Beauty: Diese 4 Masken lösen (fast) jedes Problem

Glow, reine Haut oder ganz viel Feuchtigkeit - diese Lieblingsmasken können (fast) alles

Es hat ehrlicherweise eine Weile gedauert, bis ich mich mit Gesichtsmasken angefreundet habe. Ich erinnere mich noch genau an meine ersten Versuche mit diesen 99Cent-Masken-Sachets im Doppelpack gegen unreine Haut oder für Feuchtigkeit – sie versprachen viel, aber zu oft sah ich danach schlimmer aus als vorher und meine Haut war über mehrere Stunden feuerrot und brannte. Ich machte also fast eine Dekade einen großen Bogen darum und war immer wieder skeptisch. Erst in den letzten Jahren habe ich mich wieder an das Thema herangetastet und kann nun eine Handvoll Masken zu meinen Lieblingen zählen. Einmal in der Woche greife ich also mindestens zu einem Tiegel und schenke meiner Haut etwas mehr Aufmerksamkeit. Hier sind meine vier Lifesafer gegen Pickelchen, für eine Extraportion Feuchtigkeit und Glow.

MAY LINDSTROM – PROBLEM SOLVER MASK

Mein heiliger Gral in Sachen unreine und irritierte Haut ist die natürliche Maske mit dem passenden Namen „Problem Solver “ von May Lindstrom.

Sie kommt als Pulver in einem schönen schwarzen Glascontainer und ist schon deshalb ein Favorit, da ich ich sie frisch anrühren kann. Denn die meisten meiner cremigen NK-Masken kippen leider doch schon nach ein paar Monaten und dafür sind sie einfach zu schade und teuer.

Die Anwendung ist denkbar einfach: 1 Teelöffel der Pudermaske zu gleichen Teilen mit Wasser in einer Schüssel oder zum Beispiel einer Tasse mischen, die weiche Paste mit dem angenehmen Duft von Zimt, Zitrone und Gewürzen mit den Fingern oder einem Synthetikpinsel mit dunklen Borsten auftragen und die längere Einwirkzeit nutzen, um zu entspannen oder in meinem Fall das Abendessen zu kochen. Die Maske 45 Minuten auf der Haut lassen oder zumindest so lange bis sie durchgetrocknet ist. Keine Sorge – die Maske erwärmt sich nach einer Weile auf der Haut und man sollte sich auf ein leichtes Kribbeln einstellen.

Aber keine Angst, meine empfindliche Haut und ist nach der Anwendung nie gereizt, ganz im Gegenteil, sie fühlt sich beruhigt und babyweich an und mein Teint wirkt ausgeglichen und rosig. Danach trage ich immer ein feuchtigkeitsspendendes Öl, wie ein Rosehip Oil auf und gehe entspannt ins Bett. Auf lange Sicht habe ich dank der Problem Solver Maske mit weniger Unreinheiten zu kämpfen, die leider durch weniger Schlaf und mehr Stress gerade wieder häufiger auftreten.

OSKIA – RENAISSANCE MASK

Mehrfach mit Beauty-Awards ausgezeichnet, ist auch die Renaissance Gesichtsmaske von Oskia ein absoluter Favorit von mir. Sie ist dank entzündungshemmenden Wirkstoffen wie MSM und Pestwurz für jeden Hauttyp geeignet und soll für neue Strahlkraft der Haut und verfeinerte Poren sorgen. Durch das leichte Peeling werden ausgetrocknete Zellen abgetragen und die Haut sofort glatter und revitalisiert.

Die Anwendung ist wieder kinderleicht: Ich massiere die gelartige Maske in die saubere, trockene Haut ein bis sie weißelt. Nach 10 bis 15 Minuten nehme ich sie mit einem feuchten Musselintuch ab und freue mich über rosige, pralle Haut: ein tolles Quickie-Treatment vor einem Date oder Ausgehabend.

