JOURgarderobe: Zuhause bei Isabel von Little Years!

Oh ich freue mich so, endlich kann ich euch wieder eine Homestory zeigen! Ich war letzte Woche zu Gast bei Isabel von Little Years und habe ihre tolle Kreuzberger Altbauwohnung (Dielen, 120 qm, Stuck) für euch fotografiert. Little Years verfolge ich nämlich schon seit einer Weile – die Website zeigt schöne, persönliche Familien- und Wohngeschichten samt Interviews

Oh ich freue mich so, endlich kann ich euch wieder eine Homestory zeigen! Ich war letzte Woche zu Gast bei Isabel von Little Years und habe ihre tolle Kreuzberger Altbauwohnung (Dielen, 120 qm, Stuck) für euch fotografiert. Little Years verfolge ich nämlich schon seit einer Weile – die Website zeigt schöne, persönliche Familien- und Wohngeschichten samt Interviews mit trendbewussten Mamas. Das macht Mut und Vorfreude, selber irgendwann eine kleine Familie zu gründen.

Klar, dass Mitgründerin Isabel Robles Salgado, 32 Jahre jung und sonst im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, stilsichere Mama des 8 Monate alten Xavers ist. Sie öffnet mir in Lederrock und neuem himbeerfarbenem Pullover von Isabel Marant die Tür, ihr Baby lässig auf dem Arm – ich bin sofort hin und weg gewesen, wie ihr euch vorstellen könnt. Als Homestory-Profi hat sie vor meinem Besuch natürlich ordentlich aufgeräumt; dass es sonst wie bei jedem anderen auch ein Alltagschaos gibt, ist aber klar. Los geht meine kleine Haustour samt Interview.

Liebe Isabel, was war stilprägend für die Einrichtung deiner Wohnung?

Also erst mal sind mein Freund und ich damals zusammengezogen, das heißt einige Möbel sind aus unseren alten Wohnungen. Und dann sind wir da ziemlich ohne Konzept rangegangen, alles hat sich im Laufe der Zeit so zusammengesammelt und wir hatten nie ein Riesen-Budget, deshalb ist das meiste von Ikea, von unseren Eltern, vom Trödel oder Ebay. Die Wohnung war aber stilprägend – wir fanden, dass Holz und Antik gut in den herrschaftlichen Altbau passen, deshalb haben wir uns zum Beispiel für den großen Bauerntisch in der Küche entschieden. Nach und nach soll jetzt immer mehr Ikea und Flohmarkt-Zeug verschwinden und durch wertigere Stücke ausgetauscht werden. Ansonsten dekoriere ich leidenschaftlich gerne rum. Hier ein Spruch, da ein Foto, oft ändere ich wöchentlich irgendetwas – mein Freund findet das albern, aber mich macht es glücklich!

 

Was hat sich seit eurem Nachwuchs am bedeutendsten geändert?

In der Wohnung? Nicht viel. Wir haben die Steckdosen verdeckt und ein paar Ecken sicherer gestaltet. In unserem Leben: alles! Es ist ein völlig neues Ding, anstrengender und weniger hedonistisch als vorher, dafür erfüllender und mit mehr Sinn. Und wir sind unfassbar viel mehr zuhause. Es ist also schneller dreckig und chaotisch, die Spülmaschine läuft nonstop und wir waschen mindestens ein Mal am Tag Wäsche.

Deine Top3-Einrichtungsadressen in Berlin? Und wo kaufst du online gerne?

Ich liebe Jean et Lili und harmony in der Münzstraße, da finde ich immer was. Dann noch Ting und Marron – wenn ich könnte würde ich alles von Hay kaufen. Und die Trödel auf der Urbanstraße. Man muss handeln, aber kann Schmuckstücke finden! Online kaufe ich nur Kleinkram und Accessoires. Dann gerne bei Etsy oder Dawanda. Und auch immer mal wieder bei H&M und Zara Home, auch wenn das nicht politisch korrekt ist..

Online-Shops: Diesen habe ich just entdeckt, zwar noch nix bestellt, aber die haben wirklich hammer Sachen und auch für Kids: Stylekraft!

