3 ways to wear: Der dunkelblaue Maxi-Coat von Esprit

So ihr Lieben, es geht in eine neue Runde „3 ways to wear“! Ich liebe die Kategorie und nehme mich stets Kleidungsstücken an, die auf den ersten Blick nicht so einfach zu stylen sind oder in deren Kombination man mehr Gehirnschmalz als üblich stecken muss. Und da mich immer wieder Anfragen von euch erreichen, mache ich mich heute an den doppelreihigen dunkelblauen Maximantel von Esprit, den ich im aktuellen Lookbook geknipst von Facehunter Yvan Rodic entdeckt und mich sofort verknallt habe.

Grundsätzlich wird ja behauptet, es gelte da so eine Regel: Kleinere Persönchen sollten besser die Finger von langen Kleidern, Maxi und Oversize lassen. Weil Moderegeln schon immer dazu da waren, gebrochen zu werden, nehme ich die Herausforderung „Maxicoat“ gerne an!

Gleiches gilt übrigens für die Labelwahl, denn Schubladendenken wollen wir hier nicht mehr zulassen. Als Phoebe Philo noch nicht bei Céline war, kannte die Marke keine Sau, als Carven von Guillaume Henry entstaubt wurde, hatte kein Mensch mehr an das Revival geglaubt. Umparken im Kopf? Die Kampagne des Autoherstellers peilt auf den Imagewandel der Marke an und was soll ich sagen… ich fahre meinen Opel Mokka unheimlich gerne!

Gleiches gilt seit wenigen Saisons für Esprit, wo nicht nur ein cleverer Personalwechsel stattgefunden hat und daraus cleanere, coolere Kollektionen resultierten, sondern auch die Kampagnen mit Gisele Bündchen oder Erin Wasson für ein völlig neues Image gesorgt haben. In der aktuellen Herbstkampagne Everyday Amazing sind übrigens anstelle von Models „echte“ Frauen zu sehen, die mit ihren bemerkenswerten Visionen und Fähigkeiten überzeugen.

Zeit also, Esprit genauer unter die Lupe zu nehmen, was mir als Einstieg mit dem dunkelblauen Mantel nicht leichter hätte fallen können! In meiner ersten Version von dreien setze ich auf die Basics: Black Jeans von Topshop, Ringelshirt von Esprit und Nike Air Max Turnschuhen. Casual am Wochenende:

Die Tasche ist von Céline.

Die zweite Variante ist das „Mantelkleid“ – drunter trage ich zwar noch Rock und Shirt, aber der Fokus liegt auf der Taille. Clutch: Céline, Sonnenbrille: Le Specs, dazu alte Plateaus von Topshop. Recht ausgehfertig und perfekt für ein schönes Dinner, finde ich!

Outfit Nummer drei schreit förmlich Business. Weinroter Strickrolli von Esprit, Hose von Isabel Marant, Schuhe von Zign, Kette von Jane Kønig, Shopper von Céline.

 

 

Ich mag irgendwie alle Versionen, weil sie bei unterschiedlichen Anlässe funktionieren. Was denkt ihr?

 

– In Kooperation mit Esprit –

Kommentare

  1. Witzigerweise haben eine Kollegin und ich uns vor einigen Monaten über Esprit unterhalten, Sauerland Chic und so… Die Tage mussten wir dann lachen, weil sie immer wieder mit Sachen von Esprit angekommen ist. 🙂 Auf der Suche nach einem schönen Parker bin ich auch irgendwie immer auf Esprit gestossen. Aber ich muss auch wirklich sagen, ich habe jetzt zwar nichts von einem Personalwechsel mitbekommen, aber trotzdem habe ich ebenfalls den Eindruck gehabt, dass sich da irgendwie was tut. Der Mantel ist auf jeden Fall auch wunderschön und steht dir super!

    Liebe Grüße,
    die Steffi

  2. ohne jetzt schräg zu klingen oder mobbing verursachen zu wollen, es interessiert mich, ob ein wirkliches interesse an der marke esprit besteht oder es nur für den blog genutzt wird… denn ich erinnere mich wage an ganz frühe lesmads-zeiten… da wurde kein gutes haar an der marke gelassen. klar können sich Meinungen natürlich ändern. bin einfach nur überrascht, diese marke hier anzutreffen.
    schöne grüße nach l.a.

  3. p.s. die tragebilder sind auf jeden fall ein beweis dafür, dass sich die marke nicht verstecken muss – das noch als Nachtrag!

  4. Ich liebe diese Rubrik. Am besten gefällt mir der dritte Look und die Schuhe beim 2. Outfit sind Bombe! Mir gefällt auch der Imagewechsel von Esprit. Das Label hat sich in letzter Zeit echt gemausert und ich gehe mittlerweile wirklich gerne in den Store zum stöbern. Liebste Grüße, Fiona

  5. ich finde look 1 und 3 sehen toll aus. variante 2 wirkt auf mich etwas schwer und von den proportionen nicht ganz so glücklich

  6. Liebe Jessi,

    ‚3 way to wear‘ ist eine tolle Rubrik! Bitte beibehalten!

    Und zum Esprit Vorwurf: mir ist ganz egal, ob dies ein sponsored Post ist oder nicht. Esprit hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Zum Vorteil. Das heißt selbst wenn damals auf Lesmads angeblich ‚kein gutes Haar an dem Label gelassen wurde‘ – ist es meiner Meinung nach vollkommen okay, die veränderte Form des Labels jetzt wieder auftauchen zu lassen.

    Für mich gilt am Ende nur: der Mantel ist toll! Da ist mir relativ egal, ob er von Esprit oder Maje ist! Im Gegenteil: ich mag es, wenn Du Stücke von Labels vorstellst, die sich jeder leisten kann!

