#LFW: Die 5 Trendlektionen aus der Topshop Unique September 2017 Kollektion + die schönsten Looks zum Nachkaufen

Tragbarkeit? Steht in der neuen Topshop Unique Kollektion an erster Stelle! Wir haben die schönsten Looks, die ab sofort im Onlineshop für euch erhältlich sind

Da haben wir mit der New York Fashion Week mental noch nicht einmal ganz abgeschlossen, schon zieht die Fashion Crowd weiter nach London – und wir gedanklich mit. Das heißt: Runway-Shows anschauen, Instagram durchscrollen und Kollektionberichte lesen – eigene Meinung ist natürlich auch gefragt. Und obwohl London die kürzeste Fashion Week der vier großen Modemetropolen war und oft stiefmütterlich behandelt wird, hat es uns an Highlights an nichts gefehlt, die große Zusammenfassung folgt asap.

Gespannt waren wir vor allem auf die Kollektion von Topshop Unique – der Runway-Linie von Topshop. Die Modekette hatte als einer der ersten Labels begriffen, dass Konsumenten von heute keine Zeit und Lust haben, auf Produkte zu warten. Die logische Konsequenz war also schon vor einem Jahr „See now buy now“. Auch in dieser Saisons gibt es die Kollektion direkt online zu kaufen, yay!

Wer in den 90er-Jahren geboren ist, liebt es sich so anzuziehen, wie die Menschen aus dieser Zeit. Stichwort: Clueless, Natürlich Blond, Sex and the City! Das hat auch Topshop Unique erkannt und vereint Nineties-Klassiker aka glänzende Party-Looks und oldschool Blumenmustern zu einer jungen Kollektion, die wir am liebsten gleich auf die nächste Party anziehen möchten.

Auf die Einkaufsliste schreiben wir uns Oversized Mäntel, hauchdünne Satinkleider und den Strickpullunder, der auch aus Opas Kleiderschrank sein könnte.

Das sind die 5 wichtigen Trends der Topshop Unique September 2017 Kollektion:

1. Metallic

Ein typisches Revival der 90er-Jahre ist der Metallic-Look: von futuristischen Hosen und Mänteln in glänzendem Silber bis hin zum schillerndem Rot bei Miniröcken und Oversized Jacken– wenn es nach Topshop geht, glitzert und glänzt die dunkle Jahreszeit. Und mit so einem rotflackernden Rock werden nicht nur die Partynächte aufregender, sondern auch gleich der Büroalltag.

Fotos via Vogue Runway

2. Federn

Ein besticktes Kleid wäre vielleicht 0815 und zu unspektakulär gewesen – also mussten noch Federn dran. Die transparenten Minikleider mit Federn erinnern eher an eine Burlesque-Show als nach Großstadtclub – neben den 90er-Jahren feiern also auch die Goldenen Zwanziger ihr Comeback. Alltagstauglich ist das ganze vielleicht nicht, dafür umso schöner für die nächste Mottoparty.

Fotos via Vogue Runway

3. Lingerie

„Drunter ist das neue Drüber“ – haben wir oft gehört und oft auf den Laufstegen gesehen. Spätestens seit Chloé, Prada oder Prabal Gurung 2016 auf dem Laufsteg den Lingerie-Look zeigten, war der Out-Of-Bed-Chic im Alltag Trend – jetzt zieht auch Topshop nach. Seidig glänzende Satin-Kleider oder Korsetts werden nicht mehr unter dem Strickpullover getragen, sondern darüber. Wer macht uns nur die ganzen Haken wieder auf?!

Fotos via Vogue Runway

4. Satin

Letzten Winter kam man an Samt nicht vorbei und auch diese Saison bleibt der schwere Stoff heißbegehrt. Gleichzeitig feiert aber auch Satin sein Comeback. In der Kollektion dominieren zarte Looks in glänzenden Pastellfarben. Ganz oben auf unserer Shopping-Liste: der Power Suit im Satin-Look! Zart trifft hart, oder so ähnlich.

Fotos via Vogue Runway

5. Transparenz

Transparenz ist tatsächlich ein immer wiederkehrendes Modethema: Burberry oder Haider Ackermann zeigten schon vor drei Jahren durchsichtige Kleider oder herausblitzende Nippel und auch in der letzten Saison setzten viele Designer darauf. „Sex sells“, könnte man meinen. Auch bei Topshop finden sich ein paar freizügige Looks, die alles andere als wintertauglich sind – siehe Kleider und Blusen in Violett. Da sind Layering-Fähigkeiten angesagt!

Fotos via Vogue Runway

Unsere Lieblingsteile von Topshop Unique:

Header: Vogue Runway und Topshop

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007
den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.