehr kennen, ist der Kontakt und die Verbindung zu uns selbst unterbrochen.
Im Mental-Coaching nutze ich den „Generalproben-Effekt“. Das heißt, wenn wir vorab spüren können, wie sich die Umsetzung des Ziels anfühlt, dann mobilisieren wir die nötige Anziehungskraft und Energie, das Ziel für uns zu erreichen und tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Natürlich ist ein Berufs- oder Branchenwechsel immer ein Neuanfang, der oft auch „Geduld und Spucke“ benötigt aber wenn der Ruf und der Wunsch danach, immer und immer wieder auf ploppt, dann sollten die Signale ernst genommen werden. Das alles ist eine Form von Weiterentwicklung und dafür ist der Mensch geschaffen. Oft ist übrigens unser Körper unserem Verstand einen Schritt voraus, und signalisiert immer stärker, dass eine Veränderung benötigt wird. Manchmal zeigen sich Rücken-, Bauch- oder Kopfschmerzen oder ein Druck im Brustkorb, wenn wir zu wenig auf unsere Bedürfnisse achten und uns bestimmte Kontexte gerade nicht mehr gut tun.

Du arbeitest als systemischer Coach und Mental Coach. Erzähl uns doch, welchen Themen du dich in deinen Sessions konkret widmest?

Ich arbeite zum größten Teil mit Klientinnen, die regelmäßig oder seit längerer Zeit einem hohen Stress-Level ausgesetzt sind. Meine Schwerpunkte im Coaching sind unter anderem Stressregulation, Burnout-Prophylaxe, der Abbau von Blockaden und Glaubenssätzen, Resilienzstärkung, sowie Selbstwert- und Selbstbildstärkung – in beruflichen und privaten Kontexten.

Zu mir kommen Klientinnen jeden Alters von der Berufsanfängerin bis zur Führungskraft, vom Single bis zur Schwangeren, Frauen in der Elternzeit, Mütter, die sich beruflich neuorientieren wollen oder mit der Herausforderung zu kämpfen haben, dass sie selbst neben ihrem Beruf und der Familie nicht zu kurz kommen. Ich begleite im Coaching auch Frauen, die aus stressbedingten Ursachen nicht schwanger werden und Frauen, die sich in einer Kinderwunschbehandlung befinden. Das liegt mir sehr am Herzen, denn der mentale Support kommt für viele Frauen während der Hormonbehandlung zu kurz.

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Mit welchen Herausforderungen haben deine Kundinnen am meisten zu "kämpfen"?

Meistens sind wir selbst unsere stärksten Kritiker. Unser innerer Dialog hat manches Mal Ähnlichkeiten mit dem Tonfall, der in einer Kaserne herrschen könnte. So ist das Thema Selbstwert und Selbstbild sehr häufig Bestandteil in den Sitzungen. Der Wunsch nach beruflicher Veränderung- oder Weiterentwicklung ist oft der erste Schritt zum Coaching- Auch anhaltender Stress oder Erschöpfung sind ein großes Thema in den Sitzungen. Blockaden, die zu Hemmnissen wie Prüfungs-, Präsentations- oder Auftrittsangst führen, gehören auch zu den Herausforderungen meiner Klientinnen. Einige Klientinnen haben Angst vor flaschen Entscheidungen und haben Sorge sich aus der gewohnten Sicherheit zu befreien. Starke Emotionen wie z.B. Wut oder Ärger spielen ebenso häufig eine Rolle. Oder eben auch, der Wunsch seine Stärken wieder zu entdecken oder die eigenen Bedürfnisse zu erkennen.

Braucht jeder einen Coach? Warum kann es überhaupt sinnvoll sein, sich coachen zu lassen?

Ich glaube, gerade in Krisen und in Veränderungsprozessen ist ein Coach ein guter und wichtiger Prozessbegleiter. Oft stecken wir in diesen Situationen in unserem „Problemraum“ fest. Es fehlt der Blick für eine Lösung. Dann hilft es, einen Schritt rauszutreten und mit Hilfe des Coaches einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Alleine dreht man sich vielleicht eher im Kreis, denkt immer wieder in den gleichen Schleifen die Probleme durch. Im Coaching gelingt es mit den passenden Methoden, eine zeitnahe Lösung zu erarbeiten.

Was sind grundsätzliche Tipps, die du bei Coachings vermittelst?

Als Coach ist meine oberste Prämisse, keine Tipps zu geben. Ich bin keine Beraterin. Die Klientin ist die Expertin für ihre Lösung. Ich begleite sie innerhalb des Coachingprozesses auf Augenhöhe und unterstütze sie durch lösungsorientierte Gespräche und Methoden dabei, die passende Lösung für ihr Anliegen und ihre Bedürfnisse zu finden. Daher ist jedes Coaching auch ganz individuell. Ich versuche meine Klientinnen mit den passenden Fragen und Tools zu stärken, so dass sie selbstbewusst und sicher die nächsten Schritte gehen können.

Wenn du dir deine Coaching-Arbeit anschaust: Haben Frauen und Männer unterschiedliche Fragestellungen, mit denen sie zu dir kommen?

