JOURgarderobe: Closet Diary mit Liberta Haxhikadriu, Studentin

7 Tage 7 Looks – diesmal mit Liberta Haxhikadriu, die Medienwissenschaft studiert

Happy Monday! Während andere sich jeden Montag mit klitzekleinen Äugelchen aus dem Bett quälen, ist bei uns am Wochenstart immer schon früh morgens volle Power angesagt. Denn dann zeigen wir euch ein neues Closet Diary. Wer diese Woche dabei ist? Die liebe Liberta!

Liberta Haxhikadriu ist 26 Jahre alt und studiert gerade in Hamburg Medienwissenschaften – beziehungsweise hat sie gerade ihre Bachelorarbeit beendet, yay! Nebenbei arbeitet sie als Werkstudentin bei About You und ist anscheinend zudem eine Meister-Schatzsucherin in Sachen Zara. Fakten klar? Dann kommen wir mal zu Libertas Stil und dem Grund, warum wir sie euch unbedingt im Closet Diary zeigen mussten:

Ich achte beim Kauf darauf, dass die Mode zeitlos ist und versuche meinem Stil treu zu bleiben und mich nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Ich gebe mein Geld lieber für Reisen, Festivals und Freunde aus.

Dass man auch gar kein Geld für Designerklamotten ausgeben muss, um gut auszusehen, beweist Liberta anhand ihrer sieben Looks einmal mehr. Kein Wunder, denn auf Instagram hat Liberta folgende Inspirationen: Patricia Manfield, Lena Lademann und Josefine H.J.. Aber liebe Liberta, wir finden, da kannst du locker mithalten!

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Hier kommt Libertas Woche in Outfits inklusive Friseurbesuch und überraschender Typveränderung:

MONTAG

Monday, Funday? Nicht für mich. Da ich kurz vor Abgabe meiner Bachelorarbeit stehe, heißt es heute: Schreiben, schreiben, schreiben…Vino! Und damit ich mich nicht unnötig mit Styling aufhalte, entscheide ich mich schon morgens für den komfortablen Look: Stoffhose und Basicshirt – bequem und knitterfrei! Ich kann also nach getaner Arbeit direkt zum Girlsabend.

Shirt: Zara (Alternative von & Other Stories), Hose: Zara (ähnlich hier), Brille: Munich Eyewear

DIENSTAG

Ich arbeite derzeit als Werkstudentin bei About You – hier supporte ich zweimal die Woche das Team, das für Blogger Relations zuständig ist. Zum Glück gibt es im Büro keinen Dresscode, trotzdem muss der perfekte Office-Look für mich bequem, aber nicht zu casual sein. Heute trage ich einen lockeren Strickpulli mit Lederrock und Boots. Das geht im Büro genauso gut wie auf Terminen oder spontanen Afterwork-Absackern – so wie heute Abend auf der Schanze.

Pullover: Vintage (ähnlich hier), Lederrock: River Island

MITTWOCH

Der frühe Vogel und so – der wird irgendwie nie mein bester Freund. Trotzdem muss ich heute früh los, da ich einen Impftermin habe. Nach Abgabe meiner Bachelorarbeit geht es nämlich endlich raus aus dem Grau und ab nach Südostasien. Danach geht’s zu Nadel&Faden für ein kleines Shooting. Ein letztes Mal mit langen Haaren: Morgen steht endlich ein Friseurtermin an. Dann heißt es wieder „short hair, don t care!“ Den Mantel vom Shooting behalte ich gleich an. 

Mantel und Kleid: Nadel&Faden (Alternative hier), Schuhe: Zara

DONNERSTAG

Die Haare sind ab! Nach dem Friseurtermin geht es direkt zum Office, daher heißt mein Dresscode auch heute wieder: Chic & Casual. Abends gehts dann zu meiner Freundin Lena auf die Couch und der Look wird durch Pyjamapants und Bandshirt ersetzt.

Hoodie: H&M, Rock: Zara (Alternative hier), Overknees: H&M, Tasche: Christian Laurier

FREITAG

Back to reality. Da war ja noch was? Richtig: meine Bachelorarbeit. Doch bevor ich mich an meinen Schreibtisch setzte, bin ich mit einer Freundin zum Frühstück verabredet. Ich weiß, es ist Freitag, aber ich bin ziemlich müde von der Woche, also bleibe ich auch abends zu Hause, mache mir Mikrowellen-Popcorn (mein Lieblingssnack) und schaue meine Serie „The Walking Dead“ weiter.

