TOP10: Die schönsten Wohn- und Dekostories XXL im Januar

Da haben wir im November noch vollmundig die Rückkehr der Wohn- und Dekostories angekündigt, nur um im Dezember wieder eine kleine Pause einzulegen. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, die Feiertage kamen dazwischen. Dafür waren Augen und Ohren weiterhin offen, um heute die Wohn- und Dekostories wiederkehren zu lassen. Ein wenig früher, nämlich zur Mitte des Monats, und heute im XXL Format.

Statt der üblichen sieben, haben wir heute zehn inspirierende, informative und amüsante Geschichten rund um die Themen Design, Einrichten und Archtiektur zusammen gestellt. Ihr werdet es beim Lesen merken, das Thema Pflanzen lässt mich schon seit einer Weile nicht los und ich könnte Stunden damit verbringen auf Instagram und Pinterest nach den schönsten Bildern zu stöbern und notiere mir fleißig die Namen der potentiellen Topf-Kandidaten.

Was euch außerdem erwartet? Ein wahr gewordener Siebzigerjahre-Traum am Rande Europas, Aufräummotivation mit der Hilfe der Sterne und das Wohnhaus eines absoluten Millenial-Teenie-Schwarms. Und nun hereinspaziert zu den ersten Wohn- und Dekostories 2018.

1. Steine, Pflanzen oder gar beides? Hallo, Lithops!

Na, habt ihr schon mal von Lithops gehört? Der Name lässt eher an ein physikalisches Phänomen denken, denn an Pflanzen – doch tatsächlich handelt es sich bei Lithops um letzteres. Oft als lebende Steine bezeichnet, gehören Lithops zur Gattung der Sukkulenten und haben ihre Heimat im warmen Südafrika. Was mich an den Zwergenpflanzen fasziniert? Neben dem eigenwilligen Aussehen ist es die Tatsache, dass es sich hier um wahre kleine Überlebenskünstler handelt. Lange Dürreperioden überstehen die maximal drei Zentimeter hohen Pflänzlein nämlich ohne Probleme (alle Gießmuffel aufgehorcht!) und mit steinigem Grund, wie etwa aus Kieseln und etwas Sonne sind Lithops bereits rundum zufrieden. Noch nie hatte ich so genügsame und dabei exotische Mitbewohner. Wer auch auf den Zug aufspringen mag, dem gibt Gardenista ein paar nützliche Tipps und tolles Stammtischwissen an die Hand.

 

2. Alle unter einem Dach! Das wohl kleinste Cottage Australiens

Von zwei Dingen können wir alle wohl nie genug bekommen. 1. Spionieren, wie andere Menschen wohnen und 2. sehen, wie Raum auf die bestmögliche Weise genutzt wird. Ich persönlich brauche kein Loft, um mich wohlzufühlen, finde es aber immer bemerkenswert, wenn sich Menschen auf kleinstem Raum arrangieren und sich ein geschmackvolles, helles und funktionelles Eigenheim schaffen. Als ich auf Clever von Architectural Digest über das „Canning Cottage” in Meldbourne von Jenna und Josh Densten stolperte, war es wieder so ein Aha-Moment. Auf sagenhaften 32 Quadratmetern lebt das Ehepaar hier mit der gemeinsamen Tochter und zwei Hunden. Beim scrollen durch den Artikel taucht man in eine Welt aus stimmigen Farbkonzepten, perfekt ausgenutzem Raum und raffinierten Stauraum. Dass Jenna und Josh vom Fach sind, ihnen gehört die Interior-Firma Bicker, war sicher nicht von Nachteil, dennoch ziehe ich den Hut vor diesem Projekt! Alle Bilder hat Clever.

Photo: Nikole Ramsay
Photo: Nikole Ramsay
Photo: Nikole Ramsay
Photo: Nikole Ramsay

3. So unterschiedlich und so inspirierend: die besten Floristen 2018

Einen bunten Strauß frischer Blumen ins Wohnzimmer stellen ist für Großstädter schon so etwas wie das samstägliche Feng-Shui geworden. Nach dem Frühstück geht es erst mal zum Blumenhändler des Vertrauens, um sich selbst zu beschenken. Auch ich sage „Ja zum Strauß” und gucke auch gerne bei Freunden oder in Stores nach Inspiration. Gardenista hat eine Liste der Top Floristen für 2018 erstellt, wie sie vielseitiger nicht sein könnte. Von Tokyo über London, Paris, Seoul oder L.A. bekommen wir einen tollen Einblick in die grundverschiedenen Arbeiten. Und auch, wenn man die Blumenarrangements hierzulande nicht kaufen kann, liefern sie doch Ideen außerhalb der immergleichen Pfingstrosen-Eukalyptus-Hortensien-Gestecke. Wie wäre es zum Beispiel mal wieder mit Blumenpressen? Hier entlang, bitte für die Top Ten Floristen 2018 auf Gardenista.

