20 Jahre sind Johan und ich heute zusammen - 20 Jahre!!! Und seitdem wir uns kennen, stand Tokio auf unserer Reise-Liste - geschafft haben wir es nie. Zum Jubiläum aber dürfen wir die Kinder bei den Großeltern unterbringen und endlich den ultimativem Städte-Trip machen. Tokio, here we cooooome!
Als ultimative Reiseplanerin für Familie und Freunde - diesem Schicksal habe ich mich früh ergeben - habe ich unsere Tokio-Reise nicht nur nebenbei geplant. Ich habe die Stadt quasi studiert, damit wir möglichst viel in kurzer Zeit erleben können, aber genug Platz zum treiben lassen übrig ist.
Los ging es bei uns natürlich mit der Terminfindung und hier kamen zwecks Betreuungsmöglichkeiten nur die Herbstferien in Frage. Ab Oktober befinden wir uns in der Hauptreisezeit, denn dann ist die große Sommerhitze vorüber. Merkt man leider auch an den Flug- und Hotelpreisen.
Flüge buchen: Ich habe zwei Monate vor Abflug gebucht, zuvor die Preise beobachtet und mich dann dazu entschieden, Business-Klasse zu buchen - 12 Stunden Flug mit altem Mann samt Steißbeinproblemen wollte ich uneigennützig etwas komfortabler verbringen. Der Ticketpreis ist doppelt so teuer, aber gerade auf dem Rückweg mit Jetlag einfach gut investiertes Geld, wenn man schnell wieder fit sein muss für die Kinder. Letzten Endes ist es ein Direktflug ab Frankfurt mit Japan Airlines geworden, gebucht via British Airways. Lufthansa wäre noch mal doppelt so teuer gewesen, verrückt!
Hotels buchen: Ok, nobrainer, aber damit habe ich mich wochenlang rumgeschlagen, ewig Bewertungen gelesen, Tipps auf Instagram abgespeichert, Preise verglichen… und so gern ich im Park Hyatt, Aman oder Mandarin Oriental abgestiegen wäre: der Yen steht zwar im Verhältnis gut, die Luxushotels liegen aber dennoch bei ca. 2.5k/Nacht…
Ich habe dennoch viel Geld für 3 verschiedene Hotels ausgegeben. Jap, ihr habt richtig gelesen, ich habe gleich 3 Hotels für jeweils 2 Nächte gebucht. Mit Kindern keine Option, aber frei und alleine können Johan und ich nicht nur in unterschiedlichen Bezirken von Tokio, sondern auch in unterschiedlichen Kategorien unterkommen!
Ich hatte mir vor Ewigkeiten das Janu abgespeichert, die coole kleine Schwester vom Aman Hotel. Preislich in der Hauptsaison schwierig, daher gibt es zum Ausgleich das Onsen Ryokan Yuen Shinjuku, denn dort ist das traditionelle japanische Thermalbad mit inbegriffen. Das wollte Johan unbedingt ausprobieren, denn nach dem japanischen Gesetz muss das Wasser aus der Tiefe stammen und entweder mindestens 25 °C warm sein oder bestimmte Mineralien enthalten. Zu guter Letzt habe ich das The Aoyama Grand Hotel gebucht, weil es fantastische Bewertungen hat und die Lage in Minato top ist.
Vor der Einreise: Auf Visitjapan habe ich soeben das Einreiseformular ausgefüllt, dann kann man vor Ort den QR-Code samt Reisepass einscannen und muss nichts mehr ausfüllen.
Außerdem hab ich mir die App Airalo runtergeladen und eine e-Sim-Karte für gekauft, damit man vor Ort nicht ständig WLAN suchen muss oder teure Roaming-Gebühren bezahlt. Für Airalo hab ich einen Code gefunden und ganze 2,67 Euro gespart lol: ERIKA3
Was ich mir gemerkt habe:
Fürs Bahnfahren haben wir uns die Suica Card im Apple Wallet runtergeladen und aufgefüllt. Dann kann man nämlich einfach mit dem Handy durch die Schranken gehen und muss nicht an den Automaten vor Ort verzweifeln.


