Ein Insider-Guide für Wien von Carola Pojer

Warum in die Ferne schweifen? Wir präsentieren unsere neuen City-Guides für den Sommerurlaub 2020 trotz Corona. Zuerst geht es nach Wien.  Carola Pojer, Gründerin des Modeblogs Vienna Wedekind, verrät uns exklusiv ihre Lieblings-Adressen und was man in der lebenswertesten Stadt der Welt auf keinen Fall verpassen darf.

Darum Wien

Wien hat es in den letzten Jahren geschafft, sich zu einer der interessantesten Städte Europas zu mausern. Nicht umsonst wurde die österreichische Hauptstadt mehrere Jahre in Folge zur lebenswertesten Stadt gewählt. Der Mix aus Tradition und Moderne ist besonders spannend. Pariser Flair, Jugendstil Architektur trifft auf moderne Concept Stores und urbane Gastronomie. Es ist eine wunderschöne Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die für wirklich jeden etwas bereit hält.

Das erste Mal in der Stadt

Ich würde eine kleine Sightseeing-Tour mit dem Elektro-Oldtimer buchen (bitte nicht mit dem Fiaker, das ist leider eher Tierquälerei als Genuss!), zum Beispiel hier. Da fährt man gemütlich, je nach Tour, die grössten Attraktionen wie das Rathaus, Parlament, Burgtheater und die Staatsoper ab. So bekommt man einen ersten Überblick über Wiens Innenstadt. Außerdem rate ich dazu, das Kunsthistorische oder Naturhistorische Museum zu besuchen (liegen sich gegenüber). Nicht nur die Architektur ist einfach unglaublich schön, sondern die Ausstellungen und Sammlungen sind unfassbar spannend und informativ.

Der Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens, und seine umliegenden kleinen Gässchen eignen sich auch super für einen Spaziergang durch die historische Altstadt. Hier gibt es viele kleine Cafés, zum Beispiel der traditionelle Demel. Museen und die ganzen Luxusboutiquen. Irgendwie ein magischer Ort. Ein Besuch im Delikatessengeschäft Meinl  lohnt sich ebenso. Unfassbar, was es da alles gibt…

Abseits der Touristenpfade

Das Museumsquartier ist einer meiner Lieblingsplätze. Hier befinden sich ganz viele Museen, zum Beispiel das Mumok und Cafés. Die Enzis, das sind farbige Plastik Sofas, die im Hof des MQ für die Bevölkerung bereit stehen, laden zum Schlummern und Lesen ein. Der Donaukanal ist dagegen perfekt für maritim angehauchte Spaziergänge

Crèma de La Crème

Brunch, Kaffee & Co.

Crème de La Crème ist mein allerliebstes Frühstück- und Brunch-Lokal. Es ist ein kleines, schnuckeliges Café, das im Famillienbetrieb geführt wird und die leckersten Patisserie überhaupt bietet. Unbedingt probieren: das saure Avocado-Brot und die Tarte à la Vanille. Auch sehr, sehr lecker: Brunch im Café Hildebrand im Volkskundemuseum. Dort gibt es einen wunderschönen Gastgarten.

Bei Seven North – ich liebe israelisches Food und hier schmeckt es am besten – kann man super zu Abend essen. Das Konzept: sharing is caring. Auch lecker sind Miznon, Mochi und Il Sesante, der beste Italiener und sehr preiswert.

Seven North

Crème de La Crème – Tarte à la vanille

Das perfekte Wochenende

Ich empfehle Brunch im Joseph Brot Bistro (es gibt kein besseres Brot!!), dann ein Museumsbesuch im Kunsthaus Wien für tolle Fotografie-Ausstellungen oder im neu eröffneten Albertina Modern. Anschließend bummeln in Wiens jungem Künstlerviertel “Neubau” – da ist immer was los.

