Summer Special 2016: Aris Lieblinge im Hochsommer

So richtig kann ich es noch gar nicht glauben, dass bereits Mitte Juli ist und wir vor gut drei Wochen endlich unsere kleine Alma begrüßen und in die Arme schließen durften. Die Zeit ist seitdem wie im Flug vergangen, obwohl wir so viele Tage am Stück im Bett verbracht haben wie noch nie zuvor. Kein Wunder also, dass

So richtig kann ich es noch gar nicht glauben, dass bereits Mitte Juli ist und wir vor gut drei Wochen endlich unsere kleine Alma begrüßen und in die Arme schließen durften. Die Zeit ist seitdem wie im Flug vergangen, obwohl wir so viele Tage am Stück im Bett verbracht haben wie noch nie zuvor.

Kein Wunder also, dass mein Kopf auch noch ein bisschen braucht, bis ich wieder voll und ganz in den Mode- und Beautyzirkus eintauchen kann. Starten wir also ganz easy mit meinen Lieblingen und Plänen für diesen Sommer…

Auf meiner To-Do Liste stehen im Sommer 2016: 

Erstmal stehen nächste Woche Kitaferien an, die überbrückt werden müssen – deshalb fahren wir direkt in den ersten kleinen Familienurlaub zu viert. Danach geht unser großes Mädchen in eine neue Kita, was sicherlich aufregend für uns alle wird. Und wenn das geschafft ist, möchte ich mich wieder langsam meinen Jobs widmen. Hoffentlich lässt das unser Babymädchen zu. In der Theorie kann man sich ja immer viel wünschen und vornehmen… Ob es aber klappt? Daher steht auf meiner imaginären To-Do Liste vor allem erst mal GENIESSEN! – jeden Moment und jeden Tag, denn so abgedroschen wie es klingt – so klein sind sie nie wieder.

 

I am on a Boat. Große Bodensee-Liebe.

Meinen Sommerurlaub verbringe ich dieses Jahr in:

Deutschland. Zunächst fahren wir Ende Juli mit meiner Schwester und ihrer Familie an die Ostsee. Das ist Tradition, seitdem ich ein kleines Baby war. Dort feiern wir unter anderem ganz entspannt meinen 30. Geburtstag. Vielleicht kommt danach auch noch ein kurzer Abstecher zum anderen Teil der Familie an den Bodensee dazu, aber wir lassen es die nächsten Wochen erstmal ruhig angehen. Dieser Sommer ist mit unserem jüngsten Familienmitglied eh schon etwas besonderes und aufregend genug.

Meine Lieblingseissorte, egal was kommt – im Becher oder Waffel?

Glutenfrei – also im Becher ohne Waffel. Dafür gerne mit viel Sahne und Streuseln oder Nüssen als Topping. Meine Tochter und ich haben den gleichen Geschmack: unsere Lieblingssorten sind Himbeere, Zitrone-Zimt und Stracciatella und davon gibt es im Sommer jeden Tag mindestens eine Kugel beim Lieblingseisladen um die Ecke. Eis am Stiel kann aber auch ziemlich gut sein, besonders auf Autofahrten – mein Favorit: Dolomiti. #100daysoficecream Yes!

Schwarze Vanille vom Mann gemopst

Lieblings-Uniform bei 25 Grad aufwärts?

Seit gefühlt 10 Jahren sind das abgeschnittene Levi’s Shorts und simple T-Shirts oder Tunikas mit Sandalen. Gerade suche ich zur Abwechslung aber noch ein hübsches Maxikleid mit tiefer Knopfleiste, das einigermaßen stillkompatibel ist. Vorschläge?

Sommer Uniform in London letztes Jahr

Dieses Teil habe ich gerade im Sale geschossen:

Diese Tunika und einen passenden Rock von Isabel Marant Étoile.

