Closet Diary mit Doreen Schumacher von Palmstudio Berlin

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Achtung, es wird bunt und wild im heutigen Closet Diary! Bei Doreen Schumacher, Gründerin und Senior Designerin von Palmstudio, scheinen die Frühlingsgefühle nur so zu sprudeln. Es erwartet euch eine wahnsinnig inspirierende und erfrischende Woche, festgehalten in leuchtend schönen Bildern.

Seit 10 Jahren lebt Doreen in Berlin und ist dankbar dafür, dass Berlin eben einfach Berlin ist. In der Großstadt ist alles möglich, wenn man es wirklich will. Die gebürtige Leipzigerin stieg nach ihrem Architekturstudium als freie Architektin und Set-Designerin in die Jobwelt ein. Mittlerweile ist sie Mutter eines Sohnes und Gründerin von Palmstudio, einer Agentur für Interior, Event und Set-Design. 

Ihren Kleidungsstil beschreibt sie als klassisch und wenig experimentell. So sieht man Doreen oft ganz in Schwarz oder Beige. Kaum zu glauben, wenn man sich ihr Closet Diary anschaut. „Mode soll ja auch Spaß machen“, sagt Doreen. Und das tut sie hier auf alle Fälle – und auch hier müssen wir dazu sagen: Das Diary ist v.C. entstanden, also vor Corona 🙂

 

Doreen Schumacher (@doreenschumacher_official) auf Instagram:

MONTAG

Hi Montag! Die Woche beginnt und da ich nicht gerne Sonntags schon die Woche vorbereite, mache ich es eben am Montag in der Frühe. Ich gehe eine Kaffee trinken und schreibe meine To-do’s für die Woche. Mein Arbeitstag beginnt meistens um 09:30 Uhr, nachdem ich Dillon in der Kita abgegeben habe, und endet um 16:30 Uhr. Dann hole ich ihn ab.

Natürlich gibt es auch mal längere Tage und Produktionen. Dann übernimmt der Papa. Ich kümmere mich zwei Stunden lang um E-Mails, dann geht es weiter zum Lunch-Termin ins Baldon im Lobe Block, designed von Arno Brandlhuber. Ich finde es dort unfassbar inspirierend, da das Betongebäude brutal und zugleich soft wirkt. Inspirationen ziehe ich meist aus den alltäglichen Dingen, die mich umgeben und nicht aus dem Offensichtlichen. Erst in dem Moment, wo ich abschalte, sprudelt die Inspiration.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen am Montag immer schon zum Sport zu gehen, damit man den Rest der Woche kein schlechtes Gewissen mehr haben muss. Aber ich schaffe es meistens nicht.

Trench: Sandro, Kleid: & Other Stories (ähnlich hier und hier), Hut: Brixton (ähnlich hier), Tasche: Balenciaga (ähnliches Modell hier), Schuhe: Scotch&Soda (ähnlich hier)

DIENSTAG

Ganz früh geht es zum Großmarkt, um ein paar Blumen für eine Ausstattung zu besorgen. Ich muss gestehen, dass sind mir die liebsten Tage. Einerseits, weil ich Blumen liebe, andererseits, weil man auf dem Großmarkt immer noch echte Berliner Unikate trifft. Einer meiner „Happy Places“. Schließlich mag jeder Blumen, oder?

Mantel: Scotch & Soda (ähnlich hier), Pulli: Scotch & Soda, Hose: H&M Trend (ähnlich hier), Tasche: Chloé (ähnlich hier), Schuhe: Görtz (ähnlich hier)

MITTWOCH

Eine kleine Scouting-Tour durch den Fundus; zum einen ist die immer nötig und zum anderen auch dient sie mir als eine große Inspiration. Hier findest du alles von Sonnenallee bis hin zum Hollywood-Streifen. Man könnte Tage in den Fundi in Berlin verbringen. Mittags geht es dann noch schnell zum Yoga und später wieder ins Büro.

Jacke: & Other Stories (ähnlich hier), Shirt: Scotch & Soda (ähnlich hier), Hose: Levis 501, Schuhe: & Other Stories

DONNERSTAG

Donnerstag gehts es auch manchmal etwas schicker ins Büro, um das Wochenende langsam einzuläuten. Außerdem bin ich bei der Eröffnung einer Galerie eines Freundes eingeladen. Tagsüber trug ich aber noch eine Hose unterm dem Blazer-Kleid 😉

Ich gehe mittags noch schnell zum Jivamukti Yoga auf der Oranienstraße, um den Kopf klar zu kriegen. Eigentlich hat man ja mittags weniger Ausreden, aber leider kommt trotzdem oft etwas dazwischen.

