Trend du JOUR: Daunenjacken

Als Redaktions-Dino kann ich bereits auf viele modische Erinnerungen in meinem Leben zurückblicken. Bei meiner Abifahrt nach London zum Beispiel waren gelbe Daunenjacken von Helly Hansen angesagt, aber jenseits meines Shopping-Budgets als Schülerin. Ich hatte dafür ein hellgraues No-Name-Modell und wurde von meinen Mitschülern als „Michelin-Männchen“ gehänselt. Ich fand die Jacke trotzdem cool und vor allem: schön warm.

Jetzt sind Daunenjacken (engl. „Puffer Jackets“) zurück – allerdings kommt der Trend weder aus der Ski- noch so wie damals aus der Segel- bzw. Hiphop-Ecke, sondern von den Laufstegen aus Paris. Demna Gvasalia hat für Balenciaga übergroße Funktions- und Daunenjacken entworfen, die zu Steghosen, Pumps und Glitzerohrringen getragen werden.

Der Wunsch nach funktioneller Eleganz hat es sogar auf das Cover der Modebibel T-Magazine geschafft:

Besonders uns Wahl-Berlinerinnen spielt der Daunenjacken-Trend in die Karten: Die Winter sind in diesen Breitengraden oft so was von ar***kalt, dass irgendwann jeder Kleidungsstil vor der Kälte kapituliert und man nur noch dick eingepackte Menschen über die Straße huschen sieht.

In diesem Winter gelingt dies jedoch farbenfroher und besser geschnitten als in den Jahren zuvor! Trine Kjaer macht’s vor:

Da bekommt man richtig Lust auf Winter und dicke Daunen! Ari schwärmt zum Beispiel von einem chicen Totême-Modell, ich mag die Daunenjacken von Ganni, während auf den Streetstyle-Fotos der Fashion Week dagegen bunte Jacken mit Schalkragen omnipräsent waren.

Slogen Jacket von Toteme
Slogen Jacket von Toteme
Greenwood Down Coat von Ganni
Greenwood Down Coat von Ganni

Aber Vorsicht: Im Handel gibt es auch jede Menge gesteppte und wattierte Spießer-Jäckchen. Im Zweifelsfall auf eine Daunenjacke oder -mantel in Oversize setzen!

Das sind die schönsten Modelle aus den Onlineshops:

Kurz:

Lang:

Fancy:

(Fotos im Header: Zalando, Topshop, Urban Outfitters)

Kommentare

  1. Bisher nicht mein Lieblingstrend, weil er mich auch sooo sehr an meine Jugend erinnert. Mir kommen da immer diese schrecklichen Jacken mit den billig Fellkaputzen in den Sinn… Mega warm und praktisch ist der Trend aber in der Tat. Jetzt habe ich mich dank euch in das super teure Modell von Toteme entschieden… Hoffentlich kommt die in den Sale 😉 Ganz liebe Grüße, Neele

    • Oh jaaa…. Ich wurde hier auch noch einmal an diesen Jacken-Kandidaten erinnert, schlich erneut drum herum, packte sie dann echt in den Warenkorb, dachte dann aber an den Sale und wollte drüber schlafen. Bekam eine Stunde später tatsächlich eine entsprechende early Blackfriday-Mail.. freute mich aber zu früh, denn die bekamen ja sehr viele. Und nu isser wech in M. Misti!

  2. Stefanie sagte am

    Habt ihr einen Tipp ohne Daune, der ähnlich mollig ist? Also quasi ohne Tierquälerei? Das meine ich nicht moralisch, ich habe selber einen Daunenmantel, den ich sehr gern trage. Nun will aber zusätzlich ein e Jacke und plane, künftig auf Daune zu verzichten, aus ethischen Gründen.

    • Die „Daunenjacken“ von Closed sind z.B. alle ohne Entenfedern gefüllt, sondern haben eine „Thinsulate™ Featherless Isolierung. LG

      • Bin selbst durch Zufall auf den daunenfrei produzierenden schwedischen Hersteller ‚elvine‘ gestoßen. Endlich eine Alternative!

  3. Na da freue ich mich doch glatt noch ein bisschen mehr an meiner dicken, sechs Jahre alten Benetton-Daunenjacke. 🙂

  4. Ich mag meine Daunenjacke am liebsten kurz. Und trage sie auch nicht unbedingt oversize, weil das an mir doof aussieht. Allerdings bin ich immer noch auf der Suche nach einem Modell, das wie ein Cape geschnitten ist. Habt ihr dazu einen Tipp? Das wäre toll…Herzlichen Dank aus Frankfurt.

    Sabina

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geben Sie einen Text ein

Geben Sie Ihren Namen ein