Stockholm Schauenprotokoll: Cheap Monday

Über Cheap Monday: Das Jeanslabel, das heute weit mehr macht als nur Jeans, hat vor einigen Jahren alle Männerbeine in skinny Jeans verpackt und ist unter der Leitung von Designerin Ann-Sofie Back eine grosse Nummer in Schweden. Nicht zuletzt, weil Cheap Monday mittlerweile auch zu H&M gehört.

Location/Uhrzeit: Eine alte Schule, etwa 10 Minuten mit dem Shuttle von Berns entfernt, 15 Uhr. Die riesige ehemalige Eingangshalle wurde inszeniert wie eine Turnhalle, Geräusche aus den Lautsprechern implizieren das Gequietsche von Sportschuhen auf einem Hallenboden.

Verspätung: 30 Minuten. Das ist für Cheap Monday eine echte Leistung. Liegt vermutlich daran, dass die Location diesmal nicht ewig weit außerhalb von Stockholm lag und nur Fachpublikum zugelassen war. Sonst konnte man sich immer Tickets kaufen.

Thema der Kollektion: Artificial Grunge.

Talk: Was ist artificial Grunge? In der Pressemitteilung steht, dass es heute keine eigenständigen Jugendkulturen mehr gibt und man sich daher einer Erinnerung angenommen hat, wie der Grunge früher mal war. „Chaotic styling and layering in a seemingly random manner is core in the collection.“ Und das sieht man. Nix passt zusammen, Spitzentops werden über dem langen Karohemd getragen, der Lagenlook ist omnipräsent.

Musik: 90er Songs von Nirvana und anderen Künstlern wurden so verzerrt wiedergegeben, dass man sie kaum erkennen konnte.

Gemerkt: Die Teddybärenjacke in Olivgrün und die Schuhe.

Kommentare

  1. Ihr Lieben, das erste Lied war „Celebrity Skin“ von Hole. Leider war das wirklich ein Indusrial-Sound-Mischmasch-Desaster. Große Trauer.

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