Big September Issue: Wild Wild West! Wie wir den Cowboy-Style im Herbst tragen

Wie heißt es so schön: Es kommt alles wieder. So auch der Western-Stil samt Cowboy-Boots. Dass wir aber von Comebacks und Revivals umgeben sind, liegt nicht daran, dass es alles schon einmal gegeben hat und den Designern einfach nichts Neues mehr einfällt. Nein, viel mehr ähneln Stimmungen von damals denen von heute. Zum Beispiel politische Unruhen, die ähnliche Gefühle des Widerstands oder der Freiheit in uns hervorrufen – wie sie es schon damals taten.

Kollektionen und Designer reflektieren die Umwelt – und damit auch alle Menschen mit ihren Stilen und Dresscodes. Und da die ganze Welt immer wieder auf die Unruhen in der USA, auf die wilden Twitterposts und verblüffenden Entscheidungen von Trump samt unsicherer Zukunft blickt, sehnt man sich vielleicht wieder die alten Tage her, samt Wilder-Westen-Nostalgie im Rückspiegel. Klingt weit her geholt? Tatsächlich argumentieren Trendforscher immer wieder in dieser Richtung.

Vorhang auf fürs September Issue!

Text: Alexandra Kutek

 

Alle Fotos via Vogue Runway // Im Header: Vogue Runway & instagram/tineandreaa

In der Mode hat es unter anderem mit Raf Simons und seiner zweiten Kollektion für Calvin Klein begonnen, für die er sich von dem Ur-Bild eines Amerikaners inspirieren ließ. Damals präsentierte der belgische Designer Hemden mit aufgesetzten Pattentaschen auf der Brust in seidig glänzender Optik und Cowboy-Boots.

Und diese Saison feierten gleich eine Reihe von Designern mit ihren Kollektionen für den Herbst die Ära des Wilden Westens. Designer zitieren beispielsweise rustikale Cowboy-Boots wie bei Isabel Marant oder zarte, pastellfarbene wie bei Fendi, Fransen wie bei Dolce & Gabbana und Chloé, Hemden mit aufgesetzten Pattentaschen auf der Brust wie bei Alberta Ferretti oder die typischen Westerngürtel wie bei Versace.

Von Kopf bis Fuß im Cowboy-Look

Beginnen wir mal mit Accessoires: Dieser Trend lässt sich schließlich gut um die Hüfte schnallen. Der Western-Gürtel mit silbernen oder goldenen Nieten sowie verzierten Schnallen passt zu jedem Look. Ob tagsüber zum simplen T-Shirt und Jeans-Look aber auch zu Shorts und Kleidern oder abends zum eleganten Outfit über einen schicken Blazer oder Kleid – diese Investition lohnt sich garantiert.

Weiter gehts mit den Fransen: Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen. Blusen, Jacken oder Hosen, die mit Fransen versehen sind klingt zu viel? Muss es aber nicht sein: Solange die Farben zurückhaltend sind und sich das Teil nicht wie 20 Kilo anfühlt, gibt es keine Bedenken. Ob man das Outfit schlicht hält und nur mit einem Accessoire einen Akzent setzt oder ob bunte Prints involviert werden: Fransen sollen Spaß machen!

Next? Legere Westernhemden wie die von Closed oder Chloé scheinen wie gemacht für die Frau von heute. Ob kariert, aus Denim oder mit Nieten versetzt – sie passen zu allem. Hier gibts eigentlich nur die Regel, dass dir das Hemd gefallen muss.

These boots are made for walking!

Ja, ja und nochmal ja! Ähnlich wie bei Gürteln kann man hier nichts falsch machen: Die Rede ist von Cowboy-Boots. Sie sind wahre Kult-Objekte, die wie kaum ein anderes Kleidungsstück so schnell mit ihrer Herkunft, also dem Wilden Westen, in Verbindung gebracht werden.

Das Tolle an den Stiefeln? Es braucht gar keinen besonderen Look. Ganz im Gegenteil, je lässiger kombiniert, desto besser. Denn dann sieht es wirklich so aus, als ob man sich die Stiefel einfach spontan übergezogen hat: Einfach zum Blümchenkleid? Klar! Casual zur Jeans? Sowieso! Auch ins Büro oder zu festlicheren Anlässen können die Westernstiefel getragen werden. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl kommt die Kombination aus den rustikalen Cowboy-Boots und einem langen Slipdress oder einer eleganten Anzughose ein schöner Stilbruch zustande.

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Noch mehr Teile im Cowboy-Look aus den Onlineshops:

Kommentare

  1. Nina M. sagte am

    Cowboy-Stil? Eher nichts für mich. Aber wenn Cowboy-Stiefel im Herbst die omnipräsenten Birkenstocks und weißen Sneaker ablösen und so mal für etwas Abwechslung sorgen würden, hätte ich da nichts dagegen.

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