Trend du JOUR: Off Shoulder goes… even bigger in 2016

Vor bald zwei Jahren habe ich in Meran mein allererstes Off-Shoulder-Top (von Weekday!) ausgeführt und mir schwante, dass sich da was Besonderes anbahnt: Immerhin war es zu diesem Zeitpunkt beinahe unmöglich, schulterfreie coole Tops zu bekommen – zu frisch war der neue Look von den Laufstegen rüber geschwappt. Den letzten Sommer über hat sich die kalte Schulter etabliert  –

Vor bald zwei Jahren habe ich in Meran mein allererstes Off-Shoulder-Top (von Weekday!) ausgeführt und mir schwante, dass sich da was Besonderes anbahnt: Immerhin war es zu diesem Zeitpunkt beinahe unmöglich, schulterfreie coole Tops zu bekommen – zu frisch war der neue Look von den Laufstegen rüber geschwappt. Den letzten Sommer über hat sich die kalte Schulter etabliert  – und 2016 gibt es eigentlich kein grösseres Thema in allen Shops. Von ultraluxuriös und schweineteuer bis hin kleinen dünnen Hängerchen für einen Appel und ein Ei kann man die hübschen Bardot Tops (wahlweise auch Carmen genannt) inzwischen kaufen.

Die gute Nachricht: Ich kenne niemanden, dem der Schnitt (egal, ob Oberteil oder Kleid) nicht steht. Meiner Figur beispielsweise schmeicheln die langärmlige Versionen sogar, wenn sie locker fallen und nicht einschneiden. 2016 werden die Tops dank Designern wie Ellery, Rosie Assoulin oder Peter Pilotto noch raffinierter: Ausgefallene Prints, tolle Stoffe und Accessoires pimpen die Off-Shoulder-Tops auf. Hier sind meine liebsten Varianten aus den Stores!

 

Und dieses Jahr ziehe ich mein Tibi-Top auch wieder an:

 

Header Credits v.l.n.r.: Harper & Harley (in Ellery) und Katy von Modern Legacy. Mein Top ist leider nicht mehr erhältlich, aber dieses hier ist ähnlich!

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (14) anzeigen

14 Antworten auf „Trend du JOUR: Off Shoulder goes… even bigger in 2016“

Hast du eine Idee für eine bürotaugliche Variante? Mir fällt nämlich nichts ein! 🙂
Viele Grüße

Ich finde die Tibi-Bluse sehr bürotauglich – liegt vorrangig am Stoff. Insbesondere in Schwarz!

hey jessi,
woher ist denn die hellblaue bluse im Header?
ich finde keine Verlinkung?
die mit den cut Outs am arm wenn ich es richtig sehe
LG

Ich finde den Trend auch richtig toll, habe aber nur das Problem, dass ich bei meiner BH-Größe keinen BH ohne Träger tragen kann (bzw. rutscht das einfach wie Hölle) und off shoulder mit BH Träger sieht halt leider doof aus 🙁

Eben!! Mir gefällt der Trend auch richtig gut. Aber ohne BH drunter ist nicht dran zu denken. Hat da jemand einen ernsthaften Tipp? Der wäre seeeehr willkommen 🙂

mit einem bandeau bh drunter? 🙂
ich habe eine kleine bh größe 75b und trage immer bandeaus drunter…
aber ob es für ganz große größen gibt weiß ich nicht.
die sind auch nicht gefüttert und ohne push ab.
finde ich schöner für drunter.. macht auch die brust etwas flacher.
gibt es zum Beispiel gestreift beim HM..
LG 🙂

Bandeau bei 80G hält halt einfach nicht bombenfest, habe auch schon mehrere Marken und Preisklassen durch. Leider ein Trend der wohl nichts für mehr Oberweite ist.

Ich habe vor allem immer das Problem, dass der Gummizug an den Schultern bei Bewegungen verrutscht 🙁 und dann ist das top auf einmal 5cm kürzer und sieht doof aus. Habt ihr tipps um die alltagsfreundlichkeit zu erhöhen? ( die meisten Tops sind ja Schulterfrei dank eines Gummizugs, wenn ich meine arme aber über 90grad hebe, rutscht der Gummi über die Schulter )

Das ist was, was mich auch total nervt. Ist doch total unpraktisch im Alltag oder bei einem Mindestmaß an Bewegung. Ich habe ein paar solcher Tops anprobiert und immer das gleiche Problem. Und dieser Trend ist dermaßen omnipräsent, dass mir schon wieder die Lust vergangen ist.

Mir persönlich haben die Off-Shoulders im letzten Jahr noch gut gefallen – dies hat sich mittlerweile jedoch geändert, da die schulterfreien Blusen einfach überall zu sehen sind und leider nicht jedem stehen. Viele bedenken nicht, dass die Trägerin eine sehr gerade Haltung haben sollte. Leider sieht man sich selbst nicht so wirklich von allen Seiten, aber ein Rundrücken wird leider durch solche Blusen bzw. Tops nur noch mehr betont. Trotzdem: Schöne Zusammenstellung! 😉
Alles Liebe,
Coco

Das stimmt, aber vielleicht fühlen sich einige ja dann zur Haltung annimiert? 😉 Daher habe ich mich lange damit schwer getan. Aber die Blusen sehen einfach zu gut aus, als dass ich daran vorbeigehen würde. Und was die BH Sache angeht, auch kleinere Größen sind mit Bandeau doof. Finde ich persönlich. Weil ich Bandeau einfach nicht gern trage….muss nochmal grübeln wie ich das löse. Außerdem habe ich in Antwerpen das Wochenende eine super gestreife Bluse anprobiert. Leider hatte diese Bluse die Rüschen längs an den Seiten: kreisch. Darin sieht sogar ein Besenstil aus wie eine Tonne. Gleich wieder weggehängt….was Jessi hier trägt würde ich auch tragen. Gefällt mir sehr gut. Ich habe ein Spitzenkleid, dessen Schultern lassen sich herunterziehen. Vielleicht probiere ich das erstmal….LG Sabina

Genau… ich finde wirklich, die BH Frage sollte hier auch noch geklärt werden. Denn das ist bei größerer Oberweite gar nicht so einfach, das passende Teil zu finden. Und noch was… welche Jacke kann darüber getragen werden, dass Off-Shoulder trotzdem seine tolle Wirkung behält? Danke, glg Jen

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.