 


Diesen Designer/Label finde ich diese Saison besonders spannend, weil:

Ulla Johnson – quasi die Schwester von Frau Marant, die ich ja bekanntlich liebe. Die Maxikleider und Blusen aus dem neuesten Lookbook würde ich am liebsten jetzt schon tragen. Ansonsten möchte ich mir unbedingt eine Jeans von Re/Done zulegen, wenn ich ein paar Babypfund runter habe.

 

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Ulla Johnson PreSpring 2017
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Ulla Johnson PreSpring 2017

Mit diesem Trend kann ich dagegen leider nichts anfangen:

Metallic. Ich fand die silbernen Röckchen und Jacken von Isabel Marant auf dem Runway toll, aber für mich absolut untragbar. Vielleicht ein Fall für die Modetherapie?

Der beste Weg zur Bikinifigur:

Puh, muss ich mir da drei Wochen nach der Geburt schon Gedanken zu machen? Haha. Im letzten Sommer habe ich mich mit regelmäßigem Volleyballtraining und unregelmäßigen kurzen 5km-Läufen im Park fit gehalten. Im Moment freue ich mich erst mal auf ein paar längere Spaziergänge und dann fängt im September mein Rückbildungskurs an, der nach Berichten von Bekannten kein Kaffeeklatsch oder Stilltreff ist – ich bin gespannt.

Mein Tipp gegen Sonnenbrand:

Zum Glück hatte ich sehr lang keinen Sonnenbrand – mit Kindern hält man sich einfach nicht mehr so lang in der prallen Sonne auf. Wenn es doch mal brennt, dann die Sonne unbedingt meiden, viel trinken, notfalls eine Aspirin nehmen. Kein Make-up oder Pflegegedöns auftragen, sondern nur ganz viel natürliches Aloe Vera Gel oder After Sun draufschmieren.

Um der Haut (nach der Heilung) oder auch einfach zwischendurch im Sommer viel Feuchtigkeit zu geben, verwende ich übrigens die Moon Mask von Glossier. 

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Glossier Moon Mask, By Terry Sun Designer Palette, Surratt Beauty Lip Stick, Perricone MD No Highlighter Highlighter, Tom Ford Cream Foundation Brush

 

 

Die schönste Lippenstiftfarbe für meinen Typ im Sommer:

Ich verzichte aus Liebe zu meinem Baby gern auf Lippenstift, da ich es immerzu küssen möchte. Besser finde ich da Lippenbalms mit einem Hauch Farbe oder einfach nur etwas Pflege auf den Lippen. Sonst mag ich im Sommer am liebsten ein mattes, warmes Rot, wie von Surratt Beauty, das meine blauen Augen zum Leuchten bringt. Die kleine Lippenstiftmine des Crayons in der Farbe P.O.C. ist perfekt geeignet für meine schmalen Lippen.

Außerdem habe ich dieses Produkt neu für mich entdeckt:

Die By Terry Sun Designer Palette zaubert einen tollen Summer Glow im ganzen Gesicht! Die unterschiedlichen Nuancen kann man auf den Augenlidern, auf den Wangen und als Highlighter verwenden. Nicht gerade günstig, aber aufgrund der langen Haltbarkeit kann man bei Pudern ja gerne mal etwas mehr investieren. Auf der Haut zaubern die Puder übrigens bei mir ein schönes dewy Finish, als hätte man mit cremigen Texturen gearbeitet. 

Das mache ich am liebsten auf dem Flughafen, während ich auf das Boarding warte:

Wenn ich allein verreise, trinke ich meist in aller Ruhe einen Kaffee, teste mich durch alle Rouge-und Bronzer-Tiegelchen im Duty Free Shop und kaufe Magazine. Mit Familie sieht es eher anders aus. Da wird sich vor einem Flug noch mal richtig ausgetobt.

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Das letzte Mal allein unterwegs in Marrakesch.

