Berlin East Guide #3 – Die 10 besten Food-Spots in Mitte

Kein Spaziergang in Mitte ohne ein neue Location zu entdecken! Das sind unsere momentanen Restaurant-Favorites

Ich weiß wirklich nicht, wie oft ich die Strecke von Mitte nach Prenzlauer Berg (hier geht es zu unserem Prenzlberg-Guide) in der Zeit, seitdem ich bei Journelles arbeite, schon gefahren bin. Mindestens tausendmal. Und so langsam gewinne ich den Bezirk richtig gern. Schöne kleine Boutiquen, gute Restaurants – es gibt immer etwas neues zu entdecken und einen Spot, den man nicht kennt. Ein würdiger Ort also, um unsere City Guide Reihe zu beenden.

Deswegen kommen hier für euch (hoffentlich auch ein paar neue) Food Locations und Shopping-Adressen im Herzen von Berlin:

Breakfast

Commonground

Rosenthaler Str. 1, 10119 Berlin

Leckeres Frühstück ist für uns mit der schönste Luxus am Wochenende! Unsere neueste Lieblingsadresse ist das Commonground, welches sich im Circus Hostel einer kleinen Innenhof-Terasse versteckt. Mittlerweile haben wir die Brunch-Karte einmal hoch und runter gegessen und dabei schneidet keins der Gerichte schlecht ab. Einziges Manko: der Rosenthaler Platz in der Früh gehört nicht zu unseren Lieblingsorten…

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Lunch

Beets & Roots

Große Hamburger Str. 38, 10115 Berlin

Worauf Team Journelles einfach immer Hunger hat? Bowls! Ganz nach dem New-Yorker-Prinzip kann man sich diese bei Beets & Roots noch bis halb zehn abends mit nach Hause nehmen. Genau das Richtige für fleißige Bienen, die nach Feierabend oder Workout noch einen Haps zu sich nehmen wollen. Psst.. letztens wurde sogar Leonardo di Caprio’s neue Flamme hier beim Lunch gesichtet.

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Good Bank

Rosa-Luxemburg-Straße 5, 10178 Berlin

Ein „Vertical-Farm-To-Table-Restaurant“. Was zur Hölle das ist? Die Zukunft des Essens! Im Restaurant wird der Salat vor den Augen der Gästen angebaut und zubereitet. Ziel ist es, autark produzieren zu können, einen Beitrag zum nachhaltigen Leben zu leisten und natürlich dem Kunden mit 100 Prozent Qualität zu beglücken. Unser Fazit: funktioniert!

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The Tree

Brunnenstraße 167, 10119 Berlin

Noch mehr Nudelsuppen-Alarm und dann auch noch so stylish! The Tree bringt Gallery-Space und unsere heiß geliebte chinesische Suppe zusammen. Einzigartigkeit wird hier groß geschrieben. Alleine die kunstvoll arrangierten Blumen im Eingangsbereich entführen uns in einen urbanen Jungle und die Suppen machen den kulinarischen Kurztrip nach Fernostasien perfekt.

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Maloa Hawaian Poké Bowl

Oranienburger Str. 7, 10178 Berlin

Der nächste Kurztrip geht nach Hawaii! Poké ist DER neue Foodtrend. Für Anfänger bieten sich die vorgefertigten Bowls an, für alle Spezialisten kann man sich seine Lieblings-Poké-Bowl nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen. Gewählt wird zwischen Reis und Zucchini-Nudeln. Nach Lust und Laune kann man dann Fisch, Shrimps oder Tofu dazu wählen. Die Auswahl ist so groß, dass man auf jeden Fall wieder kommen muss! Und ein bisschen Aloha-Feeling im Alltag schadet ja nie.

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Dinner

Tucholsky’s 

Torstraße 189, 10115 Berlin

Die Ur-Berliner kennen das Tucholsky’s sicherlich noch von früher! Seit der Neueröffnung gibt es hier weiterhin Berlin-Comfort-Food, allerdings in Spitzenqualität und im netten Ambiente. Dunkle Wände, viele Bilder, der mit Lichterketten dekorierte Biergarten – und das ist nur eine kleine Auswahl der charmanten Details des Etablissements. Das allerwichtigste nicht zu vergessen: herzlicher Service!

