#oneknitonelove: Marc O’Polo setzt in neuer Kampagne auf echte Paare <3

Soeben im Schnabel einer weißen Liebestaube ins Office herein geflattert: die neue #oneknitonelove Social Media Kampagne von Marc O’Polo. Starring: Äußerst ansehnliche, in kuscheligen Strick gehüllte Pärchen, die einander liebevolle Blicke zuwerfen oder sich fest umschlingen. Die ganz vertraute Szenerie eines schön produzierten Herbst-Winter Lookbooks, so der erste Eindruck – aber falsch gedacht! Die liebe Anouk von Marc O’Polo, die wir an dieser Stelle schon einmal vorgestellt haben, hat uns verraten, was es mit der neuen Kampagne auf sich hat.

In Wirklichkeit handelt es sich bei den Protagonisten der neuen Kampagne nämlich nicht um gecastete Models, die das verliebte Pärchen mimen – so wie das z. B. Josh Hartnett und Dree Hemingway in der F/W 15 Kampagne des Labels machen (hätten wir denen aber glatt abgekauft!). Nein, diesmal wurde die grosse wahre Liebe abgelichtet. Hach.

Real Couples. Real Love. Real Knit. Unter diesem Motto werden wir nun auf Marc O’Polos Instagram-, Facebook- und Tumblr-Account bis Anfang Dezember häppchenweise in die persönlichen Geschichten und intimen Momente von fünf Pärchen eingeführt, allesamt eingekuschelt in die wärmenden Strickteile der aktuellen Herbst-Winter Kollektion.

„Gemeinsam verreisen, den Alltag verbringen, Momente genießen – wenn der Partner zugleich der beste Freund ist, dann ist es der Richtige.“ Die Message der Kampagne klingt zunächst etwas cheesy, aber man muss zugeben: Ist halt auch was dran! Und wo bleibt der Link zwischen Liebesgeschichte und Strick? Der ist gar nicht so weit hergeholt: Auch ein hochwertiger Strickpulli kann – mit der richtigen Portion Liebe und Zuwendung versteht sich – zu einem lebenslangen Begleiter mit Wohlfühlcharakter werden, der uns selbst bei eisigsten Temperaturen nicht kalt lässt.

Allen, die bis hierher noch nicht aufgrund einer Überdosis Romantik ausgestiegen sind, verraten wir nun exklusiv, welche fünf schönen Kopplungen dabei sind und prophezeien für die nächsten Wochen ganz viel Amore – ganz ohne Kitsch. Na gut, fast. Here we go:

Im Headerbild ist ein Pärchen zu sehen, das einigen Berlinern vielleicht bekannt sein dürfte: Anny, eine naturverbundene Fotografin und ihr Freund Daniel, von Beruf Stylist. Ausserdem dabei:

Anna-Maria und Tronje

Weiter geht’s mit Anna-Maria und Tronje: Als international gebuchtes Model und Sängerin der Band B.O.X.E.R. ist Anna-Maria viel unterwegs in der Welt, während Tronjes Leidenschaft dem Modeln und der Kunst gilt – seine Spezialität: Illustrationen, Tattoos und Graffitis.

Elizaveta und Josef

Da wären außerdem Elizaveta und ihr Freund Josef. Sie ist studierte Psychologin und eine erfolgreiche wie experimentierfreudige Modefotografin, die gleichzeitig die Fotografin dieser Kampagne ist. Er ist Schauspieler, Fotograf und Bassist in drei Bands.

Anne und Tobias

Oder das elfenhafte Model Anne mit Tobias, ebenfalls Model und zugleich Abenteurer.

Lara und Lennard 

Lara ist Grafikerin und Malerin. Ein richtiger Freigeist. Ihr Freund Lennard steht als DJ an den Plattentellern und arbeitet außerdem als Dokumentarfilmer.

In diesem Sinne: Spread the Love! <3 <3 <3 

– In Zusammenarbeit mit Marc O’Polo

Kommentare

  1. Schade nur, dass fast 90% der „echten Pärchen“ dann doch Model sind. Viel schöner wäre es doch mal das Päärchen von Nebenan zu sehen. So zumindest meine Meinung.

    • Liebe Sandra,

      da stimme ich dir zu. Für mich wäre es viel authentischer gewesen, wenn es wirklich ein paar ECHTE Pärchen gewesen wären.

