Journelles Maison: Die Highlights der Ferm Living Spring/ Summer Kollektion 2017

Gerade beherrschen die kalten Temperaturen zwar noch unseren Kleiderschrank, in unser Zuhause zieht dank Ferm Living aber schon einmal der Frühling ein

Im Moment regiert der kalte Winter unseren Kleiderschrank. Dicker Schal, rote Nase, kalte Füße – bitte lass es schnell vorbei sein, wir zählen schon die Tage bis zum offiziellen Frühlingsanfang am 20. März 2017. Was in Sachen Mode in dieser Jahreszeit also keinen großen Spaß bringt, bereitet im Interior-Bereich umso mehr Freude: Schöne Lookbooks durchblättern, die Möbel zuhause wie wild umstellen und sich überlegen, wie es noch gemütlicher werden kann. Schließlich gehen wir jetzt nur äußerst gern und für romantische Spaziergänge im winterlichen Weiß vor die Tür.

Da kam das neue Lookbook für Ferm Living wie gerufen. Das zeigt zwar die Wohntrends für das Frühjahr und den Sommer 2017, aber wir schauen uns dort jetzt schon mal die Tipps und Tricks ab und krönen unsere Highlights.

Alltag in Schön

„Form follows function.“ Im Bauhaus galt dieser Satz als Verzicht auf jedes schmückende Element. Mittlerweile sehen wir das ganze nicht mehr so streng, aber trotzdem ist die Funktion eines Alltagsgegenstands immer noch essentiell. Umso besser, wenn die Form uns trotzdem anspricht und unsere vier Wände verschönert. Bei Ferm Living sieht man das anhand dieser Gegenstände: Der Stumme Diener wird wiederbelebt und muss sich im Schlafzimmer nicht mehr verstecken, das Regal bekommt einen zartrosa Anstrich und die guten alten Büroklammern einen goldenen Touch.

Fifty Shades darker

Vielleicht gar nicht so beabsichtigt, trotzdem ein tolles Detail beim Lookbook von Ferm Living. Die dunklen Wandfarben. Die sind so gar nicht sommertypisch, dafür rücken sie die davorstehenden Möbel ins rechte Licht. Besonders der Kontrast mit schwarzen Möbeln gefällt mir, lässt die Wohnung gemütlich wirken und strahlt trotzdem eine Klarheit aus. So langsam habe ich eh das Gefühl, dass die Schwarz die Farbe Weiß als Interior-Klassiker ablöst, dazu aber an anderer Stelle mehr.

Minimalismus und Mustermix

Das diese beiden Begriffe sich nicht ausschließen, ist für mich eine neue Erkenntnis. So lange wollte ich immer eine klare, durchstrukturierte und puristische Wohnung, dass ich das Thema Gemütlichkeit und Zuhause vernachlässigt wurde. Das Ergebnis: Kahl. So etwas lässt sich durch viele Kissen – am besten noch im Mustermix wie bei Ferm Living – oder einen tollen Teppich aber schnell und einfach beheben.

Bye bye, Marmor!

Tja, ich weiß, das wird für uns alle hart. Aber so langsam müssen wir uns vom Marmor verabschieden. Zumindest muss der Marmor-Trend seinen Titel abgeben und darf sich jetzt stolz Klassiker nennen. Neu hingegen sind die Muster und Farbtöne auf Schalen, die an regenbogenfarbene Ölflecken erinnern oder an Terrazzoböden.

Das sind unsere aktuellen Favoriten von Ferm Living:

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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2 Antworten auf „Journelles Maison: Die Highlights der Ferm Living Spring/ Summer Kollektion 2017“

Liebe Marie, vielen Dank für den tollen Artikel über Ferm Living. Gibt es weitere Infos zu dem Küchenrollen-Halter? Den muss ich haben! Liebe Grüße, Esther

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.