PeterPaul

Torstraße 99, 10119 Berlin

Wer ein begeisterter Pantry-Fan ist, wird das neue Lokal der Restaurantbetreiber lieben! Deutsche Tapas in ähnlich gemütlicher Atmosphäre. Wieder kann uns das Sharing-Prinzip überzeugen. Es lohnt sich bis zu den Desserts durchzuhalten, dann wird nämlich  die wohl leckerste rote Grütze, die wir jemals in unserer Foodie-Karriere gegessen haben, serviert.

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Yafo

Gormannstraße 17B,10119 Berlin, 10119 Berlin

Auch wenn wir in jeder zweiten Mittagspause zum Falafel-Mann unseres Vertrauens rennen, machen wir uns abends immer noch gerne auf den Weg zu Yafo. Hier wird israelische Küche im Berliner Hipster-Charme serviert. Vom zusammengewürfelten Interieur sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Die prall gefüllten Räumlichkeiten sprechen sicherlich für sich selbst – das Essen ist einfach yummy!

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Drinks

Bar Milano

Brunnenstraße 11, 10119 Berlin

Unsere Lieblingsbar in Mitte? Nirgendwo gehen wir so gerne zum Afterwork-Aperitivo wie in die Bar Milano. Ein Marmor-Tresen, Espresso-Martini, bis 22 Uhr gibt es stündlich super leckere Snacks – mehr braucht es nicht, um das Team Journelles zu überzeugen. Haben wir erwähnt, dass wir uns im italienischen Klima besonders wohlfühlen? Ok, gut jetzt wisst ihr es, hier trefft ihr uns einmal die Woche mit Sicherheit an.

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Buck und Breck

Brunnenstraße 177, 10119 Berlin

Hidden Spots gibt es Berlin sicherlich noch viele. Ein von uns bereits entlarvter, ist diese Speakeasy Bar, die sich hinter einem vermeintlichen Spätkauf-Eingang versteckt. Einmal geklingelt und schon verschwindet man in einer wunderbar stimmungsvollen Bar, die Cocktails der Superlative serviert. Das schreit nach einer Date-Night!

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Shopping

Garments Vintage

Linienstraße 204, 10119 Berlin

Vintage-Schätze gibt es bei Garments so einige. Da verliebt man sich mal so eben in einen Wildledermantel, springt dann zu den Prada-Schühchen und zurück zu dem Plissée-Kleid. Und ah, das Chanel-Jäckchen. Am besten erst einmal ohne Cash oder Kreditkarte das Sortiment sichten, um den sofortige Bankrott zu umgehen. Die Reise durch die verschiedenen Jahrzehnte macht aber auch immer wieder zu viel Spaß, als dass man hier aus finanzieller Sicht vorsichtshalber einen großen Bogen machen könnte.

Kstudio

Linienstraße 40, 10119 Berlin

Mode aus Korea ist weiterhin im Vormarsch. Dass dies berechtigt ist, beweist uns der Laden Kstudio. Hier gibt es neben Ader Error Labels neuerdings auch Brands wie Ore Jeans. Der unkonventionelle Ansatz der Kleidung bringt viel Inspiration und Abwechslung für das Auge. Stöbern und vor allem ausprobieren, das ist unsere Devise.

R.S.V.P. Papier in Mitte

Mulackstraße 14 + 26, 10119 Berlin

Schreibwaren-Fetischisten aufgepasst! Das ist das Paradies auf Erden. Neben exklusiven Postkarten, Notizblöcken, die zu hübsch sind, um in ihnen zu kritzeln und Oldschool-Füllfederhaltern, gibt es hier jede Menge schöner Dinge, die man eigentlich nicht benötigt und doch gerne besitzen möchte. Und so wird beim schnellen Geschenkpapier-Kauf mal eben der ganze Laden leer gekauft. Ist alles schon passiert. Just saying!

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.