Winter-Beauty-Special: Gut geschützt auf der Piste

Winterurlaub geplant? Hier kommen Aris Frostschutzmittel für gut gepflegte Haut auf der Piste

Ich komme gerade von meinem ersten Skiurlaub zurück und hänge den Tagen in den Bergen immer noch nach. Der Muskelkater ist in den Beinen, besonders am Po und in den Armen noch zu spüren, aber der Kopf ist frei und das blöde „Kurz-vor-Erkältung-Gefühl“, das sich schon seit Wochen – ach, Monaten, hartnäckig hält, ist wie weggeblasen. Mir geht’s gerade echt gut und ich frage mich, warum ich die letzten 30 Jahre nie im Winterurlaub war.

Also, ich könnte direkt in ein paar Wochen schon wieder auf die Piste, denn ein besseres Ganzkörper-Workout gibt es nicht. Man ist den ganzen Tag an der frischen Luft und geht ziemlich früh ins Bett. Und zumindest in meinem Fall war ich eine Woche fast Make-up frei unterwegs, was meinem Teint sicher gut bekommen ist. Meinen Trip in den Schnee habe ich zum Anlass genommen, um mal meine liebsten Beauty-Begleiter für die Skipiste für euch festzuhalten.

COLD CREAMS

Cold Cream verwende ich schon seit ein paar Jahren, auch weil es in Berlin im Winter biestig kalt werden kann und der eisige Wind das Gesicht taub macht. Da sich ab acht Grad abwärts die Talgdrüsenfunktion verlangsamt und die Haut weniger durchblutet ist, funktioniert auch der Abwehrmechanismus nicht so gut, wie in wärmeren Monaten. Feuchtigkeit verdunstet ebenso schneller als gewöhnlich und trocknet die Haut am Körper und die zarte Gesichtshaut stark aus – mitunter entstehen sogar feine Risse und die Haut spannt oder juckt. Cold Creams sind genau dafür da: um die Haut vor diesem Problem zu schützen. Die ziemlich dicken, pastösen Cremes besitzen einen sehr hohen Fettanteil, sollen das Verdunsten von Wasser nach außen verhindern und schützen somit die Haut vor unschönen Kälteschäden. Das macht Cold Cremes auch in unseren Gefilden im Winter unverzichtbar. Für die Piste sollte man sie extra großzügig auf Wangen, Nasen und Ohren auftragen. Wer noch eine weitere Pflege benötigt, sollte diese darunter auftragen.

Ich und meine Familie haben zum Beispiel gute Erfahrungen mit den Cold Creams von Weleda und Avène gemacht. Es gibt übrigens auch extra Kältecremes für Hände, die im Winter bekanntlich ja am schlimmsten leiden und austrocknen.

LIPPENPFLEGE

Das gleiche Prinzip gilt für die Lippen, denn diese besitzen gar keine Talgdrüsen. Umso wichtiger, dass Fett von außen die zarte Haut schützt. Natürlich kennen wir alle Lipbalms und Co., aber oft machen es diese auch nicht sofort merkbar besser. Mit dem Cold Cream Lippenbalsam von Avène, den ich mir noch last minute vor der Abreise in der Apotheke gekauft habe, hatte ich auf jeden Fall einen Aha-Moment und habe ihn daher jetzt immer dabei. Er macht spröde Lippen wieder geschmeidig und hält auch angenehm lange – daher kann ich ihn auch für die Piste sehr empfehlen. Ihr wisst es alle, aber beherzigt diesen Tipp wirklich: trockene Lippen nicht noch extra zwischendurch ablecken, das trocknet sie nur noch schlimmer aus.

In Sachen Lippenpflege setze ich abseits von der Piste auch auf die getönten Mineral Liplux Balms vom kalifornischen Label Coola. Die Farbe Nude Beach trage ich Sommer wie Winter und freue mich über den zarten Pinkton, den der Balm mit einem Sonnenschutzschutz von 30 auf meinen Lippen hinterlässt. Wer also auf der Hütte nicht ganz ohne Make-Up auskommt, für den könnte das ja eine schöne und natürliche Alternative sein.

UV-SCHUTZ

Sonnenschutz ist auch in den Bergen im Winter Pflicht, denn man ist der Sonne noch ein Stück näher und die Haut ist im Vergleich zu den Sommermonaten nicht so viel Lichteinstrahlung „gewöhnt“.  Ein Sonnenbrand droht also, wenn man nicht aufpasst und man wird es schlimmstenfalls nicht sofort merken. Daher sollte man die exponierten Stellen (Ohren und Lippen nicht vergessen!) unbedingt mit einem hohen Lichtschutzfaktor schützen. Ich habe mich statt einer Creme für einen praktischen, wasserfesten Stick mit SPF50 entschieden, der auch gut in die Hosentasche passt und den man zwischendurch easy und ohne Geklecker auftragen kann. Auch meine Kinder fanden einen Stick wesentlich angenehmer und ließen sich damit ohne Probleme einschmieren. Empfehlen kann ich euch diesen hier von La Roche Posay, aber auch andere Marken wie Daylong oder Bioderma haben gute Alternativen im Angebot. Ihr solltet nur darauf achten, dass sie mindestens LSF 50 besitzen, wasserfest sind oder mit einem Zeichen für Berge oder Schnee gekennzeichnet sind, da diese mehr Fett als übliche Sonnenprodukte enthalten.

Ganz wichtig ist, dass ihr die verwendeten Produkte am Ende des Tages auch wieder gut aus dem Gesicht entfernt. Dennoch solltet ihr sie nicht runterschrubben. Reinigt sie lieber auf sanfte Art mit einem milden Reiniger, am besten einer Reinigungsmilch, ohne Alkohol und peelende Substanzen.