GLOSSIER – MOON MASK

Ihr merkt schon, wir im Team sind voll dem Glossier-Hype verfallen. Die Moon Mask war eines der ersten Produkte, das ich mir von meiner Schwägerin aus den USA mitbringen lassen habe. Seitdem verwende ich sie, wenn meine Haut gaaaanz viel Feuchtigkeit braucht. Zum Beispiel nach einem Flug oder wenn ich in der Sonne war.

Die Konsistenz ist glaube ich eines der Dinge, die ich am meisten an ihr liebe: Sie fühlt sich wie ein frisches Cream Cheese Frosting an und lässt sich dementsprechend toll auftragen – ich bewahre sie im Sommer zum Beispiel auch im Kühlschrank auf. Das Ergebnis fühlt sich schon nach 15 Minuten so toll an, dass man seine Haut ständig anfassen möchte – babyzart und erfrischt.

Für Glossier-Fans ist sie wohl ein Muss, für alle anderen gibt es sicher auch tolle Alternativen. Einen Pluspunkt gibt es für das Packaging und die Sticker, die mir immer wieder gute Laune machen, jedoch wünschte ich, sie hätten bei der Formulierung auf Silikon verzichtet.

PAI SKINCARE – ROSEHIP RAPID RADIANCE MASK

Ein weiterer Lifesafer – wenn es mal schnell gehen muss, ist die Rosehip Rapid Radiance Mask von Pai Skincare. Sie kommt in einer praktischen, leichten Tube, die man auch super auf Reisen mitnehmen kann. Ein großer Vorteil zu den bisher genannten Masken.

Durch das besonders reichhaltige Hagebuttenöl ist die buttrige Maske perfekt für trockene und empfindliche Haut geeignet und meine Trockenheitsfältchen auf der Stirn radiert sie im Nu weg.

Der Packung liegt außerdem ein Musselintuch bei, das ich zum Abnehmen der Maske verwende. Dazu einfach das Tuch anfeuchten und in leichten, kreisenden Bewegungen über die Haut fahren.

Für alle, die ihrer Haut schnell Feuchtigkeit und einen Glow schenken wollen, könnte die Pai Rapid Radiance Rosehip Maske in jedem Fall etwas sein. Für mich ist sie dank der praktischen Größe und einfachen Handhabung ein treuer Begleiter auf Reisen.

Welche Masken verwendet ihr gerne? Wir sind gespannt….

ALLE MASKEN IM ÜBERBLICK

Von Ari

Auch wenn das kitschig klingt, ich wollte schon in meinen jungen Jahren in der Mode- oder Beautybranche arbeiten. Ich weiß noch genau, wie ich jede Ausgabe der Instyle oder Elle von der Mutter meiner damaligen besten Freundin verschlungen habe, da ich sie mir zu der Zeit noch nicht leisten konnte und mein Zimmer mit herausgetrennten Lieblingseditorials pflasterte. Als ich dann das erste Mal von Pat McGrath und Kevyn Aucoin hörte, wusste ich, dass ich Make-Up Artistin werden möchte. Der Weg bis dahin war nicht ganz einfach, denn ich musste zunächst mein angefangenes Studium in meiner Heimat Erfurt abbrechen und später meine Eltern davon überzeugen, eine Ausbildung in Kopenhagen machen zu dürfen. Der Umzug mit 18 in ein fremdes Land, ohne die Sprache zu sprechen, hat mich wahnsinnig geprägt und mir gezeigt, dass man Sachen schaffen kann, wenn man sie nur wirklich will. Viele Dänisch Lessons und Vorstellungsgespräche später, in denen ich jedes Mal erneut von der Direktorin auf meine Sprachkenntnisse geprüft wurde, hatte ich den Vertrag von der Make up School in der Tasche.

Das Abenteuer konnte beginnen und ich denke so gerne an diese aufregende Zeit zurück. Dort habe ich von meiner talentierten Lehrerin nicht nur den richtigen Umgang mit Pinseln und Farbe gelernt, sondern auch, dass weniger oft mehr ist! Seitdem habe ich den harten Kajalstift auf der Wasserlinie und das Augenbrauenzupfen sein lassen.