Erzähl uns mehr über deine 3 Lieblingsgegenstände in der Wohnung…

Oh schwierig… Ich mag unser Sofa von Exil, da verbringen wir die allermeiste Zeit. Der Schaukelstuhl im Schlafzimmer – den hat mir die Mutter meines Freundes vermacht und als Xaver noch ein Minibaby war, saß ich da Stunden um Stunden und habe ihn geschaukelt. Und dann wohl noch das Buffet in der Küche. Hat meine Mutter mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Eigentlich sollte es ein About a Chair von Hay werden, für mein Arbeitszimmer. Aber kurz vorher kam der positive Schwangerschaftstest, da hat sie mich zu einem „sinnvolleren“ Möbelstück überredet. Und obwohl ich dem Stuhl hinterher trauere und ihn mir bald selbst kaufen werde, liebe ich das Buffet mittlerweile sehr.

 

 

Wie ist dein Kleiderschrank sortiert und wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Sortiert! Hahaha. Ich habe aufgeräumt für dich. Normalerweise regiert bei uns in der Kleiderkammer das Chaos, leider. Aber ich achte auf viel Lavendel und Seife – vor ein paar Monaten waren mal ein paar Motten da drinnen, seitdem hat jedes Kaschmir-Teil genau ein Loch. Mein Stil ist mädchenhaft, immer noch. Und ich mag Brüche und mixe gerne. Schick mit sportlich, klassisch mit bunt und gemustert – ich kann Ethno-Prints tatsächlich immer noch sehen! – und teuer und billig. Das sagen alle, oder?

 

Deine absoluten Lieblingskleider?

Die Acne Jeans ist glaube ich 10 Jahre alt, 100 mal geflickt und gerichtet. Aber sie sitzt immer noch perfekt und ich werde mich nie von ihr trennen. Der Lederrock ist einer von vier Lieblings-Lederröcken, alle Vintage, alle viel im Einsatz weil sie einfach immer und zu jedem Anlass passen! Die Lederjacke habe ich vor ein paar Jahren bei Asos gefunden – für Asos-Verhältnisse war sie schweineteuer. Für mich die perfekte Jacke, sie hat mich auf unendlich viele Parties begleitet und ist mir auch im Alltag immer treu. Der Ring mit den kleinen Brillis und Rubinen – das ist der Verlobungsring meiner Uroma mütterlicherseits. Eine starke, stolze Frau und ich finde ihn einfach wunderschön. Ich musste ihn um gefühlte 10 Größen kleiner machen lassen, und trage ihn eigentlich immer. Was du nicht fotografiert hast: ich besitze ein Paar Jimmy Choo Sandalen, die schlicht, hell, zeitlos und wunderschön sind. Ich hoffe sehr, dass ich sie mal auf meiner Hochzeit tragen werde!

Hat sich dein Kleidungs/Modestil geändert, seitdem du Xaver hast?

Spontan würde ich sagen: Nein! Aber das stimmt natürlich nicht. Erst war ich schwanger – modisch eine Rieseneinschränkung und -herausforderung. Nach der Geburt passt man erst mal nicht in alles wieder rein und Mode muss vor allem alltagstauglich und stillfreundlich sein. Und auch jetzt trage ich viel mehr Jeans und Pullover. Es wird zwar immer noch ab und an eine Seidenbluse (auch wenn Xaver die eventuell vollkotzt – eine vollgekotzte Seidenbluse sieht immer noch besser aus, als ein vollgekotzter Jogginganzug!), aber früher bin ich andauernd ausgegangen, hatte oft hohe Schuhe an…

Letztens ist mir aufgefallen, dass ich überhaupt keine „Ausgeh-Outfits“ mehr kaufe. Dafür investiere ich öfter in Klassiker, wie die schwarzen Isabel Marant-Stiefel, oder letztens in eine weiße Miu Miu-Bluse. Trends sind mir nicht mehr so wichtig wie früher, nur ganz selten kaufe ich noch so etwas wie den Löwen-Pulli von Kenzo oder den Kinderpulli aus der H&M-Marant-Kollaboration. Das liegt aber vermutlich eher am Alter, als am Muttersein.

