Because we are #selflovers – der Valentinstag mit mint & berry

Vor ein paar Jahren war ich am Valentinstag zum Abendessen in New York verabredet – zufälligerweise mit meinem Mann, obwohl wir den Tag selbst nicht feiern. Ich habe nur das gute Seafood zelebriert und mich wie ein kleines Kind über das grandiose Essen gefreut. Auf dem Weg nach draussen wurden wir Zeuge, wie eine junge Frau sich die Seele aus dem Leib weinte; offenbar wurde sie auf unschöne Art und Weise versetzt. Mir tat es physisch weh, sie weinen zu sehen- nicht, weil sie am Valentinstag versetzt wurde, sondern weil es an jedem beliebigen Tag im Jahr ein absoluter dick move ist. Nur hat die Werbeindustrie viel investiert, um uns zu vermitteln, dass es am vermeintlichen Tag der Liebe besonders furchtbar ist, kein Date zu haben. Noch dazu befanden wir uns in Amerika und die haben ja noch mal eine ganz andere Dating-Kultur…

Der Druck wird von außen so dermaßen erhöht, dass jeder, der den Tag nicht mit einem Partner an seiner Seite feiert, sich unweigerlich schlecht fühlen muss.

 

Dabei könnte der Valentinstag doch für so viel mehr stehen als das perfekte Date und Geschenke.

Because we are #selflovers

Für Selbstliebe. Akzeptanz. Nächstenliebe. Überhaupt: die Liebe! Die sollte man doch viel häufiger in all ihren Facetten feiern – gern auch kitschig, mit Herzen, Kussmündern und einem ordentlichen Dinner. Oder in Rot gekleidet mit unseren besten Freundinnen, Herzensmenschen und der Familie. Hauptsache, wir machen Schluss mit der von außen aufgedrückten Idee, dass man zum Valentinstag nicht nur ein Date haben muss, sondern auch noch dicke Geschenke bekommt (Tipp: beschenkt euch lieber selbst!). Liebe zelebriert und bewertet man nicht anhand von Brillantengrößen oder üppigen Blumensträußen.

Denn sehen wir es doch mal so: Mehr Liebe bedeutet in erster Linie weniger Hass. Und so werde sogar ich zum Valentinstag-Fan – immerhin hat man damit einen Anlass mehr, sich in Schale zu werfen. Das geht in meinem (Mama-)Alltag ehrlicherweise immer mehr unter und ich ertappe mich sogar manchmal dabei, zwei oder drei Tage hintereinander dasselbe anzuziehen…

Dabei können aufgedrehte Haare, ein wenig Lippenstift und ein tolles Kleid im Handumdrehen dafür sorgen, dass man sich gleich wohler in seiner Haut fühlt, wie ich am Wochenende bei unserem Shooting feststellen konnte – und das tut man für sich selbst, nicht für andere. Je wohler man sich in der eigenen Haut fühlt, desto mehr strahlt man das bekanntlich auch nach außen aus.

Charlotte und ich haben nämlich schon mal vorgemacht, wie wir uns den Valentinstag gut vorstellen könnten:

Mit einem herrlichen Valentines Menu im Zenkichi, das bekannt ist für ihre contemporary Tokyo style cuisine und die grösste Selektion von Premium J unmai S ake in Deutschland und unseren liebsten Kleidern aus der neuen Kollektion von mint & berry. Die grosse Portion Zufriedenheit? Kam umsonst ins Haus geflattert, weil wir uns pudelwohl gefühlt haben, womit wir wieder beim Thema #selflove wären.

Mein Favorit? Das weinrote Satinkleid, weil es sehr viel körperbetonter als meine anderen Kleider ist!

 

 

„Self Love is embodied in a state of appreciation for oneself (flaws included) that develops from actions that support our physical, psychological and spiritual growth. Through nurturing our well being and spending more time doing the things we enjoy, we learn to focus more on our positive attributes and worry less about our perceived shortcomings. The way we play with our style can create a mood-uplifting effect and also comfort us on days we need it. Inward kindness and compassion matures us and helps us create positive goals to create a future of purpose and happiness.“

mint & berry

Lieblinge: Das rote Satinkleid & Sake

Noch mehr Lieblinge:

 

In Kollaboration mit mint & berry

Herzlichen Dank an Nude by Nature für Haare und Make-Up sowie das Zenkichi für die Location

Alle Fotos: Julia Novy

Kommentare

  1. jessie@journelles.destefflovesyou@gmail.com
    Esmeralda sagte am

    Ich finde ja, ihr beiden seht immer bezaubernd aus, egal was ihr tragt.<3
    Die Sachen von Mint und Berry hab ich mir auch schon oft angeschaut (die schalten ja auch wahnsinnig viele Banner), aber habe nie was gekauft, weil immer alles 100% Polyester war und dafür gebe ich kein Geld mehr aus. Ja, ich weiß, manches ist Viskose, aber das was ich auf den ersten Blick gut fand, hat sich immer als Plastik entpuppt. Schade!

