Die News! Mit Modeauftritten gegen Rassismus, Schmuck für mehr Entschleunigung und Deko für erste Frühlingsgefühle

Während in unserem Office heute noch der große finale Lagerverkauf von JOUUR. stattfindet, haben wir natürlich nicht alles links liegen lassen, sondern präsentieren wie jeden Mittwoch unseren wöchentlichen Überblick der letzten Tage.

Neben großen Gesten auf dem roten Teppich der Berlinale und einem Aufruf gegen rechtsextremen Hass und Rassismus haben wir auch  leichter verdauliche Neuigkeiten für euch in Sachen Mode und Interior. Mit einer Ode an traditionelles Handwerk stellen wir euch die neusten handgefertigten Schmuckkollektionen und eine exklusive Auswahl an individueller Homeware vor. Voilà, einmal die LiebLinks bitte!

Gegen Rassismus auf der Berlinale

Der Beginn der diesjährigen Berlinale am 19. Februar fiel mit dem rechtsextremistischen Attentat in Hanau zusammen. Rassismus, Hass und Gewalt sind leider traurige Realität unserer Gesellschaft geworden.

Zahlreiche Schauspieler und Schauspielerinnen nutzten daher den Roten Teppich der Berlinale als Bühne, um sich für Toleranz, Respekt und eine kritische Auseinandersetzung gegen Fremdenhass und Stereotypisierung auszusprechen. Mit Gesten und durch Mode wurden dabei, in Verbindung mit dem Attentat in Hanau, symbolische Zeichen gesetzt. Beispielsweise von Wana Limar, die mit einem Shirt auf die Opfer der Tat und den Umgang mit weißen Privilegien aufmerksam machte.

Raf Simons geht zu Prada

Fast nebenbei kündigte sich während der Mailänder Modewoche die wohl größte Nachricht an. Modedesigner Raf Simons wechselt nach kurzer Abstinenz am Modemarkt zum italienischen Traditionshaus Prada. Auf der Business of Fashion wird von der neuen Zusammenarbeit zwischen Simons und Ikone Miuccia Prada ausführlich berichtet. Wir sind gespannt, wie die Designs zukünftig im Dialog entstehen werden. Wie sich die Marke verändert, modernisiert oder transformiert. Auf jeden Fall eine Marke, die es nun zu beobachten gilt. Wir halten die Augen offen, Raf!

Mailand Fashion Week

Neue Woche, neue News, neue Fashion Week! So ist der Rhythmus im Modemonat Februar. Diesmal finden wir uns in der Hochburg italienischer Designkunst wider. In der vergangenen Woche zeigten in spektakulären Inszenierungen die legendäre Traditionshäuser Prada und Gucci ihre neusten Kollektionen. Etwas ruhiger und weniger opulent ging es dabei bei Jil Sander zu. Die Kollektion für Herbst/Winter 2020/21 wurde bereits am 19. Feburar präsentiert und überzeugt mit Ruhe und zeitlosem Minimalismus.

Mit klaren Schnitten, elegantem Tailoring und starken Silhouetten wird die Handschrift der deutschen Ikone vom Ehepaar Lucie und Like Meier weitergeschrieben. Wir sind immer noch schockverliebt in eine Modekunst, die so clean und ruhig daherkommt. In der Ruhe liegt bekanntlich immer noch die wahre Kraft, so auch in der Mode. Wir konnten uns gar nicht satt sehen, so schnell war die Fashion Week auch schon in Paris: Gestern setzte dort Maria Grazia Chiuri bereits mit ihrer Kollektion für Dior ein feministischen Statement im Kontext der #metoo-Prozesse. Darüber wollen wir aber in einem anderen Artikel noch gebührend und ausführlich berichten.

Die doppelte Portion Liebe

Zum 5-jährigen Jubiläum der dänischen Modemarke lanciert Ganni nun seine SS20-Kollektion DoubleLove und feiert damit auch das fünfjährige Runway-Debüt auf der Kopenhagen Fashion Week sowie den raketenhaften Aufstieg des Kopenhagener Kultlabels. Nach der Eröffnung ihrer Shops in New York und Los Angeles expandierte die Marke weiter nach Miami und plant bereits weitere Shops in Europa.

