Wenn Topmodels eine Capsule Collection designen: Luma Grothe für Edited.de!

Sie tun es alle. Claudia Schiffer macht jetzt Strick. Gisele Bündchen gab ihren Namen für Flip Flops her, Heidi Klum designt Lingerie. Dass man als Topmodel auch gleichzeitig eine Designerin ist, gehört mittlerweile schon zum guten Ton. Kein Wunder, wollen wir doch alle den Model-Look haben, der natürlich, lässig und vor allem unaufgeregt ist. Ganz

Sie tun es alle. Claudia Schiffer macht jetzt Strick. Gisele Bündchen gab ihren Namen für Flip Flops her, Heidi Klum designt Lingerie. Dass man als Topmodel auch gleichzeitig eine Designerin ist, gehört mittlerweile schon zum guten Ton. Kein Wunder, wollen wir doch alle den Model-Look haben, der natürlich, lässig und vor allem unaufgeregt ist. Ganz so, als ob wir durch die Straßen von New York laufen würden, immer in Eile von Casting zu Casting, ungeschminkt schön und jederzeit bereit, das nächste Streetstyle-Motiv zu sein.

Doch sind wir mal ehrlich: Mit den Flip-Flops von Gisele Bündchen wachsen uns noch lange keine meterlangen Beine, Claudia Schiffers Strickpullover verleihen keinen Model-Glow und Heidi Klums Unterwäsche macht Brüste nicht perfekter. Weswegen kaufen wir die Kollektionen dann? Weil wir eben gerne ein bisschen so wie Claudia, Heidi oder Gisele sein möchten. Einen Hauch internationale Model-Luft schnuppern möchten.

Am letzten Donnerstag lag genau diese Luft über den Dächern von Berlin. Luma Grothe war von New York – wo übrigens auch die Bilder des Lookbooks geshootet wurden – nach Berlin gereist, um den Launch ihrer Kollektion in Zusammenarbeit mit Edited.de zu präsentieren.

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Und obwohl ich sonst eher skeptisch bin, was den sogenannten Model-Look angeht, erwischte ich mich bei der Party doch bei dem Gedanken: „So wie sie möchte ich auch aussehen.“ Denn Tatsache ist, Luma Grothe hat einfach eine umwerfende Ausstrahlung, wie sie da einfach so auf einer Dachterrasse stand und fröhlich plauderte: Sie ist natürlich, umwerfend schön (hallo, Olympéa-Kampagne von Paco Rabanne!) und einfach total lässig.
Und genau das spiegelt auch ihre Kapselkollektion für Edited the Label wider.

 

Zarte Lingeriekleider aus fließenden Stoffen, derbe Strickpullover mit tiefen Rückenausschnitten, lässig geschnittene Schlaghosen aus Jersey-Materialien. Das alles klingt unaufgeregt, clean und vor allem alltagstauglich. Das nenn ich mal wirklich Model-off-Duty. Wenn ich mit meiner zarten weißen Bluse mit den weiten Ärmeln durch Berlin laufe, dann bilde ich mir ab jetzt zumindest ein, dass mich ein Hauch Topmodel-Luft umgibt.

 

Fun Fact: Der Name Luma ist eine Kombination aus den jeweils zwei ersten Buchstaben ihrer Eltern. Oder die romantische Version: Bei deren ersten Treffen soll der Mond (brasilianisch: Luna) am Meer (mar) so wunderschön geschienen haben, dass daraus der Name entstand.

– In Kooperation mit Edited.de –

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.