    • Aber sind Models nicht auch echte Menschen mit echten Partnerschaften?! Verstehe ich nicht, die Kritik – ist eben ziemlich gut gecastet. Ich schaue mir lieber diese Bilder an, als das Pärchen von nebenan 😉

      • Nun kenn ich deine Nachbarn nicht, aber das Pärchen von nebenan so zu stylen, das es attraktiv auf einem Werbeplakat rüberkommt und in kuscheliger Knitwear die gewünschte Message transportiert, wäre doch tatsächlich mal innovativ und vielleicht auch eine Herausforderung gewesen (auch wenn das zum Teil schon wieder in eine andere Diskussion überleitet..). Models und ihre Modelpartner bzw. Slashs aus der Kreativindustrie auf so ein Plakat zu packen, ja…..in China is’n Sack Reis umgefallen!

  2. Kristiane sagte am

    Diese Pseudo-Authentizität, die sich aus meiner Sicht in vielen Werbekampagnen zur Zeit gerade häuft – empfinde ich wirklich als anstrengend. Verkaufen sich die Klamotten so wirklich besser?

    Aber die Bildunterschriften sind so herrlich, dass ich wieder lachen musste … danke dafür!

  3. Es sind schöne Aufnahmen, keine Frage. Aber den Endkonsumenten wird es letztendlich nicht wirklich interessieren, ob hier echte Paare zu sehen sind oder nicht. Das Konzept ist nun auch nicht wirklich neu, wenn man sich z.B. an das Pariser Label „The Kooples“ erinnert… Und mal ganz ehrlich… ohne den Paaren dieser Kampagne zu nahe treten zu wollen… da schaue ich mir doch lieber Josh Hartnett und Dree Hemingway an und lasse meiner Fantasie freien Lauf 😉
    Alles Liebe,
    Coco

      • In dem Fall finde ich eine so 1 zu 1 abgekupferte Idee der einen Modemarke von der anderen Modemarke, deren (wie du selbst sagst) Markenezeichen die Pärchennummer ist, tatsächlich ein No-go.

  4. Macht mich persönlich nicht an. Ähnlich wie diese #Imperfect Kampagne von Esprit. Die Berufsbezeichnungen der „echten Pärchen“ finde ich aber wirklich zum Schreien komisch. „Das elfenhafte Model Anne mit Tobias, ebenfalls Model und zugleich Abenteurer“ ist dabei ganz klar mein Favorit. Steht in meinem nächten Lebenslauf: Elfe, Model, noch mehr Model, Abenteuerin.

    • Hahaha, Julia, das gefällt mir!

      Mal ehrlich, wo ist der Unterschied eine Modelfrau mit ihrem Modelfreund beide mit vielen Slashs aus der weiten Welt der Kreativindustrie hintedran, auf ein Modeplakat zu kleistern, als zwei Models oder Slashs zu nehmen, die nicht im wahren Leben ein Paar sind? Idontgetit.

      Ich find‘ die Idee nicht mehr oder weniger originell oder attraktiv, als jede andere Modekampagnie aus dem Highstreet-Highprice-Sektor (da würde ich MOP, Closed, Drykorn und Konsorten einordnen) – kein Aufreger aber auch nichts, was mich hinter’m Ofen vorlockt und wer nicht hier einen Post dazu liest, was vertmutlich der Großeteil aller Landsleute ist, der wird keinen Unterschied erkennen.

      Thema kann also m.E. wieder ad acta gelegt werden!

  5. Wenn schon echte Pärchen, dann hätte MOP den Mut beweisen können, auch echtes Normalleben zu zeigen: den Industriemechaniker und seine Freundin, Einzelhandelskauffrau bei NETTO, die Friseurin aus Krefeld und ihr Freund, arbeitslos, den Gas-Wasser-Installateur aus Werder/Havel und seine Freundin, Tierarzthelferin in einer Kleintierpraxis. Denn das sind die Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten und nicht die absoluten Ausnahme-Menschen, die von ihren Talenten oder ihrem Aussehen her so dermaßen privilegiert sind, dass es ihnen gelingt, als Model, Bandmitglied oder Fotografin ihr Geld zu verdienen – brrr

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