Reisen: Daios Cove auf Kreta

Den Sommer 2019 bereits Ende April einzuläuten fühlte sich nie besser an! Und das geht um diese Jahreszeit auch schon innerhalb Europas, denn in Griechenland wärmt es sich ab sofort so richtig schön auf – auch wenn das Wasser noch sehr frisch ist und der Schatten durchaus Pullover erfordert. Unsere gerade zu Ende gegangene Kreta-Reise jedenfalls war der beste Einstieg und die schönste Familienauszeit.

Seit einem knappen halben Jahr sind wir nun zu viert und ich muss gestehen, dass mir die Rückkehr in die Realität und unseren Alltag mit dem zweiten Baby durchaus schwerer fällt als gedacht, Schlafmangel und Hormone-Blues sei Dank. Daher nutzen wir unsere gemeinsamen Reisen zum Refokussieren und Bonden und ich bin sehr dankbar, dass dies möglich ist.

Als ich vergangenes Jahr noch optimistisch Babymoon-Ziele suchte, stieß ich bei meiner Recherche unter anderem auf das Daios Cove auf Kreta – und hätte sofort gebucht, wäre mir nicht meine beschwerliche Schwangerschaft in die Quere gekommen. Wie der Zufall so wollte wurde mir wenig später eine Pressereise angeboten und ich war Feuer und Flamme, ganz einfach weil ich das luxuriöse aber auch auf Familien ausgelegte Hotel im Nordosten der Insel selbst gewählt hätte. Ich liebe stundenlange Recherchen und studiere Bewertungsportale sowie Preis-Leistung; kein Wunder dass ich im Freundeskreis immer die heimliche Reiseleiterin bin!

Meine Ansprüche ans Reisen haben sich in all den Jahren zwar nicht verändert, aber natürlich achtet man mit Kleinkindern inzwischen auf andere Details. Und wenn man einen schönen Strandurlaub verbringen möchte, bei dem man weder Handtücher noch den halben Hausrat zum Strand schleppen möchte, Anfahrt und Parkplatzsuche mal ganz ausgeklammert, dann kann ich euch nun auf dem Silbertablett meine absolute Empfehlung für Daios Cove aussprechen – ohne Kompromisse.

Das 5-Sterne-Resort, das 2010 regelrecht in den Berg gemeißelt wurde und mit Wahnsinnsausblick über den Infinity-Pool auf die private Bucht punktet, schafft den Spagat zwischen Stil, gutem Essen und gelungener Innenarchitektur sowie Kinderfreundlichkeit bis ins letzte Detail – angefangen beim Kidsclub mit Betreuung bis hin zu Kinderstühlen, eigener Buffet-Ecke oder kleinem Animationsprogramm inklusive Cinema. Als Erwachsener ohne Kinder bekommt man das aber kaum mit, weil die Anlage so weitläufig ist und es sogar einen „Adults only“-Speisesaal gibt.

Zurecht, denn bei uns war regelrecht die Hölle los: Ich habe noch nie so viele (kinderreiche) Familien an einem Ort urlauben sehen! Die Hauptmärkte sind Deutschland, England und Israel, aber auch viele Franzosen haben die Osterferien mit uns verbracht. Ich finde das bunte Treiben ja immer total spannend und mochte, dass immer was los war, ohne dass es nervig war.

Und so kann man seinen Tag herrlich entspannt verbringen, immer unterwegs mit dem Aufzug, der die Hauptschlagader des Resorts ist: Unten am Strand, auf den herrlich weichen Liegen oder im Beach House Restaurant, das wunderschön eingerichtet wurde, oder oben am Pool mit Blick auf das blau funkelnde Meer, auf dem höchstens mal ein kleines Motorboot zu Tagesausflügen unterwegs ist.

Sein Zimmer muss man eigentlich auch nicht verlassen, da wirklich überall ein Meerblick inklusive ist und je nach Kategorie auch ein eigener Pool. Wir hatten zwar unseren eigenen, allerdings war es noch zu kalt (und ich habe eine Frierer-Familie). In den höheren Kategorieren – ich habe mir auch die grösseren Familien-Villen mit separaten Schlafbereichen angesehen – gibt es im Zweifel die Beheizung dazu, aber griechische Sommer erfordern das eigentlich kaum.

Buffets sind in großen Hotels immer mein persönlicher Angstfaktor, weil die Qualität selten stimmt. Im Daios Cove kann ich aber nur empfehlen, Halbpension zu buchen. Das Essen war super, abwechslungsreich und nicht nur griechisch, sondern auch für Kinder perfekt. Wer mag, kann in den drei anderen Restaurants á la carte speisen, was wir dann meist mittags gemacht haben.