Jeanshemd: Zara (ähnlich hier), Schlaghose: Forever21 (Alternative von 7 for all mankind), Stiefeletten: Zara

SAMSTAG

Und mal wieder gibt es bei mir kein langes Ausschlafen. Ich fahre am Vormittag mit meinem Bruder in die Stadt, ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin besorgen und danach Frühstücken – je später der Samstag, desto voller die City und desto länger die Schlange an der Zara-Kasse.

Den Nachmittag verbringe ich mal wieder mit meiner Bachelorarbeit, damit ich den Abend entspannt auf der Geburtstagsparty ausklingen lassen kann. Mein Look: Jeanskleid mit Ringelshirt, für den Stadtbummel mit Sneakern, für den Abend mit Overknees.

Pullover: Zara (ähnlich hier), Jeanskleid: Edited, Overknees: H&M

SONNTAG

Dear Sunday, thank you for always being there.

Meine Eltern kommen mich und meinen Bruder in Hamburg besuchen. Wir gehen gemütlich an der Alster spazieren und abends kocht meine Mama für uns albanisch. Passend zum gechillten Tag ist auch mein Look entspannt: Oversized-Pants, Basic-Pulli, Lederweste und Sneaker.

Pullover: Massimo Dutti (ähnlich hier), Lederweste: Pinko, Hose: Zara, Schuhe: Adidas

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

Kommentare (24) anzeigen

24 Antworten auf „JOURgarderobe: Closet Diary mit Liberta Haxhikadriu, Studentin“

Oh, wie schön, ich bin begeistert! Ein klasse Stil. Der beste Beweis, dass man auch ohne einen Schrank voller Marant/Céline/Gucci/Acne chic und gut gekleidet sein kann.
Auf den ersten Blick hätte ich nie gedacht, dass so viele ihrer tollen Teile von Zara sind.

Gerne mehr solcher Closet Diaries und vielleicht ja auch mal mit jemandem ohne Kleidergröße 34/36.

Ich finde den Stil von Liberta soooo cool! Folge ihr schon lange bei Instagram und finde sie super inspirierend. Mit 26 so ein Stilgefühl – Hut ab. Die Looks von Montag und Dienstag gefallen mir am besten. Ich habe einen ähnlichen Lederrock und jetzt endlich eine Idee, wie ich ihn kombinieren kann. 😉 Krass auch, was ein wenig kürzere Haare ausmachen. Sieht irgenwie gleich frischer aus, wobei ich es vorher auch super schön fand. Liebe Grüße und eine schöne Woche euch, Neele

Guck mal, ihr Instagram-Profil ist als Galerie angezeigt! Da kannst du dir alle Fotos ansehen!

hier der link: https://www.instagram.com/liberta.h/
nach einem blick auf ihr insta-profil war, wird allerdings auch deutlich, dass die looks nicht von einer woche sind, sondern eher aus mehreren monaten zusammengesammelt. sozusagen das best-of.
das ist natürlich überhaupt nicht schlimm, weil die outfits super sind, aber dann ist es unnötig, sich so eine geschichte à la „meine woche“ auszudenken. ist doch nicht schlimm. es sind dann vielleicht eher einfach vorschläge für eine woche in outfits.

Super schick und alltagstauglich. Ich bin selbst noch Studentin und kann kein Vermögen für Designerkleidung ausgeben. Dass man dennoch wundervoll aussehen kann, zeigt Liberta auf jeden Fall!

Viele Grüße

eine Wochenstory, die keine ist finde ich persönlich schon tricky und zeigt, wie mit Lesern generell umgegangen wird. Auch wenn es lächerlich ist, ist es irgendwie verar… werden.

Total schön!!! Endlich mal jemand, mit dem sich jede Frau identifizieren kann! Gerne mehr davon!

Ich finde die Story super – egal, ob die Looks alle aus einer Woche sind, oder nicht. Sie scheint ja alle Hände voll zu tun gehabt zu haben mit ihrer Abschlussarbeit und der Reiseplanung. Cool, dass sie sich trotzdem die Zeit genommen hat, ihre Outfits und Inspirationen auszuwählen und zu teilen. Eine superschöne Inspiration. Ist doch wirklich egal, wann sie die aufgenommen hat.

Nina M. : Du sprichst mir aus der Seele! Das ganze nochmal mit jemanden in Größe 38/40 oder sogar 42 und genauso stilsicher und mit gutem Geschmack, das wär doch mal was. Liberta sieht um Klassen besser aus, als manch andere, die sich permanent nur mit teuren Marken behängen. Find ich ganz toll!