    • jessie@journelles.deinga.froehlich@hotmail.de

      So geht’s mir auch – mir gefallen zwar viele Teile der Kollektionen, aber ich weigere mich, Kleider und Blusen aus Polyester zu kaufen … schade! Ich möchte da auch gar nichts mehr hören von wegen „künstliche Materialien haben auch ihre Vorteile!“ usw. Mag sein, aber auf der Haut möchte ich sie trotzdem nicht tragen.

  2. jessie@journelles.debling.bling.blogstyle@gmail.com
    Christina sagte am

    Ich kann mich da meinen beiden Vorrednerinnen nur anschließen!

  3. jessie@journelles.debuerogemeinschaft35@googlemail.com

    So hübsch die Sachen auch immer aussehen, nach meiner bisherigen Erfahrung hat mint&berry leider ein großes Problem hinsichtlich Passform und Qualität. Ich habe über die Zeit immer mal wieder diverse Teile bestellt und an allen gab’s entweder schiefe Nähte oder verhunzte Abnäher oder irgendetwas, das dafür sorgte, dass das jeweilige Kleidungsstück überhaupt nicht gut saß. Es ging also immer alles zurück. Seitdem lasse ich von min&berry die Finger.

    • jessie@journelles.deinfo@journelles.de

      Hallo ihr Lieben, dankeschön für eure Meinungen! Ich finde die Qualitätsdebatte total wichtig, sie muss in jedem Fall geführt werden. Bei mir kommt auch noch der Fit/die Passform hinzu, dann natürlich die Stoffwahl – und letztlich das Preis/Leistungsverhältnis. Die hier gezeigten Kleider können wir empfehlen, da wir im Vorfeld immer eine Auswahl treffen. LG Jessie

  4. jessie@journelles.deannavonfritsch@gmail.com

    Geht mir leider auch so. Die Schnitte/Prints finde ich oft ganz schön aber die Qualität überzeugt leider gar nicht mehr. Das war zu den Anfangszeiten von M&B noch anders, da hab ich immer noch 2-3 Kleider im Schrank hängen. Mittlerweile ist die Marke nicht mehr empfehlenswert. Hab das Gefühl, dass das Geld eher ins Marketing gesteckt (das durchaus sehr geschickt ist) aber an der Qualität der Kleidungsstücke gespart wird.

  5. jessie@journelles.dehenrike.schoen@gmx.net

    Schade, dass lediglich die Qualität der Stücke kritisiert wird. Im Grunde gehört doch das System als solches kritisiert und der eigene Anspruch unter die Lupe genommen. Gegen billiges Geld, gute handwerkliche Qualität zu verlangen, empfinde ich als paradox bis unverschämt.

    Das gilt jedoch auch für den Umstand, dass ein FastFashion Unternehmen mich mit einer Selbstliebe-Kampagne zum konsumieren bewegen will.

    Schade wenn die Selbstliebe wirklich nur bis zur eigenen Nasenspitze reicht. Sie sollte damit einhergehen Anderen (und seiner Umwelt) vielleicht nicht Liebe, aber Respekt entgegen zu bringen. Und letzteres vermisse ich, wenn ich mir die undurchschaubaren Produktionsprozesse des Zalando-Unternehmens anschaue.

    • jessie@journelles.demumpfelhasi@gmx.net
      Franziska sagte am

      JA, man sollte sich Gedanken machen, wie und was man konsumiert, egal ob Klamotten, Lebensmittel, Handy oder Autofahren. Ich lese Journelles aber nicht, weil ich hier den erhobenen Finger und sozialkritische, politische oder Öko-Themen erwarte. Es geht hier doch hauptsächlich um Konsumthemen und ich lasse mich davon gerne inspirieren.

  6. jessie@journelles.deperfektionslos.blog@gmail.com

    ich liebe den gedanken, dicke geschenke außer acht zu lassen und die liebe an sich zu feiern. schließlich ist die liebe so individuell, dass sie nicht mit blumen, pralinen oder sonstigen werbeideen abgespeist werden sollte. mint&berry hat es also genau richtig erkannt! und ihr habt die message mehr als gut weitergetragen. danke!!!

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