Dass Kreta so groß ist und viele Strände oder in Reiseführern beworbene Sehenswürdigkeiten gut und gern mal 2-4 Stunden mit dem Auto entfernt sind, war mir im Vorfeld nicht bewusst. Ein Grund mehr, wieder zu kommen! Wir haben uns daher nur für einen Tag ein Auto gemietet – einfach über die Rezeption direkt ans Hotel geliefert – und sind ins nahe gelegene Städtchen Agios Nikolaus gefahren (und haben Hanna wieder getroffen, nach ewig langer Zeit!). Pünktlich zum Mittagsschlaf der Kinder sind wir dann noch 45 Minuten ins Dörfchen Mochlos gefahren, was ich sehr empfehlen kann. Allein die Fahrt durch die Berge und der Ausblick auf das wunderschöne Meer samt Steinbruch ist fantastisch gewesen! Direkt am Strand und mit Blick auf die gleichnamige Insel Mochlos, auf der sich eine archäologische Ausgrabungsstätte befindet, haben wir traditionelle griechische Küche und frischen Fisch genossen.

Und hier noch mal meine Outfits aus Kreta im Überblick:

Bikini-Top: Arket, Kleid: Boutique aus Ibiza (ähnlich hier oder hier), Sandalen: Aeyde

Bikini: Arket, Ohrringe: William Fan

Kleid: Horror Vacui (ähnlich hier), Schuhe: Chloé

Kleid: & Other Stories, Schuhe: Chloé, Tasche: Chanel (ähnlich hier), Sonnenbrille: Joseph

Kleid: & Other Stories, Sonnenbrille: Joseph, Ohrringe: Anni Lu

Kleid: Natalie Martin (ähnlich hier), Schuhe: Havaianas

Jacke: Edited (ähnlich hier), Badeanzug: Edited, Rock: H&M (ähnlich hier)

Badeanzug: Edited, Rock: H&M (ähnlich hier)

Kleid: William Fan (ähnlich hier), Schuhe: Gianvito Rossi (mit kleinem Absatz hier)

Smart gepackt! Diese Pieces habe ich mitgenommen:

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Kommentare

  1. Liebe Jessie, herzlichen Glückwunsch zu deinem Leben. Ein Urlaub jagt den nächsten, eben noch in Paris Austern geschlürft, jetzt in Griechenland, dazwischen kurz noch etwas Bergluft in den Alpen geschnuppert. Hattet ihr auch eine Nanny dabei in Griechenland oder wuppt ihr das alles etwa alleine im
    Urlaub? Zu Hause sind währenddessen die Handwerker fleißig und machen das Eigenheim hübsch. Normale, langweilige Menschen verkneifen sich in solchen Phasen einen Urlaub, ihr lasst es richtig krachen, wart ihr nicht kürzlich erst in México?! Wow, das ist einfach nur amazing. Ich bin begeistert, wie wohlhabend so ein Blog macht und wie weit du es geschafft hast!!! Herzlichen Glückwunsch von ganzen Herzen, lass es krachen getreu dem Motto „eure Armut kotzt mich an“ ;)).

    • Na, da hat jemand aber einen ganz großen Schluck aus der „Neid-Schale“ genommen. Und das vor dem Einschlafen! Oder war das die abendliche Entgiftung? Für die Kommentatorin ist der Erfolg anderer Menschen offensichtlich unerträglich oder sie versteht nicht, wie so ein Business funktioniert. Sie schafft auch den Absprung nicht: Jana, Sie können doch aufhören hier zu lesen, wenn Ihnen das Ganze so sauer aufstößt und Sie mit solch einem Lebensstil nicht einverstanden sind. Das müssen Sie auch nicht! Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht darauf. Lesen Sie lieber das Buch von Petra Bock „Nimm das Geld und freu dich dran“ (Das Buch ist nicht neu, ich habe mein Exemplar in der Bibliothek ausgeliehen). Es wird Ihnen helfen, sich selbst zu verstehen und Ihre Denkmuster zu hinterfragen. Lassen Sie sich vom Titel nicht abschrecken!

