Team Journelles Special: Unsere schönsten Summer Stories

Da öffnet sich das Team Journelles Familienfotoalbum. Denn nach euch sind wir dran und zeigen unsere liebsten Sommerbilder

Sommer. Gefühlt die kürzeste Zeit des Jahres und doch mit Abstand die schönste – zumindest für die meisten Menschen. Viel Zeit an der frischen Luft, Erinnerungen in Urlauben sammeln, entspannen und einfach eine gute Zeit haben.

Nachdem wir euch hier zusammen mit Canon aufgefordert haben, uns eure Summerstories zu erzählen und euer Lieblingsfoto zu zeigen, dachten wir uns, wir sind jetzt auch mal an der Reihe. Vielleicht dient es euch ja als Inspiration, noch schnell bei unserem Wettbewerb mitzumachen.

Denn dort könnt ihr nicht nur die schönsten Fotos der anderen Wettbewerber ansehen, sondern auch eine Canon EOS M10 gewinnen. Alle Infos findet ihr hier.

Jessie

Die Geschichte hinter meinem liebsten Bild aus 2016 ist eine mit Happy End. Hinter uns lagen zwei schwere Jahre, um endlich schwanger zu werden. Der Babymoon auf Ibiza war daher die allerschönste Zeit: Mit grösster Vorfreude auf unser Baby haben wir die Zweisamkeit mit Blick auf den wachsenden Bauch unendlich genossen. Damit Levi eine Wasserratte wie seine Mutter wird, waren wir schnorcheln, jeden Tag baden oder wie hier in bester Kulisse am Strand spazieren. Dieses leichte Kribbeln, das ich die ganze Zeit während des Urlaubs hatte, war unbeschreiblich! Schön, dass ich mich mit diesem Schnappschuss so gut daran erinnern kann. Und weils so schön war, geht es dieses Jahr übrigens wieder nach Ibiza. Diesmal aber zu dritt.

Marie

Auch wenn ich euch an dieser Stelle gerne ein traumhaftes Beach-Foto à la Jessie präsentiert hätte, für mich kann dieser Ausblick locker damit mithalten. Das ist nämlich der erste Sommer in meiner neuen Wohnung und den genieße ich voll und ganz auf meinem Balkon, den ich vor ein paar Wochen erst eingerichtet habe. Mit Palme, Papierlampe, riesiger Liegewiesen-Couch, gemütlichem Teppich und jeder Menge Kissen fehlt nur noch das Glas Weissweinschorle in der Hand und ich bin der glücklichste Mensch. An diesem Ort wird nämlich gelacht, getröstet, gesonnt und die schönste Zeit mit den liebsten Menschen verbracht.

Ari

Wir sind auf unsere Kalifornienreise eine Woche mit einem Bulli aus den 70er-Jahren an der Küste umhergefahren und haben uns damit einen kleinen Lebenstraum erfüllt. Unsere beiden Kinder haben das super mitgemacht und wir vermissen das unbeschwerte Reisen mit dem Bus sehr. Wir standen mit dem Camper direkt am Wasser und konnten neben Surfern sogar morgens mehrere Buckelwale und Delfine sehen.

Ich bekomme direkt wieder Gänsehaut bei dem Gedanken daran. I lost my heart in California. Und ich hoffe, wir werden ganz bald wieder dorthin reisen.

Tine

The cure for everything is saltwater: tears, sweat or the sea.

Eine Woche auf der Insel Rhodos – die wir in der wunderschönen Casa Cook verbrachten – und meine Akkus sind wieder aufgeladen. Die salzige Meeresluft und die Stille, die nur vom Meckern der Ziegen durchbrochen wird, Unmengen Meeresfrüchte, in Honig gebackener Ziegenkäse mit Sesamkruste, der blaueste Himmel und als Kontrast dazu gleissend weisse Würfelhäuser. Die Aufnahme ist im Städtchen Lindos mit seinen engen Gassen entstanden, an einem wunderbar leichten Tag. 

Marlene

Jeder, der schon mal einen Sommer in New York verbracht hat, weiß wie groß die Vorfreude auf die Weekend Getaways in die Hamptons ist, wo man in der Surflodge Rosé schlürft, mal eben in Mischa Barton läuft und die Lieblingsband bei Sonnenuntergang performt.

Wenn ich zurückschaue, ist das ganze immer noch total surreal und fühlt sich eher an wie eine Folge Gossip Girl, in die ich mich im Traum verirrt habe. Das Bild ist mein täglicher Reminder, dass Sommermärchen manchmal eben doch wahr werden. Dream big, always!

Yildiz

Da ich an meinen Geburtstagen gerne auf Reisen bin, hatte ich mir zu meinem 22. Geburtstag das Tote Meer als Ziel gesetzt. Der Weg dahin war gar nicht so einfach. Ich bin an einer falschen Bushaltestelle ausgestiegen und stand auf einmal in einer leeren Wüste mitten in Israel.

Nachdem ich vergeblich fast zwei Stunden nach einem Bus oder einer Menschenseele gesucht und meinen Happy Birthday schon abgeschrieben hatte, bin ich auf diesen Platz gestoßen – der wahrscheinlich schönste Fleck am Toten Meer! Von dort aus sah das gegenüberliegende Jordanien einen Katzensprung entfernt aus. Auf welche Orte man stoßen kann, wenn man mal nicht seinen eigentlichen Weg verfolgt. Den ganzen Tag am Strand liegen, komplett alleine und nicht an die Zeit denken zu müssen – mein persönliches Sommer-Highlight und der absolute Luxus!

Den Weg zurück habe ich übrigens gefunden, nachdem ich auf chinesische Touristen gestoßen bin, die mit einer App die nächste Bushaltestelle in der Wüste orten konnten – rundum ein 22. Geburtstag, an den ich unglaublich gerne zurückdenke!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Canon

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

Kommentare (8) anzeigen

8 Antworten auf „Team Journelles Special: Unsere schönsten Summer Stories“

super schöne Bilder – ich möchte jetzt sofort ans Meer 😉
Ich werde im Juli in New York sein – Marlene, hast du in den Hamptons privat genächtigt oder gibt es dort auch lässige Pensionen/Hostels oder alles nur privat&edel?

Hallo Sonni! Ich habe in den Hamptons tatsächlich bei Freunden geschlafen. Vor ein paar Jahren gab es noch ein Motel, das ist mittlerweile aber leider geschlossen, weil sie aus der einzigen bezahlbaren Bleibe ein weitere Luxusoase machen wollten – sehr schade. Dir aber trotzdem einen super Trip! P.S. Der Rockaway Beach hat auch seinen Charme, falls die Sehnsucht nach einem Strandtag aufkommen sollte.

Hallo,
ich mag Tines Outfit sehr, würde mich über Labelinfos freuen!
Habt’s fein Jourmädels!

Da packt einen gleich die Sommersehnsucht! Und in Berlin ist es heute mit 16° eher meh.
Da ich auch ein totaler Wassermensch bin, hab ich bei Jessies Bild direkt den Duft von salzigem Wasser in der Nase. Und dann noch die tolle Geschichte dazu. <3

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007
den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.