In den letzten Jahren habe ich aufgrund meiner Vollzeitjobs in diversen Redaktionen eher vom Schreibtisch aus von meinem Beautywissen Gebrauch gemacht, aber meine Make-up Jobs, die ich nebenbei angenommen habe, machten mich immer am glücklichsten, denn da gibt es direktes Feedback von Menschen und im besten Fall ein großes Lächeln als Dankeschön.

Auf meinem Blog Primer & Lacquer teile ich meine Liebe für Beauty & Mode seit 2011 und schreibe dort über all die Dinge, die mich in meinem Leben antreiben und begeistern. In diesem Sommer freue ich mich außerdem auf die größte Herausforderung meines bisherigen Lebens - die Geburt meiner zweiten Tochter. Ich bin gespannt, wie das Leben als vierköpfige Familie ist und ob ich mir neben dem Mamasein noch ein paar meiner alten Gewohnheiten beibehalten kann.

Neben dem Reisen liebe ich Burrito Bowls und Guacamole für mein Leben gern und habe ein Schwäche für Augenbrauenprodukte, Bronzer und Highlighter aller Art. Wenn ich mich von einem blöden Tag ablenken muss, schaue ich mir am liebsten die Videos von Lisa Eldridge (wegen ihrer angenehmen Stimme), Masterchef oder Hank Moody in Californication an. Und sollte ich irgendwann mal wieder richtig ausgehen können, dann werde ich wie in guten alten Zeiten zu Old School Hip Hop mit meinen Mädels tanzen.

Ich hoffe, ich kann Euch hier auf Journelles den ein oder anderen Kniff in Sachen Make-up zeigen und den weniger Beauty-affinen Mädels ein bisschen Lust auf die bunten Tiegelchen und Stifte machen bzw. das ein oder andere Vorurteil gegenüber Make-up Girls aus dem Weg räumen.

Folgt und schreibt mir gerne…

Blog Primer & Lacquer // Instagram @ariofcourse

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25 Antworten auf „Beauty: Diese 4 Masken lösen (fast) jedes Problem“

Ich mag sehr gerne die „Oatyfix“ von Lush. Sie riecht super nach so einem Frühstücksmüsli und wenn man sie morgens unter der Dusche aufträgt passt das einfach sehr gut. Ebenso kann man die Verpackungen sammeln und wieder an Lush zurückgeben.

Die Problem Solver-Maske hörte sich wie ein Traum an – bis zum Blick auf den Preis. 113 Euro für eine Gesichtsmaske könnte ein dann doch Problem für mein Bankkonto werden. Daher die Frage: Wie viele Anwendungen bekommt man aus einem Tiegel?

Ich vermisse bei vielen Eurer Beauty-Post erschwingliche Produkte.
Bzw. Produkte, deren Preis im angemessenen Rahmen bleibt. Sorry, aber damit werden Eure einst echt spannenden & inspirieren Beauty-Posts für mich leider immer irrelevanter & uninteressanter. Sorry, aber diese Kritik musste ich einfach loswerden.

Die Masken von Lush sind super, und auch preislich absolut prima. Die Maske von Oskia hatte ich auch mal ausprobiert – fand sie aber nicht ganz so effektiv, wie beispielsweise das Flash Rinse 1 Minute Facial von Ren. Letztere empfinde ich auch als deutlich ergiebiger. Schöner Beitrag!

Liebe Ari, ich freue mich über sehr über deine Posts. Allerdings war hier auch mein erster Gedanke, dass du wahrscheinlich sowieso wieder tolle aber leider für mich nicht erschwingliche Produkte vorstellen wirst. Alle vier sind wahrscheinlich ihr Geld wert, aber ich persönlich kann und möchte mir keine Maske für 40 € aufwärts kaufen, bei der ich nicht weiß, ob meine Haut sie verträgt oder das hält, was sie verspricht. Ich habe schon so häufig Produkte gekauft, die an mir nicht wirkten oder nicht vertragen wurden. Seitdem kaufe ich mir schon aus Prinzip keine Produkte in der Preisregion mehr, die ich zumindest nicht vorher testen konnte. Daher wären auch günstigere Alternativen toll, bei der man sich vielleicht doch noch mal rantasten könnte.