Neben ihrem unverwechselbaren Scandi-Look 2.0, wie Gründer Ditte und Nikolaj Reffstrup ihre leicht umbeschwerliche und minimalistisch moderne Mode beschreiben, strebt das Label ein ganzheitlich nachhaltiges Konzept an. Seit 2016 gleichen die Dänen bereits ihre produktionsbedingte CO2-Bilanz mit Hilfe von Gutschriften aus, setzen vermehrt nachhaltige Materialien ein und achten auf umweltschonende Versand- und Transportmethoden sowie eine transparente Produktion. Wir sind gespannt auf die nächsten fünf Jahre und ihre modern ästhetische Entwicklung von Mode und Nachhaltigkeit!

Unsere Tipps für Podcasts, die man diese Woche gehört haben sollte

In der neusten Folge von Baby Got Business spricht Anne Höweler, Jessies ehemalige Managerin, über die nächsten Chancen und mögliche Zukunftsprognosen des Influencer Marketings. Mit ihrer eigenen Agentur Cover Communications entdeckt sie neue Talente, entwickelt Marketing-Konzepte und betreut Influencer persönlich. Dabei stellt sie sich die Fragen: Wie sieht Marketing im Jahr 2020 aus? Was bleibt von der Influencer-Blase und welche neuen Chancen tuen sich vielleicht auf? Nach einer Stunde-Podcast seit ihr in diesem Thema aufgeklärt.

Außerdem stand der Vogue Podcast ganz oben auf unserer Unbedingt-Anhören-Liste. In der aktuellen Folge interviewt Alexandra Bondi de Antoni den Berliner Designer William Fan. Im Podcast spricht er über seine Jugend, wie es ist, wenn man nicht ins gesellschaftliche Schubladendenken passt und seine Lebensweisheiten als Anfang Dreißigjähriger.

Jane Kønigs Erinnerung an Kindertage

Mit der neuen SS20 Kollektion ließ sich Jane Kønig von einer alten Parfümerie inspirieren, die sie mit ihrer Mutter als Kind besuchte. Dabei faszinierten sie nicht die vielen Tiegelchen und Düfte, sondern der ausgelegte Schmuck. Die organisch geformten Oberflächen finden sich auch in ihrer neusten Kollektion Salon de Cologne wieder. In den Armbändern, Ohrringen, Ketten und Anhängern zeigt sie elegante Details und geschwungene Formen, die Erinnerungen an den damaligen Ort wiedergeben sollen.

Unter ihrem gleichnamigen Label entwickelt die Dänin hochwertige und minimalistische Schmuckstücke aus 18-karätigem Gold und ausgewählten Perlen, mit denen sie die Wertigkeit von Schmuck und damit verbundene Emotionen und Erinnerungen zelebrieren will.

Matchesfashion deckt unsere Tische ein

Neben der riesigen Auswahl an Mode und Designern lanciert Matchesfashion nun die erste Auswahl an Homeware mit einem Fokus auf Porzellan, Vasen und Geschirr. Darunter sind unter anderem:

ZDG by Zoe de Givenchy, die mit ihrer exklusiven Capsule Collection aus elegantem bis traditionell anmutendem Porzellan im Onlineshop vertreten ist.

Helle Mardahl, die insbesondere organische Formen in ihren Glasskulpturen zeigt. Nach ihrem Abschluss am Londoner Central Saint Martins spezialisierte sie sich auf Glasbläserei und fertigt von Hand limitierte Vasen und gläserne Dekoration an.

Lisa Corti liefert mit ihrem nun schon 40 Jahre alten Label die passenden Heimtextilien von Kissen bis Tischdecken. Inspiriert von ihren Reisen nach Afrika und Asien fertigt sie orientalisch gemusterte Kaftane und Textilien an, die im Atelier in Mailand und in Indien handgeknüpft werden – eine Ode an das traditionelle und teils vergessene Handwerk! Bei den vielen Farben und blumenähnlichen Formen kommen wir direkt ins Träumen von warmen Frühlingstagen und einem großen Blumenstrauß, der unseren Tisch beim Frühstück im Sonnenschein schmückt.

Die fünfte Kollektion von Johanna Gauder

Noch mehr Schmuck gibt es auch bei Johanna Gauder. Die Berliner Schmuckdesignerin präsentiert ihr fünfte Kollektion aus fließendem Silberschmuck. Die diesmal lauteren, starken Formen finden sich in den insgesamt 14 Stücken von Ohrringen bis Halsreifen wieder.

Auf Anfrage werden die individuellen Teile in Berlin handgefertigt, sodass in persönlicher Absprache einzigartige Modelle entstehen. Eine inspirierender, entschleunigender Anspruch aus präzisester Anfertigung und hochwertigen Materialien definieren dabei die Wertigkeit von Schmuck wieder neu.

Text von Sarah Luisa Kuhlewind 

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Bilder via PR. 

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