Tines Interior Highlights im April

Noch nie habe ich so viel Zeit innerhalb meiner vier Wänden verbracht wie in den letzten Wochen. Das öffentliche Leben ist auch bei uns in der Schweiz komplett zum Erliegen gekommen. Fast alles, was Spass macht, findet momentan nicht statt. Zwei Dinge aber, die in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen, haben in diesen Tagen wohl für alle enorm an Bedeutung gewonnen: das Internet und ein gemütliches Zuhause. Und so habe ich – zwischen Videocalls mit Agentur, Freunden und Familie, vielen unnötigen Gängen zum Kühlschrank und den dadurch notwendig gewordenen täglichen Workouts auf YouTube – die schönsten Interior-Fundstücke aus den Weiten des Internets für euch herausgepickt.

Auf dass wir es alle noch eine Weile zuhause aushalten!

Eine Reise ans Mittelmeer: Trame Paris

Vielleicht liegt es daran, dass ich akutes Fernweh habe, aber das neue französische Wohnaccessoire-Label Trame Paris trifft genau meinen Nerv. Die Inspiration für ihre eigenwilligen Decken, Teppiche und Keramik holen sich die Macher von ihren Reisen in den Mittelmeerraum, wobei jede Kollektion einer anderen Destination gewidmet ist.

Die 1. Kollektion befasst sich mit der marokkanischen Stadt Meknès und erzählt zugleich die fiktive Geschichte der Madame de Blois, der Lieblingstochter König Ludwigs XIV., die bei ihrer Ankunft in Meknès von der Farbenpracht und der marokkanischen Kultur überwältigt ist. Chaotische Linien haben Vorrang vor regulären Formen und Mustern, suggerieren neue Bilder und spiegeln einen neuen Ansatz im Dialog mit der handwerklichen Tradition wider, die dann in den charmanten Unregelmäßigkeiten der handwerklichen Arbeit versenkt und aufgelöst werden. Die zitronengelben Vasen und Schalen dürften jedenfalls sehr gerne bei mir einziehen.

Alltagsgegenstände in hübsch

Wenn man viel zuhause rumsitzt (und eigentlich arbeiten sollte), schweift der prokrastinierende Blick in der Wohnung umher und bleibt bisweilen an Dingen hängen, von denen man sich fragt, warum es die nicht auch in hübsch gibt. Mehrfachsteckdosen zum Beispiel. Die schwedische Firma Avolt hat sich der Sache angenommen – das Ergebnis sind die quadratischen Squares, die momentan in drei Farben (rosa, hellgrau und schwarz) erhältlich sind. Die Squares verfügen über drei Steckbuchsen, zwei USB-Anschlüsse und sind magnetisch, so dass man sie beispielsweise an die Wand oder an den Schreibtisch heften kann.

Neuer Lieblingsessel

Mit Sofas und mir ist das so eine Sache…  liege ich mal horizontal, schlafe ich nämlich meistens ein und bleibe deshalb meistens bei Staffel 1, Folge 1 hängen. Ein Sessel muss her! Der chubby Sundae Lounge Chair der australischen Firma DesignByThem sieht aus wie ein gemütlicher Marshmallow und hat es mir deshalb besonders angetan. Neben dem Armchair gibt es noch einen 2- und einen 3-Sitzer, sowie einen Ottoman.

There’s a light

Ich werde nicht müde es immer und immer wieder zu betonen: man KANN nicht genug Lampen haben! Indirekte Lichtquellen strategisch klug im Raum platziert, sorgen sofort für eine behagliche Atmosphäre. Neuster Coup de Coeur: die Bolet Tischlampen des jungen Pariser Designstudios Eo Ipso. Erhältlich sind die Schönheiten in zwei Varianten – uni und gestreift und vielen pastellfarbigen Farbkombinationen.

Her mit dem schönen Leben!

Ja wir alle üben uns dieser Tage in Verzicht, man muss auch wirklich nicht immer alles und das am besten sofort haben, sich mal auf das wirklich Wichtige beschränken tut auch gut, love and peace… schon klar, ABER: wie schweinegut sind bitte diese GLASFRÜCHTE von Devon Made? Dahinter steckt die neuseeländische Künstlerin Devyn Ormsby, deren Objekte eine Hommage an die Glasbläserkünstler der 60er Jahre sind. Wofür zur Hölle braucht man Glasfrüchte, fragt sich da jetzt vielleicht die ein oder andere. Na zum Liebhaben – love and peace eben!

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