    • Guten Morgen Jana,
      es tut mir leid, dass du gerade so frustriert und unzufrieden bist, dass du einen so passiv-aggressive Beitrag posten musst. Verwende doch beim nächsten, ähnlichen Impuls die Zeit lieber für etwas Anderes, vielleicht etwas Positives, was dir / deiner Umgebung gut tut? Was kann denn Jessie für deinen Frust? Wenn du ihre Beiträge nicht lesen willst -> geh doch einfach. Das ist ein ANGEBOT, das du nicht annehmen musst. Wenn du sie in der Sache kritisieren möchtest, dann kommt das so nur schlecht rüber. Ich lebe auch nicht diesen Lifestyle und ich würde mich enorm freuen, wenn Jessie einen etwas nachhaltigeren Lebensstil pflegen würde oder un an ihren Überlegungen dazu teilhaben liesse…. @Jessie: Wie wäre es mit weniger Flugzeug und mehr Zug? Das geht auch super mit 2 Kindern, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. LG Frida.

    • War auf demselben Hinflug, keine Nanny, nur ganz offensichtlich eine sehr gute Aufteilung der Eltern. Und ganz ehrlich: fliegen mit Kindern ist hart, auch für Jessie. Aber das ist nun mal ihre Arbeit und nicht ausschließlich Vergnügen. Als ich die fantastische Unterkunft mit eigenem Pool gesehen habe, war ich kurz neidisch, aber wir haben auch eine tolle (etwas günstigere Unterkunft). Wie ich das sehe, arbeitet Jessie seit Jahren sehr hart und hat daher auch viel erreicht. Ist ja nicht so, als wäre ihr alles einfach zugeflogen. Also verstehe ich diesen Neid und Missgunst nicht. Ich lese auch nicht mehr so viel, wie früher, aber das liegt auch einfach an mir persönlich.

  2. Gebe zu, ich bin auch neidisch. Und denke, das bloggen scheint sich zu lohnen. Und ich trage dazu bei, weil meine Klicks das ja auch finanzieren… Irgendwie komisch 🙂

  3. Kreta und vor allem eurer Hotel sowie das leckere Essen sehen einfach wunderbar aus. Wenn ich deine Bilder sehe, kann ich es kaum abwarten selber Urlaub zu machen! Ich zähle bereits die Tage: 62 um genau zu sein!
    Ganz liebe Grüße aus dem kalten NRW Jessie.
    Love Mel

  4. Ja NATÜRLICH würde ich so ein Leben auch gern leben!
    Und jetzt? Soll Jessi sich dafür entschuldigen, dass sie dieses Leben hat? Sie hats sich selbst aufgebaut, so what. Seid doch lieber hämisch bei irgendwelchen rich kids, die von Beruf „Tochter“ oder „Sohn“ sind und selbst absolut überhaupt GAR NICHTS im Leben erreicht haben und stattdessen das Geld von Daddy ausgeben.
    Ja sicher arbeite ich auch hart und viel und kann dennoch nicht mit Jessis lifestyle mithalten. Darüber kann ich mich jetzt drölf Stunden aufregen oder ich akzeptiere es einfach und erfreue mich dennoch über mein eigenes Leben.
    Und dass hier manche so erstaunt darüber sind, wieviel Geld man mit einem Blog verdienen kann.. Leute, es gibt noch ganz andere Jobs bei denen ich mir regelmäßig an den Kopf fasse, weil ich nicht glauben kann, dass man damit überhaupt (geschweige denn viel) Geld verdienen kann. Deal with it! Oder mach es selbst besser!

  5. Esmeralda sagte am

    Boah, der Kommentar von Jana ist wirklich gehässig. Erstmal: Ich gönne es Dir, Jessie! Und die Bilder sind toll und ich liebe deinen Stil sehr und lasse mich immer gerne inspirieren. Kreta ist auch toll. Ich habe mir das Hotel auch tatsächlich mal angesehen und dachte nur „wow…. hier kostet eine Unterkunft, je nach Größe und Saison soviel wie ich im Monat verdiene“ und wovon ich mit meiner Tochter einen Monat lang auskommen muss. Für weniger als diesen Betrag mieten wir im Sommer ein großes Haus zu viert direkt am Meer.. für 3 Wochen! klar ohne eigenen Pool und ohne Vollverpflegung, aber ich dachte auch kurz „oh – was ist das für 1 life??“ Vor allem angesichts der Tatsache, dass die wirtschaftlich Lage in Griechenland nicht so rosig ist und sich kaum ein Einheimischer sowas leisten kann und will. Aber offenbar gibt es ja eine Zielgruppe für Reisen in dieser Preisklasse und das ist halt ein Werbepost dafür und hat schon seine Berechtigung.

