Bitte einmal schön für’s Foto machen: Make-up Tipps von Model und Fotografin Patrycia Lukas

„Hach, ich würde gerne richtig gute Fotos von mir machen lassen!“ Wie oft höre ich diesen Wunsch im Freundeskreis. Das Problem: Die üblichen Studios für Pass- oder Bewerbungsfotos liefern nicht das, was man sich vorstellt und ein Shooting mit Mario Testino kann sich kein Mensch leisten. Durch meinen Job lerne ich hin und wieder Fotografen

„Hach, ich würde gerne richtig gute Fotos von mir machen lassen!“ Wie oft höre ich diesen Wunsch im Freundeskreis. Das Problem: Die üblichen Studios für Pass- oder Bewerbungsfotos liefern nicht das, was man sich vorstellt und ein Shooting mit Mario Testino kann sich kein Mensch leisten. Durch meinen Job lerne ich hin und wieder Fotografen kennen und habe so schon das ein oder andere Motiv abgreifen können. Dabei handelt es sich jedoch zumeist um Fotos, die im Auftrag eines Magazins oder Labels entstanden sind. Also träumte ich insgeheim ebenfalls von einem Shooting, bei dem es nur um mich geht. Nur, wer macht sowas?

Patrycia Lukas kenne ich seit der Schulzeit. Sie war weit und breit das schönste Mädchen und arbeitete schon damals als Model. 20 Jahre nach dem Abi habe ich sie in Berlin wiedergetroffen – mit einer Kamera um den Hals. Neben ihrer Model-Karriere macht sie sich gerade einen Namen als Fotografin. Auf ihrem Tumblr findet man eine Vielzahl wunderschöner Portraits, außerdem Kinder- und Hochzeitsfotos sowie Eindrücke von ihren Reisen nach New York, Mexiko, Bali, Australien oder Neuseeland. Ihre Bilder sind sexy, romantisch und feminin, aber nicht kitschig. Genau mein Ding!

Patrycia Lukas (Foto via Facebook)
Patrycia Lukas (Foto via Facebook)

Also fasste ich all meinen Mut zusammen und bat Patrycia ein paar Fotos von mir zu machen. Das Beste: Sie übernimmt bei ihren Shootings auch den Job des Hair & Make-up Artist, weil sie als Model genau weiß, was es braucht, damit man auf einem Foto verhältnismäßig gut aussieht. Sie suchte die Klamotten aus, schob mich ins richtige Licht und zupfte hier und da eine Strähne zurecht. Das Ergebnis seht ihr unter anderem im Header – ein Foto, mit dem ich jawohl jeden Job bekommen würde, oder?! Die Zara Jacke gehört übrigens Patrycia, da ist sie ganz pragmatisch.

Nebenbei habe ich von ihr allerhand übers Schminken gelernt. Das sind die 12 Beauty-Produkte, die sie der Reihe nach bei mir verwendet hat:

Die Beauty-Produkte und ein paar Eindrücke von Patrycias Arbeit als Portraitfotografin seht ihr in der Galerie:

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

Kommentare (6) anzeigen

6 Antworten auf „Bitte einmal schön für’s Foto machen: Make-up Tipps von Model und Fotografin Patrycia Lukas“

ach ja beim fotografen weiß ich immer nie in weit das talent ist oder nicht… wir hatten eine tolle fotografin bei uns in der Stadt, sie hat noch analog fotografiert und wirklich unglaublich tolle bilder mit wenigen schüssen gemacht. leider hat sie ihren laden geschlossen :/

ich finde dein autorenfoto viel hübscher und sympathischer. was nicht in aller erster linie am lachen liegt.. es ist das gesamtpaket aus körpersprache, blick und makeup. letzteres ist mir wie anna auch zu viel. auch bei bewerbungsfotos setze ich auf natürlichkeit (was einen schönen teint, mascara und ein wenig dezente kontur ja nicht ausschließt).

Die Tipps sind sehr interessant. Bei dem Bild von dir bin ich mir allerdings auch nicht sicher – aber ich glaube, dass es weniger am Make-up liegt, sondern eher an der Friese und dem Jäckchen, dass das Ganze für mich arg nach so einem Foto à la „bei den Windsors“ aussieht, das dann in der Gala zu bewundern ist.

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