Special: Lexis Lieblinge für den Frühling

Wie zu jeder Jahreszeit stimmt sich Team Journelles mit einer kleinen Serie auf die neue Saison ein. In den nächsten Tagen kommt jede Autorin zu Wort und stellt euch ihre besten Adressen, Interior-Ideen, Shopping-Wünsche und Beauty-Tipps für den Frühling vor!

Der Frühling ist meine Lieblings-Jahreszeit, gerade jetzt nach diesem ätzenden Berliner Winter, der diesmal einfach nur grau und langweilig war, kann ich es kaum erwarten, dass die Natur in die Puschen kommt. Endlich wird wieder alles grüner, die Luft wärmer und ich habe so wie Jessie bald Geburtstag. Aber eigentlich interessiert mich nur eines: Wann gibt es die ersten Erdbeeren?

3 liebste To Dos im Frühling

  1. Zu Mrs. Sporty, mein neues Fitness-Studio gleich um die Ecke, gehen und Zirkeltraining machen. Dabei handelt es sich zwar nicht um so ein chices Studio wie das Gym im Soho House, noch ist es eine Mucki-Bude wie McFit, geschweige denn so krass wie das NTC Training von Nike. Der große Vorteil von Mrs. Sporty: Ich brauche nur fünf Minuten bis dahin laufen und das Programm ist so easy, dass man es immer wieder abends schnell noch einschieben kann. In der Mitte steht immer eine Trainerin, die vorturnt – so geht die Zeit schnell rum und mein Popo freut sich nach über acht Stunden sitzen über die Bewegung. Apropos Fitness Diary: Drei Mal die Woche dieses moderates Training plus zwei Mal Yoga – so sieht mein Workout im Moment aus.
  2. Außerdem freue ich mich darauf, endlich wieder mehr Fahrrad zu fahren und am Wochenende durch den Friedrichshain zu joggen. Allerdings sind die Wege noch ganz schön matschig und ich brauche eine Übergangsjacke, in der ich loslaufen kann, aber nach 20 Minuten keinen Hitzeschlag bekomme.
  3. Erdbeeren und Spargel kaufen und alles so schnell wie möglich aufessen. Leider startet die Saison erst im Mai. Dann findet ihr mich in einem der Berliner Beerengärten, wo ich auf dem Bode liege und mich wie eine Schnecke durch das ganze Feld futtere.

Lieblings-Trend und wie ich ihn trage:

Patchwork! Den Mantel von Isabel Marant habe ich ja frecherweise Kerstin aus diesem Jourlook nachgekauft. Das Teil macht mir gute Laune, selbst wenn es nur an der Garderobe hängt. Da man den Mantel wenden kann, trage ich ihn zu dunkelblauen oder schwarzen Jeans von J Brand, Victoria Beckham oder 3×1, meinen Lieblingsjeansmarken wegen schön viel Stretch-Anteil! Das weiße Maxi-Kleid von Mes Demoiselles ist ebenfalls ein Traum, aber um es zu tragen, muss ich wohl noch bis zum Sommer warten…

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Kleid von Mes Desmoiselles via Matches Fashion
Kleid von Mes Desmoiselles via Matches Fashion

5 Must-Haves, die in meinem Kleiderschrank jetzt nicht fehlen dürfen:

Ich setze weniger auf Must-Haves oder Trendteile, sondern auf eine Art Uniform, die sich über Jahre hinweg feingeschliffen hat: Boyfriend Jeansshorts z.B. von Madewell, der kleinen Schwester von J.Crew, die es jetzt auch bei Net-A-Porter gibt, oder eine dieser dünnen Schlabberbuxen mit elastischem Bund, etwa von Whistles.

Dazu trage ich stoisch weiße Bluse (am liebsten mit ein bisschen Rüschen oder Spitze, so wie bei diesem zauberhaften Blüschen von Velvet) und Sandalen oder Espadrilles, die entweder eine auffällige Farbe haben oder aus einem besonderen Material wie Ponyfell oder Wildleder bestehen. Die Teodora“-Espadrilles von Valentino toppen alles!

