Unser Spenden Gift Guide

Es ist nichts Verkehrtes daran, seinen Liebsten mit materiellen Geschenken eine Freunde zu machen. Doch wer stattdessen oder zusätzlich noch etwas Gutes tun möchte, für den haben wir diesen Spenden Gift Guide zusammengestellt, um unsere Plattform zu nutzen. Denn wir können sehr wohl etwas bewegen – und es ist ein tolles Gefühl, Projekte zu unterstützen, die man langfristig wachsen sieht und bei der Entwicklung begleiten kann.

Daher kommen hier einige Organisationen, die wir unterstützen möchten: sei es mit Engagement, Sachspenden oder ganz klassisch mit Geld. Ganz viele unterschiedliche Vereine, Organisationen und Ideen, von Deutschland bis nach Nigeria, stehen auf unserer Liste – und ihr könnt sie in der Kommentar-Spalte sehr gerne erweitern.

Wir freuen uns auf euren Input! Vor allem aber über tatkräftige Unterstützung <3

Man weiß gar nicht so recht, mit welcher dieser vielen wichtigen Hilfsorganisationen man beginnen soll.

Doch Save the Children liegt Jessie ganz besonders am Herzen: Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, setzt sie sich zusammen mit Save the Children und vielen prominenten UnterstützerInnen für syrische Kinder ein. Viele geflüchtete syrischen Familien leben seit vielen Jahren in den Nachbarländern in Camps oder Zelten in großer Armut und können ihre Familien oft nicht mehr ernähren. Mit „Ein Schal fürs Leben“ setzen sie sich dafür ein, dass diese Familien versorgt werden und Mädchen dieser Familien wieder zur Schule gehen können.

Bitte spendet ein bisschen Wärme und Hoffnung mit dem Schal! Ihr könnt ihn selbst stricken, einen kaufen oder direkt einen Betrag spenden. Mehr Infos zur Aktion und wie man mitmachen kann, findet ihr hier.

Auf Save the Children könnt ihr noch mehr tun: Für 32 Euro können zum Beispiel zwei Familien einen Monat lang mit Reis, Öl, Linsen, Mehl und Zucker versorgt werden; für 90 Euro können sterile Geburtshilfesets bereitgestellt werden, damit sich Mütter und Neugeborene nicht mit Keimen infizieren, und so 36 Babys ein guten Start ins Leben haben.

Es ist für den Einzelnen kein all zu großer Betrag, der für andere wiederum lebenswichtig ist.

Ende letzten Monats ging das Crowdfunding für die größte BürgerInnenveranstaltung aller Zeiten los – der Super Bowl der Demokratie, wenn man so will.

Im Olympiastadion soll am 12.Juni 2020 mit 90.000 Menschen der Aufbruch zelebriert werden; das oberste Ziel ist es, uns alle als BürgerInnen in dem Gefühl zu reaktivieren, wirksam zu sein, gemeinsam der politischen Ohnmacht entgegenzutreten und den dieser Tage scheinbar übermächtigen Krisen Lösungen entgegenzustellen. Es ist die Möglichkeit, unsere Zukunft mit all ihren Herausforderungen selbst in die Hand zu nehmen, ganz unabhängig von der Politik, Wirtschaft und großen Sponsoren/Investoren.

Petitionen sollen direkt in den Bundestag kommen, Lösungen für Probleme wie die Klimakrise angegangen und vor allem das Gemeinschaftsgefühl unserer Gesellschaft gestärkt werden.

Denn: Zusammen schaffen wir viel mehr, als wir uns manchmal vorstellen können.

50.000 Stimmen braucht eine Petition, um in den Bundestag zu kommen, und mit bis zu 90.000 Menschen im Olympiastadion werden alle Petitionen live unterschrieben. Für dieses Event müssen rund 1,8 Millionen Euro gesammelt werden, denn das Olympiastadion samt Sicherheitskonzept hat einen stolzen Preis.

Der Preis stellt die grösste Herausforderung dar, denn bis Weihnachten muss die Millionen voll gemacht werden – nur dann findet das Event auch wirklich statt. Wenn ihr uns fragt: Es wäre doch das Tollste Geschenk unter dem Weihnachtsbaum – voraus gesetzt, das Event kommt zustande! Hier geht es lang zu eurem Ticket: Am Besten gleich für die ganze Familie kaufen und allen Freunden und Verwandten davon erzählen!

Hear the World Foundation

Weltweit sind rund 34 Millionen Kinder von Hörverlust betroffen, schätzt die World Health Organisation. Zusammen mit der von Sonova gegründeten Stiftung Hear the World deisgnte die Schweizerin Morena Rüfenhacht nun ein T-Shirt, das Menschen mit Hörmiderung zugute kommt.

