Paris: Die Show von CHANEL AW2014 – Supermodels im Supermarkt

Die erste Reizüberflutung hatte man kaum verkraftet, da ging die richtige Herbst/Winter-Show von Chanel ja erst los. Aus den Lautsprechern ertönte ein Remix von Rihanna, die in der Frontrow sass, und die Models liefen kreuz und quer durch den Grand Palais zwischen den Regalen entlang. Fokussierung auf die Kleider war schwierig, denn sobald die erste

Die erste Reizüberflutung hatte man kaum verkraftet, da ging die richtige Herbst/Winter-Show von Chanel ja erst los. Aus den Lautsprechern ertönte ein Remix von Rihanna, die in der Frontrow sass, und die Models liefen kreuz und quer durch den Grand Palais zwischen den Regalen entlang. Fokussierung auf die Kleider war schwierig, denn sobald die erste Runde gelaufen war, gingen die Mädels shoppen. Stella Tennant plauderte mit ihren Kolleginnen, Cara Delevigne war die erste mit der Sicherheitsweste in der Hand, Einkaufswägen wurden vollgepackt und durch die Reihen geschoben.

Währenddessen liefen aber immer noch die neuen (und insgesamt 78!) Looks über den „Laufsteg“ – Konzentration unmöglich! Okay, Turnschuhe sind weiterhin en vogue; die Ready-to-wear-Schauen sind immer eine Weiterführung der Haute Couture, die in diesem Jahr im Januar in Paris präsentiert wurde. Der Kunstprint tauchte hier und da auf, rosa Leggings oder ein zerlöchertes Sportoutfit an Cara knüpften wohl überlegt an den Shopping Center Look an, Tweedkostüme wurden zu kniehohen Sneakern getragen. Nur Model Nadja Bender wurde in einem rosa-weiss karierten Kostüm mit Hut, Perlenketten und Chanel-Einkaufstüten elegant von einem Herren durch die Reihen begleitet. (Meine Lieblingskonstellation hierbei ist übrigens, dass Nadja mit Lagerfelds Bodyguard Sebastian liiert ist.)

Die Show ging rund 25 Minuten, hätte aber ewig weiter gehen können. Neben Lady Gaga lief noch „La Mer est Grande“ von Carl Craig und „Spacer“ von Sheila:

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Und hier sind die Looks:

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

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5 Antworten auf „Paris: Die Show von CHANEL AW2014 – Supermodels im Supermarkt“

die klamotten sind ausnahmslos schrecklich. das einzigste das evt tragbar wäre sind die taschen.

Ich finde die Kollektion an sich auch einigermaßen furchtbar, besonders die Schuhe. Aber das Spektakel an sich ist natürlich super!

Ich finde die Idee der Präsentaion so genial! Es ist mal wieder einmalig, was für eine Chanel Show auf die Beine gestellt wurde – wie viel Arbeit dahinter streckt!
Unglaublich, wirklich. Ich bin von den Bildern sehr begeistert.

Solch eine Show ist auch da, um zu inspirieren. Es ist nicht die Absicht, die Komplettlooks im Alltag zu tragen, was zwar einige tun, aber dies ist wieder eine andere Sache.;-) Deshalb würde ich auch nicht immer direkt sagen, es sei nicht tragbar, gewusst wie, ist es das sicherlich. 🙂

Die Looks sind auch nicht meins. Besonders scheußlich finde ich die Schuhe. Aber das Thema ugly shoes bleibt ja aktuell, miumiu mit kittenheel-Wellies, Anna dello Russo in ihren gelben Sneaker Heels…..da geht noch einiges. Ich tippe ja, dass IM nach den dringend fälligen Pilotenbrillen auch noch UGG Boots „gestalten“ wird.

Das Event an sich war aber ganz großes Kino. Tolle Idee, tolle Location, tolle Ausstattung, alle richtig g….;-)! Die Show hätte ich richtig gerne gesehen, alle Fotos und auch die bewegten Bilder gefallen mir super gut.

Ich glaube, inzwischen kommt es auf die Klamotten eh nicht an. Die großen Labels machen ihr Geschäft und verdienen ihre Kohle mit Kosmetika, Parfums und Accessoires- Taschen, Schals, Brillen. Die Shows sind nur dafür da, Glamour zu zeigen. Und an diesem Glamour partizipieren wir Normalos, wenn wir uns eine Tasche, Brille oder Make Up kaufen. Alles natürlich viel zu teuer, aber hey…..es ist Chanel. Oder Gucci. Oder Saint Laurent.
Eigentlich schwachsinnig, aber Spaß macht es trotzdem;-)!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.