Ich besuche am liebsten meine Freunde in deren Stores Die Sellerie – ein toller Laden für Geschenke, Bücher und Keramik made in Austria – oder Volta. Ebenfalls einen Shopping-Besuch wert sind St. Charles Apotheke, Copenhagen Hus, Lederleitner, Scandinavian Design House und Sous Bois. Alternativ geht es für ein gemeinsames Picknick in den Burggarten.

Die Sellerie

Lederleitner

Volta

Relax!

Zum Entspannen eignet sich das Day Spa im Ritz Carlton am besten. Dort gibt es einen super Pool und wahnsinnig tolle Gesichtsbehandlungen. Wer es sich so richtig gut gehen lassen will, gönnt sich danach auf der Terrasse des Sans Souci ein Glas Wein. In der Ritz Rooftop Bar gibt es dagegen den weltbesten Cheesecake. Echte Kuchen-Fans gehen in Wien aber am besten ins traditionelle Kaffeehaus – das Ambiente ist unvergleichlich.

Mehr Inspiration aus Wien gibt es auf Carolas Instagram-Account @carolapojer

Rooftop Bar Ritz Carlton

Style-Guide Wien

Bilder via Carola Pojer.

Text von Katharina Hogenkamp.

Kommentare

  1. Anastasia aus Wien sagte am

    Ach es gibt doch noch so viel mehr in Wien, was nicht dem 0815 Blogger Dasein entspricht und demnach viel authentischer ist 😉
    Damit das hier nicht fehlt:
    – Schnitzel essen im Nordpol (1020): böhmische Küche und unfassbar gut. Auch die Grammelknödel sind ein Traum oder die Nachspeisen. So schmeckt es bei richtigen Wiener Omas! Dort muss man gewesen sein, wenn man Wien besucht.
    – Drinks? Champagner oder spannende Weine trinken bei Frau Bernhard in der Champagner Kneipe (1060)
    – Apfelstrudel? Klar, bei Aida, einer Kette, die ganz in hellrosa getaucht, das ursprüngliche Wien gut erhalten hat was Süßes angeht (Kaffee kann man dort allerdings vergessen)
    – Heimischen Fisch essen in der Fischerei (1020)
    – Kaffee trinken im Supersense und nebenbei im Geschäft stöbern (1020)
    – Shopping? Bei WeBandits gibt’s Brands abseits von dem was man eh schon kennt und überall bekommt (1070)
    – Plantschen? Mit der U-Bahn (U1) zur Alten Donau und Tretbootfahren. Unbedingt eines mit Rutsche nehmen und Bikini nicht vergessen. Sommerfeeling pur!

    Genießt Wien <3

    • katharina sagte am

      Liebe Anastasia,

      vielen lieben Dank für deine zusätzlichen Tipps! Vor allem den Apfelstrudel bei Aida werden wir uns merken und beim nächsten Besuch in Wien testen 😉

      Liebst,
      Katharina

    • Ich kennen Wien nicht super gut, da ich m ist nur im Job und für ein paar Tage da war, aber selbst ich würde mir zutrauen, einen enthusiastischeren Guide als jenen obigen zu schreiben, der auch ein paar Geschichten erzählt und nicht nur Fakten und Links „hinschmettert“. Anastasias Tipps hingegen sind richtig gut und man merkt, dass da die Liebe zur Stadt hinter ihren Empfehlungen steckt. Vielleicht sollte sie einfach den nächsten Wien Guide übernehmen und noch mit schönen Bildern unterlegen? Das Grundgerüst steht ja schon.
      Danke, Anastasia!

  2. Ich war auch etwas überrascht, wie wenig man aus dem Text entnehmen kann. Für einen schnellen, ersten Eindruck, wenn ich einen Guide lese, erfahre ich gerne schon etwas mehr ohne, dass alle Links angeklickt werden müssen. Meiner Meinung nach auch Sinn eines Guides. Daher finde ich es in der Tat auch etwas lieblos, weil kurz knapp und nur oberflächlich informativ.

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