  6. Miriam sagte am

    Hallo in die Runde. Krass. Erster Beitrag und gleich einmal die Axt quer durchs Beet gezogen. Da fehlen mir die Worte! Manchmal habe ich das Gefühl nur die Deutschen können nicht gönnen und verwenden ihre Energie darauf, sich über alles, jeden und etwas zu echauffieren. DA kommt MIR die Galle hoch. Wahnsinn. Hoffentlich kommt bald der Sommer. Ich brauche Sonne, Licht und kurze Buxen. 😉 Und vielleicht steigt ja bei der ersten Kommentatorin damit auch wieder die Laune.

  7. Corinna sagte am

    Hi,
    Ich habe lange überlegt, ob ich auch kommentieren sollte. Ich find die Art wie oben kritisiert wird leider auch nicht allerfeinste Sahne. 😉 Aber ich kann ein bisschen selbst nachvollziehen, worum man mit solch einen Post nicht happy ist.
    Ich persönlich bin mit Lesmads und Journelles „groß geworden“, und ich habe gerade den ersten Blog immer sehr, sehr geliebt. Ich lese auch noch aktuell – wobei lesen fast etwas übertrieben ist, aus alter Gewohnheit kehre ich zurück und überfliege die Artikel.
    Und trotz guten Job, habe ich plötzlich nicht mehr das Gefühl zu Jessies Zielgruppe zugehören. Ich kann (oder vielleicht auch will) mir trotzdem nicht die teuren Klamotten/Schuhe/Interiors/Reisen leisten, wie sie hier täglich beworben werden. Das war früher anders (ja lang ists her). Ich persönlich habe daher keine Freude mehr so richtig an den Blog, aber nicht weil er nicht gut geschrieben ist oder Jessie unsympatisch wäre – sondern weil es sich für mich einfach in anderen Säphren bewegt. Ja, man kann jetzt sagen, „dann lass dich einfach inspirieren, du musst die Sachen ja nicht kaufen“. Wahrscheinlich bin ich dazu zu bequem, ich jedenfalls fühle mich nicht wirklich inspiriert. Vieles trifft aber auch einfach nicht mehr meinen Geschmack (ich hänge nicht gerne in Resorts ab zum Beispiel). Aber wie gesagt, dass ist Geschmackssache.
    Aber ich verstehe durchaus, dass man in einem persönlichen Blogazine, dass bewerben sollte für das man selbst auch einsteht. Wenn Jessie sich diese Reisen/Lifestlye leisten kann /wovon sie überzeugt ist, dann soll sie davon auch berichten dürfen, weil nur das dann authentisch ist.
    Von daher kurz gesagt, ich bin auch immer traurig, nicht mehr Teil der Zielgruppe zu sein, von daher fühl ich mich hier auch immer falsch. Aber ich finde es auch falsch, deshalb hier neidisch/gehässig zu sein.

    • Jessie sagte am

      Hi liebe Corinna, ich bin ja nicht nur Gründerin, sondern auch Konsumentin. Und daher geht es mir natürlich selbst auch mit Medien, Menschen, Interessen so: Man verändert sich – und das ist auch gut so. Manchen bleibt man ewig verbunden, anderen nicht. Journelles verändert sich, genau wie ich mich entwickle, immer weiter und Neuerungen gehören zum Grundkonzept. Also schau doch gern immer mal wieder vorbei, vielleicht passt es ja ein ander mal wieder – zumal wir ja auch ganz viel anderen Content haben neben persönlichen Geschichten. LG, Jessie

    • katrin sagte am

      Sehr guter Beitrag, Corinna! Mir geht es ähnlich wie Dir. Aber man hat ja immer die Wahl und kann sich seine Lektüre aussuchen 😉
      Das hier ist Jessies Portal, sie kann hier wunderschönste Urlaubsbilder und dergleichen zeigen, ich muss es mir ja nicht mehr anschauen.
      Ich habe für mich selbst beschlossen, nicht mehr in den Urlaub zu fliegen und überdenke sowieso mein eigenes Konsumverhalten sehr genau. Was mir das an persönlicher Freiheit geschenkt hat, zu erkennen, was man alles nicht braucht – unbeschreiblich.

  8. Svenja sagte am

    Puh, so viel Gehässigkeit! Das tut mir für die Kommentatorin schon fast leid! Ihre eigenen Probleme scheinen ja massiv zu sein, so wie sie sich hier auslässt.