Das Shirt ist ab sofort als Frauen- und Männermodell über den Onlineshop von Morena erhältlich. Als Non-Profit-Aktion ist der Preis von 53 Euro kostendeckend mit der fairen, ökologischen Produktion und finanziert je zehn Hörtest für Kinder in Entwicklungsländern.

Primaklima

Auch ein schönes Geschenk für die Liebsten? Bäume verschenken bei Primaklima! Ihr sucht euch ein Projekt aus, wählt die Anzahl der Bäume, die pflanzen möchtet, bezahlt und am Ende erhaltet ihr eine Urkunde, die ihr verschenken könnt.

Atmosfair

Auf Atmosfair könnt ihr Klimaschutz verschenken. Wie das gemeint ist? Ihr entscheidet euch für ein Projekt, zum Beispiel für einen effizienten Holzvergaser-Ofen für eine Familie in Indien oder für eine Schulstunde Klimabildung an einer Schule in Deutschland. Danach gebt ihr den Namen des Beschenkten ein, geht zum Warenkorb und erhaltet ein Zertifikat, dass ihr ausdrucken oder online versenden könnt.

PS: Auf Atmosfair könnt ihr zudem für viele Klimaschutzprojekte spenden und damit eigens verursachte CO₂ (z.B. aus einer Flugreise) kompensieren.

Wichtige Initiativen brauchen „Werbung“. Menschen, die auf Missstände aufmerksam machen – und natürlich, die dafür kämpfen, diese aus dem Weg zu schaffen. Ein Beispiel ist Wana Limar, die sich für den gemeinnützigen Verein Visions for Children e.V. stark macht. Die Organisation setzt sich seit über zwölf Jahren für die Verbesserung der Lernbedingungen und Bildungsqualität an Schulen in Krisen- und Kriegsgebieten ein. Es werden Schulgebäude ausgebaut, Sanitärräume eingerichtet, Klassenzimmer sowie Schülern und Lehrern mit notwendigen Materialien ausgestattet.

Wer dabei finanziell unterstützen möchte, kann direkt spenden oder im Spendenshop „einkaufen“ und zum Beispiel Sitzbänke, Hefte oder Kreide verschenken. Diese Produkte stehen symbolisch für das, was eine Spende vor Ort bewirken kann.

Seenotrettung: Sea-Watch

Politisch aktiv zu werden, etwas in die Hand zu nehmen oder auf die Straße zu gehen – mit all den Aktionen ist das so eine Sache, denn Hand aufs Herz: Wer von uns wandelt seine Energien wirklich in die Tat um? Anders bei der gemeinnützigen Initiative Sea-Watch, die sich für die zivile Seenotrettung von Flüchtenden einsetzt. Sie leisten Nothilfe (selbst unter Gefahr), fordern die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und stehen öffentlich für legale Fluchtwege ein. Die zivilen SeenotretterInnen sind auf Spenden angewiesen – also helft mit!

SPENDENKONTO:

IBAN: DE77 1002 0500 0002 0222 88
BIC: BFSWDE33BER
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft Berlin
Kontoinhaber: Sea-Watch e.V.

Wir sind natürlich nicht die Ersten, die sich über Ungerechtigkeiten von Frauen Gedanken machen. Wir haben jede Menge Vorbilder, die uns zu unseren Themen inspirieren: Zum Beispiel die irakisch-amerikanische Menschenrechtlerin Zainab Salbi, die die internationale Hilfsorganisation Women for Women gegründet hat, oder Preeti Malkani, Gründerin von WfW in Deutschland (hier gehts zum Interview mit Preeti).

Das Ziel der Organisation ist es, die traumatisierten Frauen im Rahmen eines einjährigen Programms in ihrer Heimat zu helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ihr Potential auszuschöpfen und ihre Zukunft zu gestalten. 1993 konnten bereits mehr als 462.000 von Kriegen betroffene Frauen dieses Programm durchlaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Charity zu unterstützen. Eine davon ist die Patenschaft für eine „Sister“: Mit 29 Euro im Monat kann das Leben einer Frau bereits positiv verändert werden.

Wohin damit?: Gebrauchte Kleidung spenden

Wer seine alte Kleidung an Bedürftige weitergeben möchte, ist bei Altkleidercontainern leider oft an der falschen Adresse. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten seine Kleidung sinnvoll zu spenden:

1. Zu Kleiderkammern bringen: Sie vergeben die Kleidung an Hartz-IV-Empfänger, Obdachlose, Flüchtlinge und andere Bedürftige. Bei Caritas findet ihr ein Verzeichnis mit Kleiderkammern, ansonsten könnt ihr an die des Deutschen Roten Kreuzes oder die Berliner Kältehilfe spenden. Unbedingt vorher nachfragen, ob Bedarf besteht!