Photo: Mimi Giboin
Photo: Ellie Lillstrom

#4 Aufräumen mit der Kraft der Sterne

Aufräumen ist für viele eine lästige Pflicht, die nur allzu gerne vernachlässigt wird. Bei mir sieht es gerade auch etwas wild aus, aber eigentlich gehöre ich zur Aufräum-Fraktion. An dieser Stelle möchte ich mit Nachdruck das Buch „Magic Cleaning” von Marie Kondo empfehlen, dass mich locker von der Hälfte meines Kleiderschrankes und rund einem Drittel meiner Besitztümer befreit hat. Wer nichts damit anfangen kann, seine Socken nach der Konmari Methode zu falten, für den kommt nun vielleicht astrologische Hilfe: Der nicht ganz ernst gemeinte Aufräumguide von Apartment Therapy ist nach Sternzeichen angelegt und leitet Waage, Jungfrau und Löwe auf den richtigen Pfad der Ordnung. Spaß muss auch ja auch mal sein! Das komplette Hausputz-Horoskop gibt es hier.

5. Das New Modern Italien der Siebziger in Helsinki

Das Briefing für die Innenarchiktektin Johanna Laajisto für die Gestaltung der Jackie Bar in Helsinki kam in Form von Schallplatten, denn für den Namen stand der Song „Jackie” von Scott Walker von 1967 Pate. Das Sound-Briefing hat gewirkt, denn die Jackie Bar ist ein wahrer Retro-Traum geworden. Dunkelgrüne Wände, walnussbraune Loungemöbel und bunter Marmor – man taucht schon beim Anblick der Bilder tief ein in eine andere, glamouröse Zeit. Besonders schön sind die Loungesessel von Konstantin Grcic aus Walnussholz. Sollte es mich in naher Zukunft nach Helsinki verschlagen, weiß ich, wo ich unbedingt einen Negroni bestellen werde. Alle Bilder der Jackie Bar hat Remodelista.

Photo: Studio Joanna Laajisto
Photo: Studio Joanna Laajisto
Photo: Studio Joanna Laajisto

6. Das sind die Interior-Trends 2018

Und wieder Remodelista. Ich bin über diesen tollen Artikel gestolpert, der sehr übersichtlich die Top-Interior-Trends 2018 auflistet und erklärt. Etwa außergewöhnliche Mid-Century-Lampen oder Samtkissen. Sehr schön: auch auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftige Trends kommen zur Sprache. So war mir nicht bewusst, dass unordentliche Tische nun wieder en vogue sind (ja, ich weiß, damit ist leider kein zugemüllter Arbeitsplatz gemeint) oder dass man seine Zimmerdecken nun mit Glanzfarbe streicht. Einen Trend hat unsere Tine hier übrigens schon vorgestellt: selbstbewusste Keramik gehört zu den großen Gewinnern dieses Jahr. Für alle anderen Trends, bitte ein mal hier entlang.

7. Buch Tipp: Plant Style: How to Greenify your Space

Ich verspreche, es ist das letzte Mal, dass ich hier heute von Pflanzen spreche. Während meines kleinen Wienurlaubs über Silvester ist mir in der Buchhandlung Walther König das Buch Plant Style: How to Greenify your Space von Alana Langan und Jacqui Vidal in die Hände gefallen. Einerseits ist es diese Sorte Bücher, die außer einer Menge schöner Bilder eigentlich nicht viel zu bieten haben. Andererseits kam ich bereits beim ersten Durchblättern auf so einige Ideen und wollte am liebsten direkt auf Pflanzenkauf gehen. Tja, vielleicht bin ich einfach leicht zu beeindrucken. Das Buch gibt es bei Urban Outfitters – noch habe ich es nicht gekauft, aber ich bin wirklich kurz davor.

