Wie trägt man Kleid über Hose oder: Basic-Outfit pimpen, bitte.

Wenn ich morgens blind in den Kleiderschrank greife, bleibe ich stets bei den selben Klamotten hängen: Jeans und Winterpullover. Wie langweilig das aussehen kann, seht ihr oben. Damit ich mich aber nicht wieder komplett umziehen muss, werfe ich stets die imaginäre Zwiebelmaschine an und versuche durch Layering halbwegs interessanter als zuvor auszusehen. Dabei kommt mir eine

Wenn ich morgens blind in den Kleiderschrank greife, bleibe ich stets bei den selben Klamotten hängen: Jeans und Winterpullover. Wie langweilig das aussehen kann, seht ihr oben. Damit ich mich aber nicht wieder komplett umziehen muss, werfe ich stets die imaginäre Zwiebelmaschine an und versuche durch Layering halbwegs interessanter als zuvor auszusehen.

Dabei kommt mir eine alte Modesünde, die gerade wieder ihren Ruf verbessern konnte, gerade recht: nämlich das Kleid über der Hose zu tragen. Wie man das wintertauglich hinbekommt, habe ich fotografisch für euch festgehalten.

1. Basic-Look bestehend aus zerrissener Topshop-Jeans und Cashmere-Rolli von J.Crew. Mit Mantel drüber natürlich auch völlig in Ordnung, aber auch nicht sonderlich originell.

2. Kleid drüber ziehen! Hier kann man einfach irgendein Sommerkleid nehmen, hauptsache es schwingt schön, damit die Silhouette nicht gestört wird. Meins ist von & other stories. Der Leoprintgürtel ist von Club Monaco.

3. Über die Lederjacke von Acne kann man sich natürlich streiten, passen würde auch eine schwarze Jacke. Hauptsache kurz, damit alles weiterhin zusammen passt. Bei mir hat sich an dieser Stelle Erleichterung eingestellt: Aha, Look funktioniert wahrscheinlich doch.

4. Fürs Finish fehlen natürlich noch Schuhe. Boots finde ich am passendsten, meine sind von Miu Miu. Mütze von Cos auf den Kopf und Trio umschnallen – so kann ich dann auch das Haus verlassen!

Na?

Ein paar Alternativen zum Look:

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (16) anzeigen

16 Antworten auf „Wie trägt man Kleid über Hose oder: Basic-Outfit pimpen, bitte.“

Also der fertige Look ist mal wieder überragend – speziell und sehr perfekt in meinen Augen.
aaaaber: er funktioniert halt nur auf dem letzten Foto. Was passiert denn wenn Jacke, Mütze, Tasche abgelegt werden?
Dann sind wir wieder bei Bild Nr. 2 und der allein ist nicht gelungen. Von daher verstehe ich diesen Look-Vorschlag leider nicht..

Bei der Überschrift „Kleid über Hose“ habe ich kurzzeitig Schnappatmung bekommen und dachte OH GOTT.

Das Ergebnis ist zwar super geworden, liegt aber wahrscheinlich and der super engen Leggingsartigen Jeans, die eigentlich nicht aussieht wie eine richtige Hose.

Für mich ist „Kleid über Hose“ leider immerhoch ein NoGo.

Gruss Vanessa /// http://www.city-freude.blogspot.com

Ehrlich gesagt ist die erste Variante (#boring) viel besser als alles andere danach. Kleid über Hose geht nicht. Weniger ist manchmal mehr.

Ich find’s gut und trage es auch so, gerne auch mit Lederhose, man muss eben wissen wie. Kleider mit nicht zu sehr akzentuierter Taille und geraderem Schnitt funktionieren am besten. Und es sollte obenrum nicht zu nackt sein, sonst kommt der Looks aus der Balance. Also mit Jacke und Mütze ein toller Look, alles richtig gemacht!

Hmmmm, bei Kleid über Hose muss ich passen, denn dabei habe ich immer das Gefühl, dass zwei Komponenten kombiniert werden, die so gar nix miteinander zu tun haben. Daher gilt für mich: Kleid oooder Hose! Allerdings heißt es ja auch, dass sich Gegensätze anziehen, und das kann ja für manch anderen gelten…! Die Geschmäcker sind verschieden – und ich finde, das ist auch sehr gut so! Wie langweilig wäre es, wenn wir alle gleich aussehen würden?
LG von Nicki

Du hast mal wieder tolle Ideen und dir steht das sehr gut! Diese Kleid über Hose Geschichte geht irgendwie nicht so an mich ran und deinen Camel-Jeans Look, den du langweilig findest, mag ich persönlich immer noch lieber. 🙂 LG Sabina | Oceanblue Style

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 36-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.