Streetstyles aus London: Meine TOP-Looks

Natürlich bin ich keine Streetstyle-Fotografin, aber wenn ich ein paar Minuten übrig habe, knipse ich bei den Modenschauen immer gern einige Looks – wenn sie mir gefallen oder ich sie inspirierend finde! Beobachtet man das Treiben rund um die Schauen, zum Beispiel bei Burberry und Mulberry, so fällt schnell auf, wonach die Fotografenschar schaut: 1.)

Natürlich bin ich keine Streetstyle-Fotografin, aber wenn ich ein paar Minuten übrig habe, knipse ich bei den Modenschauen immer gern einige Looks – wenn sie mir gefallen oder ich sie inspirierend finde! Beobachtet man das Treiben rund um die Schauen, zum Beispiel bei Burberry und Mulberry, so fällt schnell auf, wonach die Fotografenschar schaut:

1.) Nach Promis, ganz klar. 2.) Großen dünnen Frauen, egal, was sie tragen, hauptsache dünn. 3.) Frauen mit High Heels 4.) möglichst sehr busy (Telefon am Ohr, schnell laufend), ohne Kamera im Arm.

Schaut man sich später die Bilder auf den gängigen Websites an, fällt auf, dass niemals normalgewichtige Personen abgebildet sind (die auch weniger vorhanden sind in der Modebranche – bei diesem Dinner war ich zweifelsohne die „dickste“!). Man kann nicht leugnen, dass viele Kleidungsstücke an dünnen Personen einfach besser aussehen. Mich stört aber, dass das Körperbild in der Streetstyle-Fotografie auch hier völlig verquer dargestellt wird. Es sieht nämlich nicht immer jedes Outfit gut aus, nur weil die Trägerin auf jedes Kohlenhydrat verzichtet.

Hier ist also der Versuch, ausschliesslich nach den schönsten Outfits zu fahnden – und nicht, weil eine Person den krassesten Laufsteglook und die höchsten Heels trägt oder die dünnsten Beinchen hat.

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (10) anzeigen

10 Antworten auf „Streetstyles aus London: Meine TOP-Looks“

Das erste Bild im Header, die rechte Dame, wow. Ansonsten hast du das sehr schön gesagt. Das von Garance Doré beschriebene Fashion Week Monster hat offensichtlich auch in London öfter mal zugeschlagen. Und bitte bleibe so „dick“, du bist eine Wohltat im Vergleich!!!

Vielen Dank für diese inspirierenden Street Style Bilder! Es ist schön Mode an verschiedenen Frauen-Typen zu sehen.

Nur ab einem gewissen Alter darf man scheinbar in der Modebranche an Gewicht zulegen. Ich denke an die vielen Grand Dames der Mode wie Suzie Menkes, Angela Missoni, Margareta van den Bosch…

der blau-graue mantel ist eine wucht! ansonsten finde ich die tendenz, dass fast nur noch lange dünne mädels abgelichtet werden, beängstigend. es reicht, dass die meisten models schon so dünn sind.

Ich muss ein Lob aussprechen, wenn man sich die Bilder hier anschaut, bekommt man gleich ein besseres Gefühl, im Gegenteil zu all den Zeitschriften, die einen auf Dauerdiät schicken, weil man angeblich nicht dünn oder hübsch genug ist. Auch ich muss leider zugeben, wenn auch ungewollt, dass viele Dinge an dünnen Menschen besser aussehen, doch zuletzt ist es doch die Ausstrahlung, egal ob dick oder dünn, groß oder klein, die den Ausschlag gibt. Ich hoffe sehr, dass die Modewelt IRGENDWANN anfängt das auch so zu sehen…

Oh ja, Jessie, das sehe ich genauso. Portraits von Frauen aus der Modebranche zeigen in der Regel dünne Frauen. Und die tun immer so, als wäre Schlanksein kein Thema für sie, als würde ihnen das einfach so zufallen, obwohl sie den ganzen Tag essen…

Yepp, Schlanksein darf keinesfalls nach Dauerdiät und Sport aussehen. Sonst würd man merken, dass das alles viel Aufwand und jeden Tag hergestellt werden muss. Also kein achso „natürlicher“ Zustand, sondern permanente Arbeit am Körper ist …

http://www.viennarightnow.wordpress.com

An den oben abgebildeten Damen sieht die getragene Mode wenigstens ‚lebendig‘ aus, freudebringend. Wenn ich die Streetstyles in versch. Magazinen oder Blogs betrachte, tangiert mich das nur peripher. Sieht total langweilig aus.
Ich liebe Nicole von garypepper und die rosa Mäntel <3

Ich bin wirklich ein Fashion-Victim. Und schaue mir so gerne Mode-Fotos an. Aber du sprichst mir aus tiefster Seele. Lasst uns doch bei dem ganzen Spaß „normal“ bleiben!

Was haben eigentlich Besucherinnen von Fashionshows mit dem normalem „Street Style“ zu tun??? Das ist doch genauso ein Zirkus wie die Show drinnen im Zelt und von daher kann ich das nicht ernst nehmen.
Ich mag die Kombi mit dem rosa Mantel. Und als Mulberry-Fan mag ich die Dame mit Alexa über der Schulter. Nicht gut das Stella McC Lookalike mit dem Sauertopfgesicht.
Ich stehe nicht auf dürr und bin es auch nicht. Ein überdimensionierter karierter Wollmantel sähe an mir geschossen aus. Einer 1,80 Dame mit 45 kg und auf High Heels steht der garantiert besser. So what. Es gibt wichtigeres:-).

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.