 

8. Diversity für die Wohnung

Gegensätze ziehen sich an. Auch (und gerade) im Interior-Bereich. Die Beistelltische von Max Enrich machen auf sehr eindrucksvolle Weise bewusst, wie Gegensätze sich auch ausgleichen können. Seine Bulky Legs Coffee Tables haben unverhältlnismäßig dicke Beine, die auf eine ultradünne Tischplatte treffen. Was sich ziemlich unstimmig anhört, funktioniert erstaunlich gut und die Tischen mit den Stampfebeinen kommen so gar nicht klobig daher. Das macht für mich smartes und überraschendes Design aus. dezeen hat alle Bulky Legs Modelle für euch.

9. Living la vida bonita! Zu Gast in der Villa von Ricky Martin

Alle LeserInnen über Dreißig kreischen bitte jetzt. Ricky Martin, das Sexsymbol unserer Jugend, hat für AD die Pforten seiner Villa in Beverly Hills geöffnet und die kann sich wirklich sehen lassen. Auf fast schon bescheidenen 280 Quadratmetern lebt er hier mit seinem Verlobten Jwan Yosef und den gemeinsamen Zwillingen. Die im Bauhaus-Stil erbaute Villa lebt von großen Glasfronten, die viel Licht hereinlassen und modernen Möbeln, etwa von Ray und Charles Eames oder Tom Dixon. Alle Bilder und Bewegtbild vom quasi nicht gealterten Ricky hat Architectural Digest für euch.

10. Der Werdegang der Villa Peng

In fast eigener Sache stelle ich euch heute das Hausprojekt von Lexi vor. Sie und ihr Mann haben nämlich das getan, wovon wir alle heimlich träumen und sich ein kleines Landhaus am See in Brandenburg gekauft. Bevor es mit Kind und Kegel ins Grüne geht, steht aber noch viel Renovierungsarbeit auf dem Plan. Auf ihrem Instagram-Account @villapeng teilt Lexi mit uns jeden Schritt, den die Arbeiten voran schreiten und ich finde es sehr toll zu sehen, wie eine alte Brandenburger Villa wieder richtig auf Vordermann gebracht wird. Respekt, für diesen Schritt und ich bin schon ganz gespannt, in welchem Gewand die Villapeng bald eure Gäste emfpangen wird.

Bilder im Header via Clever / Nikole Ramsay und Remodelista

Kommentare

  1. lisa@journelles.dehannahsrose@gmx.de

    Es tut mir leid, ich habe es gerade mal bis Punkt 2 geschafft und schon – für mich – zu viele störende Vertipper gefunden, so dass ich gar keine Lust mehr habe weiterzulesen. (Archtiektur, Meldbourne, Beim scrollen). Klar,
    das kann MAL passieren, aber das ist jetzt schon der dritte Text (auch bei der Vorstellung hat sich ein Fehler
    eingeschlichen und bei dem Artikel über die Golden Globes sogar mehrere) innerhalb kürzester Zeit, der nicht
    einwandfrei ist. Ich finde das so schade, weil das Schreiben guter Artikel ja ein Markenzeichen von Journelles ist.
    Das ist jetzt das zweite und letzte Mal, dass ich das bemängeln werde, ich will hier auch nicht die große Meckertante geben oder oberpingelig sein, aber für mich ist es eben eine Qualitätseinbuße. LG Hannah

    • lisa@journelles.deinfo@journelles.de

      Huhu Hannah, danke für dein Feedback! Es zeigt vor allem, dass die Texte sehr sorgfältig gelesen werden, was mich sehr freut! Und du hast Recht, die Rechtschreibung ist für mich wahnsinnig wichtig und macht Journelles aus – daher geht deine Kritik in diesem Fall auf meine Kappe, da ich das Lektorat nicht rechtzeitig geschafft habe. Wir geben uns weiterhin ganz viel Mühe, dass es in Zukunft nur noch besser wird und du es bis zum zehnten Punkt im Artikel schaffst. LG Jessie

      • lisa@journelles.delola-rossa@web.de

        Mich haben die Fehler auch sehr gestört. Es gibt doch die Rechtschreibkorrektur F7? Ich gebe keine Texte ab, ohne mindestens das kurz zu checken 😉

  2. lisa@journelles.deinfo@livingthebeauty.de

    Den Beistelltisch finde ich mega cool 🙂 Könnte ich mir auch sehr gut in meiner Wohnung vorstellen!

    Liebe Grüße
    Carry

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