Danach unbedingt eine feuchtigkeitspendende Pflege auftragen und der gestressten Haut etwas Ruhe über Nacht gönnen.

Ohne einen gut sitzenden Helm und eine Skibrille geht beim Snowboarden oder Skifahren nichts … da solltet ihr euch vorab in einem Fachgeschäft richtig informieren. Ich habe meine langen Haare am liebsten zu einem oder zwei Zöpfen geflochten, damit sie mir nicht im Gesicht, im Reissverschluss oder in der Brille herumhängen. Aber auch das ist Geschmackssache.

Und was ich sonst noch neben Skipass, Handy, Schokoriegel und Geld dabeihatte? Das Rabaukenöl aus der Apotheke des Vertrauens, das erste Hilfe- und Trostpflaster zugleich bei kleineren Prellungen, Beulen und Blutergüssen. Der kleine Roll-On mit der tollen Kräutermischung ist sonst bei uns in der Spielplatztasche für unsere kleinen Rabaukinnen dabei und hat sich schon ein paar Mal bewährt. Klar, dass er auch im Schnee nicht fehlen durfte.

Von Ari

Auch wenn das kitschig klingt, ich wollte schon in meinen jungen Jahren in der Mode- oder Beautybranche arbeiten. Ich weiß noch genau, wie ich jede Ausgabe der Instyle oder Elle von der Mutter meiner damaligen besten Freundin verschlungen habe, da ich sie mir zu der Zeit noch nicht leisten konnte und mein Zimmer mit herausgetrennten Lieblingseditorials pflasterte. Als ich dann das erste Mal von Pat McGrath und Kevyn Aucoin hörte, wusste ich, dass ich Make-Up Artistin werden möchte. Der Weg bis dahin war nicht ganz einfach, denn ich musste zunächst mein angefangenes Studium in meiner Heimat Erfurt abbrechen und später meine Eltern davon überzeugen, eine Ausbildung in Kopenhagen machen zu dürfen. Der Umzug mit 18 in ein fremdes Land, ohne die Sprache zu sprechen, hat mich wahnsinnig geprägt und mir gezeigt, dass man Sachen schaffen kann, wenn man sie nur wirklich will. Viele Dänisch Lessons und Vorstellungsgespräche später, in denen ich jedes Mal erneut von der Direktorin auf meine Sprachkenntnisse geprüft wurde, hatte ich den Vertrag von der Make up School in der Tasche.

Das Abenteuer konnte beginnen und ich denke so gerne an diese aufregende Zeit zurück. Dort habe ich von meiner talentierten Lehrerin nicht nur den richtigen Umgang mit Pinseln und Farbe gelernt, sondern auch, dass weniger oft mehr ist! Seitdem habe ich den harten Kajalstift auf der Wasserlinie und das Augenbrauenzupfen sein lassen.

In den letzten Jahren habe ich aufgrund meiner Vollzeitjobs in diversen Redaktionen eher vom Schreibtisch aus von meinem Beautywissen Gebrauch gemacht, aber meine Make-up Jobs, die ich nebenbei angenommen habe, machten mich immer am glücklichsten, denn da gibt es direktes Feedback von Menschen und im besten Fall ein großes Lächeln als Dankeschön.

Auf meinem Blog Primer & Lacquer teile ich meine Liebe für Beauty & Mode seit 2011 und schreibe dort über all die Dinge, die mich in meinem Leben antreiben und begeistern. In diesem Sommer freue ich mich außerdem auf die größte Herausforderung meines bisherigen Lebens - die Geburt meiner zweiten Tochter. Ich bin gespannt, wie das Leben als vierköpfige Familie ist und ob ich mir neben dem Mamasein noch ein paar meiner alten Gewohnheiten beibehalten kann.

Neben dem Reisen liebe ich Burrito Bowls und Guacamole für mein Leben gern und habe ein Schwäche für Augenbrauenprodukte, Bronzer und Highlighter aller Art. Wenn ich mich von einem blöden Tag ablenken muss, schaue ich mir am liebsten die Videos von Lisa Eldridge (wegen ihrer angenehmen Stimme), Masterchef oder Hank Moody in Californication an. Und sollte ich irgendwann mal wieder richtig ausgehen können, dann werde ich wie in guten alten Zeiten zu Old School Hip Hop mit meinen Mädels tanzen.

Ich hoffe, ich kann Euch hier auf Journelles den ein oder anderen Kniff in Sachen Make-up zeigen und den weniger Beauty-affinen Mädels ein bisschen Lust auf die bunten Tiegelchen und Stifte machen bzw. das ein oder andere Vorurteil gegenüber Make-up Girls aus dem Weg räumen.

Folgt und schreibt mir gerne…

Blog Primer & Lacquer // Instagram @ariofcourse

Kommentare (5) anzeigen

5 Antworten auf „Winter-Beauty-Special: Gut geschützt auf der Piste“

The images are absolutely stunning, as almost you can feel the snow!!! A strong SPF is so important in order not to look like ¨Rudolph the Red nose reindeer¨ at the of the trip! I mean, who has not experienced that, right?

Die Kälte setzt auch meiner Haut immer ziemlich zu. Ich habe aber bei dm ein tolles neues Produkt gefunden, das meine Haut perfekt vor Kälte und Sonne schützt, sie ganz wunderbar pflegt und dazu komplett ohne Mikroplastik und Octocrylene auskommt: Die Wind und Wettercreme von Paediprotect.
Und für den Skiurlaub gibt´s mit der Alpinsonnencreme gleich das passende Produkt mit LSF 50+.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.