Diese Zeitschriften kaufen ich für einen langen Flug am liebsten:

Am liebsten das Porter Magazine oder die französische Vogue. Für Zug und Autofahrten, auf denen ich eine freie Minute habe, auch gerne mal ein Trash-Magazin oder die Grazia und das Couch Mag. 

Und Lexi, bitte bring mir doch beim nächsten Schwedenbesuch das Styleby Mag oder die Cover mit! 

Mein Traumreiseziel fürs nächste Jahr: 

Endlich den Roadtrip durch Kalifornien, nachdem wir den im letzten Winter aufgrund meiner Schwangerschaftsübelkeit nicht machen konnten. Mal schauen, ob und wie wir das nun zu viert schaffen. Ich hätte alternativ aber auch nichts gegen Flitterwochen mit den Kindern an der Amalfiküste einzuwenden. 

Hauptsache Palmen!

Am liebsten reise ich in Begleitung von:

…meiner kleinen Familie natürlich. Wenn die Zeit irgendwann in ein paar Jahren reif ist, dann aber auch gerne mal wieder für einige Tage zu zweit mit meinem Mann. Da wir uns noch gar nicht allzu lange kannten, bevor ich zum ersten Mal schwanger geworden bin, sind wir leider nicht so oft als Pärchen verreist.


Toll ist es aber auch mit Freunden, die auch Kinder in ähnlichem Alter haben. Dass die Kids dann miteinander spielen können, schafft in so manchen Momenten etwas mehr Entspannung für die Eltern.
Wäre mein Leben eine Postkarte, dann würde man dieses Motiv sehen:

Diesen Schnappschuss habe ich in Rainers und meinem ersten gemeinsamen Urlaub in Orbetello in Italien aufgenommen. Immer wenn ich es anschaue, bekomme ich einen Anflug von Fernweh und denke an diesen grandiosen Trip zurück. Das türkisblaue Wasser, die Kulisse und glückliche Kinder, die den ganzen Tag von dieser Mauer ins Wasser springen und zwischendurch ein Wassereis essen – das bedeutet für mich Sommer, Ferien und Kindheit.

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Porto Santo Stefano in Italien

Von Ari

Auch wenn das kitschig klingt, ich wollte schon in meinen jungen Jahren in der Mode- oder Beautybranche arbeiten. Ich weiß noch genau, wie ich jede Ausgabe der Instyle oder Elle von der Mutter meiner damaligen besten Freundin verschlungen habe, da ich sie mir zu der Zeit noch nicht leisten konnte und mein Zimmer mit herausgetrennten Lieblingseditorials pflasterte. Als ich dann das erste Mal von Pat McGrath und Kevyn Aucoin hörte, wusste ich, dass ich Make-Up Artistin werden möchte. Der Weg bis dahin war nicht ganz einfach, denn ich musste zunächst mein angefangenes Studium in meiner Heimat Erfurt abbrechen und später meine Eltern davon überzeugen, eine Ausbildung in Kopenhagen machen zu dürfen. Der Umzug mit 18 in ein fremdes Land, ohne die Sprache zu sprechen, hat mich wahnsinnig geprägt und mir gezeigt, dass man Sachen schaffen kann, wenn man sie nur wirklich will. Viele Dänisch Lessons und Vorstellungsgespräche später, in denen ich jedes Mal erneut von der Direktorin auf meine Sprachkenntnisse geprüft wurde, hatte ich den Vertrag von der Make up School in der Tasche.

Das Abenteuer konnte beginnen und ich denke so gerne an diese aufregende Zeit zurück. Dort habe ich von meiner talentierten Lehrerin nicht nur den richtigen Umgang mit Pinseln und Farbe gelernt, sondern auch, dass weniger oft mehr ist! Seitdem habe ich den harten Kajalstift auf der Wasserlinie und das Augenbrauenzupfen sein lassen.