2. In Sozialkaufhäuser abgeben: Hier kann jeder, unabhängig von seinem Einkommen, besonders günstig einkaufen. Zum Beispiel: Allerhand-Gebrauchtwarenläden der Stadtmission Nürnberg, Weißer Rabe München, Fairkaufhaus Berlin oder WarenGut Hamburg.

Allgemein zu Sachspenden: Die Frage „Wohin damit?“ zu beantworten, geht auf dieser Webseite ganz einfach: Man muss nur auswählen, was man spenden möchte, dann die eigene Postleitzahl eingeben und schon werden alle passenden Einrichtungen auf einer Karte angezeigt.

Kinderhospiz Berliner Herz

Allein in Berlin und Umgebung leben etwa 1.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer schweren (häufig tödlichen) Erkrankung. Seit über zehn Jahren stellt das „Berliner Herz“, das ambulante Kinderhospiz des Humanistischen Verbandes, seinen Familienmitgliedern in dieser schweren Zeit zur Seite, in dem sie sie und ihre erkrankten Kinder sowohl medizinisch als auch persönlich in ihrem Alltag unterstützen. Familien können ihre Kinder für wenige Stunden oder Tage pflegen und betreuen lassen. Zusätzlich werden therapeutische Möglichkeiten angeboten.

Dieses Betreuungskonzept ist deutschlandweit einmalig und schafft Raum, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen oder den Pflegealltag mal hinter sich zu lassen. Mehr Informationen findet ihr hier.

SPENDENKONTO

Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg KdöR
Bank für Sozialwirtschaft
DE48 1002 0500 0003 136467

Was wisst ihr eigentlich über den kleinen Hope? Die meisten unter uns wohl eher wenig: Das war mal ein kleiner Junge, kurz vorm Verdursten und Verhungern, sein kleiner Körper bestand nur aus Haut und Knochen. Die Entwicklungshelferin Anja Ringgren Loven hatte den Zweijährigen gefunden und vor dem Tod gerettet. Über Facebook verbreitete die Dänin seine Geschichte, um auf Tausende Kinder aufmerksam machen, die in Afrika der Hexerei beschuldigt werden.

„Ich bin allein durch Nigeria gereist, als ich das erste Mal Kinder traf, die gequält und halbtot geschlagen worden sind, weil sie Hexen sein sollen. Was ich sah, war so furchtbar, dass es bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Deswegen entschied ich, alles was ich in Dänemark besaß zu verkaufen und mein Leben den Hexenkindern in Nigeria zu widmen“, erzählte Anja Ringgren Loven {Quelle: Spiegel}.

Zehntausende afrikanische Kinder werden Jahr für Jahr von ihrer Familie verstoßen oder sogar getötet, weil sie Zauberkräfte haben sollen. Anja Ringgren Loven hat dafür eine Non-profit Organisation gegründet, die für die Rechte von Kindern kämpft und bereits 72 Kinder in Nigeria retten konnte. Sie gibt ihnen eine Zukunft und kämpft gleichzeitig gegen den Aberglauben, um zu verhindern, das weitere Kinder gefoltert und/oder getötet werden. Hier könnt ihr mehr erfahren und die Organisation unterstützen.

UNICEF

Bei UNICEF könnt ihr ganze Pakete an Hilfbedürftige verschenken. So zum Beispiel: Mit dem Geschenkpaket „Geborgenheit“ spendet ihr Fleecedecken und Zeltplanen für eine vierköpfige Familie, das Geschenkpaket „Unbeschwert sein“ beinhaltet Fußbälle und Springseile für Kinder in Notsituationen, Geschenkpaket „Stärke“ stärkt mangelernährte Kinder mit Erdnusspaste, Spezialmilch und hochproteinhaltigen Keksen oder ihr spendet ein Paket mit 18 Dosen Masern-Impfstoff.

Intereuropean Human Aid Association (IHA)

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Millionen vor Menschen auf Grund von Krieg, Armut, Arbeitslosigkeit und Klimaproblem ihre Heimat verlassen haben. Die IHA leistet Unterstützung, Hilfe und Beistand für genau diese Menschen. Die Organisation koordiniert Teams von Freiwilligen direkt in den Flüchtlingslagern in Europa und an der Grenzen der Europäischen Union. Die IHA ist auf Geldspenden angewiesen, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können. Und auf Freiwillige, die ihre Zeit spenden, um in den Flüchtlingslagern vor Ort zu helfen, oder aber, die ihre Arbeit von zu Hause aus unterstützen, da ist die IHA für Vorschläge offen.

Lasst uns gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort machen!

Kommentare

  1. Wirklich wunderbar diesem Thema einen eigenen Artikel zu geben. Für uns gehört spenden fest zum Lebenskonzept und geben ist tatsächlich oft seliger, denn nehmen.

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