    Klar ist das meiste, das hier gezeigt wird, jenseits der Schmerzgrenze von Normalverdienern. Aber wenn man kurz nachdenkt, ist auch klar, dass Jessie unglaublich hart dafür arbeiten und es uns hier eh so viel besser als dem Großteil der Menschheit geht. Und wir hoffentlich gesund sind und in Frieden leben dürfen.

    Anyway. Jana, ich drücke die Daumen, dass bei dir bald wieder alles rund läuft :-)!

  9. …. ich sag nur soviel:
    Es ist in der Vergangenheit fast kein Beitrag von Jessi, über ihren Urlaub, ohne solche Kommentare ausgekommen.
    Hätte man darauf wetten können.
    Traurig irgendwie, aber gut.

    80/20 Jessi 🙂
    Diese Regel bewirkt Wunder. Sollten andere auch einmal auch einmal auf ihr Leben anwenden.

    Danke & mach weiter so <3

  10. Ich bin schon langjährige Leserin und zähle mit Sicherheit auch nicht zu der Einkommensgruppe, die sich Jessies Lifestyle leisten könnte, aber das ist mir in der Tat völlig Wurscht. Glücklicherweise verspüre ich nicht so sehr den Drang, mich und mein Leben vergleichen zu müssen (vielleicht, weil ich schon etwas älter bin?) und empfinde von jeher auch nur sehr selten Neid. Vielleicht, weil ich sehr auf mein eigenes Leben schaue – was manchmal halt auch nicht gut ist. Weil die eigene Blase und so …
    Nichtsdestotrotz gebe ich zu, dass ich mich in letzter Zeit durchaus hin und wieder gefragt habe, wie du, Jessie, die vielen Flugreisen noch gut mit deinem Gewissen vereinbaren kannst. Nichts gegen das Reisen, aber es ist ja nun mittlerweile bekannt, dass die Emissionen durch Flugreisen Klimakiller Nummer eins sind. Der Umweltschutzbund hat einen Rechner ins Netz gestellt, mittels dessen sich Pi mal Daumen die eigene CO2-Bilanz ermitteln lässt. http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/. Als ich mal die Zahlen für das Jahr eingab, in dem wir zu viert eine Flugreise gemacht haben, gingen die Werte durch die Decke gegangen, das fand ich wirklich erschreckend. Und du hast ja nun auch 2 Kinder. Denen du sicher auch ein gutes Leben auf einem lebenswerten Planeten wünschst. Versteh mich nicht falsch, ich bin keine Öko-Missionarin, und begehe selbst tagtägliche zahlreiche „Klimasünden“, aber mit diesem großen Punkt „Fliegen“ kann man eben schon wirklich eine Menge bewirken. Selbst wenn man bei Atmosfair ein Kompensationsgeld bezahlt – fühlt sich irgendwie wie eine Ablasszahlung an. Weil den Schaden hat man ja dann doch schon mit verursacht. Würde mich einfach mal interessieren, wie du das siehst. Ich finde die Thematik auch schwierig.
    Und ja, wir werden tatsächlich im Herbst mal wieder wegfliegen – das erste Mal seit vier Jahren. Verhalte ich mich dadurch, dass wir nur sehr sehr selten fliegen, besser als die, die 3-5 mal pro Jahr fliegen? Ich denke schon, aber vielleicht lügt man sich da auch in die eigene Tasche.

  11. andrea anheuer sagte am

    So, muss jetzt auch mal was loswerden. Ich liebe Jessie’s Urlaubs Reviews, auch wenn mir die Hotels meist zu teuer sind…!Inspiration und so…!
    An alle die immer meckern, habt ihr euch schon mal überlegt, dass Jessie zwar ein wenig mehr verdient aber auch ein wenig mehr Risiko als der Durchschnitt hat?
    Ich schätze nämlich, viele die hier meckern bekommen monatlich ihr fixes Gehalt aufs Konto, müssen keine Mitarbeiter bezahlen und haben auch nicht die „Angst“ im nächsten Monat vielleicht mal weniger aufs Konto zu bekommen.
    Außerdem frage ich mich immer ob die Kritiker hier, auch Leute auf der Straße ansprechen die einen Porsche fahren?!?
    Wie gesagt ich kann mir auch nicht alles leisten was hier auf dem Blog gezeigt wird, aber das ist lange noch kein Grund alles schlecht zu machen sobald es etwas teurer ist…dieses ständige Vergleichen ist wirklich traurig!
    Mach weiter so Jessie + Team…lasse mich gerne auf journelles inspirieren!
    xx andie

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