Ich bin auch dafür, dass hier mehr erschwinglichere Produkte vorgestellt werden die empfehlenswert sind. Es ist doch nicht so, dass nur hochpreisige Produkte wirkungsvoll sind. Ich habe grade häufig dass Gegenteil festgestellt- z. B. Jojobaöl hat mich voll überzeugt.

Schließe mich meinen Vorrednerinnen an. Ich empfinde viele Beautyposts auch zunehmend uninteressant, da sie für die Ottonormalleserin kaum „erreichbar“ sind. Vielleicht ist es wenigstens möglich immer auch eine Budget-Option vorzustellen?

Ich habe hier auch öfter den Eindruck (nicht nur bei den Beauty-Themen), als Normalverdienerin kaum noch mit ins Boot geholt zu werden. Wobei ich kein Problem damit habe, wenn sich Journelles grundsätzlich an eine kaufkräftigere Leserschaft als mich richtet.
Zuletzt scheint sich hier aber ein durchweg seeeehr hoher (Preis-) Standard etabliert zu haben. Schade!
Nicht nur, dass dann für Leserinnen wie mich „nichts mehr dabei ist“: Es geht auch ein Stück Leichtigkeit und Sympathie verloren, wenn nur noch Luxus, Luxus, Luxus gezeigt wird.

Hallo zusammen! Vielen Dank für Euer Feedback. Ich habe tatsächlich schon einen Drogeriefavoriten-Post in der Pipeline und in den Vergangenheit haben wir gerne günstigere Produkte vorgestellt, wenn sie uns begeistern, und wir werden das auch weiterhin tun. Allerdings haben wir im Beautybereich neben unseren eigenen Vorlieben natürlich auch unsere Zielgruppe im Hinterkopf. Da hier generell in allen Bereichen (Fashion, Travel, Interior usw.) eher Produkte im höherpreisigen Segment und Nischenbrands vorgestellt werden, reihe ich mich da mit den Beautythemen natürlich ein. Jedoch nehme ich mir Eure Worte zu herzen und werde versuchen, Eure Wünsche demnächst mit zu berücksichtigen. Liebe Grüße! Ari

wer ist denn die Zielgruppe von Journelles?! Hier schreiben ca 15 Personen, dass sie sich nicht angesprochen fühlen, da zu teuer. Und einige erwähnen, zu teuer wie alles hier… wie Jessies Luxusurlaube, ständig neue Handtaschen im Wert von 2000€…etc. Offenbar wird doch Journelles von recht vielen „Normalos“ (in Sachen Einkommen) gelesen. Warum wird das nicht mal anerkannt und der gesamte Content richtet sich an diese Leserinnen und nicht an jene die Kaviar & Champagner frühstücken. Denn mal ehrlich, die lesen doch bestimmt eh nicht Journelles, oder?

Geht mir leider auch so. Bei Hanna konnte ich den Beautyposts noch viel besser folgen und habe immer mal wieder ein schönes Produkt nachgekauft. Mittlerweile werden nur noch hochpreisige und sehr nischige Produkte vorgestellt. Uns das bedeutet gar nicht, dass nur die 2 Euro Maske von DM vorgestellt werden sollte aber der Mix machts und vor allem fände ich mal Produkte/brands toll, die um das Bsp Maske zu nehmen bei 15-30 Euro liegen.

Liebe Ari, ich freue mich immer über neue Produktempfehlung, wenn es auch nicht meine Preisklasse ist. Die Oskia Maske setzte ich schonmal auf die Xmas Wishlist drauf.
Wer die Masken gerne selbst anmischt, kann ich die Reinigungsmaske von Dr.Hauschka und die Pulvermasken von Joik ans Herz legen. Gute Qualität zum fairen Preis.
Liebe Grüße, Renalda

Die Reinigungs- und auch die Hautberuhigungsmaske von Dr. Hauschka sind absolut empfehlenswert. Die Haut ist wie verjüngt und fühlt sich super an. Preislich auch gut (ca 20-25€).