Wenn du eine Einrichtungsmarke zum Liebling küren müsstest, welche wäre es und warum?

Das ändert sich oft. Gerade gefällt mir Gubi sehr. Skandinavisch, schlicht, schöne Formen. Vielleicht auch, weil wir so etwas zu wenig in der Wohnung haben… Und auch wenn es abgedroschen ist, mag ich die Entwürfe von Ray und Charles Eames. Vor zwei Jahren waren wir in LA im Eames Haus und im MOCA. Der Lounge Chair, die Stühle, die jeder hat – für mich kalifornisches Nachkriegs-Feeling pur. Das verbinde ich mit Freiheit, Aufbruch, solchen Dingen. Aber ich könnte mich niemals für eine Marke entscheiden. Auch bei der Einrichtung mag ich den Mix.

Die Wohntour:

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (39) anzeigen

39 Antworten auf „JOURgarderobe: Zuhause bei Isabel von Little Years!“

Schöne Wohnung, sympathische Frau! –

aber „Sie öffnet mir in Lederrock und neuem himbeerfarbenem Pullover von Isabel Marant die Tür, ihr Baby lässig auf dem Arm –“ Oh Gott, das ist echt nicht die Realität (wie sie ja im Interview selber sagt!), und das sollte es auch nicht sein… Babies sind doch kein weiteres hippes Accessoire (und eine Frau nicht weniger Frau, nur weil sie mal nicht super schick angezogen ist). Ich will echt nicht meckern, aber das stösst mir echt negativ auf, das ist so ein merkwürdiges Bild, das da transportiert wird.

für Jessie ist vermutlich auch ein Kind ein hippes Accessoire, vermutlich trägt es nur Cashmere-Marant Strampler, wenn sie mal ein eigenes haben sollte 😉

Hm, ich sehe Babies nicht als Accessoire und so ist das auch nicht gemeint. Isabel hat mir einfach unverschämt gut aussehend die Tür geöffnet und dann noch ihr Kind so selbstverständlich locker auf dem Arm getragen – ein Bild, das mir gefallen hat.

Danke dir, ich hab das einfach in den falschen Hals bekommen. Ich weiß ja, dass du nicht so denkst! Ich muss länger denken vorm Posten… 🙂

Mich würde mal interessieren ob Du die Jen bist die damals den Chuh Chuh Blog zu lesmads-Zeiten schrieb, kann das sein?

Ich finde die Wohnung ganz bezaubernd und sehr normal, dass man mit IKEA und Flohmarktstücken beginnt und dann nach und nach mal in ein hochwertigeres Stück investiert. Schönes Interview!

Also wirklich….ich finde die Bemerkung von Jessie zu Isabel’s Aussehen Super. Ich bin selber Mama von zwei Jungs (3 Jahre und der andere 11 Monate) und mich nervt, dass so viele Mütter in Jeans und Schlabber t-Shirt rumlaufen…das ist echt nicht stilvoll und man kann sich auch ein wenig Mühe gebe (siehe Isabel) denn schließlich gibt es Waschmaschinen. Und dazu ist es auch nicht nötig in Designer Klamotten rumzulaufen. Aber Jeans und Schlabber t-Shirt finde geht e hat gar nicht…

Ich finde die Aussage auch völlig wertfrei, hier war absolut nicht die Rede von einem kindlichen Accessoire. Es ist mit Sicherheit die Wertschätzung Isabels vor Jessies Besuch und das denke ich mal, kann man auch von gestressten Müttern erwarten. Und man ist natürlich nicht weniger Frau, wenn man nicht zurecht gemacht ist. Aber man ist genau so wenig schlechte Mutter, wenn man sich Zeit für sich selbst und sein Äußeres nimmt. Da stimme ich Nele absolut zu, dass nur Jeans und Schlabber T-Shirts nicht automatisch Mütter-Kleidung sein müssen, ein wenig mehr zu bestimmten Anlässen sollte schon gehen!!