    Deshalb – ALLES GUT 🙂
    Ach so: mein Favorit: Outfit 1!

    Liebste Grüße,
    Anne

    • liebe Anne, schade, dass hier ein vorwurf unterstellt wird, der so keiner war. ich habe lediglich auf ein früheres bild der marke hingewiesen.
      bei vielen galt die marke als „langweilig“ und wenig „innovativ“ aber jessie zeigt ja, dass es auch anders geht…

  7. Ja, der Personalwechsel hat Esprit definitiv gut getan!!! Und der Mantel, als auch der Rolli in Outfit 3 gefallen mir wirklich ausgesprochen gut. Beim ersten und dritten Outfit finde ich, dass deine kleine Größe überhaupt nichts ausmacht, der Mantel schaut richtig cool aus. Allerdings gefällt mir die zweite Variante leider so gar nicht…. Denn ich finde in dieser zugeknöpften Version trägt er eher auf, als dass er schmeichelt! Die anderen beiden Looks gefallen mir aber dafür umso besser!:)

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    http://www.piecesofmariposa.com

  8. Nummer 3! Wunderschön, toll, dass die Hosenlänge und der Mantelsaum zusammenfallen. Die Schuhe sind ja auch der Hammer. Sind sie sehr hart?
    Viele Grüße,
    Teresa

      • Wir freuen uns auf den nächsten gesponsorten Post – dann sicherlich mit Zalando/Zign….
        Ich verstehe die Intention dahinter, objektiv Mode/Labels bewerten zu wollen und damit natürlich auch gut Geld zu verdienen, allein die Glaubwürdigkeit leidet darunter vollends und das Interesse sinkt. Journelles als massentaugliche Ware. Ein cleveres Konzept, die breite Masse anzusprechen, nur leider vollkommen uninspirierend für jeden mit modischer Vision. Du wirst zum bezahlten Kleiderständer (unter jedem zweiten Post ein „In Kooperation mit xy“) und das spricht mich nicht mehr an.

  9. Ich schnall ab – Esprit!
    Ich hab auch kürzlich 2 Pullis dort gekauft … und danach ganz schamesvoll sämtliche Etiketten entfernt, weil’s mir irgendwie peinlich war. Lustig, wie sehr ein altes Image mich beeinflusst hat (und trotzdem hab ich dort gekauft)!
    Aber der Mantel ist schick, zumindest Look 1 & 3 finde ich grandios. Nur Nr. 2, da stimmt das mit der Größe und Maxi als Problem ein bisschen. Aber nur ein bisschen 🙂

  10. Etiketten abschneiden, weil es dir peinlich war, dass Esprit darauf steht??? Das finde ich eher peinlich.
    Ist es nicht völlig egal, was oder wer dahinter steht, wenn dir etwas gefällt? Ich finde Mode ist nicht von Labels abhängig, sondern davon wie etwas kombiniert und getragen wird und das du dir darin gefällt.

    • Ja, liebe Karin, das kann man durchaus so sehen. Scheinbar bin ich nicht so selbstbewusst und locker wie du. Und ich finde, ehrlich währt am längsten – und habe mich ja selbst kritisiert, nicht wahr?

      • Kudos to Jen.
        Ich habe bei deinem Kommentar breit grinsen müssen, weil ich glaube, dass so etwas wie peinlich berührtes Ettiketenheraustrennen schon gaaaaanz viele von uns getan haben.

    • Das ist doch Banane und realitätsfremd! Esprit hat das Lisa-23Jahre-Sekretärin aus Schwerin-trägt Leggings zu Shorts und Spitzenträgertop in Lagen-und überall guckt das rote edc-Schild raus-Image. Da sollten wir alle mal ehrlich sein. Jetzt ist an Lisa und ihrem Style per se nichts falsch, doch möchte sich diejenige, die Esprit mit eben jenem Image verbindet und sich selbst nicht so sieht, ganz sicher nicht damit in Verbindung gebracht werden.
      Esprit wird besser, keine Frage, aber immer wenn ich auf der Friedrichstraße auf dem Nachhauseweg in den „Flagshipstore“ gesprungen bin, weil der Contemporary- Style- Ständer im Eingangsbereich ganz gut aussah, haben mich bei näherem Hingucken weder Passform noch Materialqualität überzeugt und ich bin mit leeren Händen wieder gegangen. Die Marke versucht einen Imagewandel, will das alte aber noch nicht loslassen (sicher ist die Käuferschar in dem Segment nicht unerheblich) und daher will das für mich nicht zusammenpassen und ist im Gesamtkonzept nicht ansprechend.Mode hat viel mit Gefühl/Image und Identifizierung zu tun und das wird hier deutlich. Das Einzelteile bei Esprit sicher eine Ausnahme bilden ist nicht abzustreiten, aber um auf die Suche nach diesen Goldnuggets zu gehen, wühle ich mich dann doch nicht durch einen Haufen Geröll.

  11. Ich mag Outfit 1 und 3 besonders. Esprit ist in den vergangenen Jahren immer mehr aus meinem Kleiderschrank verschwunden. Und neulich hat meine Mutter ein altes Shirt herausgekramt, dass ich früher mal (vor Ewigkeiten zur Schulzeit) getragen habe. Es hat den Weg zurück in meinem Kleiderschrank gefunden. Die Marke hatte einige Jahre lang einen Hänger, aber davor haben mir die Sachen gefallen.

  12. Der Mantel steht dir ganz ausgezeichnet, Körpergröße hin oder her!
    Und ja, seit dem Personalwechsel bei Esprit tut sich da eine ganze Menge. Bei der aktuellen Kollektion sind Hammer-Teile dabei – und auch die neuen Store-Konzepte gefallen mir richtig gut. Und ich finde, da kann man inzwischen auch längst wieder zu stehen.

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