Liebe Marie, zwar ist ihr Profil als Galerie verlinkt, aber leider kann ich nicht direkt auf ihr Profil gelangen oder herausfinden wie sie heißt. (Liegt vielleicht auch an meinem Browser)
Wäre also toll, wenn du mir noch mal ihren Instanamen schreiben könntest.
Ganz lieben Dank 🙂

super schönes lookbook, nur schade dass die looks nicht alle aus einer woche stammen 😉 siehe instagram…da sind looks aus 2016 dabei.

Mir gefällt der Stil ebenfalls richtig gut, trotzdem finde ich es ziemlich schade, dass suggeriert wird, dass alles genau so innerhalb einer Woche getragen wurde. Beim Blick in ihr Instagram Profil fällt das doch recht schnell auf, somit hätte ein bisschen mehr Ehrlichkeit auf jeden Fall gut getan! 🙂

Ich finde Libertas Stil meeeega schön. Sie wirkt super sympathisch und jeder Tag aus ihrem Closet Diary dürfte am liebsten gleich in meinen Kleiderschrank wandern.
Dass nicht alle Looks aus einer Woche stammen ist ja hier nicht total neu und tut ihrer Bezauberndheit keinen Abbruch. Die Wenigsten haben jeden Tag einen Look parat den sie mit der Welt teilen wollen, gerade wenn man den halben Tag in der Bib herumhängt. Bachelorarbeit ahoi! 🙂
Alles Liebe,
Sabrina

Endlich mal ein Wunderschöne Frau, mit der „Frau“ sich identifizieren kann. Sehr authentisch und höchst sympathisch. Ich folge Ihr seit Wochen auf Instagram und Snapchat und freue mich wie ein kleines Mädchen, wenn Sie etwas neues postet. Ich finde Liberta klasse und hoffe sehr, dass wir mehr von Ihr hören und vor allem mehr von Ihr sehen!

P.S.
Das nicht alle Fotos in der gleichen Woche gemacht worden sind, sollte doch jedem klar sein! Kein A, B oder Z Promi, hat jeden Tag ein perfektes Outfit oder einen guten Tag. Zumal doch ganz klar beschrieben wird, dass Sie sich mitten in der BA befindet, Ihren Lebensunterhalt verdient und nebenbei auch noch Ihre Asien Reise plant! Dass Sie dann auch noch Zeit findet und hier content ermöglicht, finde ich außergewöhnlich und zeigt mir, was für eine starke und bewundernswerte Frau Sie ist.!

@Maria: Also ich persönlich fände es tatsächlich schöner, wenn wirklich alle Outfits aus einer Woche wären. Gerade die Tatsache, dass die allermeisten Leute nicht jeden Tag gleich gut bzw. chic angezogen sind, macht es doch erst interessant. Und in meinen Augen macht es auch jemanden, der in der Modebranche o.ä. arbeitet, sympathisch, wenn man die Person dann hier auch in ihrem Wochenmarkt-/Winterwanderungs-/Sonntagsgammeloutfit sehen kann.
Selbst ich kann als halbwegs gut gekleidete Person durchgehen, wenn ich mir aus meinen Outfits des letzten halben Jahres nur die Rosinen rauspicke.

Ja, jeder hat da andere Präferenzen. Wir briefen es auch immer ein und empfehlen, es so echt wie möglich zu machen – das Resultat liegt dann aber nicht mehr in unseren Händen.

Ich finde das Closet Diary auch ganzganz wunderbar!
Aber ich stimme zu, das ist irgendwie gelogen, weil es genau so eben nicht getragen wurde, und sie ja selbst schreibt „da möchte ich mich nicht mit Styling aufhalten“ — naja tut sie ja auch tatsächlich nicht, sondern sucht einfach alte Fotos raus. Und klar, ich hätte das selbst auch nicht während meiner Bachelorarbeit gemacht (obwohl ich auch wesentlich mehr parallel gearbeitet habe), aber das musste sie ja auch nicht, oder? Da kann man ja einfach nein sagen?
also Fazit ich finde die Looks wirklich toll, aber ich finde es auch wirklich keine Kunst :/

Tolles Closet Diary! Könnt Ihr mir sagen, wo ich die tolle Tasche von Christian Laurier nachshoppen kann? Finde leider nur die Homepage, jedoch ohne online store! Danke!!

Generell toll, dass hier auch mal Nicht-Designer-Outfits Platz finden. Ich fände allerdings ein Closet Diary mit fair produzierten Teilen mal klasse. Sicher ist das bei den ein oder anderen Designerstücken auch der Fall, aber da gibt es ja auch schöne, erschwingliche Alternativen. Ich finde Liberta sehr sympathisch und folge ihr gern auf Instagram. Mit Zara optisch stimmige Outfits zu zaubern ist allerdings keine Kunst.

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.