Ich mag im Sommer gerne die „Ultra Facial Overnight hydratisierten Masque“ von KIEHLS, (die ich im Kühlschrank aufbewahre) der 125 ml-Tiegel kostet ca. 30 Euro und diverse koreanische Tuchmasken (Mizon, Missha).

Liebe Ari, ich persönlich finde es toll, dass Journelles sich viel stärker als früher mit den Inhaltsstoffen auseinander setzt und folglich auch häufiger hochpreisige Produkte vorgestellt werden. Persönlich kaufe ich mir auch keine Maske für 100€, bei den Ilia/rms/Hiro etc. Produkten bin ich aber gerne dabei und wurde durch deine Empfehlungen schon auf ein paar meiner absoluten Beauty Favourites aufmerksam (der Ilia Blush Stick in „All of me“ zum Beispiel!). Außerdem stellt ihr ja auch immer wieder Drogerie- oder Douglas-Produkte mit vor, die im niedrigeren Preissegment liegen. Wo ich zustimmen muss: Manchmal sind es die einfachsten Produkte wie ein gutes Argan- oder Mandelöl aus dem Bioladen, die wahre Wunder wirken. Und auf dem deutschen Markt gibt es tolle neue Marken wie Lovely Day Botanicals, Nui oder Ponyhütchen, die schöne und erschwingliche Naturkosmetik produzieren. Vielleicht könnt ihr da noch mehr Wunderwaffen vorstellen, die man auch mit wenig Budget testen kann? Aus meiner Sicht hat die Beauty Rubrik durch dich und Marie total an Sympathie und Wert gewonnen (Hannas Beiträge waren auch schon sehr gut), also gerne weiter so! Erst recht die Make-Up Tutorials – gerade gestern habe ich noch euer natürliches Sommer Make-Up nachgeschminkt. 🙂

Ich kann mich den Vorrednerinnen nur anschließen und muss leider auch sagen, dass ich nur noch selten Lust habe, bei Journelles reinzuschauen, da die Themen für mich immer irrelevanter werden.
Ich habe hier schon Anregungen bekommen und mir auch auf Aris Empfehlung hin Produkte gekauft, mit denen ich sehr zufrieden bin, obwohl sie keinen Drogeriepreis haben (Mario Badescus Drying Lotion oder Zoeva Pinsel zum Beispiel). Leider bewegen sich die Autorinnen hier mittlerweile in Sphären, die für Hobby-Modeinteressierten echt nicht mehr erreichbar sind. Ich denke z.B. daran, wie die „Sale“-Saison hier oft bejubelt wird. Wenn ein Kleid nach 40%iger Reduzierung immer noch zwei Monatsmieten kostet, dann ist das doch kein Schnäppchen – auch wenn das gerne als Rechtfertigung verwendet wird (war ja im Sale! Ist ja von Stella!).

Früher habe ich Modemagazine wie die VOGUE gelesen und diese dann wieder beiseite gelegt; wohl wissend, dass ich mir das, was darin gezeigt wird, eh nie werde leisten können. Um so schöner, als dann die Blogs aufkamen, man das Gefühl hatte, mit der/dem Autor/in auf Augenhöhe zu sein. Diese Zeiten sind nun leider längst vorbei.

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich gönne Euch allen Euren Erfolg, ich habe sehr viel Achtung vor der Arbeit, die ihr hier reinsteckt, und weiß auch, dass eine Weiterentwicklung unbedingt nötig ist, um relevant zu bleiben. Aber ich habe leider immer mehr das Gefühl, dass Blogs nun genau die Rolle eingenommen haben, welche die Modemagazine früher hatten – distanziert und exklusiv.

Aber ich will nicht auch nur meckern. Euren Schritt hin zum Bewegtbild finde ich z.B. super, und auch die Kategorie Closet Diary immer wieder erfrischend. Ich würde mich auch mal wieder über einen Beitrag aus der Rubrik „Gesprächsstoff“ oder „Modetherapie“ freuen, das gab’s ja längere Zeit nicht.