Wahnsinnig schöne Wohnung, bei der man sehen kann, dass auch darin gelebt wird. Auch Isabel finde ich total sympathisch. Und der Xaver erst, so liab! 🙂

was hat es denn mit der Wohnung auf sich? Ist sie schön, hm, man sieht nix und die Einrichtung…davon gefällt mir kein einziges Teil….Aber das Baby ist sehr süß!

Was ich persönlich sehr Schade finde, sind die Qualitativ schlechten Bilder. Zu so einer Homestory sind die Bilder das Aushängeschild und diese sind überwiegend nicht gut getroffen und dementsprechend auch nicht Blog reif.

Was ich persönlich sehr schade finde ist, dass man heutzutage nicht einfach einmal etwas genießen kann, ohne sich ständig über negative und wirklich überflüssige Kommentare zu ärgern. Ein schöner Bericht, mit schönen und vorallem authentischen Bildern von einer schönen Wohnung, einer sympathischen Mutter und ihrem Kind, ist wirklich nichts, an dem man schon wieder rummäkeln muss.

Kritik gehört genauso dazu wie Lob und was für den einen als überflüssig erscheint, ist für den anderen freie Meinungsäußerung und von daher auch nichts verwerfliches. Und da sich über Geschmack und Anspruch eh nicht streiten lässt, finde ich es auch völlig in Ordnung das Gedachte hier abtippen zu dürfen. Steht ja nirgends, dass man sich lediglich positiv äußern darf um andere nicht zu verärgern, oder?!

Nur versüßt Lob einfach viel mehr Menschen den Tag. Ich kaufe mir Zeitschriften und lese Blogs um meinen Alltag zu bereichern und mich inspirieren zu lassen. Wenn mir etwas gefällt, lobe ich. Wenn mir etwas persönlich nicht entspricht, überfliege ich. Wenn ich Ideen zur Verbesserung habe, schlage ich sie vor.
Ich lasse jedem seine Meinungsfreiheit und wer glücklich damit ist, diese dazu zu benutzen alles nieder zu machen, dem sei das dann eben gegönnt.

Hier wurde nicht „alles“ nieder gemacht, sondern nur über die Qualität der Bilder geurteilt!! Wenn ich kein Gefallen an diesem Blog hätte, dann würde ich mich wohl auch nicht hier auf dieser Seite befinden. Schon klar, dass Lob den Tag versüßt aber von KONSTRUKTIVER Kritik versauert man auch nicht unbedingt und kann es als Ansporn sehen. 😉

„Konstruktive Kritik ist die Kunst, einen Mitmenschen zu kritisieren, ohne dies wie Kritik aussehen zu lassen.“ Konstruktive Kritik wäre in deinem Fall zu erläutern, was genau du an der Qualität der Bilder ändern würdest, damit der Bericht noch schöner werden würde. Sind dir die Bilder nicht gut genug bearbeitet? Hat Jessie falsche Bildausschnitte gewählt? Hätte sie die Farben noch optimieren sollen? Und und und… alles andere ist Niedermachen. 😉

Danke, das nächste Mal werde ich diese Punkte aufnehmen. Man lernt nie aus, und hätte ich mein Kommentar in Bezug auf die Bilder nicht verfasst, so wäre ich auch um eine Definition ärmer. Ernst gemeint. 🙂

Ich habe lediglich auf Antworten zurückgeantwortet. Nur weil ich es mir leisten kann mich nicht hinter anonymen Einträgen zu verstecken, musst du dich nicht minderwertig fühlen Sweetie Pie…

Welche Bilder „blog-würdig“ sind, darf ja wohl immer noch Jessie selbst entscheiden.
Echauffiert sich doch sonst zum Beispiel auch Niemand über ein verwackeltes Profilbild und sagt „Für das, dass dieses Foto dein Aushängeschild ist, ist es echt kacke.“

Na vielleicht haben es ja schon viele getan und ich stehe einfach drüber?! 🙂 Schließlich bin ich ein Normalo ohne Internetpräsenz wo es der Welt egal sein kann wie und womit ich auftrete, da ich meine Brötchen mit anderen Dingen backe und nicht mit dem Profilbildchen. Aber wiedermal ein toller Beweis, dass einige Leute überhaupt nicht Kritikfähig sind und negative Äusserungen gleich als Angriff sehen und auch gleich zum Angriff ausholen. Fazit: Positive Äusserungen erwünscht, Negative = unnötig und mit antipathie verbunden.

