TOP8 Beach Essentials: Marlene goes Ibiza

Summer Vacay! Marlene ist im Reisefieber und klärt uns über ihre Must-haves für den Strandurlaub auf

Langsam aber sicher arbeite ich meine diesjährige Travel-Liste ab. Was bei den meisten Panik auslöst, ist für mich wie ein verfrühter Start des Urlaubs: Koffer packen. Ok, ich gebe zu, auch ich mache nur ungern lästige Last-Minute-Besorgungen für den Urlaub und habe immer das Gefühl, irgendetwas vergessen haben zu können und auch bei mir kann ein eingeschränktes Beauty-Equipment im Urlaub kurze Momente der Verzweiflung auslösen. Aber Outfits im Voraus zurechtlegen und genügend Ausreden für neue Beauty-Käufe haben, ist für mich der Himmel auf Erden.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit..

Über meine allerliebste Sonnencreme habe ich bereits hier berichtet. Klar, dass der Sun Screen von The Organic Pharmacy bei den Beach Essentials nicht fehlen darf. Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, dem kann ich nur sagen, dass es bei meinem Trip an die Costa Brava keinen einzigen Sonnenbrand gab, mir meine Mädels die hübsche Tube immer wieder selbstverständlich entwendet haben und ich mein Gesicht ohne schlechtes Gewissen gegenüber Hautalterung und Fältchen für ein paar Minuten länger in die Sonne gehalten habe. Klingt gut, oder?

Der Coconut Balm Dotcom von Glossier ist genau das Richtige für alle Kokosnuss-Liebhaber, das wird euch Marie sicherlich sofort bestätigen. Ich benutze die Universalsalbe für die Lippen, raue Ellenbogen, trockene Nagelhaut, zum in Form bringen meiner Augenbrauen oder als SOS Highlighter, wenn ich unterwegs nichts anderes zur Hand habe. Die Liste der Einsatzbereiche ist lang.

Irritierte Haut und Rötungen gehören leider auch im Urlaub oft zu meinem Tagesprogramm. Schnelle Hilfe leistet ein Rose Teebaum Hydrolat. Den Trick habe ich mir meiner lieben Freundin Sissi abgeguckt, als Hebamme weiß sie, was der gereizten Haut von Mutter und Kind gut tut. Genau wie sie verbringe ich meine Freizeit gerne in Apotheken und informiere mich über Kräuter, Pflanzen und andere natürliche Optionen zur innerlichen und äußerlichen Unterstützung. Mein Mekka ist die Saint Charles Apotheke, da finde ich einfach immer wieder etwas Neues und probiere mich fleißig durch die Produktpalette.

Baustelle: Haare. Chlor, Salzwasser und zu viel Sonne sind schädlich für Haut und Haare, das ist nichts Neues. Während ich die Vorzüge des natürlich blond sein genieße, drücke ich bei diesem Thema ein Auge zu und freue mich, wenn mein Haar dank Sonne und Meer erleuchtet. Trockene Spitzen pflege ich mit Kokosöl im Nachhinein.

Einen Strandtag überlebe ich allerdings nicht ohne das regelmäßige Bürsten meiner Haare und Befeuchten meiner Kopfhaut mit dem erfrischenden Herbal Tonic von Less is More. Es klärt und beruhigt die Kopfhaut. Somit wird ein möglicher Sonnenbrand auf dem Kopf und die zusätzliche Belastung der (für mich nicht üblichen) täglichen Haarwäsche erträglicher.

Ich bin ein Fan von Haarschmuck und immer auf der Suche nach einem noch hübscheren Modell. Für diesen Urlaub habe ich ein bisschen tiefer ins Portemonnaie gegriffen und mir diesen Haarclip von MC Davidian gegönnt. Das französische Traditionsunternehmen fertigt seinen Haarspangen per Hand und aus irgendeinem Grund erinnern mich diese hübschen Spielereien an meine Uroma, die noch bis zu ihrem 102.Geburtstag eine schicke Banane trug.

Ständig sucht man es, nie ist es da, wo man es vermutet – die ewige Suche nach dem Handy. Abhilfe soll jetzt die Cellphone Necklace von Xou Xou schaffen. Meiner Meinung nach die beste Erfindung für den Sommer. Ab sofort ist das Handy am Strand immer sicher am Mann, auf der Party habe ich es für den perfekten Schnappschuss parat und beim Erledigen von Besorgungen habe ich nun beide Hände frei.

Das Pendant zur Cellphone Necklace ist das Brillenband. Die einfarbigen Oldschool-Varianten wurden schon lange von bunten Perlenbändern abgelöst und ich frage mich ernsthaft, wieso ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, mir endlich ein Exemplar zuzulegen. Wahrscheinlich weil es bei Pepita so viele Kombinationsmöglichkeiten gibt, dass ich vor Überforderung jedes Mal vor dem Check-out kapituliert habe.

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

Kommentare (4) anzeigen

4 Antworten auf „TOP8 Beach Essentials: Marlene goes Ibiza“

Was genau kann man denn mit dem Teebaum Spray machen? Ich hab das auch, weil ich es für den Windelbereich meines Babys empfohlen bekommen hab. Kam allerdings nie zum Einsatz… Wozu kann ich das denn stattdessen benutzen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.