In den letzten Jahren habe ich aufgrund meiner Vollzeitjobs in diversen Redaktionen eher vom Schreibtisch aus von meinem Beautywissen Gebrauch gemacht, aber meine Make-up Jobs, die ich nebenbei angenommen habe, machten mich immer am glücklichsten, denn da gibt es direktes Feedback von Menschen und im besten Fall ein großes Lächeln als Dankeschön.

Auf meinem Blog Primer & Lacquer teile ich meine Liebe für Beauty & Mode seit 2011 und schreibe dort über all die Dinge, die mich in meinem Leben antreiben und begeistern. In diesem Sommer freue ich mich außerdem auf die größte Herausforderung meines bisherigen Lebens - die Geburt meiner zweiten Tochter. Ich bin gespannt, wie das Leben als vierköpfige Familie ist und ob ich mir neben dem Mamasein noch ein paar meiner alten Gewohnheiten beibehalten kann.

Neben dem Reisen liebe ich Burrito Bowls und Guacamole für mein Leben gern und habe ein Schwäche für Augenbrauenprodukte, Bronzer und Highlighter aller Art. Wenn ich mich von einem blöden Tag ablenken muss, schaue ich mir am liebsten die Videos von Lisa Eldridge (wegen ihrer angenehmen Stimme), Masterchef oder Hank Moody in Californication an. Und sollte ich irgendwann mal wieder richtig ausgehen können, dann werde ich wie in guten alten Zeiten zu Old School Hip Hop mit meinen Mädels tanzen.

Ich hoffe, ich kann Euch hier auf Journelles den ein oder anderen Kniff in Sachen Make-up zeigen und den weniger Beauty-affinen Mädels ein bisschen Lust auf die bunten Tiegelchen und Stifte machen bzw. das ein oder andere Vorurteil gegenüber Make-up Girls aus dem Weg räumen.

Folgt und schreibt mir gerne…

Blog Primer & Lacquer // Instagram @ariofcourse

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14 Antworten auf „Summer Special 2016: Aris Lieblinge im Hochsommer“

Schön!!! Endlich ist Ari an der Reihe 🙂 Das hört sich alles toll an, aber ich bin ja eh Ari Fan und finde alles toll, was sie schreibt 😉 Ich mag diese Fragebögen aber generell super gerne und lese sie immer im Büro, wenn ich etwas Ablenkung brauche… Danke für den Bronzer Tipp, der hört sich super gut an. Unser Traumziel für das kommende Jahr ist auch Kalifornien, mal sehen, ob es klappt. Liebste Grüße aus Freiburg, Neele

liebe ari, von wo ist denn der schöne shopper auf dem marrakesh bild? so eine suche ich schon lange! lieben dank!

Hallo! Der ist von Madewell. In den USA gekauft, manchmal hat man auch bei Shopbob oder Net-a-Porter Glück! Liebe Grüße

Liebe Ari,
woher ist dieses wunderschöne dunkelgrüne Kleid auf dem Marrakesch-Bild? Das zieht mir ja die Schuhe aus. Lang gesucht!
Danke für den schönen Artikel!

Über deine Post freue ich mich immer sehr – ich bin ebenfalls ein Ari-Fan! DU bist so eine schöne und bewundernswerte Frau.
Für mich geht es auch an die Ostsee, jedoch an die polnisch und ohne meinen Tarzan. 🙁 Geplant hatten wir eine kleine Tour durch unsere Heimat, erst im Norden am Wasser und dann im Süden zur Familie.
Da sein Studium und meine mögliche Urlaubszeit (meine Chefin heiratet Anfang September und ist dann bis Anfang Oktober weg, da kriege ich in der Zeit keinen Urlaub) nicht wirklich miteinander harmonieren, fahren wir „nur“ 4 Tage nach Amsterdam.

Ach wie toll…ich liebe die Teile von Isabel Marant und dir stehen sie unheimlich gut. Geniesse die Zeit mit der Kleinen und einen Trip durch Cali kann ich nur empfehlen..auch für die ganze Familie.

Liebst,

Madlén Bohéme

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.