Zum Schluß dekoriere ich meinen Look mit kiloweise Armbändern (im Winter sieht man unter den Pulloverärmeln ja nix) und Ohrringen, gerne auch Creolen oder Stecker mit bunten Steinchen, wie der The Clip Rainbow von Margova.

Was ich mir wünsche: eine Handtasche in einer frühlingshaften Farbe, weil ich finde, dass schwarze Handtaschen im Frühling ein Downer sind. Wunschkonzert: eine Classic Monogramme Bag von Yves Saint Laurent in Rosa, die blaue Chloe Marcie Bag oder eine Balenciaga Hip Bag.

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3 Lieblings-Kosmetikprodukte für einen frischen Look:

Meine „Morgen-Routine“ sieht so aus: Nach dem ich die „Skin Perfecting 2% BHA Lotion Exfoliant“ Peeling-Creme mit Salicylsäure von Paula’s Choice und eine Tagescreme mit Vitamin E von The Body Shop aufgetragen habe, verwende ich einen Tropfen Make-up „Lieth“ von Und Gretel, Les Meteorites Puder von Guerlain und für rund um die Augen einen Highlighter von RMS.

Anfang April gehe ich außerdem das erste Mal zu einer Mikrodermabrasion und lasse mich zu den Produkten von Dermalogica beraten. Bin ja mal gespannt, wie meine Haut danach aussieht und ob diese Stirnfalten milder werden.

Da fällt mir ein: Ich brauche dringend einen Lichtschutzfaktor! Hanna hat mir letztes Jahr das SPF 30 City Sunscreen Serum von Supergoop empfohlen. Das würde ich sofort wieder bestellen, aber leider ist es im Moment nicht lieferbar. Dann doch eine Tagescreme mit Lichschutzfaktor und zwar diese hier von The Body Shop mit SPF 15. So bald die Stirn knusprig wird, muss eine mit 50er Schutz her, zum Beispiel wie die „SPF 50 Antioxidant-Infused Sunscreen Day Cream“ von Supergoop.

Tagespflege mit SPF von Supergoop! via Niche Beauty
Tagespflege mit SPF von Supergoop! via Niche Beauty

Mein Beauty-Tipp für die Beine, wenn man Shorts oder Kleid tragen möchte:

Schwimmen. Man muss sich überwinden, in das kalte Wasser zu springen, aber bei keiner anderen Sportart wird das Gewebe so gut massiert. Je schöner mein Badeanzug, desto größer meine Motivation. Denn nach 1.000 Meter Kraulen passe ich locker in meine Jeans, wirklich wahr! Nach dem Duschen muss man sich wegen dem stinkigen Chlor-Wasser gut die Beine eincremen. Seit Jahren liebe ich die Bodylotions von Kiehl’s, egal welche Sorte. Nur zu fettig darf es nicht sein, sonst geht buchstäblich alles in die Hose. Wenn die Beine nicht braun sind – na und? Ich stehe zu meiner hellen Haut (und zu meinen Narben!) und würde mich nie wieder in meinem Leben unter eine Sonnenbank legen, geschweige denn Selbstbräuner verwenden.

Bodylotion von Kiehl's über Douglas
Bodylotion von Kiehl’s über Douglas
Badeanzug Tomas Maier (via Net-A-Porter)
Badeanzug Tomas Maier (via Net-A-Porter)

Lieblingsblume und die dazu passende Deko-Idee:

Freesien, am liebsten in einer schlichten hohe Vase auf dem Esszimmertisch oder Omas alter Kommode. Eine rosa Vase, so wie auf dem Foto, macht aber auch Sinn, weil frisch und hübsch!

Weiße Freesien (Foto: Bloomy Days)
Weiße Freesien und Pfirsichzweige (Foto: Bloomy Days)

Neu in meiner Wohnung:

Immer noch leider keine Küche, dafür aber ein Viva Mexiko Chair mit Kupfer-Gestell. So bald es wärmer wird, kommt der auf den Balkon.

