Für jemanden, der in seiner Studienzeit Fischstäbchen mit TK-Spinat zu seinen besonders ausgefeilten Gerichten gezählt hat, bin ich mit meiner Entwicklung in der Küche nicht ganz unzufrieden. Zumindest habe ich die Hoffnung nie aufgegeben und einfach weiter gemacht, selbst wenn es zeitweise so schien, als könne ich keine Rezepte lesen oder diese trotz mangelnder Expertise abgeändert habe. The audacity!
Seitdem ich mich deutlich gesünder und auch proteinreicher ernähre, habe ich mein Repertoire ausgeweitet und koche täglich. Damit meine Kinder ebenso ab und an in den Genuss kommen, muss natürlich auch was Süßes auf die Speisekarte und ich glaube, dass dieser Apfelkuchen (Originalrezept von Gina Sandrin, leicht abgeändert) es in unsere Familien-Top3 geschafft hat:
Unheimlich viel Frucht, nicht zuuu süß, einfach saulecker und vor allen Dingen leicht zuzubereiten - man muss nur fleißig Äpfel schneiden und dann den Teig dazu rühren.


Das Rezept
Den Ofen heize ich auf 180 Grad und schneide ca 1 bis 1,3 Kilogramm Äpfel in dünne Scheiben. (Habe das Ganze auch schon mit Pflaumen und Pfirsichen gemacht, gleichermaßen fantastisch!)
Dann rühre ich
3 Eier (Größe L), 180g griechischen Joghurt oder Naturjoghurt, ein Päckchen Vanillezucker, 180g Butter (möglichst weich), 120g Zucker, 280g Mehl und 10g Backpulver
zusammen und gebe Teig und Äpfel zusammen in meine Springform. Darüber kommt noch nach Belieben brauner Zucker mit Zimt gemischt, bevor es für 45 Minuten in den Backofen geht.
Whoop whoop! Wir lassen uns nicht lumpen und essen Sprühsahne dazu:
Meinen ganzen Küchen-Vlog seht ihr hier:
Viel Freude beim Nachbacken!
xo,
Jessie


