#MBFWB: Malaikaraiss No. 13 Herbst/Winter 2017

Gestern präsentierte Malaika Raiss ihre Entwürfe für den nächsten Winter im Berliner Stadtschloss bzw. der Baustelle, die eines Tages das Stadtschloss werden soll. Schon im Vorfeld hieß es, dass diese Kollektion eine der wichtigsten für die Berliner Designerin sein würde.

Klar, dass man diese Show nicht verpassen wollte, zumal weder Lala Berlin noch Kaviar Gauche in dieser Saison ihre Mode auf dem Laufsteg in Berlin zeigen. Malaikaraiss ist also einmal mehr eines der größten Highlights und Must-sees der MBFWB.

Und tatsächlich: Schon bei dem ersten Look wurde klar, dass sich das Label deutlich weiterentwickelt hat. Statt puderfarbener Seidenfähnchen sah man mehr Farbe (Pink! Rot! Gelb!) und mehr Tragbarkeit, ohne dass die für die Linie so typische Leichtigkeit verloren ging.

Susanna Kim, die während der Show neben mir saß, stellte schon nach ein paar Minuten fest: „Oooh, das wird eine lange Order!“ So ging es den meisten Gästen, denn die Kollektion überzeugte nicht nur mit Prints wie roten Mohnblumen auf schwarzem Grund und gewagte Farbkombinationen wie ochsenblutrotem Leder, pinken Culottes oder roten Strumpfhosen, sondern einer Entspanntheit, die sich durch die gesamte Kollektion zieht.

Malaikaraiss A/W 2017
Malaikaraiss A/W 2017
Malaikaraiss A/W 2017

„Ich habe mich von dem Gedanken verabschiedet, mich in jeder Saison einer komplett neuen Inspiration zu widmen. Stattdessen möchte ich eine Geschichte erzählen“, erklärt Malaika backstage nach der Show.

Die für sie wichtigsten Looks sind vom aktuellen Weltgeschehen inspiriert, die schwarz-roten Mohnblumen beschreibt sie als „melancholisch“.

Zu dem roten Faden zählen beispielsweise auch der Taillengürtel und das Plissée, das sie bereits in ihrer sensationellen Frühjahr/Sommer-Kollektion 2016 auf dem Laufsteg zeigte. „Diese Geschichte habe ich noch nicht zu Ende erzählt“, erklärt die Modeschöpferin.

Malaikaraiss A/W 2017
Malaikaraiss A/W 2017
Topmodel Franzi Müller bei Malaikaraiss A/W 2017

Das bekannteste Gesicht auf dem Laufsteg: Das Berliner Topmodel Franzi Müller, das von Anfang an als Muse von Malaika Raiss bezeichnet werden kann.

Die Frontrow spiegelt wider, wie viele verschiedenen Frauentypen die Mode von Malaikaraiss anspricht: Promi-Models wie Eva Padberg, Sara Nuru oder Mandy Borg, Bloggerin Evangelie Smyrniotaki (Styleheroine.com), sowie Schauspielerinnen wie Lavinia Wilson, Lea van Acken oder Kunstsammlerin Julia Stoschek.

Zu den Favoriten von Team Journelles zählen der Leomantel, das hellblaue Hemdblusenkleid und die helle Strickjacke, nicht zu vergessen die großen goldenen Ohrringe und Swarovski-Choker, die es im Winter 2017 auch in einem winterlichen Weiß geben wird. Beeindruckend war die Qualität der Fake-Fur-Stolen. „Selbst wenn man sie anfasst, merkt man keinen Unterschied“, bestätigt Malaika.

Malaikaraiss A/W 2017
Malaikaraiss A/W 2017

Fazit: Die PR-Agentur hat die Show zu Recht groß angekündigt. Eine Modestadt Berlin ist ohne Malaikaraiss undenkbar. Ein paar Backstage-Aufnahmen, die Jessie vor der Show gemacht hat, seht ihr hier:

Backstage Malaikaraiss A/W 2017
Backstage Malaikaraiss A/W 2017
Backstage Malaikaraiss A/W 2017
Backstage Malaikaraiss A/W 2017

(Fotos: PR)

Kommentare

  1. alexa@vonheyden.dekristiane-mueller@gmx.de
    Kristiane sagte am

    Eine Bitte hätte ich: Könnt Ihr das Bildmaterial vielleicht vor dem posten in seiner Größe runterrechnen? Bilder von ein paar tausend Pixeln in Höhe/Breite lassen dank ihrer stattlichen Dateigröße den Seitenaufbau störend hüpfen. Das macht selbst meine im Grunde recht stattliche Verbindung nicht gerne mit.

    Zudem sehen die Fotos unscharf und pixelig aus werden sie – wie aktuell – lediglich durch das coding klein skaliert. Der Firefox schafft das noch ganz gut, aber im IE sieht es gruselig aus :/

    • alexa@vonheyden.deinfo@journelles.de

      Hi Kristiane, die Bilder werden bei uns runter gerechnet. Der Seitenaufbau war heute nur gestört wegen eines Codierungsproblems. Bei uns ist alles scharf, ich hoffe bei dir auch wieder. Einfach mal sonst den Browser-Cache leeren. LG

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