Viva Mexiko Chair mit Kupfer-Gestell
Viva Mexiko Chair mit Kupfer-Gestell

Das Café, wo ich jetzt am liebsten draußen sitze:

Mein Freund Florian hat in Hamburg gerade einen Ableger seines Restaurants Joris (Mexikoring 19, 22297 Hamburg City-Nord) eröffnet, da muss ich natürlich Werbung für ihn und den neuen Laden machen. Vor allem, weil dieser 27-jährige Kerl mal eben das ganze Interior-Konzept alleine aus dem Ärmel geschüttelt hat. Und das ist so gut gelungen (helles Holz, große Fenster, alte Fabriklampen aus Emaille), dass ich hier sowohl gerne draußen als auch drinnen sitze, Backkartoffel mit Kräuterquark oder Gemüse-Curry esse und danach einen Flat White, Espresso mit flüssigen Milchschaum (mehr Kaffee als ein Cappuccino!), trinke.

Joris Hamburg (Foto: Maxi Genthe)
Joris Hamburg (Foto: Maxi Genthe)


Lieblings-Lunch:

Ich stehe gerade auf Quinoa, so von wegen „Das sind keine Kohlenhydrate, sondern Eiweiß“ und mache mir abends Salat mit Quinoa als Unterlage. Ansonsten bin ich wie ein Seehund scharf auf rohen Fisch, also Sashimi –  in Berlin am liebsten von A-petit.


Song oder Album, den/das ich dauernd höre:

„iT“ von Christine and the Queens – guckt mal, was für eine diese Tanz-Studenten für eine abgefahrene Ballett-Yoga-Hip-Hop-Choreografie dazu gemacht haben! Da wir jetzt einmal in der Woche in einer Tanzschule einen Hiphop-Kurs machen, interessiere ich mich brennend für solche Videos. Ich kann mir nämlich nicht einen einzigen Schritt merken.

 

Mein nächstes Urlaubsziel und was ich dafür auf jeden Fall in meinen
Koffer packe:

Bis auf eine Woche Sylt mit meiner Mama (worauf ich mich sehr freue!) sieht es dieses Jahr mit Urlaub nicht besonders rosig aus. Ich träume davon zwei Wochen lang mit einem Buch einfach nur am Strand zu liegen, gerne in der Nähe des Coqui Coqui in Tulum. Die Liege ganz links auf dem Foto – das ist MEINE!

Coqui Coqui Hotel Tulum (Foto: PR)
Coqui Coqui Hotel Tulum (Foto: PR)

(Foto im Header: Coqui Coqui, Sandra Semburg)

Kommentare

  1. Ahhhh, das Bild vom Joris sieht so toll aus und die Beschreibungen der Karte… Leider bin ich erst in zwei Wochen wieder in Hamburg, ABER dann statte ich deinem Freund auf jeden Fall einen Besuch im Joris ab 😉

    Liebe Grüße & einen tollen sonnigen Tag
    Lisa

  2. Ich nehm‘ den Badeanzug, alle drei Handtaschen und bestelle mir in spätestens vier Wochen noch ein neues, knallbuntes vonhey-Armbändchen <3

  3. Liebe Lexi,

    danke für die Erwähnung von Madewell und dass es die tollen Sachen jetzt bei net a porter gibt! Außerdem möchte ich deine Haltung zur Sonnenbank loben und dass du so tolle Produkte mit hohem LSF empfiehlst. Find ich top!

    LG aus Düsseldorf
    Teresa

  4. Schöner Artikel, aber bitte bitte nicht so „spät“ im Jahr zur microdermabrasion gehen. Es dauert Wochen bis die Haut wieder ihr Schutzbarriere hat und so kann es passieren dass du bei schönem wetter kurz die Nase in die Sonne hälst und eine pigmentstörung davon trägst! Besser jetzt sofort machen

  5. Ann-Kathrin M. sagte am

    Thema Yoga- super! Kannst du mir eine Empfehlung schicken? Bei dieser Fuelle an Angeboten weiß man gar nicht was wirklich taugt. Herzlichen Dank!

  6. ChrissyVictor sagte am

    Die allerallerallerbeste Sonnencreme ist die SPF50 von Cetaphil. Gibt es in den USA in jedem Drugstore, hier in der Apotheke. 🙂 Die nehm ich jeden Tag das ganze Jahr über und all meine Freundinnen und meine Familie sind mittlerweile Fan der Wundersonnencreme, die die Haut super mit Feuchtigkeit versorgt!

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