Habt ein schönes Wochenende,

Sandra

Word!
Fehlen nur noch Diät-Tipps und Rezepte, dann ist die Frigitte perfekt. Aber wenn es irgendwann die entsprechende spannende Kooperation – lach, das Wording ist auch super!!!- gibt, dann kommt auch das.

Tipp für tolle und kostengünstige Beauty-Produkte, gerade DER Schrei in Kanada und England: The Ordinary. Parabenfrei und auch sonst ziemlich ökotauglich, aber in D bislang nur über Asos- da können die Damen dann ja auch einen geldbringenden Link- einfügen und den Company eigenen Online Shop, der zollfrei und recht günstig und schnell aus England
Liefert erhältlich. Hat leider noch keine Masken und manche Sachen- wie zB die sensationelle Serum-Foundation für einen einstelligen Eurobetrag- sind schlicht und einfach ausverkauft. Auch in den inzwischen 2 Geschäften der Mutterfirma Deciem in London. Geht also günstig und auch noch einigermaßen „nischig“.

Hallo zusammen, ich kann persönlich die Masken (und auch alle anderen Produkte) der Marke SOFRI aus Wien sehr empfehlen. Die Marke wurde vor ca 2o Jahren von einem sehr netten Ehepaar (Familie Fritz) gegründet und ist frei von Parabenen, Mineralölen oder -derivaten, Mikroplastik, gentechnisch verändertem Material, Aluminiumsalzen und tierischem Zellmaterial. Ich benutze seit Jahren nur noch deren Kosmetik und bin sehr zufrieden. Auch einige meiner Freundinnen sind bereits auf diese Marke umgestiegen. Die meisten Produkte sind Vegan. Leider gibt es die Marke nur im Internet oder bei ausgewählten Kosmetikerinnen zu kaufen. Ihr könnt euch aber auch Proben bestellen. Bei Fragen habe ich auch schon mal eine Mail an SOFRI geschickt, oder auch angerufen. Man wird immer sehr nett und sehr gut beraten. Ich habe euch einen Link für die Gesichtsmasken rausgesucht:

https://www.sofri.com/at/shop/suche/

Ich liebe liebe liebe die Masken von lani, z.B. diese hier: https://spatacular.de/shop/tropical-cacao-detox-mask/ Auch Naturkosmetik, kommt in Glas, vegan und ist nicht so dramatisch teuer aber dafür seeeehr ergiebig. Glaube nicht, dass ich sie jemals alle bekomme und werde sie jetzt mit einer Freundin teilen (kommt in Pulverform). Und die Konsistenz ist nach dem Anmischen etwas moussig, so dass die Anwendung auch super Spaß macht 🙂

Tolle Bilder!! Und danke für die Inspiration!

Liebe Grüße
Mia

Salut,

ich lese Journelles immer noch sehr gerne, aber ich muss auch sagen, dass ich dies noch viel lieber getan habe, als Hannah als Beautyredakteurin hier geschrieben hat.
Ihre Berichte waren fast immer spannend und vor allen Dingen auch in der Form nicht auf ihrem eigenen Blog zu lesen.
Ich habe überhaupt nichts gegen höherpreisige Beautyprodukte, aber auf mich wirken Deine Beautyposts immer wie „jetzt mal schnell abarbeiten“ und wenig inspirationslos und, ja leider fast auch belanglos.
Apropos Maske, die lasse ich am liebsten alle zwei Wochen bei meiner Kosmetikerin auflegen, da ist das Geld gut angelegt 🙂

Ich finde Aris Post immer sehr interessant und inspirieren mich dazu, mehr für meine Beauty zu tun. Mir geht es auch öfter so, dass ich ein Produkt toll finde, es aber schlicht und ergreifend zu teuer ist. Aber wenn ich dann doch mal in ein Hautpflegeprodukt investiere, denke ich mir – ein schönes Hautbild, bedeutet weniger Geld für Makeup. Im Endeffekt gleicht es sich also wieder aus.

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.