Blazerkleid: Ivy & Oak (ähnliches Modell in weiß), Longsleeve: Ivy & Oak (ähnlich hier), Tasche: Gabriele Frantzen (ähnlich hier), Schuhe: Nike, Kette: MAXIMOVA (ähnlich hier)

FREITAG

Am Freitag heißt es schonmal: Hallo Wochenende! Im Büro machen wir meistens nicht so lang. Die Dienstleister wie etwa Schreiner und Schlosser haben schon früh Feierabend und die Motivation ist grundsätzlich eher gering.

Danach gehe ich auf die Kirmes, die gerade stattfindet. Der perfekte Wochenend-Einstieg für Groß und Klein!

Jacke: the leonie store (ähnlich hier), Bluse: the leonie store (ähnlich hier), Jeans: Levis Vintage, Schuhe: Zara (ähnlich hier)

SAMSTAG

Samstag kann es schon mal vorkommen, dass man 05:00 Uhr zum Großmarkt muss, weil die Samstag echt früh schließen.

Zur Not muss man da dann eben auch im Partyoutfit hin. Aber eigentlich ist das Wochenende ganz und gar für Familie und Freunde und ein bisschen Me-Time reserviert.

Jacke: Sandro (ähnlich hier), Pulli: & Other Stories (ähnlich hier), Rock: & Other Stories (ähnlich hier), Tasche: Marni, Schuhe: The Leonie Store Vintage (ähnlich hier)

SONNTAG

Sonntags fahren wir oft raus ins Grüne und in die Natur. Es geht gern mal in die Pampa. Unbedingt auschecken müsst ihr die Baumschule Lorberg und die Königliche Gartenakademie.

Ich versuche am Wochenende wirklich nicht zu arbeiten und meine ganze Aufmerksamkeit und Energie meinem Kind und Mann zu widmen.

Kleid: The Leonie Store (ähnlich hier), Jacke: Vintage Bali (ähnlich hier), Brille: Oscar & Frank Eyewear (ähnlich hier), Sandalen: The Leonie Store (ähnlich hier)

Einleitung von Sarah Luisa Kuhlewind.  

Bilder von  Julia Zoooi via Doreen Schuhmacher. 

Kommentare

  1. christiane sagte am

    Endlich wieder etwas Farbe…. nicht bunt, sondern sehr ausgewählt und stilvoll. Sehr inspirierende, coole Outfits.

  2. Sehr schöne Outfits und Fotos aber welche Jahreszeit soll das denn sein, wo an einem Tag ein langer Mantel, Stiefel und ein dicker Wollpullover angemessen sind und drei Tage später Jacke und Stiefeletten und dann zwei Tage später Sommerkleid und Sandaletten? Dass die Darsteller hier häufig die Wochen zusammenwurschteln ist ja nichts Neues, aber das ist wirklich ein ganz andres Level. Man kann ja offen kommunizieren, wenn man Outfits auswählt, sich aber dazu einen Wochenplan auszudenken ist extrem unglaubwürdig und vermiest mir persönlich die Freude an dem Diary.

      • Auf den Freitagsbildern sind im Hintergrund ein Weihnachtsmarkt und geschmückte Tannenbäume zu sehen. Ich wohne auch in Berlin und man konnte im Dezember definitiv nicht im Sommerkleid mit Sandalen hier rumlaufen, sorry. Ganz zu schweigen davon, dass Dezember keine Übergangszeit ist.
        Wie gesagt, voll okay, die Outfits rauszusuchen, sie sind wirklich gelungen, aber verkauft eure Leser*innen doch bitte nicht für blöd.

  3. An Doreen sieht das alles sehr gut aus, obwohl ich mich Marta ein anschließen muss- das sind große Extreme in der Witterung. Das Orange steht Doreen hervorragend, mir wäre es an mir too much.
    Trotzdem ist es ein interessantes Diary und für viele bestimmt auch sehr inspirierend.
    Ich freue mich schon aufs Nächste
    Viele Grüße
    Nicole

  4. Schliesse mich an – das ganze als Übergangszeit zu verkaufen – mit Weihnachtskugeln – ist sehr befremdlich. Eines der schlechtesten Diaries – die Akteurin wirkt seltsam und 0 individuell

  5. Natürlich haben alle recht – die Saisonunterschiede sieht man sofort. Aber modisch fand ich das CD ganz wunderbar: fröhliche Farben – fröhliche Mode. Gerade in diesen schweren Zeiten eine schöne Aufmunterung! Würde ich jeden Tag genau so anziehen – bis auf den Minirock, dafür bin ich zu alt …

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