Ich arbeite vorwiegend mit Frauen aber es kommen auch Männer, was mich natürlich auch freut. Bei Männern sind die Themen ähnlich: Selbstwert, Überforderung, Erschöpfung, Wunsch nach Anerkennung und Perspektive, Wunsch die eigenen Entscheidungshemmnisse zu überwinden, berufliche Weiterentwicklung und Veränderung, Präsentationsängste und verschiedene, stressbedingte Blockaden

Wie gehe ich mit einem hohen Stresslevel auf der Arbeit um?

Die Balance aus Arbeit und Freizeit und genügend Ruhephasen ist enorm wichtig. Es ist in unserer Gesellschaft mit allen Anforderungen oft schwierig, dies auch einzuhalten. Denn Stress zu haben, ist häufig in beruflichen Kontexten ja auch etwas, was erstrebenswert ist und für einige Zeit auch eine gewisse Euphorie auslösen kann. Da spricht man übrigens vom sogenannten Eu-Stress oder positiven Stress. Aber auch hier ist es so, dass wir nicht die ganze Zeit auf Anschlag oder unter Hochspannung sein können.

Wenn wir selbst zu häufig auf Reserve laufen und durch Stress regelmäßig an unsere Grenzen stossen, ist es wichtig im ersten Schritt auf die Signale unseres Körpers zu hören.
Denn Rücken-, Bauch- oder Kopfschmerzen, Anspannungsgefühle, Schlaf- oder Ruhelosigkeit, oder emotionale Reaktionen wie Reizbarkeit, Wut, Traurigkeit oder Erschöpfung sind keine Signale des Scheiterns sondern Signale von Überlastung und einer verminderten Stressregulation.
Das heißt, dass es wichtig ist die Umstände, die uns zu viel sind und somit Stress auslösen, nach Möglichkeit schon einmal in kleinen Schritten zu verändern. Wichtig ist auch, an der eigenen Stressregulation zu arbeiten, die durch zu häufigen Stress in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Was heißt genau das genau?

Wir reagieren, wenn wir zu gestresst sind, z.B. schon bei der kleinsten Sache gereizt, können schlecht abschalten, fühlen uns unruhig, sind schneller verletzt oder wütend als sonst. Manchmal treiben wir auch unseren Perfektionswahn immer höher, um uns in diesen Momenten ein wenig sicherer zu fühlen. Wenn ich das wahrnehme, erkenne und auch anerkenne, dass es kein Dauerzustand sein kann, dann empfehle ich im Coaching daran zu arbeiten, wie ein gesundes Zeitmanagement aussehen könnte und wir finden heraus, wo die Stress-Trigger liegen. Im nächsten Schritt trainieren wir die Stressregulation durch verschiedene Tools aus dem Bereich des Hypno-Coachings, der Achtsamkeit und des wingwaves.

Meditation ist übrigens, wenn Du es täglich nur 10 min anwendest, eine sehr wirksame Methode für einen ausgeglichenen Umgang mit Stress. Coaching und Meditation unterstützen Dich dabei zu erkennen, wo Deine eigenen Grenzen und Bedürfnisse liegen. Meditations-Apps können ein wunderbarer Start und Zugang zur Meditation sein

Kinder werden häufig als größtes Karrierehindernis angesehen. Wie stehst du dazu und welche Tipps gibst du Müttern auf den Weg, die sich beruflich verwirklichen möchten?

1. Mutter zu sein, ist kein Karriere-Handicap. Ich glaube, dass jeder Frau, die Mutter ist, eines bewusst sein sollte: in Dir steckt eine Superpower. Du hast ein Baby in Deinem Bauch heranwachsen lassen und es auf die Welt gebracht. Mit Deiner Hilfe steht es im Leben und darf sich jeden Tag weiter entwickeln.
2. Du kannst Energien mobilisieren, von denen Du nicht wusstet, dass Du sie hast und das sollte Dich darin bestätigen, alles angehen zu können, was Du Dir vorstellst.
3. Versuche Dich nicht ständig in Frage zu stellen, sondern versuche stattdessen zu sehen, was Du kannst, stärke Deine Stärken und achte auf Deine Bedürfnisse in allen Bereichen. Gönne Dir Ruhe, wenn Du sie brauchst. Es muss nicht alles perfekt sein.
4. Wenn Du merkst, dass Du in dem Job nicht mehr richtig bist, traue Dich mit den neuen Skills, die Du durch das Mutter-sein dazu gewonnen hast, Dich neu zu erfinden und zu zu definieren.

Berätst du Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg nach der Babypause? Wenn ja, wie schwer fällt es Müttern nach der Elternzeit in den alten Job zurückzukehren?

Ja, ich begleite viele Frauen in diesem Prozess. Einige Frauen spüren in der Elternzeit, dass sich einiges in ihnen verändert hat. Wenn ein Kind geboren wird, wird auch eine Mutter und ein Vater geboren. Die Geburt eines Kindes ist der größter Veränderungsprozess, den der weibliche Körper mental und physisch erleben kann. Daher gibt es viele Frauen, die auch schon in der Elternzeit merken, dass sie sich beruflich noch einmal verändern möchten. Den meisten gelingt der Wiedereinstieg in den alten Job zunächst gut. Einige spüren jedoch nach der Rückkehr in den Job, dass sie sich beruflich verändern oder weiter entwickeln möchten.

