H&M verkündet die Designerkooperation 2015 als Social Media Kampagne

Ganz ehrlich, da hätte man auch schon selbst drauf kommen können! Social-Media-Star Olivier Rousteing, der sich auf instagram mit seinen Wangenknochen gern selbst in Szene setzt, Kim Kardashian und Kanye West zu seinen besten Freunden zählt und der jüngste Design-Chef des Traditionshauses Balmain ist, ruft gemeinsam mit den Schweden zur #HMBalmaination auf!

Gestern Abend bei den Billboard Awards wurde damit die neue grosse Designerkooperation verkündet: Balmain wird am 5. November mit einer Kollektion in den Läden auftrumpfen. Der Designer schritt mit den Supermodels Jourdan Dunn und Kendall Jenner in den ersten Entwürfen über den Red Carpet und sagt in der dazugehörigen Pressemitteilung:

Ich möchte meine Generation ansprechen, das ist mein Hauptziel als Designer. H&M bietet mir die einzigartige Möglichkeit, jeden in die Welt von Balmain zu versetzen, einen Teil des Traums zu entfalten und eine globale #HMBalmaination zu schaffen: eine Bewegung der Zusammengehörigkeit, ausgelöst durch einen Hashtag.

– Olivier Rousteing

Der 29-jährige Franzose hat damit mir nichts dir nichts die cleverste Designerkooperation aller Zeiten inszeniert. Denn als ob die Kooperation nicht ohnehin schon für grosse Aufmerksamkeit sorgt, wird nun auch der Social-Media-Bereich mit einem aussagekräftigen und einprägsamen Hashtag abgedeckt.

Foto: Getty Images

Die Marke, die 1945 von Pierre Balmain gegründet und in der Nachkriegszeit von Brigitte Bardot und Ava Gardner getragen wurde, ist bekannt für seine popkulturelle Verankerung und starke Red-Carpet-Mode. Schauen wir uns die ersten Teile der Kollaboration mal genauer an:

Der perlenbesetzte Samt-Longblazer (genau so einen habe ich schon mal von H&M gehabt), den Kendall trägt, ist ein Klassiker bei Balmain:

Ob die Overknees dazugehören, weiss ich nicht, aber auch Jourdan trägt sie zum Satinrock und halbtransparentem 80s-Top:

 

Auch Oliviers Outfit ist aus der H&M-Kollektion! Denn die Männer werden hier ebenso auf ihre Kosten kommen.

Hier hätte man es ahnen können:

 

Bei der inzwischen 11. Designerkollaboration ist Olivier Rousteing zumindest ein wenig mit den Abläufen vertraut: 2007 war er Assistent bei Roberto Cavalli, als dieser mit H&M kollaborierte. Natürlich verspricht er im Interview mit Style.com, dass seine Kollektion bei H&M ganz anders wird:

„I don’t want to lose the craftsmanship, and I don’t want to lose the richness and the glamour of the house. But I also want to talk to the people in the street, to different ages. I kept the glamour and richness, but we twisted it. You can find in the collection so many different garments. And I think that’s going to be the beauty of the collection.“

Ob die Herbst/Winterkollektion 2015/16, die im März in Paris gezeigt wurde, bereits einen Hinweis auf die Ergebnisse liefern wird?


Foto: Getty Images

Kommentare

  1. also ich habe wirklich garnichts mehr übrig für diese kollektionen, vor allem nach dem die letzte so gefloppt ist. ich finde balamain super und künstlerisch, aber wenn sowas in einem H&M Laden hängt, sieht es eher nach Karnevalskostüm aus.

  2. Na da bin ich mal gespannt. Der Longblazer macht was her, nur frage ich mich, ob die Kollab-Teile bei dem (relativ) normalo-Kunden von H&M ankommen. Wobei, man findet ja auch ohne Einfluss von Fremddesignern so manch ausgefallenen Zwirn bei H&M… Wir werden sehen.
    LG, Biene
    lettersandbeads.de

  3. ich denke mal die kollektion wird sich recht gut verkaufen. allerdings muss ich sagen bei den stücken oben, sieht kendalls blazer zwar echt gut aus, aber das outfit von jourdan sieht ehr billig aus, da solche schnitte hochwertige materialien brauchen die hier irgendwie nicht gegeben sind.

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