Als Blogger muss man echt was aushalten können, wenn ich die teilweise gemeinen Kommentare unten lese… Liebe Jessie, ich entschuldige mich dafür, schreibe bitte weiter so offen über Dinge, die Dir gefallen. Mir macht es viel Freude!

Sehr sympatisches Interview. Ich würde mir für die nächste Homestory wünschen das du
zusätzlich auch Fotos von dem Raum an sich machst. Die Detailfotos sind
schön aber dadurch finde ich wird nicht klar wie die einzelnen Dinge zusammen im Raum wirken. So wie das Bild aus der Küche, da sieht man doch erst wie groß und offen das ganze ist.

Die Frau wirkt sehr sympatisch 🙂
Von der Qualität der Fotos bin ich auch etwas enttäuscht :/

Ich bin auch Mama von zwei Kindern und endlich mal froh (auch wenns hier nur in diesem Blog ist) mal eine Mutter zu sehen, die sich nach dem Kinderkriegen noch für Mode interessiert! Ich finde diese Mütter schrecklich, die ab der Geburt des Kindes ihr Leben und vor allem ihre früheren Interessen völlig aufgeben und nur noch in Schlabbersachen (und am besten noch in Jack Wolfskin Jacke mit passender Jacke und Trekkingschuhen – oh Graus!!) rumlaufen. Totaler Quatsch! Man kann Mama sein und sich trotzdem für Mode und Lifestyle interessieren. Ich find die Story über Isabel supi!

Hm, ich finde eigentlich es gibt viele Mütter, die sich noch sehr für Mode und Lifestyle und Design interessieren, zumindest in meinem unmittelbaren Lebensumfeld. Natürlich wird der Kleidungsstil auch immer vom Lebensabschnitt beeinflusst – das muss schon irgendwie zueinander passen. Ich habe ein Faible für hochwertige Stoffe und Garne, liebe z.B. Seide, aber als meine Kinder im Spuck- und Sabberalter waren, blieben diese Lieblingsteile im Schrank. Jetzt sind meine Mädels 4 und 6 und ich ziehe auch solche Stücke wieder gerne und viel an. Oder hohe Hacken … machen im Sandkasten nun mal einfach keinen Spaß und auch nicht, wenn deine Dreijährige gerade Fahrradfahren lernt und du den Weg zur Kita im Laufschritt hinterherbotten musst, mit dem Arbeitslaptop in der Tasche. Hat halt alles seine Zeit. Aber deswegen sind diese jungen Mamas nicht gleich modeunteressiert oder geben sich auf.

Ich habe auch einen kleinen Sohn und werde manchmal von anderen Müttern komisch angekuckt, wenn ich auf Highheels mit meinem Sohn auf dem Arm übers Kopfsteinpflaster balanciere oder in nicht Spielplatz-tauglicher Kleidung im Sandkasten stehe. Mir ist das egal. Mode ist für mich Inspiration und sie macht meinen Alltag spannender und bunter. Ich könnte nicht darauf verzichten und mich als Mutter nur noch in praktische Kleidung hüllen. Ich bin ja nicht nur Mutter, sondern auch noch eine Frau, die Spaß an Mode hat und sich gern darin zeigt.

ich liebe den großen küchentisch, die frischen blumen, die plattensammlung (!) das waschbecken und die farbe und flauschigkeit des himbeerpullis, isabel. und dein sohn sieht einfach hinreissend süß aus.

Was hat es denn damit zu tun, ob man ein Kind als „Accessoire“ hat nur weil man sich gut anzieht? Sehr wahrscheinlich hat sich Isabel mal gefreut für einen netten Anlass was hübsches anzuziehen. Kommt doch mal runter. Das ist eine völlig überzogene Reaktion, die hier manche an den Tag legen. Ihr kennt die Person nicht, die ihr kritisiert und glaubt von einem Foto ein Urteil abgeben zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.