Office Gear: Team Journelles wears #25

Bonjour Paris! Heute erwartet euch eine besondere Ausgabe unserer Team Outfits

Da sind wir wieder, das Team Journelles ist nach wochenlanger Trennung, Vermissungstränchen und tausenden von Whatsapp-Nachrichten endlich wieder vereint – und das nicht in unserem Journelles HQ, in dem Yildiz fleißig die Stellung hält, sondern in der Stadt der Liebe: Paris!

Hier sind wir für unser Label JOUUR. unterwegs (begleitet uns doch gerne auf Jessies, Marlenes und meinem Instagram-Account für Stories und mehr) und machen die Straßen unsicher. Die perfekte Gelegenheit, gleich mal unsere Team Outfits zu shooten und das in einer anderen Kulisse! Ari hat außerdem in Berlin ihr Outfit für euch festgehalten. Et voilà:

Jessie

Bonjour Paris! Es ist so schön, wieder in Paris zu sein. Genauer gesagt zum zweiten Mal mit Levi – nur diesmal ohne seinen Papa! Das heisst, wir müssen die kommenden Tage irgendwie allein wuppen, aber dafür hat er ganz viele liebe Tanten um sich herum: Wir shooten in den kommenden Tagen nämlich für ein tolles Projekt von JOUUR.! Mein Outfit ist dementsprechend schlicht gehalten, ich habe das Kleid nach der Ankunft und einer langen Zugfahrt im Hotel angezogen, da es hier so richtig schön warm ist. Die Sneaker habe ich aus Bequemlichkeitsgründen dazu an – es wird wieder viel Strecke gemacht!

Kleid: Mango (ähnlich hier), Sneaker: Ports 1961, Tasche: Céline

Marie

Bonjour Paris! Nachdem ich das letzte Mal vor drei oder vier Jahren in der Stadt war, bin ich so froh, endlich zurück zu sein und wieder ein paar Wörtchen Französisch zu sprechen – meine allerliebste Lieblingssprache!
Auch wenn ich gerade erst wieder gesund bin – und deswegen langsamer als alle anderen aus dem Team über die Boulevards streife – genieße ich die Tage mit Jessie und Marlene sehr. Viel zu oft bin ich nämlich ganz alleine unterwegs zu Interviews und Co., da habe ich mich auf den gemeinsamen Flug (auch wenn er eindeutig zu früh war) richtig gefreut.

Auch meine Garderobe freut sich, endlich in der Kulisse ausgeführt zu werden, in die sie meiner Meinung nach gehört. Bei jedem Rouje-Kleid, das ich an einer Französin spotte, schreie ich begeistert auf. Ich halte es trotzdem simpel und leihe mir für Abende im Bistro mal fix Marlenes Tasche aus, danke!

Hemd: H&M, Top: & Other Stories, Jeans: Levi’s Vintage (ähnlich hier), Schuhe: Robert Clergerie, Tasche: Urlaubssouvenir (ähnlich hier), Ohrringe: Jane Kønig

Marlene

Von Hola über Hallo zu Salut! Am Flughafen heute früh tauschten Marie und ich nur kurze Blicke aus, schlafwandelten durch den Security Check, nickten kurz über den Wolken nochmal ein und schon befanden wir uns in Paris. So ging es für mich von einem Paradies zum nächsten. Ibiza war ein Traum, umso dankbarer war ich, dass für die nächsten Tage in Paris noch mehr Sonne und eine spannende Zeit mit Jessie und Marie auf mich wartete.

Das mitternächtliche Umpack-Chaos habe ich schnell verkraftet und freue mich jetzt für ein paar weitere Tage in spanisch-französischer Manier inklusive Leinenkleider, Espadrilles und Mini-Umhängetaschen in Paris, meiner alten Heimat, herumzuwirbeln, ganz viel Chouquettes zu essen und nebenbei liebe Freunde zu treffen.

Mit dabei: ein altes Strick-Top von meiner Mama, eine Leinenhose, Clogs und die Jungle Bag von Gimaguas. Nachdem meine Freundin in Barcelona jeden Tag in Kopf bis Fuß in dem spanischen Newcomer-Label zum Frühstück erschien, wollte ich sofort alles haben. Ich warte auf einen baldigen Restock und begnüge mich bis dahin mit der praktischen Netztasche.

Top: Secondhand (ähnlich hier), Hose: No Name (ähnlich hier), Schuhe: Softclox, Tasche: Gimaguas (ähnlich hier)

Ari

Im Herzen bin ich immer ein Jeans und T-Shirt Girl – darin fühle ich mich bestens angezogen, wenn ich keine Lust auf Kleidchen oder „aufregendere“ Teile habe. Heute trage ich mein aktuelles Lieblingstee, eine Mom Jeans (ein absoluter Impulskauf in Palma, da ich für den Flug eine lange Hose brauchte) und meine Froschsandalen von LA-Label Charlotte Stone. Ich finde es immer noch verrückt, dass meine einstige Hassfarbe zum Liebling geworden ist und ich nun gleich mehrere grüne Teile im Schrank hängen habe.

Dazu trage ich noch eines meiner verrückteren Stücke in der Garderobe – meine gestreifte Céline Cabas Bag. Yildiz hat schon ein Auge auf sie geworfen, aber ich bin froh, dass ich sie in einem Anflug von Marie Kondo-Wahnsinn letztes Jahr nicht verkauft habe.

T-Shirt: Studio Mar Sans Jeans: Zara (ähnlich hier) Sandalen: Charlotte Stone Tasche: Céline (ähnlich hier)

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.