Du selbst bist Mutter. Sprichst du aus eigener Erfahrung?

Klar. Mir ging es genauso. Ich habe zwei Töchter und mit jeder Geburt hat sich wieder etwas verändert in mir. Generell hat der Wiedereinstieg auch Dank meines Mannes gut geklappt. Wir haben uns die Elternzeit bei beiden Töchtern geteilt. Das war die Idee meines Mannes. Denn ich hätte mir durchaus vorstellen können, länger Elternzeit zu machen. Aber dann wurde mir klar, auch das ist eine Form von Gleichberechtigung und das gute Recht meines Partners, auch eine intensive Elternzeit mit unseren Töchtern verbringen zu können. Und es hat mir wiederum den Rücken beim Wiedereinstieg gestärkt.
Ich war als Selbstständige nur acht Monate raus aus meinem Beruf und konnte mit einem guten Gefühl wieder arbeiten gehen. Aber auch hier ist es wichtig, sich selbst nicht zu überfordern und auch mal die Ansprüche zurückzuschrauben. Denn im ersten Jahr des Kindes fehlt Dir viel Schlaf und Schlaf ist eine natürliche Stressregulation. Das heißt mit sich selbst nachsichtiger zu sein, ist es etwas was einem selbst und allen anderen um einem herum gut tut.

Welche Freiheiten und Chancen bietet dir deine Selbstständigkeit als Mutter?

Die Freiheit ist einerseits eine freie Zeiteinteilung. Aber es bedeutet nicht, dass ich oder Selbstständige dadurch weniger arbeiten. Auch hier ist ein gutes Zeitmanagement wichtig. Pausen sollten eigentlich auch in den Kalender eingetragen werden, denn sie helfen uns unser Akku aufzuladen. Daher habe ich mir für das neue Jahr vorgenommen, mindestens drei Nachmittage in der Woche ganz bewusst frei zu haben für meine Töchter.

Einen halben Tag reserviere ich mir in der Woche für mich selbst. Und ganz wichtig ist auch die Zeit mit meinem Partner. Daran arbeiten wir auch gerade, dass wir mindestens zwei Mal im Monat gemeinsam als Paar etwas unternehmen.

Wie trennt man die Karriere von deinem Privatleben und deiner Familie?

1. Indem man bevor es zur Kita oder in die Schule zum Abholen geht, sich noch einmal 10-15 min Zeit zum durchatmen oder für eine kleine Entspannungsübung nimmt
2. sich bewusst Ruhezeiten/Timeouts vom Handy nehmen
3. bewusste, gemeinsame Zeiten täglich mit den Kindern einbauen, die ungestört vom Telefon oder anderen Anfragen bleiben
4. Zeit für sich einräumt
5. gemeinsame Familienzeit plant
6. gemeinsame Zeit als Paar verabredet

Wie sorgt man für sich als Mutter?

Nach Hilfe fragen und anzuerkennen, dass man nicht alles alleine schaffen muss, ist glaube ich
eine wichtige Erkenntnis. Es ist für alleinerziehende Mütter natürlich noch einmal schwieriger. Aber auch da, ist es gut, wenn man versucht sich zusammen zu schließen und sich vielleicht
einmal die Woche eine Babysitterin gönnt, wenn man keine Großeltern in der Nähe hat.

Wir sind in unserer Partnerschaft sehr gleichberechtigt. Das heißt wir teilen uns das Abholen
und Bringen zur Kita. An den Tagen, wo ich die Kinder nicht bringe, versuche ich früh morgens Schwimmen zu gehen, entspannt zu meditieren und danach starte ich den Arbeitsalltag. Das pustet mir den Kopf frei. Sich regelmäßig kleine Inseln für sich selbst schaffen, ist in meinen Augen enorm wichtig. Das ist für mich auch immer wieder eine kleine Challenge. Oft erinnert mich mein Mann auch dran und sagt: Das ist heute dein Vormittag, nimm dir die Zeit.

Lieben Dank für deine tollen Tipps!

Alle Fotos: Lydia Gorges.

Einleitung von Sarah Luisa Kuhlewind

Kommentare

  1. Super Interview und eine kompetente und sehr konkrete Dame, es gefällt mir sehr! So ein Coach is Goldwert, man kann alle möglichen Büchern zur Selbstoptimierung (und diese wird mit Hunderten von Ratgebern suggeriert) lesen, allein schafft man es ohne Unterstützung von einem kompetenten Coach nicht.

    • Lieben Dank für das schöne Feedback. Ich glaube auch, dass es hilft, sich in bestimmten Situationen, Unterstützung zu holen. Vor allem, wenn man merkt, dass man alleine nicht weiter kommt. Es erleichtert und verkürzt auch „das Leiden“ in bestimmten Kontexten und macht den Blick wieder klar. Liebe Grüße an Dich und noch einmal danke für Deine wertschätzenden Worte, Sandra

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